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Saufnix
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Dieses Thema hat 39 Antworten
und wurde 3.328 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
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Demolier ( gelöscht )
Beiträge:

18.12.2008 17:08
#16 RE: Rückfall was nun antworten

Moni, ich bin auch erstaunt, was du jetzt heute alles bewegt hast. Mir selbst fehlt die Erfahrung konkrete Tipps zum Alkoholmissbrauch zu machen. Deshalb waren meine Tipps auch eher für die "Peripherie". Ich lese hier im Forum auch öfter, weil man dieses Miteinander schon fast spüren kann. Wie gesagt, im Umgang mit den Ämtern hätte ich sicherlich etwas zusteuern können, aber die Hilfe vor Ort ist natürlich auf jeden Fall besser. Ich hoffe, daß du nun die Tanke nur noch zum Tanken im eigentlichen Sinne nutzt

Und den anderen Usern an diser Stelle einmal ein Riesenkompliment. Macht weiter so!


moni214 ( gelöscht )
Beiträge:

18.12.2008 21:56
#17 RE: Rückfall was nun antworten

Hallo ihr lieben
Ich habe heute schon einiges erledigt.Im internet nach einer
Wohnung gesucht und mir die Finger wund gewählt.Habe aber schon einige Besichtigungstermin.
Widerspruch eingelegt und abgeschickt.Jetzt muß ich mich in Geduld üben und das ist schwer.Und auch nicht meine Stärke.
War mit dem Hundi draussen ,umeiniges zu überdenken.
Ich glaube ich muss noch an so einigen Dinge arbeiten.
Wichtig ist ich habe meinen abstinenten Pfad wieder vor Augen,ich muss nur wieder drauf kommen.
Mein Hausarzt hat mir auch Tabletten mitgegeben das ich schlafen kann.
Der Druck ist zwar nicht weg aber man kann ihn ertragen.
Ich hoffe das es nur ein Ausrutscher war.
Alles Liebe Moni


Fridolina Offline




Beiträge: 125

18.12.2008 23:10
#18 RE: Rückfall was nun antworten

Bestimmt schaffst du es Moni, du machst auf mich einen starken Eindruck.
Wenn du es jetzt schaffst, wieder auf deinen "abstinenten Pfad" (wie du so schön sagst) zurück zu kommen, was ja gerade oberste Priorität hat, wirst du ganz sicher ein Ding nach dem anderen geregelt kriegen. Vier Jahre trocken!
Ich bin ja schon auf meinen ersten Monat ein bisschen stolz....

Bestimmt kriegst du das wieder auf die Reihe, du bist ja schon dabei!

[ Editiert von Fridolina am 18.12.08 23:12 ]

[ Editiert von Fridolina am 18.12.08 23:13 ]

* genießt einen neuen Lebenszauber*


moni214 ( gelöscht )
Beiträge:

18.12.2008 23:37
#19 RE: Rückfall was nun antworten

Hallo Friedolina
Das tückische an dieser Krankheit ist man meint alle Stolpersteine zukennen und rums kommt ein neuer dazu.Ich glaube ich war einfach zu sicher und brauchte diesen Schuss vor den Bug damit ich wieder besser auf mich aufpasse.
Ich habe zwar noch die selben Probleme wie gestern kann sie heute aber anders sehen.
Es ist immer gut wenn in so einem Fall eine neutrale Person mal hinguckt und hilft das ganze zu sortieren.Allen die Online sind eine gute Nacht Moni


fallada Offline



Beiträge: 2.386

19.12.2008 01:54
#20 RE: Rückfall was nun antworten

Moin moni,

"So nun macht mich der Alk müde"

Tja, das is aba auch das Einzige, wofür diese Droge wirklich gut ist: Einen auszuknipsen. :-/ Man schläft dann zwar nicht wirklich, is eher im Koma, gell?! Und spätestens, wenn der Alkoholpegel auf Null gesunken ist, wird man wach/geweckt... Und die ganzen Probleme sind immer noch da.
Aba des kennst du.

"Wenn das das berühmte 'lange Glück' sein soll, dann lass ich meine Fenster lieber ungeputzt und beschäftige mich mit mir oder meinem Mann." -- 'Saftnase'


moni214 ( gelöscht )
Beiträge:

19.12.2008 10:31
#21 RE: Rückfall was nun antworten

Hallo Fafalla
Ich weiß das alles aber wenn es bei mir so geballt einschlägt und ich dann auch noch eine Deppriphase haben falle ich in den alten Trott zurück.Bisher hatte ich das Glück das ich es geschafft habe mir rechtzeitig Hilfe zuholen.Das Alk keine Lösung ist ist mir klar,nur ich glaube es kam auch weil zu diesen Zeitpunkt auch nichts machen konnte.nichts ist schlimmer für mich als das.Es jetzt
kann man es nicht ändern es ist passiert,nun heißt es das Ganze zu analysieren um es beim nächsten Mal anders zumachen.
Monika


nachtfalke3 ( gelöscht )
Beiträge:

19.12.2008 13:47
#22 RE: Rückfall was nun antworten

hallo Moni214,

was mich etwas wundert ist, dass Du seit 4 Jahren trocken warst und Dich am 5.12.2008 hier im saufnix angemeldet hast.

War da das Negativ-Gefühl-Fass schon voll und hast somit ein Ventil gesucht?

Ist nur ein Gedanke.

