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Saufnix
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Dieses Thema hat 220 Antworten
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 Deine eigene Alkoholkarriere
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obi68 Offline



Beiträge: 2.165

28.05.2011 17:07
#31 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von waldkatze
Man betrügt sich auch irgendwie, wenn man sich einredet, mein Leben ist wunderschön mit all den Einschränkungen, die eine Krankheit wie Alkoholismus mit sich bringt.



Welche Einschränkungen?

Sobald ich für mich beschließe, nicht mehr trinken zu wollen, habe ich keine Einschränkungen.

Und ohne diesen Beschluß ist Trockenheit wenig sinnvoll.


Ilo132 Offline




Beiträge: 1.539

28.05.2011 18:49
#32 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von Komplex
Du kannst Dich ja mal mit Opfern sexuellen Missbrauchs oder elterlicher Gewalt unterhalten, wie schnell die ihre Traumata rationalisiert und verarbeitet kriegen.

In den Verhaltenstherapien schlagen die meisten Leute mit dem Problem auf, dass sie eigentlich ganz genau wissen, was zu tun ist und nicht verstehen, warum sie sich keinen Millimeter bewegen können.

Aber gut, Du hast es zumindest ein wenig relativiert.

Und sicher wird da auch viel Überflüssiges praktiziert. Aber weißt Du, wo,wer,wie?

Ein verantwortungsbewusster Psychotherapeut wird Dir keine langfristige Therapie (bspw. Analyse) hinschreiben, wenn er die nicht für nötig hielte. Die sind nämlich eh bis über Oberkante Oberlippe ausgebucht.

"Lebensweisheiten" wirst Du in einer guten Therapie übrigens nicht finden. Wenn, dann nur Deine eigenen.

[ Editiert von Komplex am 28.05.11 12:23 ]

Der Tag strahlt
in den schönsten Farben,
es duftet nach Leben,
und die Luft
schmeckt nach Glück.

Lieblingsspruch von der kleinen Ilo


Ilo132 Offline




Beiträge: 1.539

28.05.2011 18:55
#33 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Meinst Du Opfer von sexuellen Mißbrauch oder elterlichen Gewalt verarbeiten ihr Trauma schnell oder nicht?Man kann es vielleicht verarbeiten einigermaßen,aber oft genügt nur irgendetwas,zB ein Film,ein Foto oder ähnliches und Du spürst schon wieder das ungute Gefühl von früher

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Lieblingsspruch von der kleinen Ilo


crissy09 Offline



Beiträge: 661

28.05.2011 19:50
#34 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat

Zitat
(Wobei mir irgendwas bekannt vorkommt, haben wir uns schon mal wo gelesen?:gruebel[/b]





Digestif
kleines Kölsch vom Fass???

Man fällt nicht über seine Fehler,
man fällt immer über seine Feinde,
die diese Fehler ausnutzen.

Kurt Tucholsky


Inessi Offline



Beiträge: 4.790

28.05.2011 19:53
#35 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von obi68

Zitat
Gepostet von waldkatze
Man betrügt sich auch irgendwie, wenn man sich einredet, mein Leben ist wunderschön mit all den Einschränkungen, die eine Krankheit wie Alkoholismus mit sich bringt.



Welche Einschränkungen?



Das frag ich mich grad auch, welche Einschränkungen?


MichaelKleeberg Offline




Beiträge: 292

28.05.2011 20:31
#36 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Waldkatze redet wie ein Blinder von der Farbe.


Friedi Offline



Beiträge: 2.599

28.05.2011 20:57
#37 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von Komplex
...
In den Verhaltenstherapien schlagen die meisten Leute mit dem Problem auf, dass sie eigentlich ganz genau wissen, was zu tun ist und nicht verstehen, warum sie sich keinen Millimeter bewegen können.
...

Das deckt sich fast mit einem Zitat von
Erica Jong
"Rat sucht man deshalb, weil man die einzige Lösung zwar kennt, aber nichts davon wissen will."
Ich habe hier (auf sn) mal gelesen, dass "nicht können" "nicht wollen" bedeutet und bin der Meinung, "können" geht nur, wenn die Zeit für eine Verhaltensänderung oder ein Umdenken reif ist.

____________________________________________________________________________________________________
Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können.
Marc Aurel


Komplex Offline



Beiträge: 3.878

28.05.2011 22:52
#38 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von Ilo132
Meinst Du Opfer von sexuellen Mißbrauch oder elterlichen Gewalt verarbeiten ihr Trauma schnell oder nicht?Man kann es vielleicht verarbeiten einigermaßen,aber oft genügt nur irgendetwas,zB ein Film,ein Foto oder ähnliches und Du spürst schon wieder das ungute Gefühl von früher



Ich meine, dass diese Menschen überhaupt glücklich sein können, wenn sie mal das "rettende" Seil zu fassen bekommen. Und dass die Allermeisten damit ihr Leben lang zu kämpfen haben.

