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Saufnix
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Dieses Thema hat 164 Antworten
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 Akute Hilfe
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Katro Offline



Beiträge: 121

29.01.2015 16:58
#31 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Hallo Tanja,

Zitat von Tanja im Beitrag #11

...ich meine nicht, dass es viel mit Willensstärke zu tun hat, sondern vielmehr mit der Einsicht, dass der Alk auf einmal mehr Probleme verursacht, als dass er mir etwas bringen würde.


die von dir angesprochene Einsicht ist ein erster Schritt. Ein zweiter besteht darin, es als Gewinn zu sehen, das Leben wieder pur, d.h., ohne Alkoholdröhnung, Nikotindröhnung oder was auch immer für eine Drogendröhnung zu erfahren.

Nur wenn dir das gelingt, hast du m.E. überhaupt eine Chance, dem Alkohol gegenüber so gleichgültig zu werden, um nicht sofort wieder in altes Trinkverhalten zurück zu verfallen, wenn du ihn irgendwann einmal wieder zu dir nimmst.
Falls du ihn dann überhaupt noch trinken willst. (Alkohol ist dann nämlich kein Seelentröster mehr, keine Einschlafhilfe, kein psychotherapeutisches Medikament usw., sondern schlicht und einfach ein Getränk unter vielen anderen Getränken. Und noch nicht einmal gesund…)

Das einzige, was in meinen Augen dafür spricht, keinen großen Bogen um den Alkohol zu machen, ist die Tatsache, dass wir immer wieder mit dem Stoff in Berührung kommen und ihm hilflos ausgeliefert sind, wenn wir nicht gelernt haben, vernünftig mit ihm umzugehen. Die meisten (Ex-)Alkoholiker machen die Erfahrung, dass sie nicht in der Lage sind, diesen Umgang zu erlernen. Ich sehe das anders. Und ich erfahre das auch anders. Aber eins klappt m.E. auf keinen Fall: Ein bisschen was aus alten Suchtzeiten in das neue Leben mitzunehmen.

Und nun zum kontrollierten Trinken: So viel ich weiß, ist das eine Methode zur Therapie des Alkoholismus. Wenn du dich an die Regeln hältst, wirst du, obwohl du weiterhin Alkohol trinken darfst, komplett mit deinem Leben als Trinkerin brechen müssen. Die erlaubten Mengen sind so gering, dass du nicht den Hauch einer Chance hast, Sucht auf Sparflamme zu erleben. Du wirst allerdings die Erfahrung machen, dass du nicht zum Saufen verdammt bist, weil du als Alkoholiker einen Kontrollverlust (für den eine heimtückische Krankheit verantwortlich gemacht wird) erleidest, sondern weil du die Kontrolle aufgibst (und somit der Alleinverantwortliche bist).


Viele Grüße
Katro


Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.048

29.01.2015 17:09
#32 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Hi Katro,

trinkst Du jetzt noch Alkohol oder nicht, so wirklich schlau werde ich nicht daraus.

Grüße & schönen Abend, Bodhi


grufti Offline




Beiträge: 3.484

29.01.2015 17:09
#33 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Hallo Katro,

ich möchte dich nochmal konkret fragen, wenn ich darf: Trinkst du zur Zeit Alkohol oder nicht?

Oh... Da war einer schneller...

Liebe Grüße vom Grufti!
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)


Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.048

29.01.2015 17:12
#34 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Zitat von grufti im Beitrag #33
Hallo Katro,

ich möchte dich nochmal konkret fragen, wenn ich darf: Trinkst du zur Zeit Alkohol oder nicht?

Oh... Da war einer schneller...




Ja ja, wer zu spät kommt und noch in der Gruft schnarcht ... na im Ernst, gut, dass Du auch fragst, ich check's nämlich och nüt.

Zwitscherer könnte was dazu sagen, bei ihm funktioniert es derzeit mit dem moderaten Konsum. (habe ich zumindest so rausgelesen bei ihm)

