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Saufnix
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Dieses Thema hat 46 Antworten
und wurde 2.129 mal aufgerufen
 Meckern, Toben, Alltagsfrust
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Wickie712 Offline



Beiträge: 677

03.03.2009 21:19
#16 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Zitat
Gepostet von zai-feh
(ich konnte schon in der Schule nicht abschreiben, man hat mir den Versuch 10 km gegen den Wind angesehen).



Man habt ihr Grosse Klassenzimmer gehabt.

Oder als Metapher gesehen?

Es macht keinen Sinn zu be-Braune Substanz-, bei Kleinen Zahlen, wie bei Leergut oder so, das fällt schnell auf. HAbe so einen Fall hier auf der NAchbarrschaft auch erlebt.

Bei Grossen Zahlen ist es schwerer das aufzudecken, ganz einfach, viel mehr verwirren, die Leute.


Und bei anderen Dingen, einfach die Gesetze mal lesen, und die Gesetzeslücken suchen. Und seine eigenen Vorteile raussuchen.
Und ich mache es so, das ich mir die Gesetze nennen lasse bei der ARGE, oder zeigen.
Bei ALG 1 habe ich sie zuhause ausgedruckt, für das Thema, weswegen ich da war. Da haben die schon ein Problem manchmal mit. Und : Bitte erklären sie mir mal das !.

deswegen habe ich [mein GEfühl sagt das] auch einen Haken bei Aktenvermerk. Kennt sich aus, Vorsicht, nicht Pflegeleicht oder so

Ansonsten, meine Ehrlichkeit macht mir nicht immer Freunde und auch nicht alle Türen auf, aber das wichtigste, ich kann mir hinterher noch om Spiegel anschauen und sagen. Ich war ehrlich.

Der Tod gehört zum Leben dazu, wie die Geburt.
Und wann was ist, weiß kein Mensch genau.

:saufies: FC.St.Pauli :saufies:


natter Offline




Beiträge: 1.274

03.03.2009 21:44
#17 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Hä?

Das Leben ist keine Generalprobe; Es ist die Uraufführung!


Spieler Offline




Beiträge: 7.880

04.03.2009 07:37
#18 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Wieso?

ich finde, er klingt wie jeder Bayer


vicco55 Offline




Beiträge: 2.599

04.03.2009 08:10
#19 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Also Jörg,

*räusper* nicht jeder Südschwede, dem Bayern gnädigerweise Asyl gewährt, ist unter dem Begriff Baier zu subsummieren. Ausgerechnet der Wickie, der mal so fürchterlich auf die Bayern geschimpft hat, weil die ja auch an seinem Saufen schuld waren. Eigentlich hätte er damals postwendend wieder nach Nordosten speditiert gehört - jawull

Im übrigen, ich kann ja auch nicht sagen, blääde Hessen - nur weil Du jetzt da wohnst

Gruß
Viktor


newlife_reloaded Offline



Beiträge: 636

04.03.2009 08:29
#20 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Zitat
Gepostet von zai-feh
Naja, Ralfi, da halte ich es ausnahmseweise mal mit dem CSU-Fritze Seehofer:

Es kann ja wohl nicht sein, dass eine Mitarbeiterin, die 30 Jahre unbescholten war für 1,30 € gekündigt werden und die Bankmanager, die das Geld in den Sand setzen auf noch ihre Abfindungen einklagen können.



... wobei noch zwei Sachen anzumerken bleiben, die gerne vergessen werden:

- Die Kassiererin bestreitet nach wie vor die Tat.
- Sie ist Gewerkschafterin und aus diesem Umfeld wurde der Verdacht geäußert, dass eine unbequeme Quertreiberin entfernt werden sollte.

Gruß
NL


zai-feh ( gelöscht )
Beiträge:

04.03.2009 09:54
#21 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Dies aber hat Herr Seehofer nicht erwähnt.

Hammer ist auch das Gerichtsurteil, dass bereits der Verdacht für die Kündigung genügen würde.

Ich persönlich glaube der Kassiererin.


Rodine Offline



Beiträge: 1.151

04.03.2009 11:24
#22 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Und schon sind wir wieder bei der Ehrlichkeit,Fairness und Gerechtigkeit.
Ich glaube auch der Verkäuferin.

Ich bestreite auch das wir in einer Demokratie leben den ich Persönlich kenne keinen der es in Ordnung hält was in unserer Politik abgeht.

LG Rodine

Carpe Diem


Matthias53 Offline



Beiträge: 318

04.03.2009 13:04
#23 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Bei diesem Urteil wurde festgestellt, dass der Betrugsverdacht ausreicht, um das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeit"geber" und Arbeit"nehmer" für gestört zu erklären. Es ginge nicht um die Höhe selbst, sondern um die Erschütterung des Vertrauensverhältnisses.

Das ist tatsächlich äußerst erschütternd, wenn eine solche Sache reicht, um jemandem die Existenz zu entziehen. Privatrecht toppt das Strafrecht um ein Vielfaches.

Meine Meinung ist, dass es in den Betrieben ganz sicher Maßnahmen gegen Betrug und Diebstahl geben muss, weil es tatsächlich unglaublich ist, was so "an Land gezogen wird". Allerdings müßte es einen abgestuften innerbetrieblichen Strafkatalog geben, der angemessen ist. Für 1,30 € und das erste Mal könnte es ja eine Verwarnung geben, wenn es denn auch nachgewiesen ist. Die Strafe könnte in einen betrieblichen Sozialfonds gehen. Im Wiederholungsfall wäre dann wohl eine Versetzung angemessen. Aber das müßte zwischen den Sozialpartnern vereinbart werden bzw. eine gesetzliche Vorschlagsregelung vorhanden sein.

Es gibt sicherlich Unterschiede, ob es organisierter Diebstahl ist, obs Leichtsinn ist und ein Einzelfall ist oder ob das über einen langen Zeitraum geht.

Es ist jedenfalls vom Rechtsempfinden so, dass es wohl kaum jemanden gibt, der Fehlverhalten in den Führungsetagen und deren Folgen vergleicht mit den Folgen von Fehlern auf der Arbeitsebene, geschweige denn, dass der blosse Verdacht genügt.

Leider passiert allerdings nicht mehr, als dass resigniert festgestellt wird: "die Kleinen werden gehenkt, die Grossen läßt man laufen".

Dann ist das leider alles nur mehr oder wenig Rhetorik.

Für Fußballclubs sind offenbar die Leute eher bereit, auf die Straße zu gehen als für ihre Belange als HarzIV-Empfänger oder für eigene gewerkschaftliche Interessen.

Und obwohl der Neoliberalismus in der Wirtschaft die jetzige Krise verursacht hat, erhält die FDP als Partei des Neoliberalismus die höchsten Wahlergebnisse.

Nun denn. Der ratlose Marathonix. Die Welt entspricht nicht meinen Erwartungen. So ist es nun mal, nüchtern betrachtet.
Wenn wir aber die Botschaft des Urteils richtig verstehen und darüber nachdenken, was jeder einzelne tun kann, damit es sich ändert, dann bleibt es nicht so: Yes we can.

LG
Marathonix

Lesen gefährdet die Dummheit


Wickie712 Offline



Beiträge: 677

04.03.2009 13:50
#24 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Ich bin im Nord-Westen groß geworden. Und ein Hanseat eben. Einst war es mal Angel-Sachsen.

Bin hier in Bayern nur ein Migrant, immer in der Minderheit.

Nun nach 7 Jahren habe ich mich an dieses Bauernvolk gewöhnt.

Der Tod gehört zum Leben dazu, wie die Geburt.
Und wann was ist, weiß kein Mensch genau.

:saufies: FC.St.Pauli :saufies:


armin Offline




Beiträge: 387

04.03.2009 14:04
#25 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

interessant wäre es mal den ganzen sachverhalt zu kennen.
man hört immer nur splitter wie verdachtskündigung, ( kollegin fungierte als zeugin für den diebstahl/ unterschlagung ???) oder dass sie aufgrund ihrer gewerkschaftszugehörigkeit abgesägt wurde.
mir reicht das so nicht aus um mir ein urteil zu bilden und gleichzeitig über unser rechtssystem die politik usw. zu schimpfen, dass ja der armen frau so unrecht tut.
zudem wer garantiert oder kann sonst irgenwie behaupten dass es das erste und einzige mal war. diese ungewißheit ist wohl auch nicht einer vertrauenbasis zuträglich.


Wickie712 Offline



Beiträge: 677

04.03.2009 15:00
#26 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Das habe ich mir auch gedacht.

Zum einem wenn ich einen Arbeitnehmer loswerden will, finde ich einen Grund, und wenn es der Diebstahl eines Joghurts ist.

Zum anderen, Kollegin? wer weiß das schon.

Fakt ist doch, 1,30 Euro unterschlagen, sind Unterschlagung oder Diebstahl.
Die Frau hat das Recht doch, vor ein Arbeitsgericht zu ziehen, wegen der Kündigung. Dort kann sie ja klären lassen, ob es gerechtfertigt ist, oder nicht?

Komisch nur, das davon nur ein Tag in der Presse was gekommen ist.

Der Tod gehört zum Leben dazu, wie die Geburt.
Und wann was ist, weiß kein Mensch genau.

:saufies: FC.St.Pauli :saufies:


zai-feh ( gelöscht )
Beiträge:

04.03.2009 15:25
#27 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Die Frau IST vor das Arbeitsgericht.
Dies hat entschieden, dass bereits der VERDACHT für die Kündigung ausreicht (zerrüttetes Vertrauensverhältnis)_


Biene2 Offline




Beiträge: 4.231

04.03.2009 15:30
#28 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Zitat
Wenn wir aber die Botschaft des Urteils richtig verstehen und darüber nachdenken, was jeder einzelne tun kann, damit es sich ändert, dann bleibt es nicht so: Yes we can.




Hähä....las ich doch justament in einem der vielen Artikel im Inet diesbezüglich,daß angeblich kurz vorher die Videoüberwachung des Verkaufsraumes entfernt worden sei.

Zu dumm aber auch,hätte damit die Unschuld der Kassiererin doch zweifelsfrei festgestellt werden können.


Nanünana...ein Schelm,der Böses dabei denkt.

Ich bin ja auch aus der Branche...aber nee...weder für Geld noch für Kuchen tät ich je wieder einen Kittel überziehen.

LG,Roswitha

Man sollte auch aus den Fehlern anderer lernen, denn kein Mensch hat so viel Zeit, sie alle selbst zu machen!


fallada Offline



Beiträge: 2.386

04.03.2009 17:18
#29 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

"Hammer ist auch das Gerichtsurteil, dass bereits der Verdacht für die Kündigung genügen würde."

Ist nach geltendem deutschen _Arbeits_-recht "normal"! (Lesetip: http://www.arbeitsrecht.org/kuendigung/meldung36037.html)

"Wenn das das berühmte 'lange Glück' sein soll, dann lass ich meine Fenster lieber ungeputzt und beschäftige mich mit mir oder meinem Mann." -- 'Saftnase'


newlife_reloaded Offline



Beiträge: 636

04.03.2009 17:20
#30 RE: Abwrackprämie diskriminiert :( antworten

Zitat
Gepostet von Biene2
Hähä....las ich doch justament in einem der vielen Artikel im Inet diesbezüglich,daß angeblich kurz vorher die Videoüberwachung des Verkaufsraumes entfernt worden sei.
Zu dumm aber auch,hätte damit die Unschuld der Kassiererin doch zweifelsfrei festgestellt werden können.



Hat wohl die böse Kassiererin auch noch vorher die Videoüberwachung abmontiert, um ihren Diebstahl zu kaschieren.

Die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass schon der VERDACHT auf Diebstahl für eine Kündigung ausreicht, muss doch sein, dass jetzt alle Arbeitnehmer und die Gewerkschaften gemeinsam für eine Rundum-Videoüberwachung am Arbeitsplatz kämpfen, um jederzeit zweifelsfrei die Unschuld der MitarbeiterInnen beweisen zu können.

NL


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