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Saufnix
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Dieses Thema hat 55 Antworten
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 Akute Hilfe
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lucy44 Offline



Beiträge: 120

25.12.2002 21:22
RE: einfach nur genervt und wütend antworten

ich weiss, dass kinder auch wenn sie schon älter sind, probleme mit mütter haben, wenn diese ein alkoholproblem haben...nur, muss ich mir anhören, dass ich alleine dafür schuld bin? klar, die probleme haben mich sicher dazu zwangsläufig gebracht, aber es trifft mich nun schon, wenn meine tochter mit 15 sagt, ich bin alleine schuld an meinem alkproblem. sie bekommt dies auch von meiner ältesten tochter mit 21 gesagt. dachte irgendwo, ich hab etwas von meinen mädels unterstützung, ist aber sicher zuviel erwartet gewesen..manchmal fühle mich jetzt total überfordert...alle haben gesehe, dass ich trinke, nie auffällig, aber es war so. seit ich mich geoutet habe und etwas dagegen tun will, ist nur noch unverständniss da....

trotzdem, ich weiss ich werde alles tun davon los zu kommen. ihr seid mir eine große hilfe, danke..Italic


Miezekatz Offline




Beiträge: 731

26.12.2002 12:05
#2 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hallo Lucy!

Wir haben unseren Kindern während unserer akuten Krankheitsphasen sehr viel zugemutet. Sie haben gehofft, gebangt, waren verzweifelt, während wir uns nur um die Beschaffung und den Konsum "unseres" Stoffes gekümmert haben. Wir haben sie allein gelassen, in Situationen, in denen sie uns dringend gebraucht hätten....
Das dürfen wir nicht vergessen. Wir müssen uns selbst verzeihen, was wir angerichtet haben, sonst kann ein Heilungsprozess nicht beginnen. Aber wir haben keinen direkten Einfluss darauf, wie und wann uns unsere Lieben verzeihen. Ob sie es überhaupt können.
Nur eine konstante trockene Lebensweise, ein Beweis unseres Entschlusses, keinen Alkohol mehr zu trinken und das nicht nur ein paar Tage oder Wochen, kann unsere Angehörigen und gerade unsere Kinder, dahin führen, dass sie uns wieder vertrauen. Das ist ein Prozess, der lange Zeit in Anspruch nimmt.

Sei nicht wütend auf deine Kinder, sondern versuche Verständnis aufzubringen. Wir können nicht von unserer Umgebung verlangen, dass sie uns loben und ehren und achten, nur weil wir den Entschluss gefasst haben, trocken zu leben. Das ist für uns selbst ein Meilenstein der Erkenntnis.... aber für unsere Umwelt ist das etwas ganz Normales. Wir müssen uns selbst auf die Schulter klopfen! Gerade deshalb sind die Selbsthilfegruppen ja auch so wichtig. Nur in diesem geschützen Kreis können wir uns sinnvoll austauschen über unsere Krankheit. Mit unseren Angehörigen kann das nur auf einer ganz anderen Basis vollzogen werden.

Dir alles Liebe


lucy44 Offline



Beiträge: 120

26.12.2002 12:39
#3 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

danke...


Gitarrist Offline



Beiträge: 28

27.12.2002 20:47
#4 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hi liebe Lucy,

ich kann mich jetzt nicht als der grosse Lösungsbringer aufspielen ... mit den eigenen Problemen, die ich nun mal hab. Trotzdem:

Ich finde, wir alle haben Probleme, die uns zum Trinken geführt haben. Dahingehend meine ich , dass ich Deine Situation in Grenzen nachvollziehen kann. Insbesondere das, dass wenn man (oder frau) sich getraut hat, sich zu outen, dass dann alles gegen einen verwendet wird.

Ich möchte Dir also als selbst Viel-Trinker Mut machen. Dahingehend, dass Du es ja schon geschafft hast, Dich mit Deinem Alk- Problem zu befassen.
Und: Ich finde es schon wichtig, auch auf der Ebene der Familie Unterstützung zu bekommen. Aber ich sehe es auch bei mir selbst, dass das so einfach nicht ist.

