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Saufnix
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Dieses Thema hat 49 Antworten
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 Ganz, ganz viele Fragen
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Winnie Offline



Beiträge: 25

14.02.2006 10:22
#31 RE: Ein Bier antworten

Danke, Wuchtbrumme,

so weit war ich in meiner Forumslektüre wohl noch nicht gekommen. Werd mich da mal einlesen.

Gruß,
Winnie


[ Editiert von Winnie am 14.02.06 10:22 ]


tommie Offline




Beiträge: 10.571

14.02.2006 10:54
#32 RE: Ein Bier antworten

Zitat
Gepostet von Wuchtbrumme
... alkoholfreiem ... Wein (gibts den?) => überhaupt dem Kram.


Huhu brumme

gibts, klar ... nennt sich Traubensaft .
Ne, im Ernst, gibt es wirklich: Alkoholfreier Wein .... oder googlen nach "alkoholfreier Wein" .

Weil hier die Rede ist von "nicht mehr trinken müssen", noch eine kurze persönliche Anmerkung.
Bei mir ist das ja so, dass ich sowohl trinken darf als auch trinken kann ... ich will es aber nicht mehr und, ganz entscheident, ich muss es, als ehemaliger Spiegeltrinker, nicht mehr. Schreibe später mehr dazu ...



tommie


Jollix Offline



Beiträge: 12

14.02.2006 20:13
#33 RE: Ein Bier antworten

Habt ein paar wichtige Gedanken gepostet zu Thema "akzeptieren, dass man nicht mehr Mittrinken kann".
Vielleicht gibt es ja dieses Stadium des Trockenseins, in dem man nicht mehr bewusst auf Alk verzichtet, in dem Alk einfach keine Rolle mehr spielt.
Ich kenne das (noch?) nicht.

Der Begriff "Normalos" in Bezug auf Leute, die nicht zwanghaft weitertrinken müssen, ist zugebenermaßen etwas provokant. Aber Alk spielt in dieser Gesellschaft eine immense Rolle (und ich mein jetzt nicht jene "Gesellschaft", mit der ich mir die Rübe zuschütte:sprachlos. Es ist "normal", bei jeder Gelegenheit ein Glas hingehalten zu bekommen. Ob man das nun schlecht findet oder nicht: Trinken ist Konvention. Die meisten haben damit auch kein Problem.

Aber ich. Und das heißt, ich verhalte mich nicht wie andere. Sei es, weil ich im Gegensatz zu ihnen drohe, abzustürzen, wenn ich mittrinke. Sei es, weil ich ein Getränk immer ablehne, um trocken zu bleiben. Diesen Unterschied muss ich doch dann also akzeptieren. Oder etwa nicht?

Ja, man kann Trinksituationen meiden, man kann sich neue Lebensräume erschließen. (Das hoffe ich zumindest sehr...) Aber man hat nicht die Option als trockener Alkoholiker zurück zu kehren ins "normale" Trinkverhalten. Ich meine, jede Krankheit schränkt einen Menschen doch irgendwie ein -auch der Alkoholismus.
Macht man sich nicht etwas vor, wenn man das nicht hinnimmt? (Meine diese Frage sehr ernst)

Grüße, Jollix


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

14.02.2006 20:27
#34 RE: Ein Bier antworten



Hallo jollix,

warum willst du denn sein wie alle anderen ?

Ist das nicht schon ein Teil deines Alkoholproblems.

Ich finde du bist schon deshalb Alkoholkrank weil du den Alkoholkonsum zum Wert für Normalität machst.

Ein nicht Alkoholiker würde das nie tun.

Schon deshalb bist du nicht mehr wie alle anderen, es geht aber weiter, wenn ich sein will wie alle anderen, das birgt so den Wunsch von allen Menschen geliebt zu werden, dabei musst du aber sehr anpassungsfähig sein bis hin das du auf eine eigene Meinung verzichtest.
(es könnte ja sein das mich dann jemand nicht mehr mag)

Das wiederum schafft Unzufriedenheit die man mit Alkohol kompensiert....

Es ist doch wichtig was du willst, ob du trinken willst oder nicht.

Die anderen, die du meinst, das sind die die am Ende mit dem Finger auf dich zeigen wenn du auf dem Zahnfleisch kriechst.

liebe Grüße
Ramona


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

14.02.2006 21:10
#35 RE: Ein Bier antworten



Hallo Jollix,

für einen Nichtalkoholiker ist es nicht normal ständig Alkohol zu trinken.

Und wenn der nichts trinken tut weil ihm nicht danach ist, da ist dem egal was du darüber denkst.

Nie Menschen die dich fragen, warum du heute nichts trinkst für die ist es auch schon normal das sie Alkohol trinken und es gehört regelmäßig zu ihrem Leben

liebe Grüße
Ramona


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

14.02.2006 21:32
#36 RE: Ein Bier antworten

Hallo Ramona,


Zitat
Nie Menschen die dich fragen, warum du heute nichts trinkst für die ist es auch schon normal das sie Alkohol trinken und es gehört regelmäßig zu ihrem Leben




damit könntest Du gut Recht haben.

gruß
sonnensturm


Adebar Offline




Beiträge: 2.527

14.02.2006 21:36
#37 RE: Ein Bier antworten

Hallo Jollix!

