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Saufnix
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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 321 mal aufgerufen
 Deine eigene Alkoholkarriere
Marco Offline



Beiträge: 1

11.11.2017 00:48
Der erste Teil meines Weges? antworten

Hallo zusammen.
Ich lese nun einige Zeit Beiträge in diesem Forum und habe mich nun doch einmal dazu durchgerungen mich selbst „miteinzubringen“. Ich hoffe, dass ich dies in dem richtigen Bereich des Forums tue und dabei auch die richtige Form wahre. Falls dies nicht der Fall sein sollte, nehme ich es niemanden krum, falls der Beitrag gelöscht oder verschoben werden sollte.

Zunächst zu meiner „Geschichte“. Mit 14/15 habe ich die ersten bewussten Erfahrungen zum Thema Alkohol gesammelt. Kam mir dabei sehr cool vor und habe ziemlich damit angegeben. Mit 16, dann der erste komplett Vollrausch (Filmriss, Kotzen, alles was dazugehört). Kurz danach ging es dann mit Partys los. Mindestens einmal die Woche. Trinken Programmpunkt. Auch sonst immer öfters. Mit 18, während ich noch zur Schule ging, trank ich dann nahezu täglich. Später habe ich dann angefangen zu arbeiten. Da ich im Bereich der Pädagogik tätig war habe ich beschlossen unter der Woche nicht mehr zu trinken. (Ein Vorsatz, der während dieser zwei Jahre auch weitestgehend gehalten hat; erst gegen Ende gab es die ein oder andere Ausnahme bei der ich doch mal unter der Woche was getrunken habe). Dafür waren die Wochenenden ziemlich „intensiv“ im Sinne von Freitags angefangen und bis sonntagsmorgens kaum zu stoppen. Gegen Ende fingen die „Abrisse“ an sich zu häufen. Dann hab ich angefangen zu studieren und bin von zu Hause ausgezogen. Sofort habe ich wieder täglich getrunken. Inklusive morgendliches Händezittern. Blackouts häuften sich immer mehr. Freunde sprachen mich auf meinen Konsum an. Ich wollte davon nix hören, zumindest zu diesem Zeitpunkt. Mehrmals habe ich selber versucht, aufzuhören. Zweimal ist mir dies sogar einige Wochen gelungen. Entzugssymptomatiken beim Aufhören? Kann ich nicht komplett von der Hand weisen, waren diese aber händelbar. Überhaupt muss ich festhalten, dass es immer wieder „bessere Phasen“ gab. Eine „bessere Phase“ war zum Beispiel, anstatt einer Flasche Klarer abends nur ne Flasche Wein oder 4 Bier. Oder erst Abends anzufangen nicht mittags. Oder längere Zeiten ohne Filmrisse. Oder wenn ich während eines Praktikums nur an den Wochenenden getrunken hab (war zwar Großteile des übrigen Tages mit schlafen beschäftigt, aber die 4-6 Stunden habe ich irgendwie durch bekommen). Ab April diesen Jahres, war es dann mal wieder ganz heftig. Täglich trinken ab mittags. Oft mehrere Tage hintereinander ohne Erinnerungen, wie ich nach Hause gekommen bin, oder warum ich überall blaue Flecken hab, oder wo mein Portmonee hin ist… Kein schöner Sommer. Hab dann irgendwann im kompletten Vollrausch mit meinem Bruder korrespondiert und dieser ist dann zu meinen Eltern gegangen. Endresultat: Ich bin wieder zur Suchtberatung und bin schließlich am 21.7. zum ersten Mal in eine Entzugsklinik gegangen.

