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Saufnix
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Dieses Thema hat 98 Antworten
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 Ganz, ganz viele Fragen
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wert52 Offline



Beiträge: 1.654

20.02.2011 22:08
#46 RE: Ist es schon zuspät? antworten

hi ratloser
in deinem alter war ich zu meiner 1.LZT, aber begriffen
hatte ich noch gar nichts.
von wegen niemals mehr trinken,das ging sowieso nicht in
meinen kopf. es mußten noch 2LZT und zahlreiche entgiftungen
in psychiatrien und KH sein.
zahlreiche arbeitsstellen wegen suff verloren,
nur kurze partnerschaften,etliche geldstrafen
wegen verkehrsdelikten,jetzt hab ich den 3. lappen.
ich hoffe soweit kommts bei dir nicht.
du weißt doch selbst was der suff aus den menschen
in deiner umgebung macht,oder gemacht hat.
immer wenns mir wieder gut ging griff ich wieder
zur flasche,ich war doch wieder "normal".
besuch mal eine zeitlang eine SHG,
mal sehn,was es dann mit dir macht.

ich trinke ""heute"" nichts

gruß rainer

***** I´LL LET IT BE *****
*** Ich lass es sein ***


katha82 ( gelöscht )
Beiträge:

20.02.2011 23:51
#47 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von sandy_alex


Ich kenne dich nicht und bin kein freund von Ferndiagosen aber wenn du dir die Abstinenztage vornehmen musst, ist es kein gutes Zeichen.



Sandy




Ja, das denke ich auch. Wozu muss ich versuchen von etwas abstinent zu bleiben, was mir kein Problem bereitet. Ich hatte z.B. nie Probleme mit Süßigkeiten. Ab und zu esse ich mal ein Stück Schokolade, mal nen Keks, o.ä. Dementsprechend nehme ich mir auch nie vor, nichts Süßes mehr zu essen, denn es sind ja eh nur geringe Mengen...

Was ich damit sagen will. Sobald die Gedanken so stark um den Alkohol kreisen, dass ich mir bestimmte Trinkschemata erstellen muss, ist die Bedeutung der Droge in meinem Leben schon sehr hoch (zu hoch). Alle Menschen, die ich kenne, die bewusst Abstinenzphasen einlegen (einschließlich mir früher) haben mindestens ein immenses Alkoholproblem!!


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

21.02.2011 07:41
#48 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von sandy_alex

Ich kenne dich nicht und bin kein freund von Ferndiagosen aber wenn du dir die Abstinenztage vornehmen musst, ist es kein gutes Zeichen.



kann man so oder so sehen.

Die WHO empfiehlt zwei Abstinenztage in der Woche zur Verhinderung der Abhängigkeitsentwicklung - kommt grade so hin.

Ich habe 9 Jahre lang jede Woche drei Abstinenztage gemacht (davor hab ich jahrelang jeden Tag getrunken, aber dann mal nen Freund in der Entgiftung besucht und zum ersten Mal registriert, dass täglicher Konsum auch bei geringer Menge riskant sein kann), und tagsüber hab ich in dieser Zeit auch nur in Ausnahmefällen getrunken (Wochenende oder Urlaub manchmal).

Das hatte Vor- und Nachteile.

Der Nachteil war, dass ich lange nicht gemerkt habe, wie ich trotzdem zum Alki werde - kann ja jederzeit aufhören. Ausserdem hab ich mir in den Zeiten, wo ichs mir genehmigt habe, dann gar keine Beschränkungen mehr auferlegt und das führte im Laufe der Jahre zum Turbosaufen.

Die Vorteile liegen aber trotzdem für mich vorne.
Erstens die fehlende körperliche Abhängigkeit.
Dann war ich ja doch drei Tage die Woche völlig nüchtern und das war für Körper und Birne sicherlich von Vorteil. Ich hab ja auch gut gegessen und bin schon deswegen körperlich nicht so auf den Hund gekommen wie Leute, die sich nur von Alk ernähren. Oft hab ich das Nüchternsein sogar genossen - als Kontrastprogramm sozusagen.