Aber:

Ich verstehe voll Deine Frustation.

Mein Sohn ist übrigens knapp drei Jahre.

Ich bin bei Dir.

Gitarrist


Zitat
Gepostet von lucy44
ich weiss, dass kinder auch wenn sie schon älter sind, probleme mit mütter haben, wenn diese ein alkoholproblem haben...nur, muss ich mir anhören, dass ich alleine dafür schuld bin? klar, die probleme haben mich sicher dazu zwangsläufig gebracht, aber es trifft mich nun schon, wenn meine tochter mit 15 sagt, ich bin alleine schuld an meinem alkproblem. sie bekommt dies auch von meiner ältesten tochter mit 21 gesagt. dachte irgendwo, ich hab etwas von meinen mädels unterstützung, ist aber sicher zuviel erwartet gewesen..manchmal fühle mich jetzt total überfordert...alle haben gesehe, dass ich trinke, nie auffällig, aber es war so. seit ich mich geoutet habe und etwas dagegen tun will, ist nur noch unverständniss da....

trotzdem, ich weiss ich werde alles tun davon los zu kommen. ihr seid mir eine große hilfe, danke..Italic


felidaela Offline




Beiträge: 796

28.12.2002 10:11
#5 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Liebe Lucy,

das ist die Stelle, wo ich immer denke: schade, dass ich mir den Rückweg versperrt habe. Ich tat es in dem Moment, wo ich aufgehört habe zu trinken (vor drei Wochen) und seit dem ist mein Sohn (11) mit spitzen Ohren dabei. Bekomme ich Pralinen: Mama, kuck mal was hier steht - "Alkohol". Planen wir den Weihnachtseinkauf und es fällt das Wort Bier: Mama, in Bier ist doch Alkohol. usw.

Aber irgendwo hat er auch Verständnis, merkt, dass mir das alles nicht so leicht fällt. Er sagte nämlich kein Wort, als wir Wein geschenkt bekamen. Und ich kriege wieder meinen Gute-Nacht-Kuss auf den Mund (weil keine "Fahne").

Ich glaube, Deine Töchter haben Angst um Dich. Vielleicht haben sie sich über diese Krankheit was angelesen, oder sie sehen Dich schon in der Gosse (sorry). Es ist ja nunmal ein Weg bergab.

Dennoch kann ich mich sehr gut in Dich hineinfühlen, da Druck von außen Gegendruck in Dir erzeugt. Du möchtest Dein Tempo selbst bestimmen, nun wirst Du geschoben und dabei geht es Dir nicht gut, Du wirst wütend. Bildlich würde ich sagen, Dir fällt eine zuschlagende "Hintertür" ins Kreuz.

Alles Gute Dir und Deiner Familie


Monica ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2002 11:57
#6 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hallo Lucy

Dein Sohn will wahrscheinlich nicht nur Dich vor einem Rückfall bewahren, sondern er möchte auch für sich nicht, daß Du wieder trinkst.

Ich habe es nie bemerkt wie verantworlich mein großer Sohn sich für mich gefühlt hat. Und sie hatten wahnsinnige Angst, daß ich wieder anfangen könnte zu saufen.

Sicher war es ihnen nicht so recht, als plötzlich ein "normaler" Alltag begann. Sie haben wirklich zu mir gesagt: Sauf mal wieder, früher war es viel schöner! Das bezog sich aber nur auf das Aufräumen ihrer Zimmer *g*.

Ich bin fast im Erdboden versunken, als mein jüngerer Sohn auf die Frage: Na, Du kommst ja keinen Schnaps mehr kaufen? - antwortete - Nö, meine Mama säuft nicht mehr. Damals waren das riesige Klippen für mich, heute kann ich mit meinen Kindern darüber lachen. Sie wissen, daß ich von Schuldgefühlen geplagt war, aber sie haben mir immer geholfen. Egal ob beim Einkaufen, ich haßte viele Menschen um mich herum, als auch beim Bus- und U-Bahnfahren.

