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Saufnix
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Dieses Thema hat 105 Antworten
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 Akute Hilfe
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karlbernd Offline




Beiträge: 4.397

20.06.2011 13:54
#46 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

respekt und alles gute.
ich habe auch, vom wodka aus,den weg in die trockenheit gefunden. schlimmer kann es beim saufen auch nicht mehr kommen! wer sich jeden tag wodka reinknallt hat das (untere) ende der karriereleiter erreicht.

du schaffst es.


crenzy Offline




Beiträge: 308

20.06.2011 14:14
#47 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende
(Woody Allen)


Bermuda Offline




Beiträge: 471

20.06.2011 14:20
#48 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Hallo John B.,

ich wünsche Dir alles Gute.

Zieh es durch, es lohnt sich.


lG Gina

Jeder Tag ist ein kleines Stück Glück


grufti Online




Beiträge: 3.482

20.06.2011 16:17
#49 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Hallo John Barleycorn,

herzlich willkommen hier!

"Um 9 hatte ich angerufen, um 11 war ich da.
Es war sehr intensiv, sehr schmerzhaft. Wir haben fast zwei Stunden geredet... und ich habe fast die ganze Zeit geweint."


Am Anfang des Threads war ich mir nicht so sicher, ob du es ernst meinst mit dem Aufhören, aber das Zitierte empfinde ich als großen Schritt in die richtige Richtung. Wenn du jetzt dran bleibst und dem Druck (ein bissel könnt' ich ja mal wieder..., so schlimm isses bei mir nicht..., jetzt hab ich X Tage durchgehalten, ich kann ja gar kein echter Alki sein...) nicht nachgibst, glaube ich, hast du gute Chancen auf ein besseres Leben.

Ich drück dir die Daumen!

Liebe Grüße vom Grufti!
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)


uta111 Offline



Beiträge: 2.325

20.06.2011 16:50
#50 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Hallo John Barleycorn,

Ich habe auch erst gezweifelt ob Du es denn wirklich durchziehen willst.

Jetzt mache ich mal !!

Bleib dran. Es wird ein harter und steiniger Weg werden, aber glaub mir es wird sich lohnen.

Wie geht´s Dir denn gerade ?

Ich wünsche Dir alles Gute !

LG UTA

Auch Wolkenkratzer haben mal als Keller angefangen.


John Barleycorn Offline



Beiträge: 23

20.06.2011 16:54
#51 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Ich danke euch allen herzlichst

Es mag zwar so ausgesehen haben, als hätte ich euren Ratschlägen gestern nicht folgen wollen oder als wär ich gar ein Fake, aber ich war einfach extremst verunsichert und wusste nicht, wies weitergehen soll.

Sorry dafür!!

Morgen früh der Schritt zum Arzt. Wie gesagt in einer Suchtambulanz, ich kann also quasi mit einem Experten reden. Und dann werden wir sehen, wies weitergeht.

Kaum zu glauben, dass manche Leute nicht gern zu Ärzten gehen... ich für meinen Teil kanns kaum noch erwarten.


Eine Frage schwirrt mir grad im Kopf rum: Wie gehts nach der Entgiftung weiter? Wie wars bei euch? Selbsthilfegruppe? Irgendeine Art von Therapeuten aufsuchen?
Bitte verzeit mir diese dummen Fragen, aber ich habe mich bisher nur damit beschäftigt, wie man seinen Spiegel hält oder schnellstmöglich voll wird... und leider nicht mit den wirklich wichtigen Dingen

Beste Grüße an euch alle


acqua Offline




Beiträge: 897

20.06.2011 17:03
#52 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

John B.,

Zitat
Eine Frage schwirrt mir grad im Kopf rum: Wie gehts nach der Entgiftung weiter? Wie wars bei euch? Selbsthilfegruppe? Irgendeine Art von Therapeuten aufsuchen?



Das wird mit dir gemeinsam in der Entgiftung bzw. mit der Suchtberatung besprochen.

Da gibt's mehrere Möglichkeiten.

Der Besuch einer Selbsthilfegruppe wird immer empfohlen und ist bei vielen Entgiftungen 'Pflichtprogramm'.

LG
acqua

- sprudeln statt plätschern -
Nichts existiert, das von Dauer ist.
Das einzig Dauerhafte ist die Veränderung.

(Buddha)


John Barleycorn Offline



Beiträge: 23

20.06.2011 17:34
#53 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

So, allmählich wäre es vielleicht mal angebracht, nicht nur über mich, sondern auch mal mit euch zu reden

Zitat
Gepostet von uta111
Hallo John Barleycorn,

Ich habe auch erst gezweifelt ob Du es denn wirklich durchziehen willst.

Jetzt mache ich mal !!

Bleib dran. Es wird ein harter und steiniger Weg werden, aber glaub mir es wird sich lohnen.

Wie geht´s Dir denn gerade ?

Ich wünsche Dir alles Gute !

LG UTA




Hey Uta

Hmmm... wie gehts mir...

Sagen wir mal so: ich bin zuallererst froh, den ersten Schritt getan zu haben.

Morgen solls dann zum Doc gehn. Wird wohl eine große Überwindung werden, ich bin aber zu 1000% entschlossen, das durchzuziehen. Immerhin gibt es einen "realen" Menschen (den Suchtberater), dem ich das angekündigt habe... und nachdem ich das hier so groß und breit verkündet habe, kann ich ja wohl nicht mehr anders, oder?

Ansonsten freue ich mich wirklich darauf, evtl. morgen schon konkret über eine Entgiftung sprechen zu können.