Und ich bin mir relativ sicher, dass ich nur deswegen einfach so komplikationslos aufhören konnte, als ich die Schnauze voll hatte. Erstens hatte ich keinen körperlichen Entzug und zweitens war Nüchternsein nichts ungewohntes für mich, ich musste also kaum kämpfen und konnte gleich mit dem Leben anfangen.

Wie wärs eigentlich, wenn Du mal was von Dir schreiben würdest, Sandy, wenn Du hier schon ansetzt, die Leute zu beurteilen?


newlife Offline




Beiträge: 3.664

21.02.2011 09:16
#49 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Der Zeitpunkt, wann der Abhängige aufhören kann bzw. ob er überhaupt aufhören kann, ist ganz unterschiedlich.

Bei mir war es die Handlungsunfähigkeit, die auch das Bewusstsein hervorgerufen hat. Ich begriff auf einmal, dass ich der Droge verfallen war. Es hat sich alles so dermaßen verdichtet. Ich konnte nur noch an den Stoff denken. Die Entzüge in den letzten Monaten waren um einige Spuren heftiger, als alles, was bislang vorher dagewesen war. Ohne Stoff lief nichts mehr und die Gier danach, wenn ich wieder anfing, war nicht mehr zu bremsen.

Das war die totale Abhängigkeit vom Suchtmittel und ich verstand es auf einmal. Und ich wusste auch, dass das von alleine nicht mehr weggeht. Ich wusste aber auch, dass ich so nicht leben will.

Es gab viele Tiefschläge und ich begriff nichts. FS-Verlust und MPU vor 13 Jahren. Zahlreiche Abstürze mit unangenehmen Folgen. Ich konnte aber nicht aufhören. Die Sucht hatte schon längst ihre Eigendynamik entwickelt, aber ich bemerkte es nicht.

Ich musste es mit aller Deutlichkeit heftig spüren. Körperlich und psychisch so am Ende sein, dass ich handlungsunfähig war. Der ständige Kampf mit den Entzugssymptomen und Angstzuständen führte dazu, dass ich nicht mehr raus konnte. Ich konnte mir den Sprit nicht mehr selbst kaufen und war in völlig desolatem Zustand. Mir half nur ne satte Ladung Alk oder Tavor. Ich erinnere mich an die letzte Nacht. Es war so furchtbar, dass ich ernsthaft glaubte ich kratz ab.

In dieser Nacht habe ich aufgehört.

xfce.org - Für ein Leben ohne Abhängigkeiten


dry68 ( gelöscht )
Beiträge:

21.02.2011 10:00
#50 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von newlife
...Die Sucht hatte schon längst ihre Eigendynamik entwickelt, aber ich bemerkte es nicht.

Ich musste es mit aller Deutlichkeit heftig spüren. Körperlich und psychisch so am Ende sein, dass ich handlungsunfähig war....

...ging Mir ganz genauso!

Erst, als ich vollends die Kontrolle verlor, nicht mehr wollte, und nicht mehr konnte, war ich bereit zum Verzicht!

(Absoluter Kontrollverlust!!!)


Und genau diesen Punkt/Zustand vermisse ich in Deinen Aussagen, @Minitiger immerwieder!


Bei Dir liest sich das desöfteren so, als hattest Du Deinen Konsum bis zum Schluss irgendwie noch voll im Griff...konntest Dir sozusagen "aussuchen" wieviel Du säufst.


Vielleicht täusche ich Mich ja auch in der Wahrnehmung...sag´s Mir


Gruß
Dirk


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

21.02.2011 10:24
#51 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von dry68

Und genau diesen Punkt/Zustand vermisse ich in Deinen Aussagen, @Minitiger immerwieder!


