Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Saufnix
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 3.168 mal aufgerufen
 Selbsthilfe und Gruppengespräche
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

26.03.2017 19:13
#46 RE: Selbsthilfe und "Social Media" antworten

So Zeit für ein kleines Resümee....
Perfekt organisiert -mit der Erfahrung vieler Fachtagungen - begannen am Mittwoch die Vorträge.

Diese waren fachfremd und deshalb nur bedingt für alle


Am Nachmittag dann die Gruppen mit "Impulsstatement" mit unserem Thema.

Angemeldet waren 10 Personen, darunter der stellvertr. Vorsitzende des Bundesverbands stationärer Suchtkrankenhilfe buss e.V. Gottfried Lehner,Leiter der Fachklinik Haus Immanuel
gestartet ist Kollege Arndt Rügge mit den Erfahrungen einer SHG to go via Whats App

Sehr interessant und wir werden sicherlich darauf zurückkommen oder etwas davon integrieren.

Unser Thema wurde gut aufgenommen, der Focus ging auf Präsenz im Netz, Erreichbarkeit und Niedrig-Schwelligkeit.
Einige Fragen blieben aus Zeitgründen offen, die folgende Vernetzung via Visitenkarten -Austausch wird aber mit höchster Wahrscheinlichkeit weitere Seminare mit unseren Inhalten oder andere Formen des inhaltlichen Austausch hervorbringen. Erste Pfade sind schon geschaffen....

Am Abend gab es dann beim abendlichen Buffet. Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Klinikleitern oder Ärzten, die wir reichlich genutzt haben!

Highlights am Donnerstag waren der Vortag von Prof.. Lindemeyer, der in humorvoller Art Fortschritte und Kritik an vormaliger und bestehender Suchthilfe in Klinken von sich gab.

==> Warum wir heute stehen, wo wir stehen.
Entwicklung der Suchttherapie

Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer


Besonders die restriktiven Verhältnisse "damals" (Kontaktsperre, sofortige disziplinarische Entlassungen bei Rückfall, Konfrontation in erheblichem Maße usw.)waren ein Thema.

Die heutige klinische Atmosphäre ist eine ganz andere...auch die Patientenzufriedenheit wurde angesprochen,
ebenso wie die zahlreichen Zusatzangebote in Kliniken (Sport, Ernährung, Wellness, Entspannung mit vielen versch. Angeboten und die Evidenz zumindest in der Evaluation in Frage gestellt.

Der folgende Vortrag ==>

11.45 Uhr Was leitet uns - bisher und zukünftig?
Ausblick aus psychologischer, sozialpädagogischer
und medizinischer Sicht
Dr. Clemens Veltrup, Vanessa Eich, Dr. Elke H. Sylvester


hatte es denn in sich...

Wenn die Unterlagen alle online gestellt sind, werden wir noch näher darauf eingehen.

Gaaaaaaaanz wichtig für uns, war das Statement von Dr. Elke H. Sylvester(med. Leiterin FK Nettetal), dass "lebenslange Diagnosen"


(Du bleibst dein leben lang Alkoholiker, auch nach 234 Jahren Abstinenz) in zunehmenden Maße verschwinden werden.

Etwas was - lt Ihrer Aussage - bei der Selbsthilfe auf extremen Widerstand (diplomatisch ausgedrückt) stieß. Nicht jedoch bei den anderen Fachkollegen!

Nicht jedoch bei uns propagieren wir diesen Ansatz der Gesundung (Salutogenese) schon länger


Insgesamt ein Klasse Veranstaltung mit vielen neuen Kontakten und viel gegenseitigem Input.

Gerne mehr davon!

LG Uwe

_____________________________________________________________________________________
Wer nach vorne kommen will, muss Regeln brechen. Wer innovativ sein will, muss Konventionen missachten. Wer Kreatives schaffen will, muss Bestehendes vergessen.


