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Saufnix
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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 1.710 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
Seiten 1 | 2
Bummi Offline




Beiträge: 261

05.05.2017 13:53
Rückfall...scheibenkleister antworten

Hallo,Ihr Lieben,
hatte vor 3 Wochen einen Rückfall.Konnte und wollte es einfach nicht wahrhaben das das Zungenkarzinom bei meinem Mann wieder gekommen ist und habe es weg bimen wolle,was für ein Quatsch.jetzt sitze ich hier,die Situation ist natürlich viel schlimmer wie vorher und in dieser Situation erfolgt in der nächsten Woche die Op.Ich kann nicht raus,weil ich jetzt wieder Angst-und Panikattacken habe und ihn dann nicht besuchen.Was jetzt aber,ich habe ihm das gesagt,nicht vorrangig ist,denn ich muß jetzt ganz doll an mich denken,denn nur wenn es mir wieder gut geht kann ich auch anandere denken.In meiner Familioe sind schon einige an Krebs gestorben,aber wir wohnten nicht zusammen und ich habe es nicht so hautnah mit bekommen wie jetzt 24 Stunden,es ist ein Stück Hilflosigkeit,Wut,Ärger,Trauer,viele Gefühle und dann die tollen ratschläge,bist doch eine starke Frau und ein Stier,hast doch so viel geschafft,so schlimm kann das gar nicht sein.Naja,was man eben so hört.Viele Bekannte haben wir nicht und freunde schon gar nicht.Wenn ich wieder aus deem Haus kann bin ich wieder in meinen Gruppen um da zu "jammern",aber auch das muß mal von der Seele,sonst habe ich niemanden.Immer berufstätig gewesen mit Kind und,ja es hat sich eben keine Freundschaft entwickelt.Ja,ich bau mir alles wieder auf und muß akzeptieren,das es nicht merh das gleichen Leben sein wird,aber es ist meins und ich muß es leben an erster Stelle für mich,dieser gesunde Egoismus muß jetzt sein,sonst geh ich unter.mein Mann ist seid 17 Jahren trocken und ich bewundere ihn für den Umgang in so mancher situation,diese Gelassnehit und Geduld habe ich noch nicht.Ja als "helferlein" für jeden und alles,unter anderem über 30 Jahre Erzieherin war ich immer gern für andere da und habe mich oft vergessen.Nun geht es wieder Schritt für Schritt nach vorn ,mein Therapeut war gerade bei mir,dafür bin ich dankbar und dafür,das ich in der Lage bin Hilfe zu suchen und zu erhalten,das ist auch damasl ein schwerer Schritt für mkcih gewesen,den ich aber !!!! schon gelernt habe,gerade hier in berlin gibt es so viele Angebote!!!!ich danke Euch !!!

:bildung1:
Wer heute einen Gedanken sät,
erntet morgen die Tat,
übermorgen die Gewohnheit
danach den Charakter
und letzendlich sein Schicksal.
Gottfried Keller


Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.049

05.05.2017 14:26
#2 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Liebe Bummi,

die Einsicht, dass trocken sein der richtige Weg ist lese ich bei Dir raus, dass es keine Gründe zum Saufen gibt weißt Du selbst.

SHG ist da, Therapeut, das sind doch großartige Voraussetzungen um den Kurs wieder zu finden.

Ich wünsche Dir von Herzen einen guten Neustart ins trockene Leben und für die Op deines Mannes ebenso Alles Gute.

Grüße, Bodhi


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Randolf Offline




Beiträge: 989

05.05.2017 16:13
#3 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

hallo Bummi,

wenn ich richtig liege warst du viele Jahre trocken..?!

nachdem ich auch schon einige Zeit trocken lebe - schreckt es mich jedesmal wenn jemand 'langjähriger' rückfällig wird.

Ich frag mich dann immer wie es sein kann dass der olle Sprit immer noch eine Option sein kann; wenn du magst dann schildere die inneren Faktoren,
die das ausgelöst haben. Ich hab einige trockene Jahre hinter mir mit teils schroffen Klippen aber dennoch war ich nicht in so einer tiefen und belastenden Krise wie du,
wo der Lebenspartner schweres Leid zu tragen hat.