Aber, sie hatten auch lange, lange Zeit große Angst, daß ich es nicht schaffen würde und ihre reparierte Welt wieder zu Bruch gehen würde.
Deshalb fühl Dich nicht eingeengt, gezwungen oder gemaßregelt. Ihr habt beide Angst und das Vertrauen muß erst wachsen.

Übrigens: Vor ein Paar Jahren schenkte mir meine Mutter Moccakugeln mit dem ausdrücklichen Hinweis, es sei kein Alkohol drin. Ich hab nicht weiter nachgeschaut und es war Moccalikör drin. Obwohl ich das Teil ausgespuckt habe, bin ih wieder um den Tisch gerannt... So nannten es meine Söhne, wenn ich unabsichtlich Alkohol zu mir genommen hatte und hektisch herumlief. Felidaela, ich war damals schon über 15 Jahre trocken und es hat mich trotzdem erwischt. Ich hätte liebend gern ein Glas nachgekippt.

Deshalb nimm Deinen Sohn lieber in den Arm und sag: Danke. Mit der Zeit normalisiert sich das eh und dann ist Alkohol nicht mehr das große Thema

Und noch etwas: Niemand unserer Angehöriger hat uns gezwungen zu trinken. Der Alkohol ist allein unser Problem. Da müssen wir durch und niemand kann uns das abnehmen. Keine Familie und keine Gruppe.

Ich mag den Begriff "Schuld" nicht. Nicht einmal in Bezug auf Rückfälle. Aber wir sollten auch so ehrlich zu uns selbst sein, daß wir den Weg des Trinkens solange als leichteren gewählt haben, bis uns der Körper keine freie Entscheidung mehr ließ.

Ich denke auf dem Weg zu einem trockenen Leben müssen wir die Zwänge und Rohrstöcke unserer Kindheit auskotzen, um erst einmal festzustellen: Wer bin ich eigentlich und wo möchte ich hin.



Lieben Gruß


Internetdrops ( gelöscht )
Beiträge:

28.12.2002 12:21
#7 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hallo Lucy,

meine Mama ist auch Alkoholikerin, jedenfalls auf den besten Weg dazu.
Mir geht es jedenfalls so, ich bin so hilflos und habe eine unbändige Wut, auf den Alkohol und meine Mama, ich weiss mir nicht zu helfen und reagiere total barsch, verletztend und wütend.
ich kann einfach nicht anders

man kann den kindern nichts schlimmeres antun als dass sie zusehen müssen wenn ihre Eltern betrunken sind


tommie Offline




Beiträge: 10.571

28.12.2002 12:32
#8 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Zitat
Gepostet von lucy44
...seit ich mich geoutet habe und etwas dagegen tun will, ist nur noch unverständniss da....



Hallo lucy ,

das klingt ein wenig nach Frust , aber ich möchte vor einer längeren Antwort sicherheitshalber folgendes nachfragen: wie sieht dieses Unverständnis aus und wie sollte sich ein "Verständnis" bemerkbar machen ?

tommie


lucy44 Offline



Beiträge: 120

30.12.2002 13:13
#9 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hallo ihr Lieben...
der Einweisungstermin rutscht weiter, jeden Tag etwas mehr und ich bin froh darüber. Momentan hab ich sehr unruhige Nächte, mein Herz rast, werde davon wach, habe schreckliche Angst, Beklemmung, fast schon Panik. Habe ich es zu spät angfasst mein Problem? Gestern war ich in einem anderen Board ( a-connect ), dort meinte ein Trockener, ich stehe kurz vor einem Infarkt. Wie kann es sein, dass jemand, der dies alles schon hinter sich hat einem anderen, der dies noch vor sich hat, soetwas sagen...er hat die Panik pur in mir ausgelöst! Wollte heute zum Arzt, aber die lieben Menschen machen halt auch alle Urlaub, wie unser eines auch.Ich versuche weniger zu trinken, dass tut mir nicht gut..trinke ich mehr, tut es mir auch nicht gut.
Bei Reiner möchte ich mich bedanken, er hat immer eine Portion Humor drauf beim chatten..
Danke Euch, Lucy


