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Saufnix
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Dieses Thema hat 139 Antworten
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 Arbeitsplatz und Alkoholmißbrauch
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genaro Offline




Beiträge: 5.488

13.06.2010 12:09
#16 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von kranliner
... ich kenne keine Firma, wo Alkoholgenuss vor und während der Arbeitszeit nicht sanktioniert ist.


Sicher hattest Du das so gemeint, Klaus.


@ Picadora:
Zitat: Wie erzähle ich dem Chef, was er tun soll, ohne meine Kompetenzen zu überschreiten?

Was er tun muss, weiß er selbst als Chef - sollte er als Verantwortlicher zumindest...

Es gibt da eine sogenannte "Fürsorgepflicht" des Vorgesetzten für ALLE Mitarbeiter, gesetzlich ist das geregelt.

Ich hob bewusst auf den Begriff Gefährdung ab.
Ein alkoholisierter Mitarbeiter ist immer eine Gefährdung für andere. (Aussenstehende, Kunden, Kollegen)
Worin diese in Eurem Betrieb konkret liegt, das weißt Du besser als ich.

Das ganze hat eine nicht unerhebliche rechtliche Seite für den "Fürsorge-Pflichtigen":
Weiss er/sie um eine Gefährdung, MUSS er tätig werden.
Andersrum gilt in diesem Bereich noch: Unwissen schützt vor Strafe.

Und solange er, der Chef, offiziell nix weiss, kann ihm nichts passieren....


Auskünfte erhältst Du bei Eurer Berufsgenossenschaft, da bist Du Versicherte. Ein Anruf dort, und Dir wird sicher geholfen.

Du wirst Dich wundern was man alles kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Juan Matus


genaro Offline




Beiträge: 5.488

13.06.2010 12:56
#17 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

gerade gefunden:

arbeitssicherheit.de

Merkblatt BGetem



Ich denk, über die Schiene Arbeitssicherheit kann Dir, Picadora, niemand so leicht an den Karren fahren,
von wegen Petze, Störung der betrieblichen Ruhe usw.


[ Editiert von genaro am 13.06.10 13:01 ]

Du wirst Dich wundern was man alles kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Juan Matus


kranliner Offline



Beiträge: 572

13.06.2010 13:47
#18 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von genaro

nicht sanktioniert ist.

Sicher hattest Du das so gemeint, Klaus.



ähm.., wo du recht hast genaro..

Klaus


genaro Offline




Beiträge: 5.488

13.06.2010 13:56
#19 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

auch ich habe "eine Kleinigkeit" vergessen:


Ein alkoholisierter Mitarbeiter ist immer eine Gefährdung für sich und andere.

Du wirst Dich wundern was man alles kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Juan Matus


genaro Offline




Beiträge: 5.488

13.06.2010 14:19
#20 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von kranliner
Gepostet von Picadora
Wir können ihn ja nicht pusten lassen, aber er ist eindeutig tagsüber alkoholisiert

Sicher kann dein dein Chef das veranlassen.


Sorry, Klaus, ich schon wieder...

Hier widerspreche ich Dir nach Lektüre der von mir vorhin verlinkten Seiten.
Kann er nicht, sowas kann nur die Staatsmacht tun.

Doch kann, soll und MUSS der Vorgesetzte Angemessenes* unternehmen, um nach Kenntnis** Gefahren abzuwenden,
so er nicht selbst in die Mithaftung kommen will, wenn was passiert.

*Was angemessen sein könnte, hängt von vielen Variablen ab.
Doch TUN MUSS er was.



edit.
**Kenntnis erlangt der Vorgesetzte spätestens dann, wenn er unter Zeugen oder nachweisbar schriftlich auf mögliche Gefährdungen hingewiesen wurde........

[ Editiert von genaro am 13.06.10 14:27 ]

Du wirst Dich wundern was man alles kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Juan Matus


kranliner Offline



Beiträge: 572

13.06.2010 16:08
#21 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Ok genaro.., bin mit der rein rechtlichen Materie nicht so nicht so auf dem laufenden, ich kenne es so. Ich bin ja mehr oder weniger jeden Tag beruflich auf den Strassen unseres Landes unterwegs, da ist sowas vor Dienstantritt bei Verdacht usus.

Ob nun legal oder nicht, wird aktzeptiert und finde ich richtig so.

Klaus


Picadora Offline




Beiträge: 51

13.06.2010 19:41
#22 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Das Problem ist halt, wie gesagt, dass es der Chef weiss, und auch schon mehrfach mit dem Betroffenen geredet hat, aber es wird halt nicht wirklich konsequent durchgezogen.