Mich würde interessieren ob es denn wirklich die 'Realtiät' ist oder vielleicht die angstvolle Reaktion & dazugehöriges Kopfkino (das sich nicht abstellen lässt)
das einen zum Trinken treibt. Welcher Gedanke war es, welche Stimme war es auf die du gehört hast?
Warst du hilflos, hast du dein Vertrauen ins Leben verloren, hatte auch das trockene Lebenskonzept nichts mehr zu bieten?

Viel Glück beim Neustart

LG

"In der Anmut der Anmutigen, nicht in den Gedanken der Anmutigen.
Da bist du."


Hüftl Offline




Beiträge: 3.519

05.05.2017 22:09
#4 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Hallo Bummi
ich kann das alles nachempfinden.
2005 das letzte Bier getrunken, danach LZT, bis jetzt trocken
2012 Diagnose Zungengrundkarzinom pT2 pNO(0/22)
cMO,ED02/2012
bis jetzt hat der Krebs Ruhe gegeben aber ich weiß nicht wie lange noch , alle 6 Wochen zur Kontrolle ins KH. Aber ich werd ein Teufel tun und wieder das trinken anfangen.
Also Bummi es gibt kein Grund zu trinken außer man will es.
Nur wenn du klar im Kopf bist kannst du deinem Mann helfen, und die Hilfe brauch er jetzt.

Bummi ich wünsch dir alles Gute , und für dein Mann gute Besserung.

LG Frank

Die Kraft des Geistes ist grenzenlos,
die Kraft der Muskeln ist begrenzt.


Koichi Tohai


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F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

06.05.2017 10:25
#5 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Zitat von Bummi im Beitrag #1

hatte vor 3 Wochen einen Rückfall.............Ich kann nicht raus,weil ich jetzt wieder Angst-und Panikattacken habe und ihn dann nicht besuchen.Was jetzt aber,ich habe ihm das gesagt,nicht vorrangig ist,denn ich muß jetzt ganz doll an mich denken,denn nur wenn es mir wieder gut geht kann ich auch an andere denken.........Viele Bekannte haben wir nicht und freunde schon gar nicht.............Wenn ich wieder aus deem Haus kann bin ich wieder in meinen Gruppen um da zu "jammern",aber auch das muß mal von der Seele,sonst habe ich niemanden.....Immer berufstätig gewesen mit Kind und,ja es hat sich eben keine Freundschaft entwickelt.Ja,ich bau mir alles wieder (?)auf und muß akzeptieren,das es nicht merh das gleichen Leben sein wird,.....
aber es ist meins und ich muß es leben an erster Stelle für mich,dieser gesunde Egoismus muß jetzt sein(?),
.........sonst geh ich unter.mein Mann ist seid 17 Jahren trocken und ich bewundere ihn für den Umgang in so mancher situation,diese Gelassnehit und Geduld habe ich noch nicht.Ja als "helferlein" für jeden und alles,unter anderem über 30 Jahre Erzieherin war ich immer gern für andere da und habe mich oft (?)vergessen.Nun geht es wieder (?)Schritt für Schritt nach vorn ,


Jo Bummi, ich "seziere" mal deine Beitrag. Rückfall ist nicht gleich Rückfall! Konsumdauer, Umgang damit, wann Trinkstop, welche Mengen, Auseinandersetzung damit in welcher Situation, sofortige Offenlegung, Eigendynamik undundund.

In unseren Gruppen werden "Rückfälle" die wirkliche Rückfälle sind, also nach "langer" Trockenphase oder nach stabiler, zufriedener Abstinenz, fast immer mit einem positiven Lerneffekt gesehen.
Passiert mir nicht wieder, Situation früher verlassen oder NOCH nicht betreten,
z.B Familienfest mit eigenhändiger Installation der Bierzapfanlage.
Außerdem betonen wir das positive des frühen Erkennens ( 1 Tag Konsum oder gar nur 1,2 Drinks/Einheiten) und sofortiger Trinkstop.Kommunikation in der Gruppe, individuelle Betrachtung/Lerneffekt, Schulterklopfen==> Schutzfaktoren erhöht, fertig ist der Lack!
Wieder was gelernt auf dem Weg in die Gesundung.

Weg mit der Negativspirale : Jetzt ist alles aus, wieder ganz von vorn, Scham, Weltuntergang, was so an negativem Feedback in "manchen" Gruppen kommt
bestimmt kommt das jetzt immer wieder, was soll ich jetzt bloss machen. Sprich Angst und Panikattacken.

