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Saufnix
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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Ganz, ganz viele Fragen
Seiten 1 | 2
tom ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2004 14:43
RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

hallo liebe forumsteilnehmer,

ich lese hier schon eine längere zeit mit und habe schon etliche infos bezüglich der alkoholkrankheit erfahren, danke! der ton, mit dem hier untereinander umgegangen wird finde ich respektvoll. toll, dass es noch menschen gibt, die anderen helfen, ohne dafür eine materielle entlohnung zu erwarten.
das war jetzt erstmal allgemein was ich denke und soll nicht rumgeschleime sein.

ich habe mal eine frage, ob ihr das auch so kennt wie ich. zur ausgangslage, ich trinke schon länger mässig aber regelmässig. (eigentlich nur bier). in den letzten 2 jahren nahm das aber überhand und und es war fast täglich. also habe ich mich hier reingelesen, weil ich auch bei mir entzugserscheinungen wie schwitzen und unruhe feststellen musste. mein selbstwertgefühl ging immer weiter nach unten. ich habe mich einfach geschämt, dass ich es nicht lassen konnte. hatte ich dann 2-3 bierchen drin, war ich mir zwar auch bewusst dass ich wohl alk bin, aber es machte mir nicht mehr soviel aus. das selbstbewustsein kam zurück. um es mir zu beweisen, habe ich dann mal für drei wochen gar nichts getrunken. hatte schon die ersten 2tage zu kämpfen. unruhe, herzrasen, schwitzen nicht schlafen können und so weiter. dann habe ich wieder eine woche jeden tag getrunken um dann wieder einen, oder zwei tage auszusetzen. immer kamen die erscheinungen wieder (ob ich mich hier zu verückt gelesen habe?), und obwohl ich wusste, dass es beim nächsten mal auch wieder unagenehm, oder sogar noch schlimmer werden würde, habe ich wieder getrunken. ich hatte wieder mal alles überstanden und es ging mir gut, eigentlich auch keinen saufdruck. irgendeine stimme erzählte mir, ganz aufhören wirst du (und willst du) doch eigentlich gar nicht. hey, du hast 3 tage geschafft...jetzt kannst du doch mal wieder. ich besaufe mich dann nicht, das ich voll ins bett falle, aber so 6-7 biere müssen es dann halt immer sein.(bin es halt leider gewohnt).
ich bin laut alkoholikerchronik in der kritischen phase.
ich schäme mich, dass ich immer wieder zugreife und meinen logischen gedanken nicht folgen kann. eigentlich bin ich ein sehr rationaler mensch. aber das ist doch auch irgendwie charakterschwach.(habe immer noch ein problem damit alkoholismus als krankheit zu sehen)
das verrückte ist, dass sich mein selbstbewusstsein steigert, wenn ich nicht trinke und ich mich körperlich besser fühle. schlage dann aber doch immer wieder zu.
horror ist, wenn ein abend mal wieder ein richtiger absturz war und der nächste tag anbricht. dann hasse ich mich so sehr, da hilft dann immer nur schon bier um die mittagszeit. nach dem dritten mag ich mich dann schon mehr und nach dem fünften geht es dann auf die couch. wenn ich dann gegen 20:00 erwache hilft dann auch wieder nur ein "schlaftrunk". wie der nächste tag dann aussieht, brauche ich wohl nicht zu beschreiben. dann wird mal wieder mit der brechsstange versucht den kreislauf zu durchbrechen...ohhh mann

das wurde jetzt alles etwas länger als geplant und ist vielleicht auch etwas durcheinander geschrieben. musste das nur mal loswerden.

grüsse

tom


Randolf Offline




Beiträge: 989

08.11.2004 17:41
#2 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hi Tom,

in deiner Schilderung werden sich sicher viele hier wiedererkennen, ich kenne es auch nur zu gut.
Deine Situation ist dir ja schon bewusst geworden, du hast hier gelesen, nachgedacht, ausprobiert, abgestürzt und das ganze wieder von vorn...

