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Saufnix
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Dieses Thema hat 83 Antworten
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 Deine eigene Alkoholkarriere
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septembersonne Offline




Beiträge: 5.737

11.01.2011 10:53
#16 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Zitat
Gepostet von Satyria


Ich verachte mich selbst, ja, das ist leider richtig. Und daran muss ich arbeiten.



Wie könnte das funktionieren, dieses "an-sich-arbeiten"?

Was ist Dein Mann Dir für eine Hilfe?

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Das Leben ist schön, von " einfach " war nie die Rede.


Satyria ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2011 11:05
#17 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Nun, mein Mann findet es alles nur bedingt schlimm. Er meint, er hält eigentlich nichts davon, pberhaupt nichts mehr zu trinken denn dann würde der Verzicht zu sehr im Vordergrund stehen. Er sagt ich muss halt auf ein verträgliches Maß kommen. Geht ja aber nicht, habe ich ja schon öfter versucht und auch lange durchgezogen aber die Abstürze kommen irgendwann zurück. Das will ich nicht mehr.

Er sagt aber auch, dass ich allein den Weg aus meiner persönlichen Hölle wohl nicht schaffen werde. Er sieht ja dass es mir nicht gut geht. Das liegt nicht allein am Alkohol sondern auch an vielen anderen Dingen. Der Alk heilts eben nicht sondern macht es schlimmer.

Wir haben gestern überlegt, an was im Leben ich noch denken kann, wenn ich positiv denken möchte. Traurigerweise gab es da nichts. Alles hat einen Schatten. Das Jahr 2010 war eins der schlimmsten meines Lebens und ich habe sehr gelitten.

Aber wie kann ich an mir arbeiten? Ja. Das ist die Frage. Ich möchte wieder stolz auf mich sein können. Ich möchte wirklich von ganzem Herzen sagen können, na, das mit dem Alkohol habe ich jetzt im Griff. Dadurch dass ich ihn nicht mehr an mich ranlasse. Alles andere ist Augenwischerei, funktioniert nicht.

Ich hatte Anfang 2010 in der Mutter-Kind-Kur einen tollen Therapeuten, der natürlich aber hier im Alltag nicht mehr greifbar ist. Ich glaube, ich werde mir hier auch einen Psychotherapeuten suchen. Ich habe gestern auch nach SHG geschaut. In die Suchtberatung vom letzen Mal gehe ich nicht wieder. Die Dame hatte mir von SHGs abgeraten, weil da so viele Männer wären und ich vielleicht nicht reinpassen würde. Ich fand den Rat komisch. Habe eine AA Frauengruppe gefunden. Ist zwar eine 50 Minuten Bahnfahrt von mir weg aber vielleicht würde sich das trotzdem einrichten lassen.

Ich lerne, zu meinen Fehlern zu stehen, ohne mich gleich als das Allerletzte zu fühlen. Das wäre ein Ziel.

Oh, schon wieder so lang. Entschuldigung.


septembersonne Offline




Beiträge: 5.737

11.01.2011 11:20
#18 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Das liest sich doch toll, wie Du Dein Alkoholproblem angehen möchtest

Probier ruhig aus, in welcher SHG Du Dich wohl fühlst.

Ich kann mit Alkohol nicht umgehen, daher laß ich es....

Hat mir nie geschmeckt, aber ich war auf die Wirkung aus und ein Glas....meine Güte was soll ich mit einem Glas....ich brauchte zum Schluß 3 Literflaschen Wein

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Das Leben ist schön, von " einfach " war nie die Rede.


Satyria ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2011 12:16
#19 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Nun, mir schmeckt(e) es auch erst ab dem 2. aber dann...

Ich habe auch immer recht schnell getrunken. Also wenn alle anderen ihr zweites aufmachten dann war ich damit schon fast durch. Folge ist natürlich auch, dass man Nummer 4 in der Hand hält wenn gerade Nummer 3 anfängt zu wirken.

"Brauchen" war es bei mir gar nicht so. Oder vielleicht doch. Im übertragenen Sinn. Ich weiß auch nicht. Wenn ich angetüttelt bin dann ist da so ein "Ist doch jetzt auch egal" in meinem Kopf. Ich bin ein ganz anderer Mensch. Aber kein beschwingt, lustiger, lachender Spaßvogel. Eher ein dummer, einsamer, sich elend fühlender, auch mal Streit oder Drama suchender Mensch.