Du mußt JETZT an dich denken???? Nur wenn es dir WIEDER(?) gut geht....usw.

Aus deinem Beitrag trieft förmlich heraus, dass du dir es noch nie in deiner Abstinenz hast gutgehen lassen, die positven Veränderungen des geilen, abstinenten Lebens gespürt und empfunden, aufgesogen, nach außen getragen und im Sog der Veränderungen und positiven Gefühle aufgelebt, erblüht, gewachsen, endorphinisiert, aber wachsam und nüchtern.

Nur wenn es dir gutgeht, kannst du auch an andere denken. Stimmt genau. Man muss aber nicht an andere denken, bei einer gelebten zufridenen Abstinenz ergibt sich das von alleine in manchen Bereichen. Und in manchen Bereichen richtigerweise auf gar keinen Fall

"Viele Bekannt haben wir nicht, Freunde schon garnicht" Traurig Traurig, liest sich so als hättest du nur das Suchtmittel weggelassen um dann mit der Faust in der Tasche genauso weiterzumachen.
Hat mit zufriedener Abstinenz so garnix zu tun, nicht im Entferntesten.
Eigentlich ein Wunder, dass du erst jetzt wieder gesoffen hast!

Höre ich oft (leider) Welch vergebenen Chancen für ein selbst gestaltetes neues Abenteuer nach dem Konsum.

Wäre irgendwas anders gewesen wenn du weiter getrunken hättest - ausser irgendwelchen körperlichen Auswirkungen- ?
In einer Isolation (keine Freunde, keine Hobbys, für andere da) mit einer Person, ein Kokon der nix raus und reinlässt, aber wo eine sinnvolle und gewünschte (?) Verpuppung (Veränderung zum positiven==> aus der hässlichen Raupe wird ein freier, schöner wild tänzelnder Schmetterling ) nicht gewollt, weil nicht angedacht ist?
Eventuell auch z. B. in der deiner Gruppe nie thematisiert? Hab da so meinen Verdacht.......

Immer berufstätig mit Kind (das Kind ist nicht älter geworden, so wie Oskar aus der Blechtrommel und hat sich gelöst von de Mama?).
Mal hinterfragt ob de der richtige Beruf ist, oder ist das Ketzerei?

Oft stellt sich bei einer Reha oder in den folgenden Monaten der Abstinenz heraus, dass man jahrelang gegen seine Interessen gearbeitet, gelebt,
ge-zuzweit und mehr hat:
Wer kennt nicht die Litanei: ich hatte doch alles, tolles Haus, tolle Arbeit, tollen Mann/Frau usw.

Bei nüchterner - Betrachtung stellt sich dann heraus, das die 200qm ein Riesenklotz am Bein waren, ein Hamsterrad an Logistik und finanziellen Verpflichtungen war, eigentlich NUR Außenwirkung haben sollte. (Guck mal!), die Arbeit gegenläufig der eigene Interessen war und er Partner ein egoistisches Arschloch oder ein langweiliger Spießer. Mit fehlender Kommunikation Erotik, Thrill, Reibung und gemeinsamer Weiterentwicklung und den zwingend´nötigen Vorhandensein eigener und konträrer Interessen, die dann auch alleine wahrgenommen werden.

Und man JETZT die Chance für Veränderungen hat, so anstrengend aber lohnend sie auch sein werden.

Das gegenteilige der Phrase" Ich hatte doch alles" ist: Hätten man mir vor 2 Jahren gesagt, das ich jetzt dies und das arbeite, mit so einem tollen partner zusammen lebe, hier wohne, DAS Erleben durfte, dieses Verhältnis zu meinen Kindern/Eltern habe , solchen Respekt bei Kollegen, Freunden, die und die Komplimente erhalte" ist übrigens ein sicheres Indiz, für positive Veränderung, Stabilität, Zufriedenheit und Schutzfaktoren für die Abstinenz. Kohärenz und Resilienz verknoten sich.

Du musst akzeptieren, dass es nicht mehr das gleiche Leben sein wird???????????????????????????????????????

Du solltest dich freuen, dass es anders wird, wenn nicht mach einfach so weiter!
Ich lese raus, dass du NIE in einer zufriedene Abstinenz angekommen bist.Da ist der Konsum nicht verwunderlich, allerdings der späte Zeitpunkt...

Vielleicht wäre früher besser gewesen..auch ein ketzerischer Gedanke, der bei Abstinez-Taliban gewisse Gedanken produziert...