Bevor ich dort hin bin habe ich immer gedacht, dass dieser Punkt eventuell ein "Happyend" meiner Geschichte darstellen könnte. Im Klartext, dass danach einfach alles gut ist. Und jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, weshalb ich mich dazu durchgerungen habe doch selber mal einen Beitrag zu erstellen. Sowohl in der Klinik, als auch von der Beratungsstelle wurden mir weitere Therapieschritte ans Herz gelegt. Während meiner Zeit dort, habe ich mich vehement gegen eine stationäre Langzeitreha gewährt. „Wieder eingesperrt! Mein Studium!“ waren die Hauptargumente dagegen. In den ersten Wochen draußen, fiel es mir dann ziemlich schwer (hab jeden gehasst, der mit einer Flasche hinter mir an die Kasse getreten ist, oder jeden Supermarkt dafür, dass er Alkohol im Sortiment hat, konnte das Zeug einfach nicht sehen). Außerdem steht mein Studium eh still (Habe dann doch einige Fristen überstrapaziert, weshalb ich dieses Semester eh nicht wie geplant den Master antreten konnte.). Deshalb habe ich von meiner Beraterin alles für die Langzeittherapie auf den Weg bringen lassen. Die Antragsbewilligung hat sich aber immer weiter nach hinten verzögert. Vor allem, weil ich immer wieder zu lange gebraucht habe um erforderliche Unterlagen einzureichen. Es ging mir nämlich irgendwann besser. 3 Monate habe ich auch ohne irgendwas zu tun nicht getrunken. Was im ersten Moment jetzt sehr gut klingt, wird in der Retroperspektive ein wenig dadurch geschmälert, dass ich öfters als je in meinem Leben vorher gekifft habe. Nicht täglich, aber mehrmals die Woche. Außerdem mach ich unterm Strich gar nix. Anfangs habe ich mir noch Aktivitäten gesucht. Jetzt häng ich einfach nur noch rum und lebe in den Tag. Dann hät ich vor zwei Wochen endlich den Therapieplatz haben können (wohl jemand abgesprungen). Ich hab nicht zurückgerufen. Drogenscreening hät ich vermutlich eh nicht überstanden. Generell befinde ich mich wieder in einer nicht allzu guten Phase. (Schlaf schlecht, keinen Antrieb, morgens nicht aus dem Bett.. Und dann hab ich auch zwei Tage wieder getrunken. Wieder viel zu schnell, heftig. War ziemlich voll, (vertrag auch nix mehr, sollte man dazu sagen……). Hätte nächsten Monat abermals die Chance zur Therapie.
Im Endeffekt, ist es so, dass ich nicht richtig in der Lage bin die Dinge für mich klar auf den Punkt zu bringen. Ich finde keine Antwort auf die Frage, ob es jetzt sinnvoll ist, doch noch eine Therapie zu machen. Manchmal hinterfrage ich sogar, ob ich mir die ganze Sache nur eingeredet habe. Es gab ja auch immer "besser Phasen". Vielleicht muss ich mich einfach nur am Riemen reißen. Hab auch jetzt nach zwei Tagen wieder aufgehört zu trinken. Zeit um in Langzeit zu gehen hätte ich ja, aber es ist doch vielleicht übertrieben. In der Entzugsklink, habe ich einige Menschen gesehen, die schlimmer vom Alkohol gezeichnet sind als ich. Wenns mir gut geht, erscheint es mir lächerlich noch eine LZT zu machen.Wenns mir aber schlecht geht, dann sehn ich mich danach mehr zu tun, oder verfluche, dass ich nicht ans Telefon gegangen bin. Leider sind dann „andere Maßnahmen“ schneller wirksam als warten.

Was ich mir jetzt davon erhoffe das ich hier rein schreibe? Ich glaube, dass es doch mal ganz gut tun kann eine Meinung zu hören von jemanden, der mehr Ahnung von der Materie hat als ich und dabei gefällt mir die gewisse Anonymität sehr gut, die hier gegeben ist. Außerdem muss ich beim Schreiben feststellen, wie schön es ist, seinen Gedanken in irgendeiner Form Luft zu machen. Es tut mir Leid, wenn mein Text jetzt doch sehr lang geworden ist und das ich beim Schreiben ein wenig durcheinander vorgehe. Ich tu mich sehr schwer damit zu verbalisieren was mich beschäftigt und das scheint nicht nur im mündlichen vorzuliegen, wenn ich jetzt nochmal quer lese. Generell herrscht ein ziemliches Chaos in meinem Kopf.