Das sind dann immer nur so nette Blabla-Gespräche und der Betroffene muss nur sowas murmeln wie "es ist ja schon besser geworden", und dann passt das schon wieder.

Und mit dem "Überchef" wird es (morgen übrigens) sicher auch nicht anders werden. Und DEN anzusprechen traue ich mich erst recht nicht. Bzw. was heisst trauen: der täte mich wahrscheinlich nur ablitzen lassen bzw. würde es bestimmt als Einmischung verstehen.

Blöde Situation

Zitat
Gepostet von genaro
Und zwar so: mit dem Betroffenen und dann auch mit Deinem Chef.
Klartext.



Und noch ne ganz doofe Frage: wie könnte ich den Betroffenen ansprechen?


kranliner Offline



Beiträge: 572

13.06.2010 19:59
#23 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von Picadora

Und noch ne ganz doofe Frage: wie könnte ich den Betroffenen ansprechen?



Warum willst du das partout? Ich verstehe dich nicht, du kannst da nix machen, das kann er nur selbst, abschmieren oder zur Besinnung kommen, es ist sein Ding.

Klaus


Picadora Offline




Beiträge: 51

13.06.2010 20:10
#24 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von kranliner

Warum willst du das partout? Ich verstehe dich nicht, du kannst da nix machen, das kann er nur selbst, abschmieren oder zur Besinnung kommen, es ist sein Ding.



Ich hatte das darauf bezogen, was Genaro geschrieben hatte. Oder meinte er, nur im Fall, dass ich selbst gefährdet bin, ansprechen?

Ich bin eben etwas verwirrt / unbedarft, was das Thema betrifft

(-> wie verhalte ich mich richtig - wenn es denn sowas wie "richtiges Verhalten" hier überhaupt gibt...)


genaro Offline




Beiträge: 5.488

13.06.2010 20:56
#25 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Picadora,
anscheinend beeinträchtigt Dich ja seine Sauferei.
Da wäre es naheliegend, mit ihm darüber zu sprechen bevor Du damit zum Chef gehst, das war mein Gedanke.

Nachdem Du nun gar nicht auf den Gefährdungs-Fürsorgepflicht-Gedanken anspringst, bin ich nun auch etwas ratlos, ohne mehr über Deine Beweggründe und die genauere berufliche Situation zu wissen.

Ich habe das Gefühl, Du wartest auf ein passendes Kochrezept "man nehme dies, tue das" in so einer Situation,
doch dies kann und sollte Dir mit dem bisserl Information Deinerseits niemand geben.

Ist kein Vorwurf, nur meine Gedanken dazu...

Ich kann mir ja schon vorstellen, daß Du durch diese Sache Angst um Deinen Arbeitsplatz hast,
Du den unliebsamen Kollegen vll aus Deinem näheren Umfeld loshaben willst,
oder Du schlicht nur eine total hilfswillige Seele bist....


Das solltest Du für Dich klären:

=was DU willst=

dann geht Dir ja vll selbst ein Licht auf, wie es weitergehen könnte.

Bei einer Suchtberatungsstelle oder eben bei der BG kann Dir in einem persönlichen Gespräch sicher konkreter geholfen werden als in einem Forum.




Klaus
Per Betriebsvereinbarung/Arbeitsvertrag kann die Alk-Kontrolle vereinbart sein und dann ist sie "geschuldete Leistung" des Beschäftigten.
Nur dann darf Scheffe das auch durchsetzen/sanktionieren.

Du wirst Dich wundern was man alles kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Juan Matus


Picadora Offline




Beiträge: 51

14.06.2010 12:47
#26 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von genaro
Nachdem Du nun gar nicht auf den Gefährdungs-Fürsorgepflicht-Gedanken anspringst,



Das hab ich wohl irgendwie nicht ganz kapiert *schäm* Was meinst du? Was soll ich tun? (*echt net check*)

Zitat
Gepostet von genaro
bin ich nun auch etwas ratlos, ohne mehr über Deine Beweggründe und die genauere berufliche Situation zu wissen.

Ich habe das Gefühl, Du wartest auf ein passendes Kochrezept "man nehme dies, tue das" in so einer Situation,
doch dies kann und sollte Dir mit dem bisserl Information Deinerseits niemand geben.



Ok, ich versuche es mal ausführlicher (hoffentlich nicht zu ausführlich, d. h. nur sinnloses Geschwätz )

Wir sind ein ziemlich kleiner Betrieb mit nur 8 Leuten. Bei einem größeren Betrieb würde ich mir wohl nicht so einen Kopf machen - ob das jetzt für mich spricht oder nicht...

