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Saufnix
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 Deine eigene Alkoholkarriere
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vicco55 Offline




Beiträge: 2.562

26.08.2016 18:48
#46 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Hi Triny,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Bin gerade unterwegs, daher nicht so viel am Computer, sonst hätte ich Dir schon früher geschrieben. Gejuckt hat es mich

Zwei Sachen fallen mir vor allem bei der Lektüre Deiner Beiträge ein:
- es gibt das Bild der Waagschale: solange die "vermeintlichen" Vorteile, die Dir der Suff bringt, auf der Waage schwerer wiegen als Dein Wunsch nach Abstinenz, fällt es Dir verdammt schwer, langfristig abstinent zu bleiben.
- Vorweg: mir ist es völlig wumpe, wie Du Dich bezeichnest. Aber allein, daß Du Dir heute schon Gedanken machst, wie Du Dich in fünf Jahren bezeichnen wirst, ist für mich irgendwie irreal.(*) Wem willst Du da was beweisen. Machst hier einen Nebenkriegsschauplatz auf; die Diskussion darüber lenkt so herrlich ab von Deinen tatsächlichen Problemen

Die Clavis schreibt oben davon, daß sie erst dann loslassen konnte, als sie bereit war, sich bedingungslos auf Hilfe einzulassen. Bei mir war es ähnlich; konnte erst dann loslassen, als ich keine Bedingungen mehr stellte - so ala ich gehe nur in die Suchtberatung, ich mache nur eine Therapie, wenn die und die Bedingungen erfüllt sind und im übrigen bin ich so schlau, ich weiß eh' allein, wie ich aus dem Schlamassel raus komme. Einen Pfeifendeckel wußte ich; ich war GöttinseiDank so weich gekocht, daß ich nun meinen Stolz und meine Einbildung wegschmeißen konnte; d.h. nicht, daß ich meinen Verstand an der Garderobe abgegeben hätte. Ich habe in meiner ersten Zeit zudem so einige Dinge gemacht, die hier zuorts massiv kritisiert worden wären, aber für mich scheints wichtig waren. Aaaaaber, ich der "große", "oberschlaue" Viktor hatte kapituliert, hat sich auf einen Weg eingelassen, von dem er nicht wußte, über welche Hindernisse er ihn führen wird; und er hat sich Lotsen anvertraut, ihnen erst mal zugehorcht und nicht gleich wieder zugemacht, in dem er bewertete, das kann ich nicht, das brauche ich nicht und so weiter und so blabla. Ich war bei der Suchtberatung, ich habe eine stationäre Therapie gemacht und ich besuche (zwar erst nach drei Jahren) eine Selbsthilfegruppe. Von all dem war ich zunächst gar nicht so überzeugt, aber ich hab's erst mal gemacht.

Soweit erst mal meine 2ct
Viktor

(*) Nach nun doch schon einigen Jahren ohne Alkohol ist dieser nun schon lange nicht mehr mein primäres Problem. Aber ich habe während der Aufarbeitung meiner Alk-Karriere festgestellt, daß ich eine Suchtstruktur hatte, bevor ich meinen ersten Alkohol getrunken und meinen ersten Tschick geraucht habe. Ich hatte zwar keinen Alkohol-Rückfall, aber muß verdammt aufpassen, daß ich nicht wieder in einen Kaufrausch verfalle, wie im Jahre vier meiner Alkoholabstinenz. Also was bin ich jetzt? Ich weiß es nicht und das ist mir auch wurscht. Hauptsache, ich trinke nicht mehr.


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Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.048

26.08.2016 19:52
#47 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Was ist denn der allgemeine Tenor, Triny?

Wartest Du hier auf Applaus oder den Jubel dass Du eine ganz ganz besondere nasse Alkoholikern bist? Außer Dampfschreibe und Gegacker und nicht zu vergessen deine überhebliche Diskreditierung anderer, lese ich da nix mit Substanz und ich hab's ganz ehrlich gesagt auch nach deinen ersten Posts nicht anders erwartet.

Grüße, Bodhi


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Clavis Offline




Beiträge: 1.088

26.08.2016 20:11
#48 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Zitat von Triny im Beitrag #45


Ich weiß aber auch für mich, wenn ich erstmal lange genug trocken bin, zum Beispiel 5 Jahre um jetzt eine Zahl zu nennen, dass ich mich dann nicht dem allgemeinen Tenor anschließen werde.


LG Triny




Hallo Triny,

also ich würde empfehlen, Du bleibst jetzt hier und machst diese 5 Jahre voll und dann können wir immer noch darüber diskutieren - oder?

Leg Dir doch nicht schon vorher Steine in den Weg!


