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Saufnix
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Dieses Thema hat 143 Antworten
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Nic357 Offline



Beiträge: 16

16.09.2004 11:43
RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo

ich bin heute das erste mal hier und habe mal ein paar fragen.....und hoffe ihr könnt mir weiter helfen

Mein Freund leidet eigentlich unter panikattacken...hat aber in den letzten jahren seinen Alkoholgenuss (bier) stark gesteigert...nun ist er soweit das er eingesehen das er ein alskoholproblem hat und will das ändern (was ich natürlich super finde, da ich schon ein paar jahre auf ihn einrede)
Er hatte angefangen sein tagesbedarf von 5-7 bier auf 1-2 bier zu beschränken bzw jetzt auch mal einen tag gar ncihts getrunken...merkt aber das es ihm psychisch sehr sehr schlecht geht ( also keinen Körperlichen Entzug, sondern psychischen Entzug). Er hat Angst und Panik in sehr starker Form....ist sehr depressiv...Gestern war es 4 stunden so stark...so das er wissen wollte was passiert wenn er nun einBier trinkt...das was wir befürchtet hatten traf auch ein...es hat nur eine 1/4 flasche getrunken und es ging ihm spürbar besser.....nach der flasche ging es ihm gut. O.K das war also gestern ein Test und er hat kapiert das er ganz aufhören muß. nun sind wir am überlegen ob er in eine Klinik soll oder ob er das mit mir daheim schafft. Seine Psychhologin ist leider gerade 4 wochen im urlaub und wir konnten nur einene vertretung telefonisch fragen wie lange dieser entzug den gehen wird...sie sagte ca 5-8 tage....wobei die ersten 2 tage wohl die schlimmsten wären.
Jetzt stellt sich die frage ob er in dieser zeit bzw an einem tag wo es mal ganz heftig ist...etwas zur beruhigung nehmen darf ?

Sorry ist etwas lang geworden
Ich hoffe es kann jemand aus erfahrung berichten

LG
nicole


helena R ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2004 11:53
#2 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Nicole,

also das waren schon Entzugserscheinungen, und wenn Du Dir die Arbeir machst und Dich mal durchliest, findest Du eine Menge an Informationen dazu!

Aber kurz: Einen Entzug sollte man auf keinen Fall alleine zuhause machen, es sollte zumindest jemand dasein, der kompetente Hilfe holen kann.

Beruhigungsmittel in Eigenregie halte ich für eine ganz schlechte Lösung, da sie ein hohes Suchtpotential haben können und so zu einer " Suchtverlagerung " oder gar Mehrfachabhängigkeit führen können.

Am besten geht man zu einer Suchtberatung, die kompetent weiterhelfen kann, normale Ärzte sind mit dem Problem auch oft überfordert.

Es gibt sicher noch mehr Leute hier, die Dir weiterhelfen können.
Und: Schreib weiter hier, frag, was Du wissen willst!!

LG helena


Nic357 Offline



Beiträge: 16

16.09.2004 12:13
#3 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Helena

vielen Dank für Deine Antwort...ich hoffe ich bekomme noch mehr

LG
nicole


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

16.09.2004 12:35
#4 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

hallo Nicole,
der Entzug ist eindeutig.
Er dauert jedoch maximal 4-5 Tage, wobei die ersten 3 die schlimmsten sind: als da ist schwitzen, unbestimmbare Ängste, Hektik, Schlaflosigkeit, jähes Erschrecken usw.
Nun rede mal nicht weiter auf ihn ein, sonst macht er das nämlich für dich, und nicht für sich selber. Das geht nicht!!! Von beruhigenden Pillen halte ich gar nichts, dann wäre Bier besser bis die Psychologin wieder da ist, muss aber nicht sein. Pillen wirken meist viel stärker, man sieht es aber nicht, so wie 3-5 Bier. Da betrügt ihr euch selber. Händchen halten ist ebenfalls Käse (naja ein bischen schadet ja nichts). Viel Tee mit etwas Salz ist gut, wegen des osmotischen Druckes im Blut.
Bei mir war am wichtigsten eine Beruhigung im Sinne von: du bist nicht alleine, auch nicht mit deinem 'Problem', ich schimpfe nicht mit dir, es ist krank. Für die Krankheit kann man nicht betrafen, sondern sachlich aufklären (sich und ihn), und sich dann mal in aller Ruhe mit der Abstinenz beschäftigen. Dazu der maximale Tipp: "heute trinke ich nicht", und morgen das selbe. Das kann er nämlich übersehen,
ich grüße dich, Max
(aber frage mal weiter)


Nic357 Offline



Beiträge: 16

16.09.2004 12:44
#5 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Max

Danke Dir

Kein Angst ich labber ihn nicht zu bzw mach ihn nicht nieder
Ich bin eher der ruhige typ...versuche ihn das gefühl zu geben das er nicht alleine ist und das ich das mit ihm durchstehe.
Ich bin ja selber psychisch krank ( Angst und Panikatacken, aber recht gut im griff), weiß daher das so sprüche wie "stell dich mal nicht so an, oder reiß dich mal zusammen" total fehl am platz sind.