tommie Offline




Beiträge: 10.571

30.12.2002 13:43
#10 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hallo Lucy ,

erst wußte ich nicht was ich dir dazu schreiben könnte - dann fiel mit ein daß ich so etwas Ähnliches selbst kenne. Deshalb poste ich dir einen Teil meiner eigenen " Trinkergeschichte ":

" An einem Donnerstag, 5 Tage vor dem Termin für meine Entgiftung, musste ich zu einer amtsärztlichen Untersuchung. Mein Arbeitgeber bestand darauf. Ich startete also, beginnend mit Mittwochnachmittag, den verzweifelten und hoffnungslosen Versuch, zu dieser Untersuchung nüchtern erscheinen zu können. Das Unglaubliche geschah: Ich trank ganze 17 Stunden keinen Tropfen Alkohol und dachte, dadurch einen 'normalen' Eindruck hinterlassen zu können. Die Ärztin sah natürlich sofort was mit mir los war. Als klapperndes Häufchen Elend stand ich vor ihr, konnte mich kaum auf der Waage halten, musste mich an der Wand abstützen damit ich nicht hinfiel. An ein kontrolliertes ent- und bekleiden zur Untersuchung war überhaupt nicht zu denken. Sie wusste Bescheid über meine Alkoholabhängigkeit, ich sagte ihr auch, ohne gefragt zu werden: "Ich bin Alkoholiker und will in eine Entgiftung". Zuerst wollte sie mich bis zu dem anstehenden Termin gar nicht mehr arbeiten gehen lassen. Ich habe ihr dann dargelegt, dass ich, 5 Tage Freizeit und den Termin im Hinterkopf, mich wohl vollends kaputt saufen würde. Erst als ich ihr versprach, sofort nach der Untersuchung meinen Alkoholpegel wieder auf ein für mich 'normales Niveau' zu bringen, ließ sie mich gehen. Nicht ohne mir zu raten, 'einigermaßen nüchtern' montags in der Klinik zu erscheinen. Natürlich habe ich das nicht geschafft, mit 1,72 Promille tauchte ich dort auf, für mich damals ein Wert am unter Teil der Promilleskala; ich dachte wirklich, ich sei nüchtern. "

Weißt du was ich dir damit sagen möchte ?

tommie


lucy44 Offline



Beiträge: 120

30.12.2002 13:50
#11 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Ich kenne Deine Geschichte Tommi hab sie gelesen. Lese eh viel hier.., aber ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst. Warum bekomm ich plötzlich Herzrasen, wo früher nicht...trinke ich zuviel, oder zu wenig? Wenn Du so ne Nacht hinter Dir hast ( und das ist mittlerweile nicht die erste..) hast Du echt Angst, den nächsten Tag nicht mehr zu erleben... ;.(, bin auch jetzt, wos mir einigermaßen wieder gut geht, immer noch fertig von den nächtliches Stunden....
Gruß Lucy...


Reiner Offline




Beiträge: 1.036

30.12.2002 13:57
#12 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hm....lucy

Hm...was musste derTommie seiner Ärztin versprechen?

Ciao Reiner

P.S.Sag mal sind Deine Messenger kaputt?."g"


tommie Offline




Beiträge: 10.571

30.12.2002 14:22
#13 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Zitat
Gepostet von lucy44
... aber ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst ... trinke ich zuviel, oder zu wenig ? ...



Lucy, meine mich damals betreuende Ärztin hatte mir damit zu verstehen gegeben, daß es für mich - 5 Tage vor der anstehenden Entgiftung - nicht empfehlenswert gewesen wäre mein Trinkverhalten auf 1 Schlag zu ändern. Somit habe ich damals "normal" weitergetrunken und bin eben mit Promille in die Klinik. Rein gesundheitsmäßig war das für mich am "sichersten".