Also ich sage schon mal gerne, dass ich Alkoholiker bin, da kann man die Leute so schön erschrecken damit

Viele Wege führen nach Rom - aber nicht "Alle"

Achte auf Deine Worte, sie könnten Wirklichkeit werden

Die Wahrheit macht Dich frei, aber vorher macht sie Dich fertig

Ratschläge sind auch Schläge








Dankbar frei von Alkohol-Nikotin-Medikamenten und anderen Drogen, auch frei von vielem Anderen -
Frei eben.


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Tanja Offline



Beiträge: 291

26.08.2016 20:39
#49 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Hallo Triny,

die Worte eines Schreibers sagen mehr über den aus, der schreibt, als über Dich.


Ich finde es super, dass Du Dich auf den Weg machst ein suchtmittelfreies Leben zu führen.


Alles Gute weithin,
Tanja


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Triny Offline



Beiträge: 786

26.08.2016 22:56
#50 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Hallo Vic', danke vielmals für deinen langen Eintrag und die offensichtliche Zeit die du dir extra dafür und auch für mich, genommen hast. Damit kann ich arbeiten, werde auch versuchen die Tage ausführlich drauf zu antworten :-)


Triny Offline



Beiträge: 786

26.08.2016 22:58
#51 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Zitat von Clavis im Beitrag #48
Zitat von Triny im Beitrag #45


Ich weiß aber auch für mich, wenn ich erstmal lange genug trocken bin, zum Beispiel 5 Jahre um jetzt eine Zahl zu nennen, dass ich mich dann nicht dem allgemeinen Tenor anschließen werde.


LG Triny




Hallo Triny,

also ich würde empfehlen, Du bleibst jetzt hier und machst diese 5 Jahre voll und dann können wir immer noch darüber diskutieren - oder?

Leg Dir doch nicht schon vorher Steine in den Weg!


Also ich sage schon mal gerne, dass ich Alkoholiker bin, da kann man die Leute so schön erschrecken damit



Clavis du bist ein Schatz, dankeschön dafür ♡♡♡


Triny Offline



Beiträge: 786

26.08.2016 23:00
#52 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Du scheinst ebenfalls ein Schatz zu sein liebe Tanja, danke dir ebenso ♡


Triny Offline



Beiträge: 786

26.08.2016 23:05
#53 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Error


Triny Offline



Beiträge: 786

26.08.2016 23:08
#54 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Zitat von Bodhisattva im Beitrag #47
Was ist denn der allgemeine Tenor, Triny?

Wartest Du hier auf Applaus oder den Jubel dass Du eine ganz ganz besondere nasse Alkoholikern bist? Außer Dampfschreibe und Gegacker und nicht zu vergessen deine überhebliche Diskreditierung anderer, lese ich da nix mit Substanz und ich hab's ganz ehrlich gesagt auch nach deinen ersten Posts nicht anders erwartet.

Grüße, Bodhi





Jubel ? Applaus ???

Mir eigentlich latte, such dir was aus ;)

Ansonsten, keine Ahnung. Was willst du von mir?
Wenn dich meine Beiträge nerven, lies sie doch ganz einfach nicht.
Oder schaffst du es nicht, mich zu ignorieren? :-)


Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.048

26.08.2016 23:22
#55 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Och, ich entscheide schon gerne selbst was ich lese, andere threads mit Müll vollpumpen in kürzester Zeit ist sicherlich Dein Hoheitsgebiet.

Gehe doch auf die Frage bzgl. dem Tenor ein, wäre ein Anfang.

Grüße, Bodhi


Zwitscherer Offline




Beiträge: 1.703

26.08.2016 23:32
#56 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Hi Bodhi, erinnert Dich die Triny an jemanden, dass Du so schnell hochgehst ? ist mir persönlich für Deine sonst so ruhige und sachliche Art ungewohnt.

Ciao Zwi


Triny Offline



Beiträge: 786

27.08.2016 00:06
#57 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Zitat von Bodhisattva im Beitrag #55
Och, ich entscheide schon gerne selbst was ich lese, andere threads mit Müll vollpumpen in kürzester Zeit ist sicherlich Dein Hoheitsgebiet.

Gehe doch auf die Frage bzgl. dem Tenor ein, wäre ein Anfang.

Grüße, Bodhi



Gerne doch. Also der allgemein herrschende Tenor unter Alkoholikern scheint doch zu sein, einmal Alki immer Alki.
Und ich geh damit nicht konform, genauso wenig wie mit dem idiotischen Satz ... einmal Junkie, immer Junkie.

Und nun?


Triny Offline



Beiträge: 786

27.08.2016 00:38
#58 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Bodhi, frag mich doch lieber direkt, was du hören willst.
Ich kann mich selbstverständlich irren, schließlich kenne ich dich nicht (...),
aber kann es vielleicht sein, dass du darauf wartest, dass ich endlich Tacheles rede?

Wartest du auf diverse Beichten von mir, wie dass mit kürzlich nach dem Einkauf meine volle Wodkaflasche aus der Hand entglitten und auf den Boden zersprungen ist, woraufhin ich Suchtsau nix besserers zu tun hatte, als mich direkt ebenfalls zu Boden zu werfen, um mit dem rechten Ellbogen im Hauruckverfahren die groben Scherben beiseite zu schieben, um danach mit den Lippen am Boden zu kleben, um zu retten, was noch zu retten war (...)!?

Ist es das ???

Darf ich mein Tempo, wie ich was und wann von mir offenbare, hier nicht selbst bestimmen?
Schade :(

Erinnert mich grade irgendwie an SYNANON Anfang der 90er ... erst brechen, dann aufbauen.

Gruß Triny


Triny Offline



Beiträge: 786

27.08.2016 12:22
#59 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Zitat von vicco55 im Beitrag #46
Hi Triny,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier. Bin gerade unterwegs, daher nicht so viel am Computer, sonst hätte ich Dir schon früher geschrieben. Gejuckt hat es mich

Zwei Sachen fallen mir vor allem bei der Lektüre Deiner Beiträge ein:
- es gibt das Bild der Waagschale: solange die "vermeintlichen" Vorteile, die Dir der Suff bringt, auf der Waage schwerer wiegen als Dein Wunsch nach Abstinenz, fällt es Dir verdammt schwer, langfristig abstinent zu bleiben.
- Vorweg: mir ist es völlig wumpe, wie Du Dich bezeichnest. Aber allein, daß Du Dir heute schon Gedanken machst, wie Du Dich in fünf Jahren bezeichnen wirst, ist für mich irgendwie irreal.(*) Wem willst Du da was beweisen. Machst hier einen Nebenkriegsschauplatz auf; die Diskussion darüber lenkt so herrlich ab von Deinen tatsächlichen Problemen

Die Clavis schreibt oben davon, daß sie erst dann loslassen konnte, als sie bereit war, sich bedingungslos auf Hilfe einzulassen. Bei mir war es ähnlich; konnte erst dann loslassen, als ich keine Bedingungen mehr stellte - so ala ich gehe nur in die Suchtberatung, ich mache nur eine Therapie, wenn die und die Bedingungen erfüllt sind und im übrigen bin ich so schlau, ich weiß eh' allein, wie ich aus dem Schlamassel raus komme. Einen Pfeifendeckel wußte ich; ich war GöttinseiDank so weich gekocht, daß ich nun meinen Stolz und meine Einbildung wegschmeißen konnte; d.h. nicht, daß ich meinen Verstand an der Garderobe abgegeben hätte. Ich habe in meiner ersten Zeit zudem so einige Dinge gemacht, die hier zuorts massiv kritisiert worden wären, aber für mich scheints wichtig waren. Aaaaaber, ich der "große", "oberschlaue" Viktor hatte kapituliert, hat sich auf einen Weg eingelassen, von dem er nicht wußte, über welche Hindernisse er ihn führen wird; und er hat sich Lotsen anvertraut, ihnen erst mal zugehorcht und nicht gleich wieder zugemacht, in dem er bewertete, das kann ich nicht, das brauche ich nicht und so weiter und so blabla. Ich war bei der Suchtberatung, ich habe eine stationäre Therapie gemacht und ich besuche (zwar erst nach drei Jahren) eine Selbsthilfegruppe. Von all dem war ich zunächst gar nicht so überzeugt, aber ich hab's erst mal gemacht.

Soweit erst mal meine 2ct
Viktor

(*) Nach nun doch schon einigen Jahren ohne Alkohol ist dieser nun schon lange nicht mehr mein primäres Problem. Aber ich habe während der Aufarbeitung meiner Alk-Karriere festgestellt, daß ich eine Suchtstruktur hatte, bevor ich meinen ersten Alkohol getrunken und meinen ersten Tschick geraucht habe. Ich hatte zwar keinen Alkohol-Rückfall, aber muß verdammt aufpassen, daß ich nicht wieder in einen Kaufrausch verfalle, wie im Jahre vier meiner Alkoholabstinenz. Also was bin ich jetzt? Ich weiß es nicht und das ist mir auch wurscht. Hauptsache, ich trinke nicht mehr.








Lieber Vic', ich will dich (und mich) nicht zu lange warten lassen.
Hab aber bitte Verständnis, dass ich in Etappen antworte, da ich mich sehr im Zeitdruck befinde.
Das Bild mit der Waagschale .... sehr anschaulich, sehr richtig.
Mein Ziel ist die völlige Abstinenz, nur um das nochmal klar und deutlich zu formulieren.
Bin ja jetzt auch abstinent, ob ich es bleibe, wird mir die Waagschale zeigen.
Momentan bin ich mir durchaus bewusst, dass die vermeintlichen Vorteile, nur illusorisch sind, mir also von der Droge Alkohol nur vorgekaukelt werden, um mich bloß weiterhin gefangen in der Sucht zu halten.
Mein Ziel muss sein, die Illusion nicht nur zu kennen und zu akzeptieren, sondern auch zu durchschauen, zu verstehen und zu verinnerlichen.
Ich kann das schaffen, dass weiß ich.
Ob ich es tatsächlich schaffe, bleibt abzuwarten.