Grüße, Bodhi


Jetzisabergut Offline




Beiträge: 2.533

29.01.2015 17:48
#35 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Zitat von Tanja im Beitrag #1
Er hilft mir, Stress abzubauen, dass es mir gleichgültig wird, ob ich mein Tagespensum geschafft habe. (ich habe mit meinem lieben Lebensgefährten ein kleines Restaurant). Und mein liebes Bier oder der katerfreundliche Rotwein helfen mir, ganz ruhig einzuschlafen, ohne mir vor Augen zu halten was ich hätte alles erledigen müssen.
Das alles macht mir ja nicht die Sorgen, die ich gerade habe, aber ohne meinen Freund schenke ich den Gästen den Wein mit zittrigen Händen ein, gerade bin ich auch oft gereizt. Außerdem wache ich morgens meistens vor Sonnenaufgang, wobei ich vor 2-4Uhr nich im Bett bin, auf und schlafe gegen 13 Uhr totmüde wieder ein. So wache ich gegen 16 Uhr wieder auf und um 17 Uhr muss ich das verdammte Restaurant aufmachen, welches noch voll mit dreckigen Gläsern vom Vortag ist ......jetzt ist mein Freund wieder für mich da ...Tag für Tag.
Heute Abend habe ich eine Flasche Prosecco und ein paar Bier getrunken, jetzt ist es logisch, dass ich ein kleines Problem habe, weil ich bestimmt noch 2 Bier zum einschlafen trinken werde, dennoch weigere ich mich zuzugeben, das ich ein ernstes Problem habe!
Ich will ohne Therapie weniger trinken. Und den Punkt wiederfinden, an dem mein Kopf und mein Geist wissen, wann es genug ist.






Hey Tanja.

Ich lese interessiert, wie sehr Du dem Alk noch seine Berechtigung in Deinem Leben zugestehst.
Allein Dein Eingangsbeitrag strotzt von Aussagen, über die Auswirkungen,die Dein andauernder Gebrauch/Mißbrauch zur Folge haben werden oder die schon eingetreten sind.

Du willst es nur noch nicht wahrhaben, dass Du Alk bereits benutzt, um ....zu schlafen, Fingerzittern abzustellen, fröhlich zu sein etc.

Trinkst Du weiter, wird die Schwelle, an der Du glaubst noch zu wissen, wann es genug ist immer niedriger werden.

Wir wollen hier keine Diagnosen und Prognosen abgeben. Und doch, wage ich zu bezweifeln, dass Du nicht schon bereits mitten drinnen bist, in der Abwärts-Spirale.

Du wirst es nicht schaffen, mit dem Vorsatz, weniger zu trinken.

Kontrolliertes Trinken ist Wunschdenken und bereits tausendfach/millionenfach gescheitert.

Ich weiss aber auch, dass die Alkoholkrankheit mit sich bringt, die schlimmen Erfahrungen selbst machen zu müssen, bevor der -ich sage einmal- alkoholgefährdete Mensch die Einsicht hat, sich helfen zu lassen und/oder
wirksam etwas zu tun, um den Weg in die absolute Abhängigkeit nicht gehen zu müssen.

Der Übergang von Gebrauch und Missbrauch ist schleichend.
Einige hier werden das Endstadium kennen: morgendliches Zittern, Unruhe, Gereizheit, Kotzen, Durchfall, Magenschmerzen, geschwollene Bauchspeicheldrüse, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, gestörtes Sozialverhalten, Suizidgedanken, Depressionen,Selbstmitleid, Schuldgefühle etc .

Einmal ganz abgesehen von den sich einstellenden neurologische Folgeerkrankungen und der psychischen Abhängigkeit- welche bei 9 von 10 Alkabhängigen (Schätze ich mal locker ....) eintreten werden- hat es Auswirkungen auf Arbeit und Familienleben.

Der Mensch fängt an , seinen Gebrauch zu verharmlosen, zu Lügen, um zu vertuschen, zu verheimlichen usw.

Und eine Flasche Prosecco und ein "paar" Bier am Abend oder Rotwein-katerfreundlich???- ...ist effektiv der Einstieg in die Abhängigkeit.

Ich empfehle Dir dringend, eine Suchtberatung aufzusuchen und mit Deinen Hausarzt zu sprechen.

Vielleicht liest Du hier einmal die Eingangsbeiträge einiger User durch- vielleicht können Dir ja welche empfohlen werden,weil das Suchen bei der Menge der Beiträge ganz schön schwierig ist.

Auf jeden Fall darfst Du Dich zu den millionen erheblich Gefährdeten zählen, da Du den Alk schon benutzt, denn von Genuss habe ich bei Dir nichts gefunden, oder...??

