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Saufnix
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Dieses Thema hat 143 Antworten
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 Ganz, ganz viele Fragen
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Gast ( gelöscht )
Beiträge:

22.09.2004 18:11
#76 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hi Alexander,

ich kann nichts finden, weshalb du dich veralbert fühlen könntest. Lies dir vielleicht deinen Thread noch mal in aller Ruhe durch. Da sollten dir auch Wendungen/Windungen in deiner Argumentation auffallen, über die nachzudenken wär. Den Leuten hier-zu-board sollten Ängste unbekannt sein? Das war wohl nix, sag ich da ganz lapidar! Ich z.B. hab eine Scheißangst wegen meiner beruflich-finanz-ökonomischen Zukunft Angstwegsaufen ist wohl mit eine der "geläufigsten" Einstiege in den Sumpf.
Du bist in Behandlung wegen deiner Ängste und das sollte dein Schwerpunkt sein. Wenn dir ein-zwei Schlückchen Bier helfen, akute Angstzustände zu dämpfen, najanaja, da würde _ich_ nichts bei finden. Aber gestatte, daß ich nach deinen Schilderungen Zweifel habe... Es ist deine Gesundheit und dein Leben, da ist deine Ehrlichkeit dir selbst gegenüber gefordert. Absolution zum Bier als Medizin oder die klare Diagnose, du bist Alkoholiker und darfst nichts trinken, wirst du hier nicht bekommen _können_.

Manchmal ist der Ausdruck hier etwas, ähem, "unverblümt", aber niemand will dich damit beleidigen oder auf den Arm nehmen!

Ich wünsch dir einen ausgeglichenen Abend,
fallada


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

22.09.2004 18:20
#77 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Alexander,

Du kannst schon glauben, daß Dich die meisten hier sehr gut verstehen. So unklar drückst Du Dich nun auch nicht aus.

Wir verstehen Dich deshalb so gut, weil wir das alles durchexersiert haben.

Der eine hat getrunken, weil es beruflichen Ärger gab. Der andere, weil er arbeitslos wurde. Der dritte aus Angs vor Leuten, der vierte wegen der politischen Lage, der fünfte wegen Atomkraftwerken.

Diese Liste könnte ich unendlich fortsetzen.

Wir alle mußten erkennen, daß Alkohol niemals ein Problem löst. Man sieht kurzzeitig eine etwas heilere Welt. Und am nächsten Morgen geht der ganze Zirkus von vorne los. Du kannst die Lage in Deutschland nicht ändern, in dem Du trinkst. Auch vergeht Deine Angst nicht, wenn Du trinkst - immer nur für einen kurzen Moment.

LG
Adobe


Ralfi Offline



Beiträge: 3.528

22.09.2004 20:14
#78 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hi fallada,

Zitat
Wenn dir ein-zwei Schlückchen Bier helfen, akute Angstzustände zu dämpfen, najanaja, da würde _ich_ nichts bei finden



Bin ich aber ganz anderer Meinung. Wenn ich Alkohol bewußt einstze um Angstzustände los zu werden bin ich schon auf einem verdammt gefährlichen Weg. Da ist die Menge vollkommen egal. Das andere ist Alkohol zusammen mit anderen Midikamenten eingenommen ist absolut nicht beherschbar und die Folgen sind nicht vorrauszusehen. Wenn man sieht was Alkohol alleine schafft kann man sich vorstellen wie die Wirkung mit den Tabletten ist, da will ich gar nicht dran denken. Mit dem richtigen Medikament als Verstärker bist du natürlich nach zwei Bier glücklich!

Jegliche Therapie hat keinerlei Sinn solange der Patient seine Probleme mit Alkohol deckelt! Wie soll da ein Therapeut an einen herankommen.


Alexander natürlich verstehe ich dich, gerade deshalb rate ich dir laß die Finger vom Alkohol. Vielleicht mußt du die Erfahrung aber einfach selber machen.