Vielen Dank falls es jemand doch ausgehalten hat bis hierhin zu lesen und über Antworten würde ich mich außerordentlich freuen

Liebe Grüße
Marco


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Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.048

11.11.2017 07:13
#2 RE: Der erste Teil meines Weges? antworten

Moin Marco,

erstmal "Willkommen" an board und klasse, dass Du hier schreibst. Ich lese bei Dir eine vage Hofffnung aus deinen Zeilen heraus, dass Du doch kein Alkholiker bist, quasi gibt's da zwei Marco's in Dir, der eine weiß sehr genau was los ist (= Alkoholiker), der andere Teil von Dir kann sich damit nicht abfinden bzw. sucht nach schnellen Lösungen respektive die Wunderheilung / Recovery, einfach so, Zack.

Ich habe das ähnlich wie Du erlebt, ein Trinkpausenkünstler und in der Zeitspanne des Nicht-trinkens war dann alles wieder relativiert, frei dem Motto geht doch, irgendwann wird sich das Problem ganz ohne eigene Aktivität von selbst erledigen, wenn erst (der job, die Partnerin, die Gefühlslage, das Geld, Glück), dann wird ... nichts wird, irgendwann war die Trinkpausenkunst erledigt, weil Geist - Körper - Seele nur noch Sprit wollten und es gab kein Wenn-Dann mehr, sondern nur noch Saufen.

Es gibt kein schlussendliches Happy - End, der alkholofreie Weg an sich ist für einen Alkoholiker das Happy - End und dazu gleich noch dauerhaft und nicht der große Abschlussknaller, oder anders ausgedrückt, für einen Alkoholiker ist NIcht-Saufen die reinste Form der Selbstliebe.

Du hast die Chance aufzuhören, jetzt, oder es geht halt weiter runter in deinem Leben, bist schon ordentlich mit dem Aufzug runter gefahren und musst halt erstmal übers Treppenhaus wieder hochmarschieren, dauert zwar etwas - aber es lohnt sich. Ich bin auch überzeugt Du weißt wohin dein Weg führt wenn Du weiter säufst, das muss Dir keiner sagen, es gibt auch keinen hier der mehr Ahnung vom Saufen hat als Du, was es gibt sind trockene Alkoholiker, deren Weg kannst Du dir anschauen und keiner von denen wird sagen, dass sich der Weg hin in die Nüchternheit nicht gelohnt hat.

Tue was für Dich, es ist Dein Leben, vergeude es nicht.

Grüße, Bodhi


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nino Offline



Beiträge: 51

11.11.2017 19:24
#3 RE: Der erste Teil meines Weges? antworten

Lange Texte sind doch gut, dann erfährt man auch etwas über Dich und Deine Gedanken. Na, dann herzlich Willkommen.
Spontane Gedanken: Bis zum Punkt, den Du als "Happy End" bezeichnet hast, dachte ich schon, Du kennst den Weg nicht nur, sondern bist ihn ja gegangen - kennst die Angebote, hast erfahren was sie bringen. Wäre natürlich jetzt nicht anders, das kannst Du wieder in Angriff nehmen. In der Gruppe meiner ambulanten Reha gab es etliche, die zu einem zweiten Anlauf wieder da sind, das bringt keinen Suchtberater in schlechte Stimmung, wenn Du beim ersten Mal nicht erfolgreich warst.
Ich sortiere für mich auch noch, welche Angebote mir wirklich helfen und wie ich mit der Abhängigkeit umgehe. Zumindest für mich habe ich festgestellt, dass es keine festen Regeln gibt, die ich blind übernehmen kann (im Sinne von: "geh IMMER in eine SHG, erzählt ALLEN von der Abhängigkeit, oder ähnliche absolute Grundsätze. Das hatte ich zwar gehofft, weil es einfach wäre, aber gibt es so nicht) - das einzige, was ich mir felsenfest im Kopf verankere ist, dass die Abhängigkeit bleibt - trink ich ein Bier, fang ich wieder an zu saufen. Ansonsten kenne ich die Gedanken mit "ist nicht so schlimm" sehr gut - und bin da ähnlich wie Du auch auf die Nase gefallen: "es geht mir ja so viel besser, da kann ich ja mit Freunden einen bechern und trinke künftig auch nur noch bei fröhlichen Anlässen"... tja, hält bis zum ersten Frust. Da macht man die erste Ausnahme und die wird wieder zur Regel.
Die Therapie würde ich an Deiner Stelle auf jeden Fall angehen, selbst in der sachlich-kalt kalkulierenden Sicht der Rentenversicherung steht ja, dass es nicht nur um "Wiederherstellen" der Arbeitsfähigkeit geht, sondern auch um deren "Bewahrung", dass Du gar nicht erst weiter in den Sumpf rutscht. Dass es mit Alk/Drogen nur in die Richtung geht, hast Du ja selbst schon erfahren, auch wenn natürlich im Vergleich mit anderen Betroffenen scheinbar immer noch viel Luft nach unten bleibt. Trotzdem ist die Richtung die gleiche und früher von diesem Weg abzubiegen, ist sicherlich einfacher. Mag weniger dramatisch wirken als die Story, die die Wendung erst unter der Brücke genommen haben, dafür ist aber auch weniger Mist wegzuschaufeln.