Also,ich fühle mich nicht wie "einer,der draussen steht".

Warum sollte ich?Etwa nur,weil in meinem Glas kein
Alkohol ist?

Du bist noch ganz am Anfang Deiner Trockenheit;mach Dir bitte
nicht so viele Gedanken.Nach ein paar Monaten,kann ich Dir sagen,
wird es das Normalste der Welt für Dein Umfeld sein,dass
Du nichts Alkoholisches mittrinkst.

Ich kann nach nunmehr fast eineinhalb Jahren auch supergut trocken feiern.
Und das Tollste ist->ich kann mich sogar am nächsten Tag an alles erinnern!
Ich bin privilegiert!

Ich hoffe,ich konnte Dir ein bisschen Mut machen!

LG
Inge


Depri Offline



Beiträge: 1.848

14.02.2006 21:54
#38 RE: Ein Bier antworten

Ich bin jetzt kontrolliert trocken...........und das ist viel einfacher.

[ Editiert von Depri am 14.02.06 21:55 ]


Jollix Offline



Beiträge: 12

14.02.2006 22:24
#39 RE: Ein Bier antworten

Hallo,
Zitat Ramona:
Nie Menschen die dich fragen, warum du heute nichts trinkst für die ist es auch schon normal das sie Alkohol trinken und es gehört regelmäßig zu ihrem Leben

Das ist eine sehr schlaue Einsicht...hm.

@Ramona: Wollte ich Everybodys-Darling sein, hätte ich den Hand-Abhack-Beitrag sicher nicht gepostet... Im weitesten Sinne haste vielleicht ja recht. Aber welcher Mensch möchte es nicht meistens möglichst vielen anderen Meschen recht machen?

Naja. Ich fang ja grad erst an mit dem Aufhören. Und ich sehe schon, hier kann ich einiges drüber lernen.

Grüße, Jollix


Brunek Offline




Beiträge: 218

15.02.2006 00:40
#40 RE: Ein Bier antworten

Hallo Demian60.


du meinst "kontrolliertes Trinken"?

Eigentlich meinte ich es nicht.
Ich will garnicht kontroliert trinken,
weil es bei mir nicht funktioniert.
Ich hab da was gelesen, es wäer nicht
schlimm, ein Bier und so weiter.

Nee, nichts für mich, das meite ich .


L. G.

Brunek.


gepard Offline




Beiträge: 851

15.02.2006 00:48
#41 RE: Ein Bier antworten

Ich war vorhin nach einem Liederabend-Besuch ("Die schöne Magelone") mit meinem Kollegen im Restaurant, und über verschiedene "Kaffeezubereitungen" sind wir auf regional unterschiedliche Weinschorlen zu sprechen gekommen, besser gesagt habe ich mich belehren lassen, denn für mich war früher ein Gspritzter immer ein Gspritzter. Fand ich interessant, wusste ich noch gar nicht so. Ich sagte dann so beiläufig: "Allerdings, was mich in jeder dieser verschiedenen Weinschorlen stören würde, das wäre der Wein!"
Mein Kollege sagte: "Ach ja, du trinkst ja nichts mehr." Er schaute ein wenig neidisch auf meinen köstlichen alkfreien Cocktail und auf sein zweites großes Bier. Dann dachten wir uns Ideen für Saftschorlen aus.

Als ich noch trank, fand ich auch, dass alkoholische Getränke das Normale sind und ich war überzeugt, dass alle anderen Menschen auch so dachten.

Was für ein Irrtum!!!


Andy1 Offline




Beiträge: 1.385

15.02.2006 07:31
#42 RE: Ein Bier antworten

Moin Gepard,

ja, ich bin mit einem Freeund schon an dem Gedanken eine "saftbar" aufmachen zu wollen.
Aber solange vielleicht 60% der Meinung ist, sie trinken normal Alkohol, (es gibt sogar einige Alkoholiker im Forum, die das auch von den anderen meinen)wird's nicht einfach.
Wir arbeiten daran.

LG

Andy


Biene2 Offline




Beiträge: 4.231

15.02.2006 07:43
#43 RE: Ein Bier antworten

Da gibts doch auch nen Spruch,den mein verblichener Vater immer zu sagen pflegte:

Halb besoffen ist rausgeschmissenes Geld


Falballa Offline




Beiträge: 3.707

15.02.2006 08:18
#44 RE: Ein Bier antworten

Jeden Tag nur ein Glas
dieser Selbstbetrug hätte bei mir so ausgesehen, mindestens.




Lg Falballa


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

15.02.2006 08:19
#45 RE: Ein Bier antworten

Zitat
Aber welcher Mensch möchte es nicht meistens möglichst vielen anderen Meschen recht machen?





Hallo Jollix,

...und wo bleibst du dabei ?

...oder mal anders, wenn du für dich entscheidest nicht mehr zu trinken weil es dir nicht gut tut.

Wieviel werden denn dir etwas recht machen wollen von den Menschen wo du gerade dabei bist es ihnen recht zu machen:

liebe Grüße
Ramona


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