Ralf


Bummi Offline




Beiträge: 261

22.09.2004 20:20
#79 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallöchen,
also Alexander, hier sitzen gerade zwi Profi-Säüfer an der Kiste.Wir haben mal so ein bischen hinein gelesen.
Also zunächst einmal meine Meinung( Bin trockene Alkoholikerin,kenne Angst-Panikattacken seit über 20 Jahren, habe aber nicht so lange gesoffen): ich sage Prost und denke Du brauchst noch ein paar Runden, denn ich sehe mich darin wieder, nicht glauben wollen, ausprobieren,als lächerlich zur Seite schieben,alles ist ja viel wichtiger,ich kann ja eigentlich gar nicht weil..,was die mir alles erzählen, bei mir ist ja doch alles anders.Glaub mir, ich hab`die ganze Palette durch, nicht nur mit Suff!Ohne Angst habe ich auch keinen MUt und immer wenn ich eine Angst-Panikattacke hinter mir gebracht habe bin ich etwas größer!Die Buddhisten sagen auch:Angst entsteht aus dem Wunsch heraus, das Lebn möge anders sein(in diesem Augenblick!)Vieles mußte ich allein durch machen,bin froh darüber, denn jetzt kann ich glauben!Und vor allen Dingen brauche ich viel zeit und habe mir angewöhnt auf manche Dinge nicht gleich zu antworten,das gesagte, was mir weh tat und tut ist meistens das Wertvollste gewesen!Prost-Alexander!Nur Du allein Kannst!!!
Jetzt die Gedanken der zweiten person:Er meint, wenn Du denkst Du bist Alki, dann könntest Du in Deinem Zustand gar nicht so schreiben und vor dem Computer sitzen, Dich so konzentrieren und antworten!Dann bist Du eben noch nicht so weit und noch nicht richtig drauf!Die anderen scheinen mir sehr zufieden zu sein ein "Opfer" gefunden zu haben, an dem sie ihre "Profitrockenheit" ausleben können!Ich bin trockener Alkoholiker und weiß von was ich rede,meine nasse zeit betrug 30 Jahre!!


fallada Offline



Beiträge: 2.386

22.09.2004 20:38
#80 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Bummi,

"Die anderen scheinen mir sehr zufieden zu sein ein "Opfer" gefunden zu haben, an dem sie ihre "Profitrockenheit" ausleben können!"

Hmm, klingt nicht gut... Kannst du das, bitte, vertiefen?!
Bevor ich aus der Haut fahre...

Danke,
fallada
--
no sig for now


LisaBen Offline



Beiträge: 85

22.09.2004 20:40
#81 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Zitat
Gepostet von Bummi
Er meint, wenn Du denkst Du bist Alki, dann könntest Du in Deinem Zustand gar nicht so schreiben und vor dem Computer sitzen, Dich so konzentrieren und antworten!Dann bist Du eben noch nicht so weit und noch nicht richtig drauf!Die anderen scheinen mir sehr zufieden zu sein ein "Opfer" gefunden zu haben, an dem sie ihre "Profitrockenheit" ausleben können!Ich bin trockener Alkoholiker und weiß von was ich rede,meine nasse zeit betrug 30 Jahre!!



boah, dann wären ja viele gar keine alkis.
schreiben und mich konzentrieren konnte
ich natürlich mit alk besser als ohne.
wie weit nach unten soll er sich denn deiner meinung nach saufen?
pah, prahl mal schön mit deinen 30 nassen jahre, ich bin stolz auf jeden einzelnen trockenen tag.


Bummi Offline




Beiträge: 261

22.09.2004 21:03
#82 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

wir(mein partner und ich)prahlen absolut nicht mit unserer nassen zeit auch wir bereiten uns jeden trockenen Tag neu und sind dankbar dafür.Eigentlich bräuchte ich das ja auch gar nicht ausführen, aber wir wollten damit nur sagen, daß wir wissen wovon wir reden und das es jetzt nicht mehr so ist,dafür haben wir nur ganz allein sorgen können, jeder für sich,egal wie lange er trocken ist, denn für jeden ist jeder Tag ein neuer Anfang und wie er das gestaltet ist allein sein Ding,für dies oder das kann ich Gott und die Welt verantwortlich machen,aber mein verhalten ist allein meine Entscheidung und mit dieser Entscheidung bin ich zufieden,denn mit Alk kann ich keine Goldmedaille gewinnen, das mußte und hab´ich erkannt,also versuche ich es auf anderem Gebiet mit Silber odr Bronze!
Es ist absolut interessant mit Euch zu reden,danke!
Bummi


Alexander75 Offline



Beiträge: 26

22.09.2004 21:24
#83 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

hallo

hallo ich bleibe dabei was Beachen gesagt hat, war unter meiner gurtelinie.
keiner sollte sich das recht raus nehem was ich mit meiner therapeuten bereden muss und was nicht, PUNKT
ich betone noch mal "ich trinke nicht wegen den ängsten"
das habe ich schon mermals gesagt.
das es jetzt grade alles eine komische wandlung nimt finde ich schade.
aber ich hoffe es wird wieder besser.

LG
Alexander75


LisaBen Offline



Beiträge: 85

22.09.2004 21:37
#84 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

bin etwas gereizt, sorry. die formulierung hat mir gestunken.
ich war dankbar, dass mir vor 4 monaten jemand gezeigt hat, dass es auch einen weg raus gibt aus dem sumpf
auch mit ängsten und depressionen. die haben nämlich viele
alkoholiker.


Nic357 Offline



Beiträge: 16

22.09.2004 22:01
#85 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo miteinander

hier ist ja einiges passiert

Ich habe alles mal schnell durch gelesenund muß das morgen nochmal in Ruhe machen...

Da ich doch glaube das einige das mit den Ängsten noch nciht verstanden haben...möchte ich gerne einen Link auf meine eigene HP setzen....(ichhoffe das ist erlaubt)...dort steht meine Lebensgeschichte und mein Weg aus der Angst.
Es ist leider alles sehr ausführlich beschrieben...also wer interesse hat, sollte sich ein bißchen Zeit mit nehmen


Meine Lebensgeschichte

Weg aus der Angst


LG
nicole


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

22.09.2004 22:12
#86 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hi Alexander !

Zitat
keiner sollte sich das recht raus nehem was ich mit meiner therapeuten bereden muss und was nicht..



... tat ich das ?
Ich halte es nur nicht für sinnvoll, mit einer Therapeutin die politische Lage in D zu diskutieren, sondern dort über meine Sucht - oder den Grund der Ängste zu reden.
Die politische Lage kannst du nicht verändern, wohl aber dein Verhalten - im besonderen dein Trinkverhalten.

Noch mal ganz klar :
Du bekommst deine Ängste mit der Trinkerei keinesfalls in den Griff ! Im Gegenteil, der Alkohol kann Ängste auslösen.

Und ich halte es für ganz falsch zu glauben, du kannst Alkohol quasi "therapeutisch" nutzen, dann sitzt du ganz schnell erst recht auf der Spirale nach unten und deine Ängste werden u.U. noch verstärkt.
Das gilt auch, wenn du "nicht wegen deinen Ängsten trinkst".

Gruß
Bea


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

23.09.2004 00:44
#87 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Bummi,

"Die anderen scheinen mir sehr zufieden zu sein ein "Opfer" gefunden zu haben, an dem sie ihre "Profitrockenheit" ausleben können!"

Da gebe ich doch voll Fallada recht. Was soll das? Warum sind wir hier im Forum? Doch um uns gegenseitig auszutauschen und von den Erfahrungen der "Profitrockenen" zu lernen oder?

Keiner will hier was ausleben und auf Kosten anderer schon gar nicht. Wie kommst Du überhaupt auf sowas?

LG
Adobe


Alexander75 Offline



Beiträge: 26

23.09.2004 12:17
#88 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

hallo zusammen

ach Beachen du hast nichts verstanden.
die politisache lage ist ein grund warum ich so schwarz in die zukumft schaue, und nicht der einzige.
aber mehr will ich mit dir darüber nicht reden, weil wir aneinander vorbei reden.
wenn ich angst vor der zukumft habe, ist das alle male ein grund mit meiner therapeutin drüber zu reden.
und last doch mal endlich meine ängst aus dem spiel.
kann sein das saufen ängste hervor ruft, aber das muss doch nicht bei mir so sein.
zum 4 mal meine ängste haben nichts mit 2 falschen bier am tag zu tun.
und noch mal ich trinke ab und zu einen über den durst, aber ich saufe nicht jeden tag, auch wenn ihr da keinen unterschied drin seht ich tu es.

LG
Alexander75


Saliha Offline



Beiträge: 50

23.09.2004 12:28
#89 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Lieber Alexander

Ich finde, du hast eine Menge guter Ideen bekommen, wie Du mit Deiner Situation umgehen könntest.
Mich würde aber mal echt interessieren, was Du denn nun gedenkst daran zu tun? Oder bezieht sich Dein letztes Post darauf, daß eigentlich alles so bleiben kann, wie es war?
Im Grunde ist so vieles gesagt worden, aber ohne daß Du da aktiv Schlüsse raus ziehst,kann das doch nicht das wahre sein, oder?
Niemand kann bei dem Gedanken an deine Situation deine Ängste daraus lassen, sie sind ja wesentlicher Bestandteil Deiner Verzweiflung und Anlass auch für Nick sehr viel für Dich zu tun. Aber das ist genau mein Punkt, für Dich wird getan...das wird nicht funktionieren.
Weder der Alk, noch die Tabletten, noch Partner, noch Poster, noch Psychologen etc. können dauerhaft etwas tun ohne Deine konsequenzen ziehende Mitarbeit.
Fang mal an.Irgendwo.Ne Menge roter Fäden für Dein Wollknäuel haste ja schon.

Liebe Grüße
Saliha


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

23.09.2004 12:30
#90 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Tja, Alexander,

dann mußt du halt weitertrinken, da du offensichtlich kein Problem damit hast --- nur wir, und deine Ängste nun garnichts damit zu tun haben.
Ich frage mich, warum du dann hier bist.

Gruß
Bea


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