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Saufnix
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Dieses Thema hat 84 Antworten
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 Akute Hilfe
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herbert1 Offline



Beiträge: 45

09.01.2014 13:44
#31 RE: Fragen zum Entzug antworten

hallo artemis

habe mich mal durchgelesen .möchte dir einen vorschlag machen dierekt zu schreiben und antworten zu bekommen .
das ist im chat von a-connect möglich .würde mich freuen dich da auch zu lesen .bin da auch aktiver schreiber.
grüße herbert


Luke Offline



Beiträge: 405

09.01.2014 21:11
#32 RE: Fragen zum Entzug antworten

Hallo,

also meine Frau war typisch Co! Hat mich im Geschäft entschuldigt, meine Kotze weggewischt, Alkohol besorgt damit es keinem auffällt und mich zur Entgiftung gefahren.....
Und sie hat immer an mich geglaubt!
Irgendwann hats bei mir Klick gemacht und ich habe nach 3 alkoholfreien Monaten, als der Saufdruck fast nicht mehr existent war, eine ambulante Nachsorge gemacht.
Ich bin jetzt seit über 3 Jahren trocken. Auch so kanns gehen......
Vielleicht macht Dir das Mut.

Tschüs Luke

Eine neue Hoffnung


Kleinerfuchs Offline



Beiträge: 3.724

10.01.2014 10:08
#33 RE: Fragen zum Entzug antworten

Zitat
Gepostet von Luke
Hallo,

also meine Frau war typisch Co! Hat mich im Geschäft entschuldigt, meine Kotze weggewischt, Alkohol besorgt damit es keinem auffällt und mich zur Entgiftung gefahren.....
Und sie hat immer an mich geglaubt!
Irgendwann hats bei mir Klick gemacht und ich habe nach 3 alkoholfreien Monaten, als der Saufdruck fast nicht mehr existent war, eine ambulante Nachsorge gemacht.
Ich bin jetzt seit über 3 Jahren trocken. Auch so kanns gehen......
Vielleicht macht Dir das Mut.

Tschüs Luke





Wir haben erst den 10. Januar und der schlimmste Beitrag des Jahres scheint bereits verfasst zu sein.


wert52 Offline



Beiträge: 1.647

10.01.2014 12:35
#34 RE: Fragen zum Entzug antworten

hallo kleiner fuchs

schiess mal nicht so schnell
in der regel läufts doch so immer ab,das lange decken von der trinkerei des partners,und die hemmschwelle sich selber als co hilfe zu suchen.
haben nicht viele,immer noch zu uns gehalten,und gehofft,daß mal endlich schluß sei mit unserer sauferei
die vorwürfe,was wir uns und anderen angetan haben,werden schon noch kommen,und wie dankbar,wenn uns der partner nicht gleich abgeschossen hat.
so verkehrt hat der luke gar nicht geschrieben

gruß rainer

*** Lächle,Du kannst nicht alle Töten ***
( Spruch in einer Hotelküche )


pueblo Offline




Beiträge: 2.288

10.01.2014 13:04
#35 RE: Fragen zum Entzug antworten

ich finde auch luke hat nur sagen wollen:
schau her und so ging es auch.

und so selten ist das gar nicht.
das höhrte ich in unserer shg auch des öftern,
also das es so beschrieben ablief.

bei mir selber war es nur so,
das meine damalige partnerin,
mir in der tageszeitung hilfeangebote unterstrich,
und auch mal ausschnitt.

mehr war da nicht.

später kam sie aber auch mal mit zur shg,
nur um ein bild zu bekommen,
auch zu feiern von der shg

___________________________________________________
muss es immer erst zappenduster werden,bevor uns ein licht aufgeht


Kleinerfuchs Offline



Beiträge: 3.724

10.01.2014 16:12
#36 RE: Fragen zum Entzug antworten

Hallo Rainer und Ecki, frohes neues Jahr noch gewünscht *wink*

Ich lese da offenbar was ganz anderes raus als ihr, deswegen weiß ich jetzt auch gar nicht mehr, wie ers gemeint hat...
Ich lese es so: "Verliere nicht den Mut, wisch ruhig seine Kotze auf und entschuldige seine Sauferei vor ihm und anderen, ergo, rette ihn ruhig immer schön aus seinem selbstverursachten Elend, denn vielleicht wird er ja irgendwann trocken, und dann hast Du zur Belohnung einen schicken, nichtsaufenen Partner. Glückwunsch! "

Ich empfinde den Beitrag als Wasser auf der Co- Mühle, für mich haut der genau in die Kerbe, die Co- Sein ausmacht.
Da steht nichts davon, dass seine Frau irgendwas für sich getan hätte, nichts von ihrer Entwicklung. Dort steht nur, was sie für ihn getan hat.

