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Saufnix
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Dieses Thema hat 46 Antworten
und wurde 4.167 mal aufgerufen
 Selbsthilfe und Gruppengespräche
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Basel ( gelöscht )
Beiträge:

02.05.2011 18:48
RE: Der Wandel antworten

Guten Abend zusammen. Seit Ostersonntag habe ich nichts mehr getrunken und es geht mir sehr gut dabei. Jetzt bleibe ich dabei, weil ich mich so befreit fühle. Ausserdem machte es mich dick und einsam. Nun kann ich endlich wieder etwas unternehmen ohne dass ich wie ein drogenabhängiger aussehe am Samstag morgen. Manchmal bin ich fast umgekippt weil ich am Freitag 6-7 Bier getrunken habe. Und dann am Samstag Abend wieder das Gleiche Spiel. Und geraucht habe ich dann am Abend schon 1 Pack Zigaretten. Das ist nun endlich vorbei. Jetzt habe ich auch einen Roller gekauft mit dem ich in die Stadt fahre und dort trinke ich dann Kaffee oder mache einen schönen Ausflug mit dem Roller. Ich trinke nun schon seit 2005 und habe am Ostersonntag 2011 aufgehört mit dem Trinken. Das sind ja 6 Jahre und sehr gesund war ja das auch nicht gerade. Sogar Atemaussetzer hatte ich während dem Schlafen. Dazu kam dass ich früher noch in der Wohnung geraucht habe. Manchmal 1 Pack am Abend, also innert drei Stunden. Einfach eine nach der anderen. Heute rauche ich draussen und koche auch wieder für mich gesunde Sachen.


Viktoria Tapp ( gelöscht )
Beiträge:

03.05.2011 11:24
#2 RE: Der Wandel antworten

Liebe Basel,

ich finde es großartig, daß du mit dem Trinken aufgehört hast. Aber kannst Du das wirklich dauerhaft alleine stemmen?
Persönlicher Kontakt zu Selbsthilfegruppen (gibt es zahlreiche auch in deiner Nähe) ist meiner festen Überzeugung und eigener Erfahrung super erfolgversprechend.
(Und es ist wesentlich leichter als du denkst)
Das Forum ist ideal als zusätzliche Informationsquelle und Unterstützung.

Beides zusammen: Erfolgsgrundlage. Allerdings geht auch hier gar nichts ohne eigenen Willen!

Liebe Grüße
Viktoria


Basel ( gelöscht )
Beiträge:

04.05.2011 22:04
#3 RE: Der Wandel antworten

Ja, wir haben eine in der Nähe am Freitag Abend. Dort werde ich wahrscheinlich auch hingehen. Der Alkohol ist viel zu weit verbreitet und schnell ist man wieder drinnen.


trollblume Offline




Beiträge: 3.423

04.05.2011 22:31
#4 RE: Der Wandel antworten

herzlich basel

viel erfolg bei deinen nächsten schritten und einen guten austausch wünsch ich dir hier

gruß vera

Wer seinen Hafen nicht kennt,für den ist jeder Wind der falsche
(Seneca)


Basel ( gelöscht )
Beiträge:

06.05.2011 23:10
#5 RE: Der Wandel antworten

Es ist nun wieder Freitag. Dieses Scheissbier habe ich nicht angerührt. Das bringt mich jedes Mal einen Schritt näher. Morgen muss ich arbeiten ohne und das ist gut so. Morgens aufstehen und muss ich nicht. Kann direkt meinen Kaffee geniessen bei schönem Wetter.


wert52 Offline



Beiträge: 1.647

06.05.2011 23:20
#6 RE: Der Wandel antworten

hi

prima.....weiter so

rainer

*** Lächle,Du kannst nicht alle Töten ***
( Spruch in einer Hotelküche )


Basel ( gelöscht )
Beiträge:

08.05.2011 20:38
#7 RE: Der Wandel antworten

Und wieder ist ein Wochenende geschafft. Heute musste ich arbeiten (oder durfte ich) und da wurde gut getrunken. Ich wurde mehrfach gefragt, aber ich hatte zum Glück keine Lust. Wenn ich mich nicht täusche sind nun 2 Wochen geschafft.


Gmoastier Offline




Beiträge: 2.175

08.05.2011 21:19
#8 RE: Der Wandel antworten

Liest sich gut Basel,weiter so

Gruß

Alle glaubten es geht nicht,bis einer kam und es einfach tat!


Basel ( gelöscht )
Beiträge:

04.09.2011 19:15
#9 RE: Der Wandel antworten

Ich weiss dass ich schon viele Versuche unternommen habe. Aber dieses Mal meine ich es ernst. Seit dem 2, August habe ich kein Bier mehr getrunken. Auch keinen Rotwein. Das waren meine einzigen alkoholischen Getränke, welche ich konsumiert habe. Ich bin nun mehr als einen Monat ohne einen Tropfen.

Es war ein spontanentschluss. Eigentlich war ich körperlich nicht abhängig. Ich wollte nur mit einem klaren Kopf durchs Leben gehen, und das mache ich nun mehr oder weniger. Leider hat es mit dem Nichtrauchen noch nicht geklappt. Aber eins ums andere. Ich trank ja früher täglich 6 grosse Bier. Das sind 3 Liter. Kann es sein dass das gesundheitliche Schäden mitsich bringt? Habe übrigens erst mit 25 Jahren mit Trinken angefangen. Und seit dem, also 2005, dann aber richtig. Und nie war ich bis heute, nach 6 Jahren länger als zwei Wochen ohne Alkohol. Erst seit dem 2,8,11 hat es funktioniert.