Ich bin auch OHNE ein nicht ganz einfacher Mensch aber wenigstens mit mir selber besser im Reinen.

Jetzt aber erstmal raus an die Luft.

LG


Agua Offline



Beiträge: 543

11.01.2011 13:12
#20 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Hallo Satyria,

wir sind alle nicht allein mit der Erkenntnis, Alkohol schadet uns von jetzt auf hleich abstinent geworden.

Du bist auf einem guten Weh, nichts funktioniert mehr wie gewohnt, Mutter keine Stütze und wie das mit Deinem Mann ist wisst Ihr beide selbst besser.

Wenn alkoholfrei dann sofort und mit Unterstützung.

Suche mit Deinem Gatten eine Beratungsstelle auf, nachdem der Arzt Dich beraten hat, ggf.ist der Klinkaufenthalt das Beste. Die Kinder kämen in der Zeit zu Pflegeeltern, da musst Du Dir keine Sorgen machen.

Ich drücke Dir die Daumen, Agua


septembersonne Offline




Beiträge: 5.737

11.01.2011 13:21
#21 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Zitat
Gepostet von Agua


Die Kinder kämen in der Zeit zu Pflegeeltern, da musst Du Dir keine Sorgen machen.




Es gibt auch Kliniken die Betroffene mit Kindern aufnehmen.

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Das Leben ist schön, von " einfach " war nie die Rede.


swajj14 Offline




Beiträge: 793

11.01.2011 13:31
#22 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Hallo Satyria,
erst auch einmal ein herzliches Willkommen von mir und es war gut, dass Du Dich hier angemeldest hast. Aber sicherlich wirst Du hier einiges lesen, was nicht schön zu lesen ist.
Bin kinderlos, deshalb kann ich keine eigenen Erfahrungen oder Informationen betr. Stillen/Alkohol an Dich weitergeben. Aber, wenn Du Dich mal hier im Forum umsiehst und nachliest, wirst Du diesbezüglich sicherlich einiges Lesen, dass Dich sehr nachdenklich machen wird.

Auch zu dem Thema "Restalkohol am nächsten Morgen". Und wenn ich lese, wie lange man/ich mit den Nachwirkungen des Alkohols im Körper zu tun hatte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es gut für Dein Baby sein kann.

Eine Bekannte hat in der Schwangerschaft geraucht, nicht viel, aber sie konnte es nicht lassen. Der Kleine ist jetzt 5 Jahre alt, ein süsser aufgeweckter Fratz, zu aufgeweckt. Er soll dieses Jahr in die Schule, aus div. Gruppen ist er schon rausgeflogen, weil er mit seiner Aktivität die Gruppe aufmischt. Wie das in der Schule klappen soll, kein Mensch weiß es. Und es lässt sich jetzt nicht mehr so einfach beheben, der Fehler, geraucht zu haben.

Will nur damit sagen, es zeigen sich vilt. später Dinge bei Deinem Baby, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Und das nur, weil Du ein paar Gläser Bier trinken wolltest. Ist es das wert?

Liebe Grüße
swajj14


klara himmel Offline



Beiträge: 158

11.01.2011 13:49
#23 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Hallo liebe Satyria,

"fast" alles was du schreibst, kommt mir sooooo bekannt vor!

Ich hatte auch Angst mich beim Hausarzt zu offenbaren. Hatte allen Mut zusammengefasst, nachdem ich 1 Woche trocken war, und bin hin.....ich hatte meine Scham ausgeblendet und rein nur zielorientiert über den Kopf gehandelt.

...und das war gut so.... denn die Hausärztin hat so positiv reagiert... ja, mit Bewunderung - was sie mir auch sagte. Sie fand es einfach nur klasse, dass ich fähig war, mir meinen Alkoholmißbrauch einzugestehen. Es hat sich seitdem ein inniges Arzt-Patienten Verhältnis zwischen uns entwickelt und ich durfte erfahren, dass sie auch manchmal Probleme hat den Rotwein stehen zu lassen....und das sie täglich trinkt.
Hier steht sie bestimmt nicht alleine da, gerade in ihrer Berufsgruppe.

Ich bin dann in eine gemischte SHG zu den AA. Ich bin oft hingegangen, mehrmals wöchtenlich. Ich hatte genau dieses Problem bzgl. des männlichen Geschlechts und zwar mit einem Mann (der sich damals in unsere Gruppe reinschlich, weil er irgendwelche Programme Leuten verkaufen wollte, die ihren Führerschein verloren hatten). Das war nicht so dolle! Auch ein anderer war sehr schwierig unterwegs... Ich war noch nicht gefestigt und der Schuss hätte nach hinten los gehen können.Aber ich hatte ja zum Glück saufnix.de

Deswegen finde ich den Vorschlag mit der AA-Frauengruppe sehr sehr gut. Mach´das, ich kann dich nur dazu ermutigen! Lauf los!

Ach noch etwas: Ich finde du kannst stolz auf dich sein. Du hast hier ins Forum gefunden !!!

[ Editiert von klara himmel am 11.01.11 13:54 ]

ehemals Bordeauxnixe von 2004 - 2010:hallo1:


AVE Offline




Beiträge: 3.085

11.01.2011 15:03
#24 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Hallo Satyria ,

über den Satz bin ich gestolpert:

Zitat
Gepostet von Satyria
Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin nur noch dazu da, Bedürfnisse zu befriedigen.


Das ist meines Erachtens der "Schlüssel zum Glück".
Ich habe auch lange geglaubt, ich müsse nur funktionieren, dann sei alles in Butter.
Bullshit. Everybody's darling is everybody's Depp.
Irgendwann merkte ich, dass es völlig wurscht ist, ob ich trinke oder nicht, solange ich nur ja die gewünschte Ehefrau/Tochter/Schwester/Freundin/Kollegin war. Das war mir zuwenig.
Doch ich hätte dir niemals sagen können, was ich denn eigentlich will oder brauche. Ich wusste es ja selber nicht. Stell mir 'n Aschenbecher und 'ne Flasche Sekt hin, und schon bin ich glücklich.

Nach meiner Entgiftung wurde es übrigens wider Erwarten nicht besser. Da sah ich erst einmal, in welchem Wachkoma ich mein Leben bisher verbracht hatte.

Zitat
Ich pack das mit dem Gläschen in Ehren einfach nicht und es fällt mir leichter gleich gar nichts zu trinken als 1 Bier oder 1 Wein.


Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich merkte, dass "gar nichts" tatsächlich leichter ist als "nur ein bisschen".
Und seit ich das konsequent umsetze, klappt's auch mit den Bedürfnissen bzw. deren Umsetzung...
Ich habe den Eindruck, dass du sehr wohl die richtigen Gedanken hast, aber schlaue Gedanken zu haben ist das eine, sie umzusetzen das andere.
Ich wünsche dir die nötige Geduld und den nötigen Biss.

Liebe Grüße
Ave


Satyria ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2011 20:05
#25 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Guten Abend und vielen Dank für die ganzen Antworten. Ich musste jetzt erstmal in mich reinhorchen bevor ich losschreibe, was eure Posts so in mir hervorrufen.

Nein, kein Bier de Welt ist es wert dass man seine Kinder schädigt. Das wusste ich zwar schon vorher aber ich muss es mir jetzt immer wieder deutlich machen. Da helfen auch die teilweise harten Worte. Denn auch wenn ich vernünftig und stillverträglich trinken wollen würde, ich hab ja bewiesen dass ich das nicht hinkriege. Also hilft mir meine innere Stimme, die sagt, willst du in ein paar Wochen dich selbst zerfleischen weil du dir Sorgen ums Baby machen musst und dran schuld bist? Nein, will ich nicht. Und diese Erinnerung an den Tiefpunkt hilft mir hoffentlich das erste Glas nicht anzufassen.

Zum Thema Entwöhnung in der Klinik habe ich mich auch nochmal nach innen ausgeleuchtet und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich das nicht tun werde. Ich möchte die Umkehr in einem normalen Umfeld schaffen, nicht in einem geschützten Raum wo mich weder Alltagssorgen noch ganz normale Auslöser treffen. Zudem glaube ich nicht, dass ein STOPP tatsächlich gefährlich für mich ist. Körperlich.