Zum zweiten, meinem Nebenschauspielkriegsplatz (...), ich hatte meine Beweggründe dafür.
Ich hätte auch 2 Jahre statt 5 Jahre schreiben können, oder 3 oder 4 oder 10 oder 15.
Ich bleib dabei, wenn ich aus absoluter Überzeugung (nicht aus Willenskraft) mich aus dem Suchtkreislauf Alkohol befreie, dann bin ich nicht mehr süchtig und auch keine Alkoholikerin mehr.

Ich habe mich selbstständig aus meiner Heroinsucht befreit, mich von der Kokserei befreit, mich von Barbis, Benzos, Flunis, Dias, auch von Kifferei usw.usf. befreit.


Mit der Argumentation einmal Alki immer Alki, müsste ich ja, frei dem Motto "Einmal Junkie, immer Junkie", in jedem Lebenslauf (im übertragenen Sinne) schreiben .... Guten Tag, ich bin die Trin' und ich bin heroinsüchtig und kokainsüchtig und Tablettensüchtig und das mein Leben lang und ne elende Kifferin noch dazu.

Ich seh das ganz und gar nicht so, und darum werde ich aus meiner Sicht heraus und wenn ich denn wirklich und wahrhaftig trocken bin, auch niemals wie andere genesene Alkoholiker, ähnliches von mir behaupten.

Warum hab ich es überhaupt erwähnt?

Weil ich mir hier im Forum nicht mit jedem grün sein kann, ist ein Ding der Unmöglichkeit, ist mir aber auch recht.
Und so, wenn ich diesbezüglich direkt mit offenen Karten spiele, habe ich die Hoffnung, dass sich gleich von Anfang an die Spreu vom Weizen trennt.
Und wenn da am Ende nur 2 oder 3 Leute übrig bleiben, mit denen ich hier arbeiten kann, dann hat es sich aus meiner Sicht gelohnt, mich hier angemeldet zu haben.

So das war der 1. Streich, der 2. (...), nun da bitte ich um etwas Geduld.

Lieben Gruß und einen sonnigen Tag, Triny


vicco55 Offline




Beiträge: 2.562

27.08.2016 13:04
#60 RE: Endlich ohne Alkohol antworten

Hallo Triny,

laß Dir Zeit mit der Antwort. Du bist zu nichts verpflichtet.

Warum ist es Dir so wichtig, ohne das Schild 'Alkoholiker' oder 'Junkie' zu leben? Wenn Du es schaffst, auch den Jieper nach Alkohol in Dir zu töten, also suchtfrei zu sein, wie Du es nennst, was jucken Dich dann noch Bezeichnungen? Die Clavis hat recht, sei 5 Jahre suchtmittelfrei, dann reden wir weiter über das, was Du dann bist. Das kannst Du doch heute noch gar nicht wissen, bzw. das braucht Dich heute auch nicht zu interessieren.

Ich lese aus Deinen Beiträgen heraus, da ist eine Frau, die es geschafft hat, sich aus einer ganzen Menge Abhängigkeiten zu lösen. Es bleibt eine Alkohol- und Nikotinabhängigkeit(?). D.h. es besteht ein harter Suchtkern; ganz ohne kommst Du noch nicht aus. Du kannst die Suchtmechanismen bei Dir erklären, aber sie nicht überwinden. Vorschlag: akzeptiere, daß Du eine Suchtstruktur hast, höre mit dem Kampf auf. Lasse ohne Wenn und Aber das nächste Glas stehen und hole Dir jede verfügbare Unterstützung, ein, zwei Jahre abstinent zu überstehen, sozusagen auszunüchtern. Tausche Dich mit anderen Betroffenen aus (tust Du ja schon hier im Forum, aber eine Gruppe im realen Leben ist das Sahnehäubchen). Wenn Du mindestens ein Jahr abstinent verbracht hast, gelernt hast, Dich mit anderen Dingen zu belohnen, bzw. zu trösten als Alkohol, dann würde ich mit professioneller Hilfe schauen, welche seelischen Schlaglöcher Du zudröhnst. Diese Schlaglöcher würde ich dann bearbeiten.

Das, was ich oben als Vorschlag schrieb, war ungefähr mein Weg. Er muß nicht auf Dich passen, habe aber in meinen langen Jahren in der Suchthilfe auch bei anderen mitbekommen, daß er funktionieren kann.

Gruß aus dem heißen Freiburg
Viktor


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