Bei Dir liest sich das desöfteren so, als hattest Du Deinen Konsum bis zum Schluss irgendwie noch voll im Griff...konntest Dir sozusagen "aussuchen" wieviel Du säufst.



in gewisser Weise konnte ich das ja auch bzw. ich hab den Kontrollverlust auch teilweise beabsichtigt. Bloss wenn ich richtig besoffen war, hatte ich gar nix mehr unter Kontrolle. Das kam aber relativ schnell wieder, wenn ich wieder nüchterner geworden bin.

Und was ich auf jeden Fall noch konnte, war mir aussuchen WANN ich saufe.

Trotzdem ist es ja nicht normal, wenn man sich dreimal die Woche so abschiesst, dass nix mehr geht. War aber tatsächlich ein Problem, das auch zu sehen.

Sucht entwickelt sich in Phasen, und ich hatte sicherlich noch nicht alle durch.


katha82 ( gelöscht )
Beiträge:

21.02.2011 10:29
#52 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von minitiger2


Ich habe 9 Jahre lang jede Woche drei Abstinenztage gemacht (davor hab ich jahrelang jeden Tag getrunken, aber dann mal nen Freund in der Entgiftung besucht und zum ersten Mal registriert, dass täglicher Konsum auch bei geringer Menge riskant sein kann), und tagsüber hab ich in dieser Zeit auch nur in Ausnahmefällen getrunken (Wochenende oder Urlaub manchmal).

Das hatte Vor- und Nachteile.

Der Nachteil war, dass ich lange nicht gemerkt habe, wie ich trotzdem zum Alki werde - kann ja jederzeit aufhören. Ausserdem hab ich mir in den Zeiten, wo ichs mir genehmigt habe, dann gar keine Beschränkungen mehr auferlegt und das führte im Laufe der Jahre zum Turbosaufen.

Die Vorteile liegen aber trotzdem für mich vorne.
Erstens die fehlende körperliche Abhängigkeit.
Dann war ich ja doch drei Tage die Woche völlig nüchtern und das war für Körper und Birne sicherlich von Vorteil. Ich hab ja auch gut gegessen und bin schon deswegen körperlich nicht so auf den Hund gekommen wie Leute, die sich nur von Alk ernähren. Oft hab ich das Nüchternsein sogar genossen - als Kontrastprogramm sozusagen.







Keiner hat ja auch gesagt, dass Abstinenztage an sich schlecht oder schädlich wären. Es geht ja nur darum, dass das bewusste einhalten von Abstinenz zumeist darauf hindeutet, dass schon ein immenses Problem vorhanden ist. Was ja bei dir offensichtlich auch der Grund war!

Hm, und ob man insgesamt so viele Vorteile bei der Sucht hat, nur weil man ab und zu mal nüchtern ist, weiß ich nicht. Ich z.B. war (wenn man die Anzahl der Trinktage mit den nüchternen Tagen aufrechnet) die meiste Zeit nüchtern, manchmal auch 2 oder 3 Wochen am Stück. Wenn ich gesoffen habe, jedoch häufig bis gar nichts mehr ging. Nun gibt es widerum Spiegeltrinker, die jeden Tag Alkohol intus haben (und definitiv körperlich abhängig sind) jedoch niemals einen Filmriss und somit Situationen, in denen sie nicht mehr wussten, was sie getan haben, erlebt haben.

Ich finde, man kann hier schwer werten, was nun "vorteilhafter", harmloser, o.ä. ist. Denn beides sind einfach komplett andere Wege und Ausprägungen der Sucht (und natürlich gibt es dieser noch viel mehr). Gelitten haben wir alle genug (sonst wären wir nicht hier). Und natürlich fällt dem einen das Aufhören vielleicht leichter als dem anderen, aber durch den Alkohol viel Mist erlebt, hat sicherlich jeder auf dem Board!


trollblume Offline




Beiträge: 3.426

21.02.2011 10:31
#53 RE: Ist es schon zuspät? antworten

moin dry

na also bei mir wars auch ne "kopfgeburt".

ich hätte bestimmt noch 10 jährchen geschafft körperlich gesehen.aber ich hab mich selbst so angekotzt und eben vorher nochmal so richtig gehn lassen, um mir die perspektive dauersuff vor augen zu führen.
psychisch drauf war ich sicher, aber ohne heftige körperliche anzeichen beim aufhören zum glück.....

das ist doch die alte diskussion hier,es gibt halt 1000de formen von alkoholmißbrauch und -abhängigkeit.

-nur das ergebnis ist zum schluß immer gleich beim konsequenten weitersaufen
-organe und hirn kaputt-
siech und tot,lange vor der bestimmten zeit

ich freu mich immer wieder für alle, die schon vorher davon lassen können.

ich glaube auch, das das nicht automatisch zum rückfällig werden führen muß,wenn man/frau noch nicht genug hatte im sinne von psychisch undkörperlich am ende.
ich bin ganz froh dabei,das ich noch nicht so elementare körperliche schäden davongetragen hab,
die normalen alterszipperlein sind ja auch schon fies genug
ein paar nervenschäden vom alk (wahrscheinlich) reichen mir durchaus

wie dem auch sei,allen einen wunderschönen tag gewünscht.
macht was draus

gruß vera

Wer seinen Hafen nicht kennt,für den ist jeder Wind der falsche
(Seneca)


newlife Offline




Beiträge: 3.664

21.02.2011 11:18
#54 RE: Ist es schon zuspät? antworten

und ich weiß, dass ich heute zu den Schwerstabhängigen gehören würde, wahrscheinlich mit der Schnapspulle am Bett, wenn ich noch fähig gewesen wäre, einkaufen zu gehen. Das ging alles nur noch abwärts bei mir mit einer rasanten Geschwindigkeit.

Mir ist das alles so präsent zur Zeit. Das liegt bestimmt an meinem inzwischen "getrockneten" Gedankengut.

Ich kann auch inzwischen sagen, dass ich nicht mehr saufen will.

Gruß
Dirk

xfce.org - Für ein Leben ohne Abhängigkeiten


pueblo Offline




Beiträge: 2.288

21.02.2011 11:30
#55 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Ich kann auch inzwischen sagen, dass ich nicht mehr saufen will.


finde das ist das wichtigste überhaupt.
das sage ich mir auch immer.

die frage wurde mir vor einiger zeit gestellt:
und willst ,möchtest oder so, du saufen.
nein ,möchte ich nicht.
warum nicht?
weil es einfach nur zu schade wäre,
ich will das nicht mehr

___________________________________________________
muss es immer erst zappenduster werden,bevor uns ein licht aufgeht


dry68 ( gelöscht )
Beiträge:

21.02.2011 11:43
#56 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Moin Vera,

Zitat
Gepostet von trollblume


ich glaube auch, das das nicht automatisch zum rückfällig werden führen muß,wenn man/frau noch nicht genug hatte im sinne von psychisch undkörperlich am ende.

...davon redete ich aber auch nicht!

Die körperliche Seite hatte bei Meiner Frage absolut keine Relevanz!

Um so merkwürdiger kam es Mir ja vor


Denn, ich bin der Auffassung, auch wenn der Körper die größten Alarmsignale sendet, ist es oft so (wie bei Mir), dass Mir das so ziemlich am Arsch vorbei ging!

Erst als ich (auch) psychisch "am Ende" war, tat sich wirklich etwas!



Gruß
Dirk


Kleinerfuchs Offline



Beiträge: 3.725

21.02.2011 11:57
#57 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von trollblume
moin dry

na also bei mir wars auch ne "kopfgeburt".

ich hätte bestimmt noch 10 jährchen geschafft körperlich gesehen.aber ich hab mich selbst so angekotzt und eben vorher nochmal so richtig gehn lassen, um mir die perspektive dauersuff vor augen zu führen.
psychisch drauf war ich sicher, aber ohne heftige körperliche anzeichen beim aufhören zum glück.....




Ebenso wars bei mir, wobei ich mich in meinen Fall nicht auf die 10 Jahre "verlassen" hätte, wegen diverser anderer körperlicher Vorschädigunngen.

Bei mir hätte es auch passieren können daß ich mich vorher im Suff einfach mal umbringe, weil meine psychische Verfassung eh instabil ist, und besoffen war sie manchmal gar nicht mehr kontrollierbar für mich.

Drei Tage in der Woche- so wars auch bei mir zuletzt. Allein, um nicht völlig auszufallen, ich hatte ja zwei kleine Kinder.

Ein Jahr nach der Trocknung war ich auch mal bei einer Suchtberatung, dreimal. Genau diese "Kopfgeburt" (ich nannte es "Grundsatzentscheidung") brachte mir von Seitens einer Suchttherapeutin dann die Bezeichnung "zwanghaft abstinent" ein.
Naja, dafür saufe ich aber ganz schön gerne nicht.

Vielleicht verklärt sich manches auch mit der Zeit, subjektiv betrachtet war ich damals garantiert mindestens nervlich ziemlich am Boden. Andererseits- das war ich auch in den 20 Jahren vorher häufig.
Will sagen, ich weiß es gar nicht mehr genau, und das nach erst 3 Jahren.

Allerdings hatte ich die Kontrolle nicht vollends verloren, -um nochmal unaufällig den Bogen zu Dirk zu bekommen- das weiß ich immerhin noch.

LG, Britta


newlife Offline




Beiträge: 3.664

21.02.2011 12:04
#58 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Denn, ich bin der Auffassung, auch wenn der Körper die größten Alarmsignale sendet, ist es oft so (wie bei Mir), dass Mir das so ziemlich am Arsch vorbei ging!

Erst als ich (auch) psychisch "am Ende" war, tat sich wirklich etwas!



Das unterschreib ich mal so.

xfce.org - Für ein Leben ohne Abhängigkeiten


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

21.02.2011 12:35
#59 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von katha82


Keiner hat ja auch gesagt, dass Abstinenztage an sich schlecht oder schädlich wären. Es geht ja nur darum, dass das bewusste einhalten von Abstinenz zumeist darauf hindeutet, dass schon ein immenses Problem vorhanden ist. Was ja bei dir offensichtlich auch der Grund war!

Hm, und ob man insgesamt so viele Vorteile bei der Sucht hat, nur weil man ab und zu mal nüchtern ist, weiß ich nicht.



als ich mit den Abstinenztagen angefangen habe, hatte ich nicht unbedingt ein immenses Problem. Ich ess auch nicht jeden Tag Schokolade, weils einfach vernünftiger ist. Und sehr viele Normaltrinker teilen sich das nach meiner Beobachtung auch ein.

Und jahrelang hab ich auch an meinen Trinktagen noch ziemlich oft "gemässigt" getrunken - sprich drei Feierabendbier. Zweimal im Jahr ne Phase, wo es drei oder vier Wochen lang mehr war.

Diese Tage wurden gegen Ende immer weniger, das fing etwa zwei Jahre vorher an, bevor ichs dann ganz gelassen habe. Ich hab dann noch mal mit ner längeren Trinkpause gegengehalten, und erst in den letzten Monaten hatte ich wirklich das Gefühl, dass mir das entgleitet.

Jo...und da waren die nüchternen Tage immer noch von Vorteil, denn nur durch den Gegensatz zwischen den nüchternen und den besoffenen Tagen hab ich gemerkt wie scheisse es schon ist.
Ausserdem rede ich nur von mir.


sandy_alex Offline




Beiträge: 96

21.02.2011 13:04
#60 RE: Ist es schon zuspät? antworten

Zitat
Gepostet von minitiger2

Wie wärs eigentlich, wenn Du mal was von Dir schreiben würdest, Sandy, wenn Du hier schon ansetzt, die Leute zu beurteilen?



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Sandy


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