Seelisch ist das anders. Und ich weiß auch, dass ich etwas tun muss, das auch Konsequenzen hat. Im Sinne von: Mir sagen, ich trinke nicht mehr, macht keinen Sinn. Eine "unverbindliche" SHG alleine bringts vielleicht auch noch nicht. Da kann ich mich genauso wieder rausschleichen wie hier auch. Und da kann es mir auch im Notfall egal sein was die anderen über mich denken. Klar, mein Selbstbewusstsein würden einen weiteren Blow kriegen und ich würde den Schwanz einziehen. Will ich aber auch nicht. Es wird wohl doch die Hausärztin werden. Und Psychotherapie. Ganz wichtig.

Denn: Es stimmt. Durch das Weglassen von Alk ändert sich eigentlich die persönliche Verfassung kaum. Das weiß ich nur zu gut von 2 Schwangerschaften. Im Gegenteil, man bemerkt erst mal, was alles in den letzten Jahren schief gelaufen ist. Ganz extrem war bei mir der Umstand, dass ich meinen Uniabschluss seit Jahren immer wieder aufschiebe. Das ist inzwischen sowas wie ein Selbstläufer. Fühle mich mies, weil ich es nicht gebacken kriege, trinke etvl. auch um mich mal wieder gut zu fühlen. Fühle mich dann wieder mies und kriege nichts gebacken. Aber egal. Punkt ist. Ohne Alkohol habe ich auch nur kleine Schritte machen können. Klar. 2008 und 2010 ein Baby, das hilft auch nicht unbedingt. Aber das sind Dinge auf die ich mich schon wieder vorbereite. Die große Erlösung und der totale Lebensumschwung bleibt auch aus, wenn man nicht mehr trinkt.

Der kommt wohl erst wenn man gefestigt ist und an anderen Baustellen seines Lebens schon etwas gewerkelt hat.

Euch vielen Dank für heute. Ich werde jetzt den Familieneinkauf erledigen, die Kids sind im Bett, und mich dann mit Buch in die Badewanne packen. Und mit Karamalz!

LG


Agua Offline



Beiträge: 543

11.01.2011 20:11
#26 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Kein Alkohol ist erst der Anfang, den Du mit nicht hinbekommst.

Ich wünsche Dir einen persönlichen Verbündeten, der konsequent ansagt.

LG Agua


trollblume Offline




Beiträge: 3.526

11.01.2011 20:19
#27 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

satyria,

nur mal kurz angemerkt,finde deine bisherigen ansätze super
das wird,wenn du weiter konsequent voranschreitest,m.e.

wäre schön,wenn du die kurve früher bekommst als ich .meine drei sind schon groß und haben eine jetzt endlich wieder richtig zuverlässige und auch mittlerweile etwas ausgeglichenere mum.

morgen mehr,bin gerade durch zahnschmerzen etwas ausgeknockt.

ach und
malzbier war damalszu meinen zeiten von meiner hebamme als prima für die milchbildung beschrieben.

jetzt hörst du bestimmt gleich aus irgend ner ecke hier:vorsicht enthält 0,1 % alkohol

alles hat ein für und wider

du machst das

und jeden tag das erste glas stehen lassen,hat mir die ersten monate alles gebracht,der rest kam nach und nach

gruß vera

Wer seinen Hafen nicht kennt,für den ist jeder Wind der falsche
(Seneca)


dry68 ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2011 20:25
#28 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Zitat
Gepostet von trollblume


jetzt hörst du bestimmt gleich aus irgend ner ecke hier:vorsicht enthält 0,1 % alkohol

...warum denn?
Du hast es doch gerade schon erwähnt



Satyria ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2011 22:26
#29 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Dann eben mit Spreequell :-) War zu lange einkaufen und bin nun zu müde für ein Bad. Morgen dann.

Wünsche euch allen eine gute Nacht und auf die nächsten 24h!

LG


Perca Offline




Beiträge: 222

11.01.2011 23:09
#30 RE: Das letzte Glas... (Sorry, langer Text) antworten

Hallo Satyria,

auch wenn es hier
http://www.martha-stiftung.de/stz/fk/
noch anders steht, ist die Eltern/Kind-Einrichtung bereits am Laufen.
Es gibt 6 bis 8 Plätze für (meist) Mütter mit Kindern. Die Zimmer sind wirklich toll eingerichtet. Für Kinderbetreuung und -spaß ist gesorgt. Vielleicht magst Du Dich ja weiter über die Einrichtung informieren....

Viele Grüße aus Hamburg
Andreas

__________________________________________
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.
Laotse


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