____________________________________________________


Ilo132 Offline




Beiträge: 1.539

29.05.2011 01:21
#39 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Ja Komplex da hast Du vollkommen recht,hätt ich mir auch denken können das Du es so meinst,aber bei mir schreien immer alle Arlamglocken bei so einem Thema

Der Tag strahlt
in den schönsten Farben,
es duftet nach Leben,
und die Luft
schmeckt nach Glück.

Lieblingsspruch von der kleinen Ilo


u1953we Offline




Beiträge: 4.223

29.05.2011 06:30
#40 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von MichaelKleeberg
Waldkatze redet wie ein Blinder von der Farbe.



eher wie ne verbitterte co.

lg uwe


MichaelKleeberg Offline




Beiträge: 292

29.05.2011 08:43
#41 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Ja sicher uwe, verbitterte Co-Alkeholikerin würde zumindest diese Feindlichkeit, mit der sie agiert erklären. Ansonsten scheint sie ein glücklicher Dünnbrettbohrer zu sein.
Nur wenn man den eigenen Horizont als weit genug ansieht kann man darauf kommen, dass dahinter nichts mehr liegt. Und sie scheint eben noch keine Lebenskrisen gehabt zu haben -wahrscheinlich rechnet sie das ihrer Intelligenz zu-; ansonsten würde sie doch Hilfe durch Therapie nicht in Frage stellen.
Ihr neuer Ansatz würde mich nach der Pöbelei mal interessieren: Will sie uns freundliche Alkis alle wegsperren oder gleich einschläfern?
Naja, die Welt ist bunt und dazu gehören wohl auch die Mädels mit Arschgeweih und 10er Solarium-Karte. (Ich kann nichts dafür, das Bild ist einfach entstanden, nachdem ich diese "Texte" gelesen habe.)


Friedi Offline



Beiträge: 2.599

29.05.2011 09:16
#42 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von waldkatze
...
zur mir später mehr
...


Hallo waldkatze,

bin gespannt zu erfahren, was zu deinen (unverrückbaren?) An- und Einsichten geführt hat.

Friedi

____________________________________________________________________________________________________
Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen zu können.
Marc Aurel


Jetzisabergut Offline




Beiträge: 2.538

29.05.2011 13:46
#43 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zu den Beiträgen von Waldkatze

Auszug

"Das erklärte einmal eine naturwissenschaftlich-orientierte Psychologin so: weil es bei jedem Menschen veränderungssensible Punkte gibt, die aber nicht rund um die Uhr vorhanden sind, funktionieren all die tollen schlauen Ratgeber nicht, die doch alle auf den ersten Blick so sinnvoll und logisch erscheinen."

Auszug Ende


Hallo.

Ich finde es doch immer wieder bemerkenswert,wie schnell sich hier eine Lobby bildet,die zum Teil ,mit oft schon sehr befremdlichen Titulierungen, einen gut geschrieben Beitrag "niedermacht"!

Woran liegt es denn,dass User,die sich hier nicht dem allgemeinen Klischee von Süchtigen unterwerfen -Süchtige sind alle Opfer Ihrer Erziehung,der Gesellschaftsordnung, des Lebens in all seinen(vermeintlich) vielen Facetten-anders (nach-)denkende hier niedergemacht werden sollen?

Kann es sein,dass Andersdenkene, die sich nicht der allgemeinen Auffassung- Süchtige sind alle Opfer- anschliessen, die fürderhin das Recht haben, ihr Dasein zu bejammern,zu betrauern, das Leben und alles anzuweifeln, nur weil ihnen irgendwer oder irgendetwas verwehrt hat, das Rüstzeug zum Karrieremachen und Reichwerden und Glücklichsein ,sprich den Plan vom grossen Glück, auf einfachem Weg zu erlangen?

Natürlich gibt es haarsträubende Schicksale, Misshandlungen, Mißbrauch in der Kindheit, alle diese Traumata aus der Vergangenheit,fehlende Geborgenheit,oft viel zu früher Verlust des Kontaktes zu seinem inneren Kind,
die wohl symptomatisch jeder Süchtige mit sich trägt.

Die Einstiegsvoraussetzungen mögen sich heute leicht optisch verändert haben:
Koma-Saufen, Kokain,Partydrogen, Alkopops, Gleichgültigkeit.

Diese Erscheinungen gab es 1950 (z.B.) wohl noch nicht.

Damals gab es andere Gründe,sich zu betäuben, die Probleme der Nachkriegszeit,anders fundierte Pädagogik, Auffassung von Patriarchismus in der Familie (Vater hatte immer Recht,weil er der einzige Ernährer war).Daraus resultierend ,vernachlässigte Bedürfnisse der Frauen, Kinder hatten zu Gehorchen, Prügelstrafe u.v.m. Vieles wurde damals gesellschaftlich unter den Tisch gekehrt.