Falls (sorry Luke, ist nur eine theoretische Erwägung) er rückfällig wird, schlüpft sie dann wieder in die Co- Rolle? Oder ist sie sowieso noch drin?

LG, Britta


Mary61 Offline




Beiträge: 6.128

10.01.2014 17:40
#37 RE: Fragen zum Entzug antworten

mir ging es einige tage nicht gut, eine erkältung hat mich voll erwischt und aus der bahn geworfen.
jetzt fieber ich noch ein wenig und hab kopfweh,
aber hab wieder lust zu andworten...

lieber vicco
ich hoffe du hast die von mir verursachte kriese unbeschadet überstanden


ich schätze deine beiträge oft sehr und finde das du in dieser langen zeit in der selbsthilfe, einen großen erfahrungsschatz angehäuft hast,
genau deshalb lese ich dich gerne und stimme dir meißt zu.
das kommt ( vermute ich mal ) da ich selber ebenfalls nicht erst seit gestern in dem geschäft bin und sich deshalb viele unserer erfahrungen gleichen.


das du dich selber mal wie ein guru aufgeführt haben sollst oder dich so fühltest,
ist mir zwar neu
aber sei versichert, in diesem punkt eifere ich dir nicht nach.
ich habe nicht den anspruch das mein rat oder meine einschätzung immer richtig sind
und ich bin auch nicht als retter verlorener alkis unterwegs.
klar nehme ich dinge an, einige weiß ich sogar und urteile auch ... wie bildest du dir sonst eine meinung?

jedenfalls bewundere ich deine langjährige arbeit in der selbsthilfe
und genau deshalb wundere ich mich das dir die problematik kurz nach der trockenwerdung in einer beziehung mit einem co
noch nicht untergekommen ist.

ist dir noch nie aufgefallen wieviele paare ernste kriesen haben oder sich gar trennen im ersten trockenen jahr?

hast du noch nie gehört das der co-partner sagt das der andere trocken nicht mehr der selbe ist und das es doch schöner war als er noch trank?

da ist man gemeinsam durch das tiefe tal gegangen, hat zusammengehalten und jetzt müßte doch alles wunderbar, schön und toll sein,
aber die beziehung zerbricht.
und das obwohl der andere doch nur für mich trocken geworden ist

nasse alkis werden von cos verlassen
und frisch-trockene alkis verlassen ihre cos.
.... ist dir das tstsächlich noch nie aufgefallen?

das hat etwas mit kompitenzgerangel,augenhöhe, verandwortung abgeben und einfordern zu tun.
die basis hat sich geändert und ein aktiver co kann damit oft nicht umgehen,
wärend der trockene alki bestenfalls seinem weg egoistisch (im positiven sinn) maschiert
und der co an seiner rolle festhält und stehen bleibt
ist diese kombination oft zündstoff.

übrigens,....
ich möchte dich selbstverständlich nicht zutexten
spökenkiekereieren (was immer das auch wieder fieses sein mag)oder dir allwissen vorgaukeln,

aber

falls ein alki wieder trinkt oder ein co sich beleidigt und/oder unverstanden abwendet,....
so kann ein beitrag von mir durchaus auch mal als" guter grund" her-genommen werden.
dieser grund ist dann so gut wie jede andere ausrede

--------------------------------------------------------------------------------------------------- "Begehe nicht den Fehler, nicht zwischen Persönlichkeit und Verhalten zu unterscheiden.
Meine Persönlichkeit ist wer oder was ich bin.....
..... Mein Verhalten hängt davon ab wer du bist."