Geh weiter in die JAMMER-Gruppen, davon gibt es leider zu viele. Hat das noch keiner angesprochen, dich motiviert, gestützt, gefordert, gepiekt, dir die tollen Seiten des Abenteuers Abstinenz aufgezeigt, die Möglichkeiten zur Entfaltung, die Fähigkeiten zur selbstbewussten Problemlösung, die Alternativen zur "Normalität" die Optionen zur Anti-Routine?
ich kenne solche Gruppen , da sitzen 10 Leute, die zusammen 200 Jahre abstinent sind und erzählen sich immer noch, wie furchtbar alles damals war, damit es nicht wieder so wird und alle nicken eifrig und freuen sich , dass es nicht wieder so ist,(obwohl sich nicht viel verändert hat)weil einer nach 90 minütiger Litanei einen Witz erzählt...==> WIEVIEL MUSS MAN TRINKEN, UM AUF 0,8 PROMILLE ZU KOMMEN? ..... " ERSTMAL 2 TAGE GARNICHTS"

Evtl stößt dieser Konsum ja das an was lange in dir köchelte....

Und im übrigen wird der Rückfall mit dem Konsum abgeschlosssen
, anfangen tut er viel eher ( *ich bin ja gegens gendern, aber DIE RÜCKFÄLLIN, alternativ Rückfäll_in oder RückfallIn hätte doch was *)

Schritt für Schritt ist gut und bleib bloß nicht nach 12 Schritten stehen, da kommt nix bei rum.

LG Uwe

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Sandelle Offline



Beiträge: 20

07.05.2017 07:35
#6 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Hallo bummi,

das liest sich ja wirklich schrecklich. Es ist gut, dass du dich so schnell meldest.

Ich wünsche dir viel Kraft und Zeit, das zu verarbeiten, und deinem Mann alles Gute für die Operation!

LG, Sandelle


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Bummi Offline




Beiträge: 261

07.05.2017 10:26
#7 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

...hallo,Ihr Lieben,ich danke Euch für Eure Aussagen!!!leider geht es mir nicht so gut um gleich alles zu beantworten,schwere Tage sind es,das ganze Leben ändert sich,aber ich bin nicht am jammern,ich weiß das es auch unter diesen Umständen Lebensqualität haben kann,denn ich bestimme mein Leben und kein anderer,Tag für Tag und nicht in 2 oder 3 Wochen.
Ich habe in Zufriedenheit und übereinstimmung gelebt,als ehemalige Erzieherin,hatte ich Privatbetreuung angeboten und so auch wieder "Kinderchen" gehabt,um die ich mich kümmern durft,an denen ich mich erfreuen konnte und Spaß,lebensfreude,Neugier und Unbefangenheit,Ehrlichkeit immer wieder auf´s Neue erfahren durfte.
Ich bin ein Frischluftfreak und ich habe jeden Tag mein Pensum an Natur und Beobachtungen genommen,lese sehr gern,stricke wie eine Wilde.war in Gruppen,keine Jammergruppen,wir haben hier in Berlin über 900 und man kann es nicht so pauschlisieren,jeder braucht seine,einer so,der andere so,Kritik oder Erfahrungen anderer helfen dabei!!!
Als Frührentner habe ich eine relativ gute Rente und mit der Mindestrante meines Mitbewohners kommen wir gut über die Runden.Allein könnte ich mir die Wohnung hier gar nicht leisten,in der ich schon 23 Jahre(erstbezug) wohne.Ich habe eine tolle Tochter,zwei Schwiegersöhne und eine zauberhaften Enkel,allerdings sind wir sehr wenig in Kontakt.Ich höre das überall so und in derr ersten zeit fand ich es unverständlich,denn ich kannte es von meiner Familie gar nicht!!!Aber es ist eben so,gemäß dem Gelassenheitsspruch.
Das Äußere stimmt dementsprechend.
Es fehlt die Geduld jetzt und die Gelassenheit,ich nehme immer gern selbst alles in die Hand und kämpfe,habe viele Schlachten gekämpft und gewonnen wenn ich meinte es wäre sonst ungerecht,auch viel für andere.Das ich gegen den Alkohol machtlos bin weiß ich,aber ich war so hilflos,so ausgeliefert,ich konnte es nicht ertragen,mir war schon irgendwie bewusst das sich nun alles ändern würde.Nach dem MRT hieß es der Krebs ist weg und nun mit voller Wucht zurück,nach der ganzen Quälerei der letzten 8 Monate nun doch die Op und eine riesengroße Ungewißheit,aber ich bin auch in einem anderen Forum für Angehörige von krebskranken,aber leider noch nicht frei geschaltet,das hilft mir auch etwas.
Sprechen und Essen werden wohl ein tabu bleiben,wir finden den Weg!!!Es gibt auch Leben mit Einschränkungen und es dauert eben,aber an erster Stelle stehe ich,ich bin aufgestanden und nehme mir die Freiheit das bzu nehmen was ich brauche:Unterstützung!!!So.Ihr Lieben so viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben,der Arzt war gestern auch hier und meinte es ist alles im grünen Bereich,es dauert eben ein wenig länger bis alles wieder einigermaßen ohne diese Attacken läuft.Habt einen schönen Sonntag und vielen Dank nochmals für Eure Beiträge!!!!
Lg Bummi