Bei deinen Aufhörversuchen hast du auch schon ein bißchen freie Luft geschnuppert und eine Ahnung davon bekommen, daß die Freiheit irgendwo da sein muß.

Wie ich es sehe:wenn du ganz alleine versuchst aufzuhören, gelingt es dir auf Dauer nicht und du drehst dich im Kreis.Es ist so, als ob ein Teil deiner selbst gegen den anderen kämpft (innere Stimme).
Sofern von außen nichts neues hinzutritt, wird dies mit großer Wahrscheinlichkeit so weitergehen, bis der Leidensdruck unerträglich wird.Aber soweit willst du es ja nicht kommen lassen.

Der neu hinzukommende Faktor könnte für dich - dieses Board hier sein! Deshalb schlage ich dir vor, die Sache wieder in Angriff zunehmen,aber diesmal mit deiner Anwesenheit hier und deinen Beiträgen, in denen du schilderst, was in dir so abgeht, Gedanken,Gefühle usw.

Es hat bei mir gut funktioniert (und tut es noch), warum nicht auch bei dir?

Bis bald

Randolf


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2004 18:06
#3 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

hallo randolf

vielen dank für deine antwort.
am samstag war mal wieder so ein tag. ich habe freitags bis in die puppen gezecht und konnte mich samstag selbst nicht leiden. klaro!!! das fahrige, zittrige gefühl und dann halfen wieder nur einige bierchen. ich musste ja nicht arbeiten. mittagsschlaf und dann gegen 19:0 wach geworden. da hab' ich mich dann noch beschissener gefühlt als morgens. auch klar! also habe ich nachgekippt um bis sonntag durchzuschlafen. wie ich mich gestern dann gefühlt habe, könnt ihr euch vorstellen.
habe mich dann gequält und nichts angerührt. weil so ein gefühl ist montags auf der arbeit dann noch unangenehmer.
jetzt habe ich den montag fast rum, es geht mir wieder einigermassen gut und der teufel in meinem nacken spricht schon wieder zu mir. na.... so ein bierchen wäre doch jetzt nicht schlecht.
ich habe mich eben bei google schonmal nach einer suchtberatung in meiner nähe umgesehen. ob ich den mut aufbringe. diese scham!!!

tom


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2004 18:11
#4 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

nochmal der tom

irgendwie will es einem nicht in den kopf, dass es nicht so sein kann wie früher. da hatte man was getrunken, einen kater, aber nach z.b. etwas sport und einer dusche war es wieder o.k.. man fand das auch nicht gerade klasse, was man am vorabend in sich reingeschüttet hat, aber hatte auch nicht das gefühl wieder was trinken zu müssen um sich besser zu fühlen. war eher angewiedert vom alk.
kann es sein, das ich da irgendeine grenze überschritten habe, die irreversiebel und mein körper auf eine durchzechte nacht mit entzugserscheinungen reagiert.
eigentlich hätte doch noch genug alk im blut sein müssen, oder?

jetzt spricht gerade jemand mit mir, aber ich trinke wasser.
gruss tom


Kicks Offline




Beiträge: 216

08.11.2004 18:34
#5 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hallo Tom,

ich kenne dieses Gefühl nur zu gut....und fand mich auch mächtig abstoßend mit der Zeit, ein Grund warum ich nicht mehr trinken will!
Ich bin in einer SHG, viel hier auf dem Board unterwegs und seit heute auch in Psychotherapie....alleine würde ich es nicht schaffen. Der Teufel in mir hat immer und immer wieder gesiegt....Jahre mittlerweile!
Entzugserscheinungen hatte ich komischweweise keine ( obwohl die Mengen bei mir schon sehr hoch waren ) ich habe allerdings nicht täglich getrunken.

Ich trinke auch gerade Wasser....

Ich wünsche Dir viel Kraft,
liebe Grüße

Kirsten!