Jetzt kann ich dir natürlich nicht einen Tip geben im Sinn von "Sauf einfach weiter bis zu entgiftest", ich kann dir wirklich nur raten das mit einem Arzt zu besprechen, und sei es in einer Krankenhausambulanz !

Dieses Herzrasen und den Eindruck, gleich vom eigenen Herz erdrückt zu werden hatte ich immer dann, wenn mein Alkoholpegel zu niedrig war.

tommie


tommie Offline




Beiträge: 10.571

30.12.2002 14:27
#14 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Zitat
Gepostet von Reiner
...was musste derTommie seiner Ärztin versprechen?...



Ich mußte ihr versprechen, nach den 17 Stunden ohne Alkohol sofort nach der "Untersuchung" erst einmal meinen Pegel wieder einigermaßen zu füllen.


Zitat
Gepostet von Reiner
...P.S. Sag mal sind Deine Messenger kaputt ?."g"



So gut wie, ja, leider. Meine dll's hüpfen im Kreis und in die sys.ini etc. traue ich mich schon gar nicht mehr 'reinzusehen .Ich bekomme Fehlermeldungen am laufenden Band, versuche es jetzt aber noch einmal mit einer anderen Version von ICQ .

tommie


Softeis Offline




Beiträge: 624

30.12.2002 18:28
#15 RE: einfach nur genervt und wütend antworten

Hallo Lucy,

ich wollte dir nur sagen das ich das kenne mit dem Herzrasen.Das war noch vor der Zeit wo ich was gegen den
Alkohol unternehmen wollte. Bin dann zum Arzt, alles durchgeckeckt, da war aber nichts. Er hat auch mein
Bauch abgetastet und da wohl gemerkt das die Leber
vergrössert ist. Er meinte dann was von "zuviel Alkohol
vielleicht?, oder sonst Probleme?" Körberlich war sonst alles ok.
Ich dahcte damals des war vielleicht n vorbote zum Herzinfarkt.Es kam ja auch noch so krippeln in den Armen
und Händen dazu, und da heißt es ja überall man soll zum
Arzt wegen Herzinfarkt vorbeugung.
Aber das des am Alkohol liegt, da kam ich selber damals
nicht drauf.
Ich habe das dann später öfter gehabt und dann wo ich mich
mit dem Alkohol ausseinandergesetzt hab, hab ich und der
Arzt (ein anderer dann) rausgefunden das das halt vom
Alkohol kommt. Wegen dem Kribbeln: da waren die Nerven
schon betroffen. Hatte da auch manchmal des gefühl das ich
wie auf Watte ging und so.

Heu, soviel wollte ich ja garnicht schreiben Wollt nur
sagen das das "normal" (wenn man da normal sagen kann) ist
und du dir keine Angst machen brauchst das was passiert.
Denn wenn du das machst hast du noch mehr Herzrasen.
Sowars jedenfalls bei mir.
Da kommt dann auch noch die Erwartungsanst dazu was jetzt
wohl kommen wird beim Entzug.Aber ich kann dir sagen saufen
ist viel schlimmer...

Das andere ist natürlich, wie Tommie schon geschrieben hat,
veränder deine Trinkgewohnheiten nicht, und wenns gar
schlimm ist, geh zu einer Ampulanz.Hab ich übrigends auch
mal gemacht (also noch bevor ich gegen den Alk was unternahm),
ich bekam dann zwei Valium, dann wars weg.

Eins ist aufjedenfall schon mal sicher: in naher Zukunft
kannst wieder wunderbar schlafen (nach dem Entzug).
Das ist einer der vielen Gründe warum ich lieber trocken
Leben will.

Viel Glück, cuuuu

Ps.: was der trockene da gesagt hat mit dem Herzinfarkt...
hmm... kennt er das nicht? ich mein die Symptome beim
Entzug und vielleicht die Angst noch dazu?


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