Jetzisabergut Offline




Beiträge: 2.533

10.01.2014 21:34
#38 RE: Fragen zum Entzug antworten

_______________________________________________
Ich bin,wie ich bin,die Einen kennen mich,die Anderen können mich....
C.Adenauer


vicco55 Offline




Beiträge: 2.562

10.01.2014 21:56
#39 RE: Fragen zum Entzug antworten

Hallo Mary,

mir ist die ganze Problematik, von der Du schreibst, sehr wohl bewußt, habe ich sie ja auch am eigenen Leib erfahren bis hin zur Scheidung.

Ich vertrete machmal situationsgerecht auch recht harte, für manche wohl herzlose Positionen bzgl. der Co-Problematik. Aber ich versuche, auf die konkreten Fragen und die konkrete Situation einzugehen; wohl wissend, einige Lehrsätze grad nicht anbringen zu können. Was nützt es mir, die reine Lehre knallhart zu vertreten, aber mein Gegenüber macht zu.

Es kommt für mich rüber, daß zu helfen willst und es wirklich gut meinst. Dabei schiesst Du aber, so mein Eindruck, gerne übers Ziel hinaus, weil es Dir wohl wichtig ist, wirklich alle Deine Bedenken unterzubringen. Und noch was: Du hast mMn die Neigung, nicht bei Dir zu bleiben, sondern sehr gerne in die Schuhe des Gegenüber zu schlüpfen; damit bekämst Du massive Probleme in meiner Gruppe. Bei der deinigen mag es anders sein.

Nix für ungut + gute Besserung (für deine Gesundheit natürlich:sly
Viktor


Luke Offline



Beiträge: 405

10.01.2014 22:41
#40 RE: Fragen zum Entzug antworten

Hallo,

nein nein das war kein Aufruf. Ich wollte nur klarmachen dass nicht IMMER das "lehrbuchmässige" Vorgehen Erfolg hat.
Es ist wichtig darauf hinzuweisen welche Gefahren von Co-Abhängigkeit ausgehen. Genauso wichtig erscheint es mir auch Mut zu machen dass auch ein anderer Weg gutgehen kann.
Und nein das war nicht so gemeint dass sie die Nummer so durchzieht wie meine Frau.

Wobei man schon sagen muss, dass sich meine Frau so ein wirklich tolles Kerlchen erhalten hat...

Tschüs Luke

PS Was heißt hier Co-Rolle???? Es gibt natürlich nichts Schöneres für meine Frau als ihren Göttergatten von vorne bis hinten zu betütteln. Jawollja!

[ Editiert von Luke am 10.01.14 22:45 ]

Eine neue Hoffnung


Ilo132 Offline




Beiträge: 1.442

11.01.2014 07:54
#41 RE: Fragen zum Entzug antworten

Hallo Luke,
ich finde das ist ein schönes Beispiel das nicht immer als nach Norm gehen muß.
Man kann also auch Wege gehen wo viele die Hände über den Kopf zusammenschlagen.Aber das ist eigentlich auch egal....
hauptsache man erlangt das Ziel.
Euer Weg (also von dir und deiner Frau) ist glaub ich nur möglich wenn Liebe und Respekt für/vor dem anderen vorhanden ist.
Glaub ich.Das finde ich schön.
Wollt ich nur mal gesagt haben.

LG Ilo

Der Tag strahlt
in den schönsten Farben,
es duftet nach Leben,
und die Luft
schmeckt nach Glück.

Lieblingsspruch von der kleinen Ilo


Lissy01 Offline




Beiträge: 2.780

11.01.2014 12:40
#42 RE: Fragen zum Entzug antworten

@Mary
Du schreibst Artemisia
"ich möchte dir nichts einreden, aber vielleicht solltest du dich nicht so viel in seinem kopf spazieren gehen."

Seit Jahren sehe ich Dich im Kopf anderer Leute Marathons rennen.
Ist Dir eigentlich klar, wie Co DU Dich verhälst?

Ich lese bislang nichts, was Artemisia falsch gemacht hätte.
Wenn die Zeit reif ist, wird sie schon selbst drauf kommen, daß auch ein CO Hilfe braucht.

Hätte ich auf alle Unkenrufe gehört, wäre ich gar nicht erst mit meinem Partner zusammen gekommen.
Das ist inzwischen 25 Jahre her.
Davon habe ich ihn 13 Jahre nass erlebt und war/bin Vollblut-Co - mit gelegentlichen Rückfällen.

Wenn wir heute noch zusammen sind, dann weil wir offensichtlich an der richtigen Stelle Hilfsangebote genutzt bzw. gut gemeinte Ratschläge ignoriert haben.

Alles andere ist vor allem eine Frage des langen Atems und der Geduld...die Fäden der Verstrickung wollen langsam und sorgfältig entwirrt werden.

Solche wie Du stören dabei nur.

Gruß, Lissy


waldkatze Offline



Beiträge: 207

11.01.2014 13:53
#43 RE: Fragen zum Entzug antworten

Lissy

du BIST immer noch voll co.

Wer so 13 Jahre seines Lebens "reflektiert" ist noch immer drin, auch wenn der Partner inzwischen trocken ist.

Helfersyndrom bleibt halt Helfersyndrom. Mit Alkoholiker oder ohne.


Mary61 Offline




Beiträge: 6.128

11.01.2014 17:08
#44 RE: Fragen zum Entzug antworten


Zitat
Gepostet von Lissy01
Solche wie Du stören dabei nur.
[/b]



das ich eine frau die 13 lange lebensjahre vergoldete,dabei liebevolle fürsorge mit krankhaften co-zwängen verwechselt hat
und so sich selber und vielleicht sogar ihrem partner damit die chance genommen hat viel eher aus der suchtspierale auszusteigen,
mich als störenfried betrachtet,....

.... kommt schon fast einem lob gleich

ich bin mal ganz provokant

möglich ( aber nicht unmöglich ) das du heute nicht mehr mit deinem partner zusammen wärest.

aber du hättest dir und eventuell sogar ihm ( ! )
viele jahre unglückliches und sorgenvolles leben erspart
wenn du damals anstat deine verstrickten fäden mühevoll und aufopfernd-leidertragend auseinanderzuklamüsern mit einem ruck durchgeschnitten hättest.

die hilfangebote und ratschläge waren also da, wenn DU gewollt hättest, hattest du dein ( und eventuell sogar auch sein ( ! ) ) leben eine positive gesunde richtung geben können,
viele jahre eher als es schließlich doch passiert ist.

wo du geduld sagst, sage ich helfersyndrom
und wo du von ignorierten ratschlägen sprichst, denke ich an beratungsresistenz
und wenn ich sehe das ein co das spielchen über lange qualvolle jahre mitspielt,... glaube ich das der da selber auch kräftig was von hatte

...und da leuchtet es mir ein, das ich dabei störe.

prima das es zum guten schluß doch noch zur einsicht und zum ausstieg gekommen ist
und erfreuchlich das deine partnerschaft die vergangenen jahre unbeschwert läuft.

wenn das alles so ok für dich war wie es gelaufen ist bis du an diesem punkt warst,
so will ich dir das auch nicht madig machen
aber
nachvollziehen möchte ich diesen ( deinen ) weg nicht und weiterempfehlen kann ich ihn auch nicht,

obwohl er zum guten schluß doch noch erfolgreich ausgegangen zu sein scheint.

solche wie ich stören nicht nur gerne, sondern schütteln auch schon mal mit dem kopf

[ Editiert von Mary61 am 11.01.14 17:11 ]

--------------------------------------------------------------------------------------------------- "Begehe nicht den Fehler, nicht zwischen Persönlichkeit und Verhalten zu unterscheiden.
Meine Persönlichkeit ist wer oder was ich bin.....
..... Mein Verhalten hängt davon ab wer du bist."


Luke Offline



Beiträge: 405

11.01.2014 17:24
#45 RE: Fragen zum Entzug antworten

Hallo Waldkatze,

Du schreibst dass die Lissy immer noch voll Co ist......
Na und?
Wenn Sie glücklich ist mit ihrem Partner ist das doch ok.
Wer lange Jahre glücklich mit seinem Partner zusammen ist gibt nicht so leicht auf und macht auch Fehler...so what??

Jetzt müsste man alle Krankenschwestern wegen ihrem Helfersyndrom in ne Therapie stecken oder was? Sind die was von Co!
Mann! geht mir das auf den Geist wenn mir jemand erzählen will wie eine Partnerschaft sein muss!

Tschüs Luke

Eine neue Hoffnung


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