Roberto1 Offline



Beiträge: 17

08.11.2004 18:35
#6 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Zitat
Gepostet von Gast
nochmal der tom

irgendwie will es einem nicht in den kopf, dass es nicht so sein kann wie früher. da hatte man was getrunken, einen kater, aber nach z.b. etwas sport und einer dusche war es wieder o.k.. man fand das auch nicht gerade klasse, was man am vorabend in sich reingeschüttet hat, aber hatte auch nicht das gefühl wieder was trinken zu müssen um sich besser zu fühlen. war eher angewiedert vom alk.
kann es sein, das ich da irgendeine grenze überschritten habe, die irreversiebel und mein körper auf eine durchzechte nacht mit entzugserscheinungen reagiert.
eigentlich hätte doch noch genug alk im blut sein müssen, oder?

jetzt spricht gerade jemand mit mir, aber ich trinke wasser.
gruss tom





Hallo Tom,

nun ja, ich glaube, daß es eher ganz umgekehr ist und Du noch besser dastehst (zumindest etwas) als ich z.B. "Lustigerweise" nämlich war es bei mir so, daß ich ab und zu mal richtig betrunken war, als ich angenfangen habe Alkohol zu trinken. Es waren zwar nicht sehr viele Abende, aber es gab welche an denen ich nur noch total voll ins Bett gefallen ist. Witzigerweise ist mir das seit Jahren nicht mehr passiert.

Jetzt trinke ich so, daß ich zwar ein gewisses Level erreiche, allerdings niemals sturzbetrunken bin. D.h. ich spreche normal, wackel nicht beim gehen etc.

Das mag jetzt für Dich als Vorteil für mich gelten, ich sehe es aber eher umgekehrt. Nachdem was ich von Dir gelesen habe, glaub ich, daß Du eine sehr gute Chance hast "rechtzeitig" dran zu sein und diese "Karriere" bald hinter Dir hast.

Viel Glück dazu!

Roberto


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2004 18:52
#7 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

hallo roberto

das sehe ich etwas anders. auch ich habe selten soviel intuss, dass ich torkle, oder lalle. aber immer soviel, das ich ruhig bin. diese ruhe ist dann weg, wenn der spiegel sinkt und das ist kein schönes gefühl, sage ich dir. ich denke ich gehöre zur gruppe der spiegeltrinker und bin mir im innersten dessen auch bewusst. die frage, die sich mir immer wieder stellt, ist die mit der grenze, die ich überschritten haben muss. es kommen entzugserscheinungen....das war bis vor einiger zeit nicht so der fall. oder ich habe sie nur nicht so registriert und ein gefühl dafür aufgebaut. das vielleicht erst, seit dem ich hier lese. möglicherweise haben ja viele andere menschen auch diese beschwerden, werten sie aber gar nicht als entzugserscheinungen. aber es ist schon ein riesenunterschied zu einem früheren "kater"


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

08.11.2004 19:21
#8 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hallo Tom,

willkommen hier im Board.

Du deutest das schon richtig, Du bist Spiegeltrinker. Auch ich war ein Spiegeltrinker und es ging mir genauso wie Dir. Nur habe ich die leichten Entzugserscheinungen nicht so ernst genommen. Aber glaube mir, die werden im Laufe der Zeit immmer schlimmer.

Mich hatte es dann nach einem durchgezechten Wochenende total erwischt. Sonntags morgens aufgewacht und nur noch gezittert. Da half nichts mehr. Ich konnte ja nicht ständig nachkippen, um funktionieren zu können.

Und durch die starken Entzugserscheinungen hätte ich es alleine auch nicht geschafft.

Ziehe die Bremse an, solange Du es noch schaffst. Ich mußte dann in die Klinik. Im Nachhinein habe ich mich oft gefragt, warum ich nicht rechtzeitig aufgehört habe.

LG
Adobe


Wildatheart ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2004 08:56
#9 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hallo Tom,

Als ich vor Jahren AA Gruppen besuchte wurde mir mal gesagt das irgendwan jemand genau deine Geschichte erzählen wird.

Und das ist mit deiner hiermit geschehen, auch bei mir ists so das ich keinen "richtigen" Kater mehr bekomme,keine Übelkeit keine Kopfschmerzen.

Ich wache da eher mit Panik Attacken und Selbsthass auf, in dieser Phase würde ich mir oft nur wünschen mich irgendwo zu verkriechen und das die Nacht niemals zuende gehen sollte.