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Gottfried Keller


Bummi Offline




Beiträge: 261

10.05.2017 13:53
#8 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Hallo!
So,mein Mann wurde nun um 7.00 Uhr von seiner Schwester abgeholt,hat nun einige Untersuchungen nochmals hinter sich,nachher ist Visite vom Professor und morgen die OP.Der Therapeut war auch gerade hier und das hat mir sehr geholfen.
Natürlich weiß ich noch nicht,ob ich ihn besuchen fahre,habe jemanden gefunden,der mich fahren würde,aber ich warte noch ab wie es mir geht und werde dann entscheiden.
Mit den Einschränkungen versuche ich klar zu kommen,gestern war auch noch einmal ein Arzt hier,der mir die Medikation bestätigt hat und nun werde ich Tag für Tag versuchen wieder auf die Beine zu kommen und vor allen Dingen aus dem Haus,aber langsam und nichts überstürzt,ich merke es ja ,welches <tempo angemessen ist,wie mein Körper reagiert.
Das Forum über seine Erkrankung hat mir dabei auch geholfen.
Zumindest weiß ich das wir ab morgen zunächst einmal gar nicht miteinander sprechen können,das andere wird sich finden!
Liebe Grüße von Bummi!!!!

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Gottfried Keller


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F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

10.05.2017 15:12
#9 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Um da mal Linie rein zu bekommen:



" Ich hatte vor 3 Wochen einen Rückfall."

Wann war der Trinkstop, bzw. letzte Alkoholkonsum, über welchen Zeitraum (Konsumdauer) sprechen wir hier und ca. welche Mengen?

LG Uwe

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Clavis findet das nicht gut!
Bummi Offline




Beiträge: 261

10.05.2017 16:04
#10 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Ostermontag war stopp.vier Tage davor getrunken ca.2-3 Flaschen Wein,Ist das so wichtig?Finde was ich jetzt Tag für Tag mache ist für mich viel wichtiger ,negative Gedanken und Gefühle habe ich genug.
Gruß Bummi!

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F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

10.05.2017 18:14
#11 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Zitat von Bummi im Beitrag #10
Ostermontag war stopp.vier Tage davor getrunken ca.2-3 Flaschen Wein,Ist das so wichtig?Finde was ich jetzt Tag für Tag mache ist für mich viel wichtiger ,negative Gedanken und Gefühle habe ich genug.
Gruß Bummi!


Doch, das ist sehr wichtig.





Zitat von Bummi im Beitrag #8

Mit den Einschränkungen versuche ich klar zu kommen,
Welche sind das? Von Konsum können die nicht kommen, jedenfalls keine körperlichen Symptome.
Zitat von Bummi im Beitrag #10
gestern war auch noch einmal ein Arzt hier,der mir die Medikation bestätigt hat

Da geht es aber doch nicht um DEINE Medikation? Wenn ja und wenn diese im Zusammenhang mit dem Rückfall steht ist sie völlig unangemessen und überflüssig.
Bei deinen Schilderungen müssen andere Erkrankungen - und diese schon länger - vorliegen.
Zitat von Bummi im Beitrag #10
und nun werde ich Tag für Tag versuchen wieder auf die Beine zu kommen und vor allen Dingen aus dem Haus,aber langsam und nichts überstürzt,ich merke es ja ,welches Tempo angemessen ist,wie mein Körper reagiert.


zu deine negativen Gedanken schrub ich ja bereits etwas, du solltest dich freuen, dass dir nach einem Rückfall so schnell der Ausstieg gelungen ist, dass du aktiv geworden bist, in Gruppe und hier und das Positive was du in Beitrag #7 beschrieben hast wirken lassen und dich nicht weiter in einer Negativ-Spirale drehen.