LG Peter

_______________________________________________
Ich bin,wie ich bin,die Einen kennen mich,die Anderen können mich....
C.Adenauer


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pueblo Offline




Beiträge: 2.288

29.01.2015 17:53
#36 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Zitat
Zwitscherer könnte was dazu sagen, bei ihm funktioniert es derzeit mit dem moderaten Konsum. (habe ich zumindest so rausgelesen bei ihm)



das hat er schon selber ganz klar dementiert.

ich hab kurz geschaut ..habe aber keine lust weiterzusuchen.

irgentwo schrieb er schon ganz klar ,
das sich sein konsum auch wieder steigert,

also auch bei ihm nichts mit : KONTROLLIERTEN TRINKEN .

zwitschi vieleicht weisst du noch wo ,du das geschrieben hast .

und deine ehrlichkeit ..das beste an dir ..echt

___________________________________________________
muss es immer erst zappenduster werden,bevor uns ein licht aufgeht


Clavis Offline




Beiträge: 1.088

29.01.2015 17:55
#37 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Zitat von Katro im Beitrag #31
Hallo Tanja,
Zitat von Tanja im Beitrag #11

...ich meine nicht, dass es viel mit Willensstärke zu tun hat, sondern vielmehr mit der Einsicht, dass der Alk auf einmal mehr Probleme verursacht, als dass er mir etwas bringen würde.


die von dir angesprochene Einsicht ist ein erster Schritt. Ein zweiter besteht darin, es als Gewinn zu sehen, das Leben wieder pur, d.h., ohne Alkoholdröhnung, Nikotindröhnung oder was auch immer für eine Drogendröhnung zu erfahren.

Nur wenn dir das gelingt, hast du m.E. überhaupt eine Chance, dem Alkohol gegenüber so gleichgültig zu werden, um nicht sofort wieder in altes Trinkverhalten zurück zu verfallen, wenn du ihn irgendwann einmal wieder zu dir nimmst.
Falls du ihn dann überhaupt noch trinken willst. (Alkohol ist dann nämlich kein Seelentröster mehr, keine Einschlafhilfe, kein psychotherapeutisches Medikament usw., sondern schlicht und einfach ein Getränk unter vielen anderen Getränken. Und noch nicht einmal gesund…)

Das einzige, was in meinen Augen dafür spricht, keinen großen Bogen um den Alkohol zu machen, ist die Tatsache, dass wir immer wieder mit dem Stoff in Berührung kommen und ihm hilflos ausgeliefert sind, wenn wir nicht gelernt haben, vernünftig mit ihm umzugehen. Die meisten (Ex-)Alkoholiker machen die Erfahrung, dass sie nicht in der Lage sind, diesen Umgang zu erlernen. Ich sehe das anders. Und ich erfahre das auch anders. Aber eins klappt m.E. auf keinen Fall: Ein bisschen was aus alten Suchtzeiten in das neue Leben mitzunehmen.

Und nun zum kontrollierten Trinken: So viel ich weiß, ist das eine Methode zur Therapie des Alkoholismus. Wenn du dich an die Regeln hältst, wirst du, obwohl du weiterhin Alkohol trinken darfst, komplett mit deinem Leben als Trinkerin brechen müssen. Die erlaubten Mengen sind so gering, dass du nicht den Hauch einer Chance hast, Sucht auf Sparflamme zu erleben. Du wirst allerdings die Erfahrung machen, dass du nicht zum Saufen verdammt bist, weil du als Alkoholiker einen Kontrollverlust (für den eine heimtückische Krankheit verantwortlich gemacht wird) erleidest, sondern weil du die Kontrolle aufgibst (und somit der Alleinverantwortliche bist).


Viele Grüße
Katro




Katro, kann es sein, dass Du damit Folgendes sagen möchtest:

Wenn du dein Denken komplett anders ausrichtest, das "Nichts-Nehmen" als Gewinn betrachtest, deine Eigen-Verantwortung endlich annimmst und so nach und nach Freude an deinem neuen Leben entwickelst, indem Du Tag für Tag daran bastelst und bereit bist, die Stürme zu überstehen, dann hast Du kein Interesse mehr daran, zu konsumieren.

So gesehen, spielen Suchtmittel natürlich keine Rolle mehr. Auf diesem meist längeren Weg, ist Therapie als hilfreich zu bewerten.

Das teile ich.

Fest steht aber auch für mich:

Ich habe die Kontrolle darüber, nicht zu trinken, trinke ich aber den ersten Schluck, geht die Kontrolle verloren, das kann ich dann bewusst nicht mehr steuern

Ob Du trinkst oder nicht, interessiert mich nicht , ich vermute mal nicht

Viele Wege führen nach Rom - aber nicht "Alle"

Achte auf Deine Worte, sie könnten Wirklichkeit werden

Die Wahrheit macht Dich frei, aber vorher macht sie Dich fertig

Ratschläge sind auch Schläge








Dankbar frei von Alkohol-Nikotin-Medikamenten und anderen Drogen, auch frei von vielem Anderen -
Frei eben.


newlife Offline




Beiträge: 3.488

29.01.2015 17:59
#38 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

es hat durchaus soziale Konsequenzen. Ich hab mir noch nicht mal eine Partnerin gesucht. War mir alles lästig, weil alles was den Konsum stört, scheisse ist. Hab mein Leben immer so ausgerichtet, sogar vorausschauend, dass ich möglichst viel und ungesehen in mich reinkloppen kann. Somit kenne ich nur meine Suchtkarriere und nicht viel anderes.