Von der Hierarchie her bin ich mit dem Betroffenen praktisch auf der gleichen Höhe. Ich arbeite ihm sozusagen zu, d. h. ich nehme Anfragen entgegen und gebe sie an ihn weiter u. bereite Sachen vor, die er dann weiter bearbeiten muss.

Somit wälzt er keine Arbeit auf mich ab bzw. ich muss keine Arbeiten für ihn mit erledigen oder ihn decken, wenn er was liegen lässt -> ich gebe die Sachen an ihn weiter und gut (=für mich erledigt). Wenn er sie nicht erledigt, sein Problem. Von daher gesehen bin ich also „fein raus“.

Allerdings trifft mich die Sache trotzdem auf 2 verschiedenen Ebenen (daher mein Erwähnung der Größe des Betriebes):

- da es so ein kleiner Betrieb ist, und der Betreffende die Verantwortung für ca. ¾ des gesamten Umsatzes trägt, will ich nicht mit anschauen, wie er, dramatisch ausgedrückt, die ganze Firma ins Verderben stürzt, sprich, einen Kunden nach dem anderen „vergrault“, die allermeisten der Neuaufträge versiebt usw.

Vielleicht ist es, wie gesagt, etwas melodramatisch, gleich an das Ende des ganzen Betriebes zu denken, aber man macht sich halt so seine Gedanken.

Und „erschwerend“ dazu kommt eben noch, dass der Chef das überhaupt nicht wahrzunehmen scheint, was mich die ganze Sache äusserst unbehaglich betrachten lässt.

Von dieser Seite aus betrachtet, wäre es mir tatsächlich am liebsten, der Kollege täte einfach nur „fliegen“ und würden durch einen Fähigen ersetzt werden.

- die andere Ebene ist die Menschliche, auf der ich ihm (natürlich?) gern helfen würde. Ich beobachte die ganze Situation mittlerweile schon seit Jahren und sehe schaudernd, wie es immer mehr abwärts mit ihm geht.

Und wie das halt immer (oft) so ist: lange Jahre war sein Alkoholproblem kein Thema, es wurde einfach so laufen gelassen bzw. akzeptiert / ignoriert.

So dass ich sogar oft gedacht habe, ich bilde mir alles nur ein bzw. mir eingeredet habe, na, so schlimm wird’s schon nicht sein.

Jetzt kippt das Ganze aber langsam Richtung „absolut nicht mehr tolerierbar“ u. ist sozusagen „Betriebsgespräch“.

Und unter diesen Aspekt möchte ich halt a) auch was Sinnvolles tun und b) wissen, wie ich mich verhalten soll. Dem Betroffenen gegenüber. Generell.

Leider haben wir keinen besonders guten Draht zueinander, so dass mir jede Ansprache in diese Richtung als Einmischung in sein Privatleben vorkommen würde (Frauen sind ja sehr geschwätzig , und so weiss ich einiges über ihn von Kolleginnen, aber von ihm selbst habe ich praktisch nichts davon erfahren). Auf der anderen Seite möchte ich aber auch gern mal den Mund aufmachen, so nach dem Motto „ey, ich weiss es auch, hör endlich auf, so zu tun, als sei alles Bestens. Siehs endlich ein: jeder weiss Bescheid!!!“

Und ich erwarte auch nicht, dass er daraufhin sagt: „oh prima, gut dass du’s mir gesagt hast, darauf habe ich schon lange gewartet. Ich gehe gleich los und mache eine Therapie!“

… ich möchte nur gern endlich diese „wir tun so, als sei alles in Butter“-Situation beenden, auf mich persönlich bezogen, meine ich.

(natürlich möchte ich auch, dass meine Einmischung was bewirkt. Aber meine Erwartungen sind da nicht so hoch. Ich kanns nicht sehr gut erklären :gruebel

So verständlicher?

Ich könnte wahrscheinlich noch Romane schreiben, aber das langt wohl erstmal


genaro Offline




Beiträge: 5.488

14.06.2010 17:10
#27 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Jipp, ist verständlicher.

Ich habe das an Gewissheit grenzende Gefühl: Dein Kollege "ist drauf", = Sucht-Krank.

dazu findest in den beiden links, hier klicken schon einiges dazu, was zum Thema ist, Picadora.

Du kannst keinen Menschen ändern, weder die Chefs noch den Trinker.
Erst wenn es dem einen oder auch dem anderen richtig weh tut, ändern die VLL ihr Verhalten.