Und wenn es dir körperlich soooo schlecht geht(langsam , nix überstürzen, Medikation, Hausbesuche von Ärzten , Therapeuten), nach fast 20 Tagen Abstinenz
und 4 Tagen Konsum davor - dieser nach jahrelanger Abstinenz -
---klingt das so als würde die BUNTE über den Rückfall einen Promis berichten und ein Riiiiiiiesenfass aufmachen bzgl. der körperlichen Auswirkungen

grad nochmal gutgegangen und jetzt erhoben vom Sterbebett und langsam zurück nach der Nahtoderfahrung.

Sorry, bei Nichtvorliegen anderer Erkrankungen und Komplikationen lese ICH ´ne Story einer DRAMA-Queen.
Hat dir das jemand erzählt, das "man" so agiert oder das ein Rückfall solche Auswirkungen hat?

Dass es dir mental nicht gut geht- eben der Rückfallblues der auch angemessen und wichtig ist, um optimistisch genau da weiter zu machen, wo man sozusagen aufhörte (in diesem Fall ja anfing ) - ist nachvollziehbar, sollte aber auch schon längst wieder von einer anderen Stimmungslage überlagert sein.

LG Uwe

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Bummi Offline




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10.05.2017 18:50
#12 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

...nun,ich möchte hier nicht nur jammern,sicherlich liegen andere Erkrankungen vor,der 24.Tag ohne Alkohol,da könnte man anderes erwarten.Ich bin etwas überfordert,unter anderem,auch mit der Krebserkrankung meines Mannes,sein Zungenkarzinom wird morgen operiert und ein ganz anderes Leben,vorher schon eingeschränkt,zwischendurch schien der Krebs weg zu sein,wird sich gestalten müssen,wobei ich mich doch an erste Stelle setzen muß.Wir werden uns arrangieren müssen,er wird nicht mehr sprechen und essen können in der ersten zeit und man muß einfach abwarten.
Liebe Grüße von Bummi!!!

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F10 2 Offline




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10.05.2017 19:04
#13 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Okay....die Rückfallsituation mit der Überforderung macht sich bemerkbar.

Aber:"wobei ich mich doch an erste stelle setzen muss"

das gilt!

Du und dein Körper zusammen sollten auch etwas anderes erwarten nach 24 Tagen ohne. Löse die Sperre in deinem Kopf. Bewegung in Kopf und Körper werden dann dir, deiner zukünftigen Abstinenz und der Situation mit deinem Partner gerecht werden.

Muss ja nicht gleich ein Triathlon sein, aber Bewegung wird DIR zeigen, dass deine Leistungsfähigkeit nur durch deine Gedanken eingeschränkt ist.

Kopf und Körper werden´s dann danken..

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Bummi Offline




Beiträge: 261

10.05.2017 20:06
#14 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

...ja,so ist es,durch mein Studium und mein interesse für Psychologie und Thema "Mensch" überhaupt spiele ich vieles durch und dadurch entstehen natürlich auch die Ängste und Panikattacken,die aus heiterem Himmel auftauchen.ich weiß sie verschwinden wieder,aber es dauert eben,ich muß sie annehmen und darf mich da nicht rein steigern,so übe ich jeden Tag ein Stück weiter zu kommen,den Rückweg beachtend.ich bin eben ein Frischluftfreak und wenn schönes Wetter ist hält mich eigentlich nichts mehr,ich steh mir selbst im Weg,aber es geht aufwärts.Mein Mann wir morgen um 7.00 Uhr schon operiert und verbleibt dann erst einmal auf der Intensiv,zudem kommt ja noch seine Herzerkrankung.Als langjähriger trockener Alkoholiker scheint er es gelassen hun zu nehmen,was bleibt auch,ändern können wir es nicht!!!
Vielen Dank!!!!
Grüße aus Berlin von Bummi!

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atze-16 Offline



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10.05.2017 21:14
#15 RE: Rückfall...scheibenkleister antworten

Hi,
ich drück euch beiden fest die Daumen,
atze


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