Vor der Entgiftung selbst fürchte ich mich absolut überhaupt nicht.... könnte natürlich auch daran liegen, dass ich durch einiges an Wodka angenehm entspannt bin

Was mir im Moment Angst macht, ist dass ich wohl am Mittwoch zu meinen Eltern nach Hause fahren werde... und dort wird es dann auch zur großen Beichte kommen müssen

Ich würd den Entzug am liebsten für mich allein machen, so dass nachher niemand weiß, dass ich überhaupt mal getrunken habe... aber eine solche Idee ist völliger Schwachsinn. Wahrscheinlich haben schon Millionen vor mir einen derartigen Versuch gestartet, und wahrscheinlich sind auch alle grandios daran gescheitert...

Es werden jetzt Nägel mit Köpfen gemacht... Wer wegen sowas nichts mehr zutun haben will mit mir, dem kann ich ja als Mensch nie wichtig gewesen sein... und das sollte doch zumindest bei den Eltern nicht der Fall sein.

Wenn ich könnte, würde ich schon heute in den Entzug gehen.
Der einzige Hinderungsgrund sind Klausuren, die noch zu schreiben sind.
Mein heutiger Suchtberater ist befreundet mit dem Arzt, mit dem ich morgen sprechen werde.... und wenn es geht, sagte er, könnten wir zumindest mal schauen, ob es möglich wäre, am Tag nach der letzten Klausur mit der Entgiftung zu starten

Ich quatsch ja schon wieder nur über mich

Bis dann

John


u1953we Offline




Beiträge: 4.223

20.06.2011 18:30
#54 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Zitat
Ich würd den Entzug am liebsten für mich allein machen, so dass nachher niemand weiß, dass ich überhaupt mal getrunken habe... aber eine solche Idee ist völliger Schwachsinn. Wahrscheinlich haben schon Millionen vor mir einen derartigen Versuch gestartet, und wahrscheinlich sind auch alle grandios daran gescheitert...



jo, gefühlte hundert mal probiert.
erst wenn du dir sagst, ich nehme jede hilfe an, bist du auf dem richtigen danpfer.

lg uwe

[ Editiert von u1953we am 20.06.11 18:31 ]


Agua Offline



Beiträge: 543

20.06.2011 19:27
#55 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

weiter so, John, zeig`s Dir.

LG Agua


Gmoastier Offline




Beiträge: 2.175

20.06.2011 20:14
#56 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Hallo John
Erstmal Respekt
Meine kurze Schilderung auf Deine Frage
Nach 40 Jahren saufen,hatte ich die Schnauze voll.Von einer Minute auf die andere habe ich mich entschlossen,eine Therapie zu machen.Also,nächsten Tag zum Doc und ihm den Fall geschildert,dann zur Suchtberatung,hab dort meinem Ansprechpartner gesagt,welche Klinik ich bevorzugen würde,was dann auch problemlos ging.Als ich in der Klinik angemeldet war,bekam ich von denen einen Anruf,daß ich die Entgiftung auch im nächstliegenden Krankenhaus von ihnen machen könnte und es ginge dann übergangslos von dort zur Therapie.Hab es dann auch so gemacht,dauerte ungefähr 4 Wochen bis zum einrücken,in denen ich lt.Doc und Suchtberatung ja weitertrinken sollte,was ich auch noch "genoß"
Als es so weit war,10 Tage Entgiftung und von dort direkt 16 Wochen zur Therapie.
Es war der absolut richtige Entschluss und ich hatte seitdem nicht einmal verlangen nach Alkohl.
Pack's an,es lohnt sich,du bist noch so jung.
So war es bei mir,ich hoffe,ich konnte Deine Frage damit in etwa beantworten?

Gruß

Alle glaubten es geht nicht,bis einer kam und es einfach tat!


John Barleycorn Offline



Beiträge: 23

20.06.2011 22:20
#57 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Hay Gmoastier, vielen Dank für deine Antwort

Ich gehe morgen früh zur Suchtambulanz und werde dann auch hoffentlich ein Ergebnis bekommen...

Ziel ist für mich ganz klar erstmal: stationäre Therapie!


Danach muss man sehn, wies weitergeht....

Ich las schon von 16 Wochen-Therapien...

Sowas macht mir etwas Angst.

Muss ich wirklich für 4 Monate "hinter Gitter", d.h. stationäre Therapie??


Maja82 Offline




Beiträge: 5.091

20.06.2011 22:24
#58 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Hallo John,

ich wünsche dir viel erfolg bei deinem Vorhaben. Zur Stationären kann ich dir nix sagen, aber die zeit dort wird dir sicher gut tun.
Hier kannst du auch jederzeit schreiben wenn du was auf dem herzen hast.

Liebe Grüße Maja


obi68 Offline



Beiträge: 2.165

20.06.2011 22:43
#59 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

Zitat
Gepostet von John Barleycorn
Muss ich wirklich für 4 Monate "hinter Gitter", d.h. stationäre Therapie??



Müssen tust du gar nix und eingesperrt ist man während der stationären Therapie auch nicht.

Allerdings kannst du da verdammt viel über dich lernen und dich mit dir befassen.

Ich habe die 16 Wochen sogar noch um 4 Wochen verlängert, weil es mir gut tat.

Einer der besten Zeiträume meines Lebens.


Gmoastier Offline




Beiträge: 2.175

20.06.2011 22:53
#60 RE: Meine Vorstellung - Ich will den Entzug wagen antworten

John,die 16 Wochen gehen schneller rum,als Du denkst,wenn Du die Sache ernst nimmst und das machst Du ja,sonst würdest Du nicht freiwillig diesen Weg einschlagen,was absolut positiv ist.

Gruß

Alle glaubten es geht nicht,bis einer kam und es einfach tat!


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