Meine Meinung, Wahrnehmung und z.T. meine Erfahrung.

lg, genaro

Du wirst Dich wundern was man alles kann, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. Juan Matus


Lissy01 Offline




Beiträge: 2.780

14.06.2010 18:21
#28 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Hallo Picadora,

ich denke, wenn Du weißt, daß er betrunken Auto fährt, dann ist es schon an der Zeit sich massiv einzumischen.
Entweder mit ihm reden, aber wirklich Klartext, mit Ober-Chef reden oder wenn's mal wieder ganz offensichtlich ist, hätte ich auch kein Problem, einfach die Polizei zu verständigen.

Ich hatte mal einen Bekannten, der hat mit 4 Bier einen Motorradfahrer tot gefahren und war dafür länger im Knast.
Der Bekannte (und vermutlich auch der Motorradfahrer:grins2 wären sehr froh gewesen, wenn sich jemand rechtzeitig eingemischt hätte.

Wenn Du mit Kollege oder Chef redest, dann solltest Du aber auch klarstellen, daß Du das mit dem Fahren weißt und nicht mehr guten Gewissens zuschauen magst.

Stell Dir vor, der fährt mal ein Kind um, wie Du Dich dann fühlst, wenn Du nichts unternommen hast.


Gruß, Lissy


newlife_reloaded Offline



Beiträge: 636

14.06.2010 18:40
#29 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Zitat
Gepostet von Lissy01
Ich hatte mal einen Bekannten, der hat mit 4 Bier einen Motorradfahrer tot gefahren und war dafür länger im Knast.
Der Bekannte (und vermutlich auch der Motorradfahrer:grins2 wären sehr froh gewesen, wenn sich jemand rechtzeitig eingemischt hätte.



Irgendwie musste ich bei dem Smilie grad etwas schlucken.

Zum Thema "betrunken Auto fahren": Eine anonyme Anzeige bei der Polizei (Name, Kennzeichen, Uhrzeiten ...) halte ich für eine Bürger-PFLICHT.

Zitat
Gepostet von Picadora
- da es so ein kleiner Betrieb ist, und der Betreffende die Verantwortung für ca. ¾ des gesamten Umsatzes trägt, will ich nicht mit anschauen, wie er, dramatisch ausgedrückt, die ganze Firma ins Verderben stürzt, sprich, einen Kunden nach dem anderen „vergrault“, die allermeisten der Neuaufträge versiebt usw.



Das machst Du aber gerade.

NL


septembersonne Offline




Beiträge: 5.735

14.06.2010 19:23
#30 RE: Kollege trinkt - Chef schaut weg?! antworten

Hallo, Picadora

Alkohol am Arbeitsplatz, das ist schon ein großes Thema, für so einen kleinen Betrieb.

Nein,im Ernst, auch hier dauert es meist Jahre, oder tritt nie ein, daß der Betroffende den ersten Schritt macht.

Auf bis zu 40 Milliarden Euro pro Jahr wird der volkswirtschaftliche Schaden durch Alkoholmißbrauch in Deutschland von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen geschätzt.

Ich weiß ja nicht,Picadora, ob Dein Chef vielleicht auch mal gern einen trinkt, oder wie er sonst im Betrieb zu Alkohol steht

Warum er nicht reagiert und ein Gespräch mit dem genannten Kollegen führt ist mir unerklärlich, denn seine Firma könnte darunter "leiden", wie Du ja schon geschrieben hast, oder sind die Kollegen und der Chef schon Co-Abhängige geworden?

So schwer es auch ist,einen Kollegen auf das Alkoholproblem anzusprechen: es sollte auf jeden Fall geschehen.

Aber wie? Keineswegs mit der direkten Anspielung auf Alkohol.

Eine gute Möglichkeit ist z.B. das Angebot der Hilfe.

Nach der Art:" Ich merke, das es Dir nicht gut geht. Ich sage es Dir jetzt einmal, wenn ich Dir helfen kann,dann bin ich für Dich da."

Auf jeden Fall sollte mit dem Betroffenen behutsam umgegangen werden. Kommt dieser auf das Angebot, oftmals nach längerer Zeit zurück, können weitere Maßnahmen gemeinsam angegangen werden.

Während meines Suchtkrankenhelferlehrganges hatten wir die Thematik umfangreich erörtert und erarbeitet. Oben Genanntes ist ein Teil davon.

Es gibt ein gutes Buch: "Kollege Alkohol" von Helmut Mühlbauer vom Kösel Verlag, kann Dein Chef sich ja mal besorgen.


LG

Manuela

[ Editiert von septembersonne am 14.06.10 19:25 ]

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Das Leben ist schön, von " einfach " war nie die Rede.


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