Ich lese da aus deinen Zeilen ähnliche Gefühle raus, die Frage ob du die Grenze überschritten hast kannst eigentlich nur du für dich selber beantworten, ich für meinen Fall bin mir sicher das ich das habe.

Leider Gottes setzt bei mir oft so eine Art Belohnungsdenken ein wenn ich ein paar Tage nichts getrunken habe, weil jeder der ein Alkoholproblem hat weiß wie hart die ersten 3 Tage ohne Alk sein können, und paradoxerweise belohnt man sich für große Leistungen als Alkoholiker gerne mit Alkohol.

Wenn diese Phase kommt das man sich so freut das es einem besser geht der Energielevel steigt dann hält man sich selber fast nicht mehr aus und versucht durch ein Dämpfungsmittel wieder ins Lot zu kommen,...und das ganze Theater geht wieder aufs Neue los.

Was mir geholfen hat war ein Nerven und Schlaftee,...einerseits hat der Magen das Gefühl das er voll ist andererseits hat er eine angenehme Wirkung (ist auf rein pflanzlicher Basis und auch für Kinder geeingnet).

Zweitens habe ich auch wieder angefangen mich leicht sportlich zu betättigen, auch wenns jetzt nur lange Spaziergänge sind.

So oft hab ich mich einen Schritt vorwärts bewegt und mit Alkohol 2 Schritte zurück,und das ist sooooo anstrengend sich immer wieder aufzuraffen,....ist eigentlich nur eine Frage der Zeit und Intensität bis man nach dem 1000sten Versuch irgendwann mal die Schnauze voll hat und einfach liegen bleibt,...darum sind diese wiederholten Rückfälle eine brandgefährliche Sache.

Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, aber jetzt hab ich wieder mal 2 Wochen geschafft und etwas an meinem Umfeld geändert.

Dieses Board hier ist fantastisch, mich hats zwar noch nicht dauerhaft trocken gelegt aber immer noch mehr für mich getan als viele anderen Versuche meinerseits,SHG und Psychologen.

Aber wie gesagt jeder muss halt das finden das für einen am Meisten passt,ich wünsch uns beiden das wir anfangen die Sache in den Griff zu bekommen.


Liebe Grüße

Harald


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2004 11:13
#10 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

hallo harald und adobe

danke für die antworten.
mich würde es mal sehr interessieren, wie das mit euch mit dem selbstbewusstsein während der nassen zeit war.
ich denke mir steht dann auf der stirn geschrieben. VORSICHT ALKOHOLIKER.
erst wenn ich dann was getrunken habe ist mir das scheissegal und mein zweites ich sagt...dann lass' sie doch denken....
jetzt bin ich im dritten tag und habe gerade 6km joggen hinter mir. das selbstbewusstsein steigt wieder, ich bin ruhiger und schon meldet sich da wieder jemand.

wasser!!!!


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

09.11.2004 11:44
#11 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hallo Tom,

ja Selbstbewußtsein während der nassen Zeit. Ich wußte nicht, daß ich Alkoholiker bin und so war das nicht so schlimm. Und da bei uns in der Firma sowieso viel getrunken wurde, bin ich auch nicht aufgefallen. Die anderen taten es ja auch. Und sobald ich 1,2 Gläser getrunken hatte, war ich immer gut drauf.

Nur als ich von der Ärztin die Diagnose hatte, mußte sie mich erstmal aufbauen, in dem sie mir klar machte, daß Alkoholismus nicht der letzte Dreck ist und in jeder sozialen Schicht vorkommt. Ich dachte früher, Alkoholiker, das sind nur die "Penner".

Meine Nervosität den ganzen Vormittag über hatte ich überhaupt nicht auf Alkohol zurückgeführt. Dachte halt, ich bin so und Alkohol beruhigt ja also habe ich getrunken Wie kann man nur so blauäugig sein.