Enjoy the freedom...


F10 2 Offline




Beiträge: 4.239

29.01.2015 20:23
#39 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

..Jooo..Tanja....wer seinen Konsum hinterfragt, hat schon ein Problem, egal wieviel und was er trinkt, wer ein Muster probiert noch mehr..

Feinen Freund hast du dir ausgesucht, einen der charmant ist, unterstützt, hilft, ablenkt, manchmal ein rauschhaftes Erleben schenkt und mehr...

Alles okay..wenn man ihn auf Distanz hält und nur ab und zu trifft.....

Aber du bist seinen falschen Charme auf den Leim gegangen, seiner flüssigen Eloquenz, seinem bezaubernden Lächeln und seiner Bereitschaft immer für dich da zu sein.
Er gibt dir das Gefühl zu geben und nimmt doch nur, versteht es dabei meisterhaft die Rollen zu verschleiern. Sobald du ihn näher ran lässt, wickelt er dich ein, wie ein "Womanizer" der die Beute erkennt, sie becirct, erlegt und mit Wunden zurück lässt..auf seinen eigene Vorteil bedacht, knallhart ohne Empathie oder Rücksicht...

Ein Freund von dem andere sagen: "Was willste dem von dem, der nutzt dich doch nur aus und tut dir nicht gut" und du hörst nicht und verteidigst ihn und dabei sprichst du das was er dir souffliert...

Er nimmt von dir Besitz und fordert mehr Zeit und Aufmerksamkeit, er drängt sich in bestehende Beziehungen und gaukelt dir vor, dass er alles besser kann. Er setzt dir Scheuklappen auf und isoliert dich im Denken, Handeln und Wirken. Langsam...ganz langsam. Er spricht aus deinem Kopf und wirkt mit deinem Körper und fordert irgendwann die totale Hingabe.

Irgendwann merkt die (Rest)- Tanja diese Dynamik und geht auf Distanz.. "Vielleicht sollten wir uns nicht mehr so oft treffen und auch nicht so lange.." aber dann ist es zu spät...du liegst an seiner unsichtbaren Kette, die er mit vielen Teilen von dir gespannt hat, löst du einige Glieder sind noch viele andere da,sie rasseln beim Versuch dich zu lösen, straffen sich ab und zu, schneiden dir ins Fleisch und engen dich ein..

Du willst verhandeln, auch mal wieder die Karten geben in diesem Spiel, diskutieren und Kompromisse schließen. Auch wenn du jetzt noch einige Vorzüge seiner Freundschaft wahrnimmst - nicht mehr genießt - macht er dir Angst und du möchtest ihn loswerden..Aber nicht ganz...er war doch mal so lieb und nett....und DU würdest alles machen, damit er wieder so wird.
Damit bestimmt er über dich, dein Freund der jetzt Dein Diktator geworden ist, dich tyrannisiert und beherrscht....und er hat dich so manipuliert, dass du diese Tyrannei auch noch relativierst..und dich darauf freust, wenn er wenigstens 2 Stunden am Tag bei dir ist..Mehr möchtest du nicht...

Das wird er aber nicht zulassen..Er ist ein schlechter zweiter oder dritter Mann. Er will immer die Hauptrolle in dem Film, es ist sein Drehbuch und er ist Regisseur, Director of Photography, Cutter und Stuntman in einer Person. Die Nebenrolle ist austauschbar, hat er schon tausende Male gemacht...

Dabei ist er garnicht böse, es ist seine Natur....

Du musst dich von ihm trennen, wenn es dir besser gehen soll...und dann irgendwann wirst du merken wie falsch dieser Freund war.

Dieses:

Zitat von Tanja im Beitrag #22


Mein Ziel ist jetzt ersteinmal, tagsüber keinen Alk zu trinken und nach 2 Gläsern aufzuhören.



klappt nicht, wer will schon 2 verkackte Gläser, wenn 4 doch so geil waren...

Das Trinksystem ist so, als wenn man bei extremer Lust nach dem intensiven Vorspiel aufhört......