Der Polizist, Arzt und die Geistlichen wurden noch mit sehr viel Respekt behandelt.Autoritätshörigkeit und Obrigkeitshörigkeit waren damals angesagt.

Glaubt wirklich mancher Süchtige,er habe das Recht,sich seinen Anteil am grossen Kuchen der gesellschaftlichen Opfer nehmen zu können, immer gerade so,wie es ihm aufgrund seiner Charaktereigenschaft und seiner kognitiven Konstitution passt?
Und weil er oder sie in eine gesellschaftliche Stellung "hineingeboren" wurde, die mehr Anstrengung bedarf,sich ein zufriedenes sorgenfreie Leben zu gestalten?

Und sind nicht auch hier genug therapieerfahrene User, die tatsächlich glauben, Ihre Therapeuten -egal in welcher Form auch immer und nach welchem wissenschaftlich fundiertem Ansatz- hätten Ihnen,nach einem langen Leidensweg endlich den heiligen Gral gezeigt?

Natürlich,wer es endlch geschafft hat, trocken zu werden und trocken zu bleiben,muss ja auch-weil die eigene Abwertung und für dieses Welt nicht ausreichenden kognitiven, haptischen und geistigen Fähigkeiten, anscheinend ja bisher nicht ausgereicht haben- irgend einen, über alles andere hinaus gehenden Grund gehabt haben, mit dem selbstzerstörenden Handeln- dem Trinken-aufzuhören.

Wer schon länger trocken ist und nicht stumpf geworden ist, in seinen Ansichten und seiner Denkweise, der muss doch zugeben,dass Psychologen und Therapeuten lange Zeit vergeblich versucht haben,mich oder uns vom Selbstmord durch Trinken abzuhalten.

Natürlich gibt es auch User,die nur eine Entgiftung brauchten,die es mit oder ohn Hilfe von Therapeuten u.a. geschafft haben,ihr Leben zukünftig ohne Suchtmittel auszuhalten.
Oder auch keine therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen!

Dass sich ein Süchtiger,am Ende seiner seelischen und körperlichen Ressourcen Hilfe sucht und auch braucht,bezweifelt ja niemand.

Nur im Umkehrschluss hätten die global anerkannten Erkenntnisse von Freud und Fromm und alle wie sie da sind,kein Fundament gehabt,um überhaupt anerkannt zu werden, wenn nicht der Mensch diese Züge in sich tragen würde-zu zerstören, zu unterdrücken, zu besitzen ,zu misshandeln und zu mißbrauchen.
Narzissmus und Grössenwahn und grenzenlose Dummheit und Respektlosigkeit ,Egoismus u.v.a..

Und ich nehme mir als "anerkanntes" Opfer auch das Recht, meine Therapeuten und Ärzte nicht als meine Heiligen anzusehen.

Sie sind- bedingt durch die vielen Menschen-die mit sich und ihrer Umwelt nicht klarkommen- meine bezahlten Helfer,die sich -der meist nicht selbsterlebten- Tragödien annehmen und versuchen, dem Verzeifelten und "Opfer" nahezubringen, dass es sich lohnt, anders denken zu wollen.

Und mancher von uns ist eben so, es braucht einfach ein Bildnis, zu dem er aufsieht,zum Retter aus tiefster Seelennot,der rettende Strohhalm, bevor.......?(Variabel)

Es ist schlimm genug, das Menschen so tief fallen können,dass es oft nur einen weiteren Schritt zum bitteren Ende braucht-schlimm,weil unsere Gesellschaft eigentlich es hergibt,dass alle auf einem guten,gesunden, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechendem Lebensweg sein könnten.
Aber so ist es nun einmal nicht.

Ich bin kein Christ.Aber ich behaupte einmal, wenn die Menschen sich nur an die zehn Gebote halten würden, wären Süchtige und Therapeuten und die ganze Psychologie gar nicht notwendig.

Vielleicht hätte unsere Waldkatze ihren Beiträgen nicht eine so dogmatischen Tenor geben sollen.