2 Mitglieder finden das Top!
ame Offline




Beiträge: 46

11.11.2017 23:37
#4 RE: Der erste Teil meines Weges? antworten

Sálü Marco

willkommen!

ich finde deinen Text gar nicht so lang.
vielen dank für deine offenheit und den mut, dich hier aufzuschreiben.
wortverwirrtheit *könnte* auch vom substanzkonsum herrühren.
chaos im kopf ist nichts schlimmes oder ungewöhnliches in krisensituationen.
auch dafür ist ja das 'aufschreiben' ganz nützlich.
es hilft, gedanken klar zu äußern, gefühle in worte zu fassen und zu "sehen, was ist".

deine hoffnungsfrohen zweifel kenne ich ganz gut, dass es mit einem selbst doch noch gar nicht "soo" schlimm sein möge.
aber mal ehrlich: man kann niemanden so gut betuppen wie sich selbst!
ich saß schon in der klinik und dachte immer noch:
"nee nee, ich bin keine alkoholikerin. die merken bestimmt gleich, dass sie sich geirrt haben und schicken mich wieder weg."
keiner kam, keiner hat mich heimgeschickt.

ich habe noch nicht erlebt, dass eine person, die nachts um halb drei sturztrunken und doch gleichzeitig glockenwach
aufrecht im bett sitzt und sich fragt, ob vielleicht ein alkohol- (oder sonstiges sucht-)problem vorhanden sein könnte -
nicht auch tatsächlich eines hatte.


für mich klingt dein bericht so, als ob du nichts zu verlieren hättest, wenn du die therapie jetzt angehst.
deine ängste und zweifel kann ich nachvollziehen. die sind sehr typisch für diese situation; auch so etwas wie scham, es nicht alleine zu schaffen.
(nein, sie werden dich nicht wieder nach hause schicken )

den master unter drogen zu bewältigen, halte ich für ... *ähem* ... schwierig.
wäre es nicht ein gutes zwischenziel, diese herausforderung bei klarem verstand zu bewältigen?

du hast schon selbst geschrieben, wie ein für dich guter weg aussieht.
in meinen augen hast du den ersten teil gut zurückgelegt, die schwierigste hürde genommen:
hast dein problem erkann, dir hilfe gesucht und angenommen.

jetzt gerade klingt es nach ein bisschen rum-eiern, noch mal nachspüren, dich selbst überzeugen ...
es folgt (- und davon gehe ich aus, sonst wärest du nicht hier und hättest nicht diesen reflektierten, durchaus selbstkritischen und zugleich zuversichtlichen "einstand" gegeben -):

kraft tanken für die nächsten schritte, neuen anlauf nehmen und ...
auf ins nächste abenteuer!

eine meiner größten abstinenzlehrerinnen hat gesagt
"wir haben alleine getrunken. aber wir heilen nicht allein." (Laure Charpentier)
in diesem sinne!

weggefährten sind hier (und auch anderswo) zahlreich zu finden.

you'll never walk alone!




ame (aka amethysmena)
„Die beste Droge ist ein klarer Kopf.“


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Vianne Online



Beiträge: 89

12.11.2017 11:00
#5 RE: Der erste Teil meines Weges? antworten

Servus Marco,

und herzlich willkommen

Du bist hier genau richtig. Ich bin auch noch relativ neu hier und hab hier im Forum
viele nette Leute, teilweise auch persönlich bei einem Forumstreffen, kennengelernt.