Erst als ich anfing zu zittern, habe ich es geschnallt. Und nach dem Entzug war ich heilfroh, daß ich nicht mehr trinken mußte. Ich fand es ganz widerlich, schon morgens auf nüchternen Magen Alkohol trinken zu müssen.

Ich wünsche Dir gutes Durchhaltevermögen. Glaub mir, es gibt bessere Belohnungen als Alkohol. Gönn Dir was Gutes.

LG
Adobe


nacubenda Offline




Beiträge: 77

09.11.2004 12:35
#12 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hallo

bin auch noch nicht recht lange da.Habe auch Rückschläge hinter mir.

Ist noch gar nicht lange her das ich gesoffen habe.

Habe danach geschrieben und glaube mir hier hat jeder das Problem und alle haben zu kämpfen .


Ich bin sicher das Dir hier sehr geholfen wird.

Habe aber auch diese Woche einsehen müssen das ich es alleine mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schaffe.

Auch ich habe enorme Angst das es jemand weis .

Genauso Schämen tue.

Aber wir haben uns die Suppe eingebrockt und andere löffeln sie auch nicht für uns aus.Ausserdem bist schon mal an Borad und das ist auch schon ein Zeichen das Du was tun möchtest .Glaube mir ich bin auch so .

Werde morgen mal nach einer Suchtberatung schauen.

wünsche dir noch schöne Tage an Board

Lgg Nac


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

09.11.2004 12:46
#13 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

hi nacubenda

Werde morgen mal nach einer Suchtberatung schauen.
im Internet kannst du Adressen in deiner Gegend finden.


Wildatheart ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2004 14:40
#14 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

Hallo Tom,

Also in der nassen Zeit, das heißt wenn ich einen Pegel hatte, war ich oft in Casinos oder diversen Nachtlokalen anzutreffen.

Mit meinem pseudo Selbstvertrauen hab ich dann entweder Unsummen verspielt oder gleich mal jeden x-beliebigen zu einem Drink eingeladen,...alleine trinkts sich halt nicht so gut.

Was der Alkohol einem gibt verlangt er doppelt und dreifach nach ein paar Stunden zurück,so ähnlich wie Schulden machen nur sind die Zinsen beim Alkohol nicht mal mit denen eines Kredithais zu vergleichen.

Und so genau hat sichs mit meinem Selbstvertrauen auch gehalten, von einem Extrem ins Andere, und so eine emotionale Achterbahn Fahrt auf Dauer laugt einen doch ziehmlich aus.

Ich finds super das Du trotzt Alkoholismus immer noch einen 6000m Lauf hinkriegst,...das wäre auch mal mein Ziel in nächster Zeit.

Mit jedem nüchternen Tag wird der Saufdruck auch geringer werden,...

Ich wünsch Dir viel Kraft und zolle Respekt, die ersten 3 Tage sind die härtesten.

Also dann

liebe grüße


Harald


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2004 20:25
#15 RE: gespalten, oder typisch alk? antworten

danke an alle, die mir bis jetzt geantwortet haben.

ich habe im moment urlaub und die 6km stecken mir etwas in den knochen.
morgen früh nochmal mind. 6 !!! (hoffe ich)

ich wünsche euch allen eine gute nacht und hoffe, dass auch ich besser schlafen kann.
die letzten nächte waren echt mist. eingeschlafen, geschwitzt aufgewacht...wirr geträumt, im halbschlaf gedöst.

ich muss sagen, auch wenn es hart ist. etwas sport, auch wenn es nur etwas bewegung ist, macht ruhiger und zufriedener. gut, man darf die messlatte nicht zu hoch legen (wenn ich die heutige leistung mit früher vergleiche) ich gehe es auch ganz ruhig an. laufe im aeroben bereich, das heisst, sich nicht auf deubel komm' raus auspowern. ganz ruhig und relaxt. die umwelt warnehmen, sauerstoff tanken. dazu nehme ich johanniskraut und baldrian. (vielleicht sind es nur plazebos), aber mir tut es gut.

für alle skeptiker...... ich weiss, das ende der fahnenstange ist noch lange nicht erreicht, (ob ich es jemals schaffe?)aber lasst es mich geniessen!

tom


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