Kannst ja 2,3 x probieren und dann gucken was beim dritten Versuch passiert..(also das mit dem Vorspiel, damit du ein Gefühl für die entstehende Dynamik bekommst)

Leider müssen 99,87612 % aller Abhängigen diese ausprobieren, das vielfach Gehörte und Gelesene der Ex- Spritis wird nicht geglaubt.

Macht aber nix. Zweifel müssen weggesoffen werden.JO!

LG Uwe

_____________________________________________________________________________________
Wer nach vorne kommen will, muss Regeln brechen. Wer innovativ sein will, muss Konventionen missachten. Wer Kreatives schaffen will, muss Bestehendes vergessen.


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newlife Offline




Beiträge: 3.488

29.01.2015 21:10
#40 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

wow, genial.

Enjoy the freedom...


Tanja Offline



Beiträge: 291

29.01.2015 23:25
#41 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Hallo an Alle,

in dieses Forum bin ich gekommen, weil ich hören wollte, dass mir jemand erzählt, wie er es mit einer einfachen Anleitung geschafft hat wieder normal zu konsumieren. Leider war dies wohl ein Traumdenken. Irgendwie ist es schon seltsam, seitdem ich mir eingestanden habe, dass mein Zittern nicht vom Kaffee kommt, dass ich Nachts nur wach werde, wenn ich wenig trinke, dass ich immer mehr trinken will, genau seit dem Punkt schaffe ich es nicht einen einzigen Tag nüchtern zu bleiben. Noch vor ein paar Wochen war ich vernünftig genug, nicht (oder wirklich nur ein Glas) zu trinken wenn ich am nächsten Tag einen wichtigen Termin hatte.

Ich will hier niemandem zu nahe treten, aber für mich würde eine Therapie niemals in Frage kommen, als Begleitperson habe ich das ca. 1 Jahr mitgemacht. Außerdem habe ich in meinem Leben immer alles, was ich wollte, alleine hinbekommen. In meiner Jugend hab ich 3 Jahre lang Partypillen genommen, bis ich eingesehen habe, dass sie einem den Verstand kaputt machen, dann hab ich einfach aufgehört. Das war nicht schwer, weil ich nicht mehr wollte. Selbst eine Sozialphobie habe ich nur mit Hilfe von Büchern in den Griff bekommen. In meiner Familie sehen mich die Leute als die "Starke" an. Weil ich immer alles schaffe, was ich mir vornehme.

Was ist passiert???


Tanja Offline



Beiträge: 291

30.01.2015 00:35
#42 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Meinem Freund habe ich gerade darauf angesprochen, dass er morgen aufpassen soll, dass ich auf garkeinen Fall tagsüber etwas trinken darf. Er hat mich ausgelacht: "du hast doch schon Silvester gesagt, dass du den ganzen Januar nicht einen Schluck trinken wirst, und nicht einen Tag durchgehalten" ...das stimmt auch, aber noch nie habe ich jemanden um Hilfe gebeten.


Bodhisattva Offline




Beiträge: 1.048

30.01.2015 00:36
#43 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Hallo Tanja,

die Antwort auf "was ist passiert" kannst Du hier im Forum tausendfach nachlesen und vor allem auch, und das ist das Gute, es findet sich auch die Antwort auf "Was kann ich jetzt für mich tuen?".

Grüße, Bodhi


grufti Offline




Beiträge: 3.484

30.01.2015 00:36
#44 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

Hallo Tanja,

in diesem Thread steht meiner Meinung nach inzwischen alles, was man dir in deiner Situation raten kann.

Dieses Forum ist ja in gewisser Weise eine virtuelle Selbsthilfegruppe. Es liegt an jedem selbst, sich den Teil herauszunehmen, von dem er glaubt, dass es ihm hilft.

Du trittst bestimmt niemanden zu nahe, wenn du schreibst, dass eine Therapie für dich nie in Frage kommt. Aber du bist es, die noch trinkt und es liegt an dir, einen Ausweg aus der Abwärtsspirale zu finden. Hilfe gibt es, aber man muss bereit sein, sie anzunehmen.

"Leider müssen 99,87612 % aller Abhängigen diese ausprobieren, das vielfach Gehörte und Gelesene der Ex- Spritis wird nicht geglaubt.

Macht aber nix. Zweifel müssen weggesoffen werden.JO!"


So schaut's leider aus.

Liebe Grüße vom Grufti!
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)


Tanja Offline



Beiträge: 291

30.01.2015 00:38
#45 RE: Mein Prosecco ist mein bester Freund antworten

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