Ich habe keine LZT gemacht, mache aber eine ambulante Psychotherapie und war schon
mal auf eine psychosomatischen Reha, also hab schon Therapieerfahrung, und ich
gehe zu AA.

Ich bin seit Anfang Juli trocken und es funktioniert für mich, mir geht es besser als ich
es mir nach so kurzer Zeit hätte vorstellen können.
Ärger mich manchmal ein bisschen, dass mir das nicht früher aufgefallen ist, dass ich 90% meiner Probleme
nur durchs Nüchtern-bleiben lösen kann, aber es ist so.

Bei mir wars objektiv betrachtet vielleicht sogar noch "weniger schlimm" als bei dir,
ich bin trotzdem Alkoholikerin.

Ein Alkoholiker, eine Alkoholikerin -- das ist ein Mensch, der mit Alkohol
nicht umgehen kann. Es ist jemand, der keinen Alkohol trinken darf,
weil er damit seine Psyche, seinen Körper und seine sozialen Beziehungen
kaputt macht: das reicht für mich als Definition aus.

Der Alkohol hindert einem am Leben und macht einem alles kaputt,
jemand der sowas erlebt hat oder noch erlebt, ist (meiner Meinung nach) Alkoholiker,
WHO-Definition hin oder her.

Das ist für mich auch kein "Stigma" oder eine Abwertung,
ich bin halt ein Mensch, der nicht trinken kann, und
das macht mich nicht besser oder schlechter als andere Menschen,
die das besser können. Es ist für mich keine "Riesensache",
ich kann nicht trinken, weil ich mir damit sonst
mein ganzes Leben zerstöre.

Die Sucht ist bei mir und ich glaube, bei vielen ein Symptom für was anderes,
nämlich, dass ich nicht wirklich gelernt habe "wie Leben geht" --
und das muss man "nachlernen", nur nix mehr saufen allein reicht nicht,
der Neuanfang erfordert auch eine seelische Veränderung,
eine Neuorientierung, das heißt ich muss mein Leben ändern,
und das kriegt man allein wahrscheinlich nicht gebacken,
da braucht es Hilfe von außen.

Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest und die für dich
richtigen Angebote wahrnehmen kannst.

Das Schreiben hier im Forum hat mir sehr geholfen, für mich die notwendige
Klarheit zu finden, fühl dich hier herzlich aufgenommen,
das ist ein guter Ort zum Nüchternwerden.

Liebe Grüße!

Vianne


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grufti Offline




Beiträge: 3.482

13.11.2017 00:25
#6 RE: Der erste Teil meines Weges? antworten

Hallo Marco,

herzlich willkomen im Club!

Ich glaube auch, du kannst dir jeden Gedanken daran sparen, dass "es" bei dir nicht so schlimm sein könnte und du aus eigenen Kräften der Suchtspirale entkommen könntest. Sei lieber schlau und mach es besser als ich, ich musste (geschätzt) zwei Jahrzehnte älter werden, bis ich's kapiert habe. Und frage nicht, wieviel Leid ich mir erpart hätte, wenn ich in deinem Alter schon bereit gewesen wäre, eine Therapie zu machen und diese auch aktiv anzunehmen.

Ich habe damals vor über elf Jahren übrigens auch meinen ersten Anlauf zur Trockenheit mithilfe dieses Forums gemacht und ich kann immer noch nachfühlen, was in einem vorgeht, wenn man kurz nach Mitternacht den ersten Beitrag hier schreibt.

Für mich hat sich der Weg gelohnt und ich wünsche dir, dass es bei dir genau sein möge wie bei mir, nur etwas schneller als bei mir soll es gehen, denn ich habe nach der Anmeldung hier im Forum noch ein Jahr gebraucht, bis ich's kapiert hatte.

Liebe Grüße vom Grufti!
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)


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