Ich dachte mir schon das das mit den beruhigenden Tabletten nicht so der richtige weg ist.

Mal sehen wie es ihm heute geht....

Ich habe ihm vorhin die Addy von hier gegeben...nun liest er ja hier im forum auch mit und schreibt vielleicht nachher auch was oder weiß wenigstens das er hier hilfe findet wenn ich mal nicht da bin

LG
nicole


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2004 12:53
#6 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

das problem bei psychisch kranken [ängste, panik, depris) ist bloß das sie auch angst haben wenn sie kein akl problem haben.
und ich denke mal das die endzucks erscheinungen ganz anders sind wie bei nicht psychisch kranken.
und er nimt ja eh schon tabletten gegen die ängst.
ich weiß nicht ob man das ohne hilfe schauft, im vorm von tabletten.


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

16.09.2004 12:56
#7 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

hallo Nicole,
herzlich, sachlich, verwurfsfrei und trocken (auch im Humor falls noch welcher vorhanden sein sollte), alles andere wäre Bevormundung. Du liest dich aber ganz frisch!!
Max
(woher stammen denn deine Attacken?)


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

16.09.2004 12:57
#8 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Nicole und Freund

ich würde auf jeden Fall nichts ohne ärztliche Hilfe machen

Mit Panikattaken ist nicht zu spassen


barbaraa Offline




Beiträge: 538

16.09.2004 12:57
#9 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

hi nic,

habe jetzt wenig zeit. aber wir werden uns bestimmt am abend lesen. da kommen auch die meisten beiträge rein.
dir werden bestimmt viele antworten.
ich finde es gut, dass du hier geschrieben hast. vor allen dingen, dass dein partner sich auch dafür interessiert. das er mitmachen will, und das problem nicht einfach so abtut, wie die meisten, die noch alkohol konsumieren.

mir gehört zwar nicht das board, aber ich kann offen sagen: es macht spass hier zu sein, und vor allen dingen, es hilft. nichts ist so wichtig, wie die richtigen ansprechpartner.
du liebst ihn und hast verständnis und kümmerst dich um ihn. aber hier sind die meisten selbst alkoholiker und wir können genau nachempfinden, was er durchmacht.
als ich noch getrunken habe, wäre ich froh gewesen, mich anderen mitzuteilen.

ich wünsche euch beiden einen schönen tag.

bis dann
barbaraa


Nic357 Offline



Beiträge: 16

16.09.2004 13:04
#10 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Max

meine Attacken hängen mit mehreren Faktoren (Ursachen)zusammen....Streß und Überforderung mehrere Jahre (beruf)naja und ich hatte damals zu Hasch und Speed gegriffen um zu entspannen und gute laune zu haben. Daher kenne ich auch ein bißchen den psychischen entzug. Als ich merkte das nach meinem Konsum es immer länger dauerte bis ich wieder richtig unten war ...und es mir zwar 2 tage mit den drogen gut ging aber danach halt 5 tage schlecht...hatte ich beschlossen alles zu reduzieren und letztändlich nicht mehr zu nehmen.

bei mir war es allerdings andersrum....ich hatte schon alles abgesetzt und dann kamen erst die Ängste

LG
Nicole

[f1][ Editiert von Nic357 am: 16.09.2004 13:04 ][/f]

[f1][ Editiert von Nic357 am: 16.09.2004 13:10 ][/f]


Nic357 Offline



Beiträge: 16

16.09.2004 13:11
#11 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo

nun muß ich erst mal zur arbeit, wir lesen uns bestimmt heute abend wieder.
Würde mich aber über weiter antworten freuen

LG
Nicole


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2004 14:21
#12 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

bin noch da


helena R ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2004 14:53
#13 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Gast,

nur um das mal klarzustellen: Es interessiert mich nicht die Bohne, ob Du da bist oder nicht.
Das interessiert höchstens die Telecom.

Und das war das letzte Mal, daß ich überhaupt das Wort an Dich richten werde.
Helena


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

16.09.2004 14:53
#14 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

Hallo Nic,

ich würde auch sagen, daß da schon Entzugserscheinungen sind. Und Alkohol verstärkt nach Absetzen die schon vorhandenen Ängste und verstärkt auch Depressionen.

Ich würde zum Arzt gehen und nichts im Alleingang unternehmen.

Es ist schön, daß Du für Deinen Freund da bist und ihn unterstützt. Mit Deiner und ärztlicher Hilfe schafft er es bestimmt.

LG
Adobe


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

16.09.2004 15:03
#15 RE: Psychischer Alkoholentzug antworten

helena R warum den gleich so agresiv, kennst mich doch garnicht.
habe ich dir irgend was getan?
wenn ja endschuldige.


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