Aber so unrecht hat sie -zumindest für mich- nun nicht.
LG Peter

_______________________________________________
Ich bin,wie ich bin,die Einen kennen mich,die Anderen können mich....
C.Adenauer


Jetzisabergut Offline




Beiträge: 2.538

29.05.2011 13:55
#44 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Zitat
Gepostet von MichaelKleeberg
Ja sicher uwe, verbitterte Co-Alkeholikerin würde zumindest diese Feindlichkeit, mit der sie agiert erklären. Ansonsten scheint sie ein glücklicher Dünnbrettbohrer zu sein.
Nur wenn man den eigenen Horizont als weit genug ansieht kann man darauf kommen, dass dahinter nichts mehr liegt. Und sie scheint eben noch keine Lebenskrisen gehabt zu haben -wahrscheinlich rechnet sie das ihrer Intelligenz zu-; ansonsten würde sie doch Hilfe durch Therapie nicht in Frage stellen.
Ihr neuer Ansatz würde mich nach der Pöbelei mal interessieren: Will sie uns freundliche Alkis alle wegsperren oder gleich einschläfern?
Naja, die Welt ist bunt und dazu gehören wohl auch die Mädels mit Arschgeweih und 10er Solarium-Karte. (Ich kann nichts dafür, das Bild ist einfach entstanden, nachdem ich diese "Texte" gelesen habe.)




Den eigenen Horizont kann man nicht als weit genug ansehen,er wächst bis zum letzten Atemzug.

Keine Lebenskrise ist eine Annahme,die durch ihre Beiträge nicht angenommen werden kann.

Und Pöbelei,meine Güte, warum willst Du jemanden hinrichten, nur weil er anders denkt?

Wenn Arschgeweih und Solarium zu der Erkenntnis führt,dass dann Hirnakrobatik,die nicht Deinen Auffassungen entspricht, Pöbelei ist, dann hast Du einen sehr kleinen Horizont.

Wie wäre es denn mit ein bisschen mehr Toleranz und dem Prinzip "erstmal nachdenken ,dann reden"?

_______________________________________________
Ich bin,wie ich bin,die Einen kennen mich,die Anderen können mich....
C.Adenauer


vicco55 Offline




Beiträge: 2.603

29.05.2011 14:32
#45 RE: Immer wieder eine neue Sicht antworten

Hi Ihrs,

ich habe so meine Probleme mit diesem rundumschlägigen Therapeuten-Bashing.

In alter SN- und SHG-Tradition kann und mag ich nur über mich und meine Erfahrungen reden. Ich kann, wenn ich denn wollte, als Betroffener nur über meine Therapeutin im Sommer '97 in Bad Tönisstein urteilen, bzw. über die therapeutischen Hilfen danach - die aber keinen suchtspezifischen Charakter mehr hatten -.

1. Ich bin kein Opfer von irgendwelchen Umständen. Dies zu erkennen und Selbstverantwortung zu übernehmen, war schon mal die halbe Miete auf dem Weg in meine Abstinenz.

2. Ich bin dankbar, daß ich in einer Zeit abstinent wurde, in denen mir Therapeuten zu Seite stehen und mir Anregungen geben konnten. 40 Jahre zuvor wäre ich entweder in einer Bet- und Drillanstalt gelandet oder in einer Anstalt, die mir mit Hilfe von Antabus wochenlang den Abscheu vor Alkohol buchstäblich erkotzen hätten lassen. (Sind keine Horrostories; da gibt es eine Spiegel-Titelgeschichte aus den späten 50gern dazu.)

3. Nochmals - kann ich gar nicht oft genug sagen - weder Therapeut, noch Partnerin, weder Eltern, Arbeitgeber, noch sonst wer hat mich abstinent gemacht. Im Umkehrschluß heisst das aber auch, wenn ich wieder trinken würde, wäre das ganz alleine meine Entscheidung.

4. Ich bin dankbar, daß es inzwischen eine sehr differenzierte Therapie-Landschaft gibt. Ich konnte mir im Zuge meiner Genesung, sprich Aufarbeitung meiner Baustellen, immer wieder ganz gezielt Hilfe holen. Manches hat sofort geholfen, manches hat aber auch "nur" Denkanstösse ausgelöst, die erst nach und nach zu einer Änderung führten. Aber auch einige negativen Erfahrungen halfen mir beim Weiterkommen. Immerhin wußte ich dann, daß ich auf diesem Weg nicht weitergehen brauche.

Fazit: wenn ich so einige Beiträge in diesem Faden lese, wird mir wieder mal klar, warum es mir doch recht gut geht: ich weiß, es ist mein Leben, ich bin ganz allein dafür verantwortlich, auch für das Negative darin. Und genau das war/ist meine Chance: ich und nur ich ganz allein konnte/kann mein Leben ändern - natürlich u.U. mit der gebotenen Unterstützung, wo immer ich die mir hole. Aus obigem folgt für mich, ich bin und war kein Opfer!!!

Mei, es hat schon was, sich in seiner Opferrolle einzurichten. Ist schön warm und behaglich drin. Naja in einem Sch..ßhaufen ist es auch warm.

Gruß
Viktor

Tante Edit hat Datümer und Rechtschreibfehler geändert....

[ Editiert von vicco55 am 29.05.11 14:35 ]


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