Der Auslöser war, dass ich mit dem Rauchen aufhören wollte. Dass ich es irgendwann doch noch schaffe, werde ich weiterhin nichts trinken. Ausserdem fühle ich mich seither viel entspannter. Vor allem am nächsten Morgen ohne aufzustehen. Das Selbstbewusstsein ist auch gestiegen. Wenn ich es wenigstens schaffe nichts zu sauffen, ist das schon ein grosser Erfolg. Gleichzeitig ist es für mein Gewicht besser, nichts mehr zu trinken. Und wenn ich ein Glas Rotwein getrunken habe, war am Schluss die Flasche leer. So hätte es ja nicht weitergehen können. Momentan hab ich keinerlei Probleme ohne Alkohol. Ich hoffe es bleibt auch weiterhin so. Wenigstens habe ich dann etwas in meinem Leben geschafft. Es gibt noch viele andere Dinge im Leben ausser sich zu betrinken. Ich habe am Morgen keine müden Beine mehr, kein zu hoher Blutdruck, keinen Puls mehr der fast auf 200 war usw.


dry68 ( gelöscht )
Beiträge:

04.09.2011 19:31
#10 RE: Der Wandel antworten

Zitat
Gepostet von Basel
... Ich habe am Morgen keine müden Beine mehr, kein zu hoher Blutdruck, keinen Puls mehr der fast auf 200 war usw.[/b]

...also alles in allem nur positive Aspekte, seitdem Du trocken bist?!



Aber hast Du dich schon mal gefragt, warum Du überhaupt so lange:

Zitat
Gepostet von Basel
Ich trank ja früher täglich 6 grosse Bier. Das sind 3 Liter. (...) Und seit dem, also 2005, dann aber richtig. Und nie war ich bis heute, nach 6 Jahren länger als zwei Wochen ohne Alkohol. Erst seit dem 2,8,11 hat es funktioniert.

... so gerne und so viel gesoffen hast, wenn das jetzt so reibungslos "funkioniert"?



Basel ( gelöscht )
Beiträge:

04.09.2011 22:58
#11 RE: Der Wandel antworten

ich dachte, dass mir das Bier einen gewissen Zeitvertreib bietet. Aber das war der falsche Zeitvertreib.


Maja82 Offline




Beiträge: 5.091

04.09.2011 23:08
#12 RE: Der Wandel antworten

huhu Basel,

dann solltest du in deinem Leben ein bißchen was verändern sonst kommst du schnell wieder auf die gleiche Schiene.

Viel Erfolg und diesmal bei hohem Suchtdruck einfach schreiben oder viel Wasser trinken

Liebe Grüße Maja


dry68 ( gelöscht )
Beiträge:

05.09.2011 07:32
#13 RE: Der Wandel antworten

...möchte der Maja mal beipflichten.

Du solltest Dir als allerstes (hab ich in der Thera gelernt) einen ausgefüllten Tagesplan mit einer festen Struktur erstellen.

Dass diese:

Zitat
Gepostet von Basel
ich dachte, dass mir das Bier einen gewissen Zeitvertreib bietet. Aber das war der falsche Zeitvertreib.

...jetzt entstandenen (Zeit)Löcher recht schnell gestopft sind!

War auch eins Meiner ersten Übungen.

Die Zeit - die viele Zeit, die damals zur Beschaffung, Vertuschung, und Verkostung/Rauschausschlafung...draufgegangen ist, hatte ich auf einmal übrig.

Um da nicht auf dumme Gedanken zu kommen (zumal ich damals noch den ganzen Tag Zuhause war), habe ich Mir einen festen Tagesplan erarbeitet, um diese Löcher zu stopfen.

Gruß
Dirk




Ps.: ...obwohl ich Dir nicht so ganz abnehme, dass Du aus purem Zeitvertreib gesoffen hast!


newlife Offline




Beiträge: 3.490

05.09.2011 08:19
#14 RE: Der Wandel antworten

Zitat
...obwohl ich Dir nicht so ganz abnehme, dass Du aus purem Zeitvertreib gesoffen hast



ich stelle das mal "etwas größer" heraus. Für mich war die Sauferei schon auch ein "Zeitvertreib". Langeweile totschlagen. Saufen und Mucke bis zum Anschlag. Ich wusste mit mir nix anzufangen und kannte auch kaum jemanden. Ich hatte immer weniger Bock was zu machen und soff immer mehr und wurde immer abhängiger. Viel mehr kann ich da auch nicht zu sagen. Es geht doch so. Der Stoff dient irgendwann als Ersatz für alles mögliche.

Veränderung ist wichtig. Du muss schon rauskommen aus deinem Schneckenhaus. Ich konnte das erst, als es richtig zappenduster war und ich schon glaubte ich mach den Abgang. Ich wusste, dass es so nicht weitergehen kann und trotzdem habe ich etliche Monate gebraucht, bis ich wieder so halbwegs normal ticke und mein Leben auch sinnvoller gestalten kann.

Der Wille zur Veränderung muss aus dir heraus kommen. Therapeuten können eine Unterstützung dazu sein, müssen aber nicht. Wichtig dabei ist, dass die "Chemie" zwischen Therapeut und Proband stimmt.

Gruß
Dirk

Enjoy the freedom...


Basel ( gelöscht )
Beiträge:

17.12.2011 22:01
#15 RE: Der Wandel antworten

Huiui. Jetzt habe ich zwar 75 Tage nicht mehr geraucht, dafür habe ich 6 Bier am Wochenende getrunken. Jetzt rauche ich wieder und trinke nur noch 3 Bier. Nun weiss ich nicht ob ich zu erst mit dem Alkohol aufhören soll und danach mit dem Rauchen. Ich habe mir vorgenommen ab dem neuen Jahr nichts mehr zu trinken.


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