1 Mitglied findet das Top!
Faust Offline




Beiträge: 5.512

30.03.2017 20:17
#47 RE: Selbsthilfe und "Social Media" antworten

Hallo Uwe,

interessante Ergebnisse hast Du da mitgebracht.
Ich werde ein Weilchen brauchen, das alles zu sichten.

Auch der Ansatz mit der Gesundung ist diskussionwürdig.

Bis denne

LG
Bernd

"Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind. " (Bertrand Russell)

Für alle, die sich noch oder wieder eigene Gedanken machen:
==> KLICK (ganz frisch)


1 Mitglied findet das Top!
F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

07.04.2017 07:44
#48 RE: Selbsthilfe und "Social Media" antworten

Die Basic- Folien mal als animiertes Video:

Der Vortrag lebt natürlich von lebendiger Moderation und "Live-Schaltung" zu Foren wie diesem (z.B. dieser Thread im öffentlichen Bereich)
zu unser oder anderen FB-Seiten im Suchtbereich oder zu Analyse-Tools.
Alles das was öffentlich - ohne Account - sichtbar ist, um den Datenschutz zu gewährleisten, der aber nur bei Nicht-Usern ein Thema ist..

Deshalb können wir es uns "erlauben" ein wenig aus der Schule zu plaudern und ein bißchen von unserer Arbeit zu erzählen.



LG Uwe

_____________________________________________________________________________________
Wer nach vorne kommen will, muss Regeln brechen. Wer innovativ sein will, muss Konventionen missachten. Wer Kreatives schaffen will, muss Bestehendes vergessen.


F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

10.04.2017 11:39
#49 RE: Selbsthilfe und "Social Media" antworten

Nutzung sozialer Medien beinhaltet natürlich auch die Dokumentation von Aktionen in diesen:



Ein kurzes Video, u.a. mit unseren regionalen Bekannten/Klinikleitern aus den Fachklinken im Umkreis (DO IT/Travemümde und FK Freudenholm-Ruhleben).

Für ´ne Currywurst dort hat´s nicht gereicht. Die angebotene Vollverpflegung und mehr, die wir als referenten genießen durften,war schon üppig genug.

LG uwe

_____________________________________________________________________________________
Wer nach vorne kommen will, muss Regeln brechen. Wer innovativ sein will, muss Konventionen missachten. Wer Kreatives schaffen will, muss Bestehendes vergessen.


F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

24.04.2017 16:34
#50 RE: Selbsthilfe und "Social Media" antworten

Zitat von Faust im Beitrag #47
Hallo Uwe,

interessante Ergebnisse hast Du da mitgebracht.
Ich werde ein Weilchen brauchen, das alles zu sichten.

Auch der Ansatz mit der Gesundung ist diskussionwürdig.

Bis denne

LG
Bernd


Hallo Bernd und überhaupt @ll....im Bezug auf sichten ist das jetzt möglich:

Unter ==> CliC hier für Ergebnisse


Jahrestagung 2017 Innehalten, Suchttherapie! Was geht?
Beiträge


sind die jeweiligen Fachreferate als download erhältlich. natürlich lediglich die Folien ohne die aussagefähige Moderation dazu.

Trotzdem können Interessierte sich ja mal durchscrollen...

Insbesondere
Vanessa Eich, Dr. Elke H. Sylvester, Dr. Clemens Veltrup
Was leitet uns – bisher und zukünftig? Ausblick aus psychologischer, sozialpädagogischer und medizinischer Sicht


sind alle drei interessant

sowie natürlich - wie auch schon von mir vorher gepostet der "Lindemeyer"

LG Uwe

_____________________________________________________________________________________
Wer nach vorne kommen will, muss Regeln brechen. Wer innovativ sein will, muss Konventionen missachten. Wer Kreatives schaffen will, muss Bestehendes vergessen.


1 Mitglied findet das Top!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung  
disconnected Saufnix-Chat Mitglieder Online 3
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen