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Saufnix
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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 797 mal aufgerufen
 Kochrezepte aller Art
Die-Colly Offline



Beiträge: 13

04.12.2007 12:10
RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

Hallo

Ich habe jetzt nichts gefunden was auf meine frage passesn könnte, deswegen ein neuer Thread, wenn es das doch gibt bitte hier schließen und mir den passenden link zukomen lassen. Danke


Also mein Freund rief mich vorhin in seiner Frühstückspause an und erzählte mir das er sich einen Baumkuchen gekauft hat. Soweit ich weiß ist doch dort Rumaroma drinne oder?
Erfragte mich ob er den denn nu [color=red]mag
oder nicht nachdem ich vorsichtig verneinte las er die Zutaten vor, dort war kein Rumaroma bei aber Glyzerin. Ich meine das habe ich irgenntwo gelesen das das glyzerin das Suchtzentrum aktiviert.
Ich habe ihm geraten, das selber zu entscheiden, ob er ihn ißt oder nicht
ich hoffe das war richtig, das das so ist wie mit dem Essig.
Wär schön wenn ihr mir weiterhelft ob wir nu lebkuchen , dominosteine und co kaufen können...
[/color]

Schatzi, gemeinsam sind wir Stark, wir gehen zusammen diesen Weg und wenn er noch so steinig wird, ich liebe dich und werde immer zu dir stehen und dich in allem unterstützen.:trost1::love3:


Faust Offline




Beiträge: 5.515

04.12.2007 13:29
#2 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

Nun laß mal die Kirche im Dorf, Die-Colly,

die deutsche Aroma-Industrie bietet um die 7000 Stoffe an,
die uns zum Kauf und Verzehr locken sollen,
und deren Wirkungen keineswegs irgendwo wissenschaftlich untersucht sind.

Da ist Panik ein schlechter Ratgeber.

Lebensmittel mit Alkohol weglassen - selbstverständlich,
bei Rumaroma und Amaretto stutzig werden - auch.
Aber dann ist's langsam gut.
Es wird sonst schnell zur Manie...

LG
Bernd

"Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind. " (Bertrand Russell)

Für alle, die sich noch oder wieder eigene Gedanken machen:
==> KLICK (ganz frisch)


Die-Colly Offline



Beiträge: 13

04.12.2007 13:48
#3 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

@ bernd

ja ich weiß, momentan mach ich mich voll verrückt, mit solchen sachen, allein schon wegen meiner kinder.
ER bekommt da nur am rande was von mit, da ich es so ein wenig vor ihm geheim halte, das einzigste was er weiß das ich hier schreibe und das ich rechachire nach alkoholhaltigen lebensmitteln, was er nicht weiß ist das ich mir solche sorgen um alles mache

Schatzi, gemeinsam sind wir Stark, wir gehen zusammen diesen Weg und wenn er noch so steinig wird, ich liebe dich und werde immer zu dir stehen und dich in allem unterstützen.:trost1::love3:


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

04.12.2007 14:19
#4 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

Hi Colly,

diese Panik kenne ich von "Frischlingen", oft mehr Panik bei den Co´s und Angehörigen.

Ich seh das für mich ganz pragmatisch.
Ich will mich annem Baumkuchen ja nicht betrinken.
Zum Rückfall gehören da ganz andere Dinge ...
und selbst einen Rückfall kannst du nicht verhindern.
Denn es ist nicht deine Verantwortung, sondern die deines Freundes.

Gruß
Bea


Die-Colly Offline



Beiträge: 13

04.12.2007 14:34
#5 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

@ Bea

Das ich das nicht verhindern kann ist mir klar, aber ich habe jetzt so oft gelesen das dieses oder jenes das suchtzentrum aktivieren.....

Wie ist das denn nun mit den anderen Leckereien zu Weihnachten, wo ist denn der "versteckte" alk. drinne?

Schatzi, gemeinsam sind wir Stark, wir gehen zusammen diesen Weg und wenn er noch so steinig wird, ich liebe dich und werde immer zu dir stehen und dich in allem unterstützen.:trost1::love3:


zai-feh ( gelöscht )
Beiträge:

04.12.2007 14:38
#6 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

Ich kann nur von mir berichten:

Ich esse nichts wo Alk draufsteht. Ich esse nichts wo ich weiß, dass Alk drin ist (ich habe bespielsweise jahrelang keine Milchschnitte gegessen und erst kürzlich erfahren, dass da kein Alk mehr drin ist) und ich esse nichts, was nach Alk schmeckt. Und darin bin ich recht pingelig. Ich lese immer die Zutaten.

Vermutlich habe ich aber in den Jahren meiner Trockenheit eine ganze Menge Krams gegessen, in dem Alk war - ohne dass ich es wusste. Und genau deshalb hat es mir nicht geschadet. Ist ja bei einem Kuchen nicht so wie bei einem Cocktail, dass da x Umdrehungen drin sind, sondern der Alk in Essen ist eher so, dass der Geschmack bzw. das Bewusstsein da im Hirn was anstoßen. Es geht also im sehr niederen Bereich oft nur um "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".

[ Editiert von zai-feh am 04.12.07 14:39 ]


Die-Colly Offline



Beiträge: 13

04.12.2007 14:51
#7 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

@ zai-feh

das habe ich auch schon gedacht, was er nicht weiß....aber dann hätte ich ein schlechtes gewissen.
Wenn ich vorhin beim Baumkuchen gesagt hätte ne den drafst du nicht essen, dann hätte er es eh getan oder hätte ihn murrend nen kollegen geschenkt, ich habe zu ihm gesagt das er das entscheiden muß.
was sit du denn so an den weihnachtssachen?

Schatzi, gemeinsam sind wir Stark, wir gehen zusammen diesen Weg und wenn er noch so steinig wird, ich liebe dich und werde immer zu dir stehen und dich in allem unterstützen.:trost1::love3:


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

04.12.2007 16:05
#8 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

Zitat
Gepostet von Die-Colly
ich habe jetzt so oft gelesen das dieses oder jenes das suchtzentrum aktivieren.....



soweit, so gut, aber was heisst das schon?

Saufdruck ist erst mal nicht viel anders wie verschärfter Appetit bzw. Gier, aber damit daraus ein Rückfall wird, gehört noch was anderes dazu, nämlich dass derjenige dann deswegen auch trinkt.
Und das ist keineswegs ein "Muss", sondern er kann sich auch entscheiden, statt zu saufen was anderes zu tun. Sagt keiner, daß es unbedingt leicht sein muss, aber es geht.

Ich kannte schon Alkoholiker, die haben sich an das "rangetastet", was geht - einer, den ich kenne, hat jahrelang MonCherie gegessen, bis er gemerkt hat, daß ihn das unter Druck setzt, und dann hat er ohne Probleme und auch ohne Rückkfall damit aufgehört, ein Anderer hats mal nach Jahren der Trockenheit ne Zeitlang mittags mit nem Glas Wein probiert, bis er gemerkt hat, daß er wegen dem Wein schon wieder dem Mittagessen entgegefiebert, der hat auch wieder aufgehört, ohne daß ihm was passiert ist. Andere kippen schon vom alkoholfreien Bier wieder um. Vorhersagen sind immer schwierig.

Ich persönlich lass es mir wurscht sein, solange es bei winzigen Mengen bleibt. Ich weiss, daß ich früher nach drei Bier richtig Durst gekriegt habe, also den berühmten Kontrollverlust, und daß ich von nem Stück Marzipan oder ner Weinsosse einmal im Jahr nix merke, das ist aber Erfahrungssache.

Bei genauer Betrachtung gehört zum Rückfall immer mehr als ein paar Gramm Alkohol. Ist auch ne alte Weisheit, daß dem immer erst ne Änderung im Denken vorangeht, daß das Trinken überhaupt wieder zur Option wird.

Trockenheit sollte immer ein Stück weit auch Entscheidungsfreiheit sein und Spass machen, sonst ist es zumindest am Anfang schwierig, stabil trocken zu werden, deswegen sind zu viele Sorgen meiner Ansicht nach gefährlicher als mal aus Versehen was Falsches gegessen.
Ein Alkoholiker, der sich im trockenen Leben sowieso noch nicht auskennt, könnte sich plötzlich vom Perfektionismus und den Sorgen überfordert sehen und das Bedürfnis kriegen, mal auszusteigen, und was das bei den meisten heisst, kannst Du wohl leicht erraten.

der minitiger


zai-feh ( gelöscht )
Beiträge:

04.12.2007 19:39
#9 RE: Weihnachtsschnökerei, was geht und was nicht? Antworten

Zitat
Gepostet von Die-Colly
@ zai-feh

das habe ich auch schon gedacht, was er nicht weiß....aber dann hätte ich ein schlechtes gewissen.
Wenn ich vorhin beim Baumkuchen gesagt hätte ne den drafst du nicht essen, dann hätte er es eh getan oder hätte ihn murrend nen kollegen geschenkt, ich habe zu ihm gesagt das er das entscheiden muß.
was sit du denn so an den weihnachtssachen?


Alles wonach mir ist - wenn kein Alk drin ist.

MT hat recht. Es ist individuell verschieden. Und der Rückfall findet zunächst im Kopf statt - meine Ansicht. Ich hatte beispielsweise anfangs Malzbier getrunken und Milchschnitte (damals waren da noch ne Menge Alk drin) oder Kefir gegessen. Hat mir Null geschadet. Aber ich habe das Zeug alles nicht mehr zu mir genommen als ich erfahren habe, dass da Alkohol (sicher) drin ist. Ich für mich vermeide einfach das bewusste Zuführen von Alkohol. Für mich bedeutet es auch zu fragen im Lokal, ob Alk in der Soße ist. Für jemand anderen kann das wiederum völlig wurscht sein.

Vor allem aber habe ICH das jeweils für MICH entschieden und niemand anderes hat das versucht für mich zu entscheiden oder mir rein geredet.

[ Editiert von zai-feh am 04.12.07 19:41 ]


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