LG Andreas


moni214 ( gelöscht )
Beiträge:

19.12.2008 15:21
#23 RE: Rückfall was nun antworten

Zitat
Gepostet von moni214
[b]Hallo .
Übrigens meine Suchtberaterin meinte am 4.12. ich solle mir mal eure Homepage und das Forum ansehen,ob empfehlenswert und so bin ich gleich geblieben.wir werden jetzt auch von ihr weiterempfohlen.b]


So bin ich zu Euch gekommen.Ob da schon etwas war kann ich nicht sagen.
Ich hatte auf alle Fälle in der letzten Zeit viele Hoch und Tiefs.Bin dadurch bedingt auch verstärkt mit den Therapeuten in Kontakt.Ich weiß auch das mir schreiben hilft.
Es ist müßig darüber nachzudenken warum ich zu euch gekommen bin.Für mich ist es jetzt wichtig über den Rückfall nachzudenken und den zu analysieren. Moni


suwe Offline




Beiträge: 956

19.12.2008 23:48
#24 RE: Rückfall was nun antworten

Hallo Moni,

dass Du den Absprung wieder geschafft hast!!!

Ich war auch mal 5 Jahre lang abstinent und bin dann wieder abgerutscht, aber richtig!!!

Hatte damals keinerlei Verbindung mehr zu SHG oder Suchtberatung etc....selber Schuld!

Das Ganze hat dann ca. 6 Jahre angehalten mit Auf und Ab´s, mal monatelang, mal wochenlang abstinent, mit Therapie zwischendurch und SHG-Besuch sporadisch, alles in allem ein ewiges "Rumgeeiere", schrecklich!!!

Jetzt bin ich wieder seit fast einem Jahr stabil und hoffe und tue alles dafür, dass es nie wieder "passiert"!

Und wenn doch, dann weiß ich, dass ich ganz schnell was unternehmen muss, damit es nicht nochmal 6 Jahre werden!!!

LG Su

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.


suwe Offline




Beiträge: 956

19.12.2008 23:57
#25 RE: Rückfall was nun antworten

Zitat
Gepostet von moni214
Für mich ist es jetzt wichtig über den Rückfall nachzudenken und den zu analysieren. Moni



Dazu wollte ich noch was sagen:

Das ganze Nachdenken und Analysieren hat mich eigentlich eher behindert, ich habe mich dadurch noch weiter in meine Depression begeben:
Nach vorne schauen und agieren ist angesagt!!!

Oder wie Genaro mir mal so schön schrieb:

"Das Gelingen ist ins Tun verliebt!"

Aber das muss jeder selber wissen und entscheiden!

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.


RdTina Offline




Beiträge: 4.304

20.12.2008 09:57
#26 RE: Rückfall was nun antworten

MICH hat das "Analysieren" und Hinterfragen meiner "Saufauslöser" sehr wohl weitergebracht. Ich habe mich allerdings seinerzeit im geschützten Rahmen meiner LZT befunden und hatte Profis an meiner Seite. Alleine daheim hätte ich das nicht fertig gebracht ohne zur Flasche zur greifen.
Die "Feinheiten" meiner Analyse und der entsprechend gesunde Umgang damit habe ich mir danach mit meinem Therapeuten, Suchtberater u. SHG angeeignet (und tue es noch)

LG, Tina

Alles im Leben hat seinen Sinn



Über die Steine, die ich mir HEUTE in den Weg lege, werde ich MORGEN stolpern


mihu ( gelöscht )
Beiträge:

20.12.2008 19:15
#27 RE: Rückfall was nun antworten

Zitat
Gepostet von suwe
Das ganze Nachdenken und Analysieren hat mich eigentlich eher behindert, ich habe mich dadurch noch weiter in meine Depression begeben:
Nach vorne schauen und agieren ist angesagt!!!

@suwe, ich sehe das ähnlich wie du. ich will meinen blick - der ja sowieso dann durch einen rückfall etwas getrübt wäre - lieber nach vorn werfen und mich auf einen neuen start konzentrieren. "nachdenken" kann ich dann immer noch und außerdem kommt das sowieso automatisch, das läuft also nicht weg. aber so wie du schon sagst, das muß jeder für sich selber wissen.


moni214 ( gelöscht )
Beiträge:

20.12.2008 21:15
#28 RE: Rückfall was nun antworten

Hallo Ihr
Ich muß das ganze für mich analysieren ansonst läßt sich bei mir das Kopfkino nicht abstellen.Ich weiß das ein Rückfall vorlauf hat und ich dort irgendwo denn Punkt verpasst habe das ganze vor dem Exzess zu stoppen.Mich läßt das ganze eben nicht in Ruhe.
Ich habe viel zuviel Angst das ich irgend wann mal wieder einen Totalabsturz habe und die Abstinente Zeit dann einfach so wegschmeiße.Ich weiß nicht ob einer diesen Gedankengang verstehen kann.
Deshalb ist das aufarbeiten für mich so wichtig.Ich weiß auch das ich das Ganze nicht alleine schaffe ich brauche meine Freunde,meine Gruppe und meinen Suchtberater dazu.Und auch das Forum hilft mir dabei weil ich hier meine Gedankegänge hier niederzuschreiben und eine Reflektion von Menschen zu bekommen die das ganze kennen und von außen betrachten.
Ich weiß auch das die Schlafstörugen die ich haben ein Teil dazu beigetragen habe.Ich werde deshalb auch einige Tage in ein Sclaflabor gehen.Mein Arzt in der Ambulanz hat mir ersteinmal etwas zum Schlafen aufgeschrieben.Aber das Zeug macht auch Abhänig und deshalb bin ich da sehr skeptisch ob ich das nehmen soll ich will nicht den einen Teufel mit dem anderen Tauschen.Trotzdem bin ich dankbar für den Schlaf den sie mir bringen.Die Skepsis bleibt und ich hoffe das,das gut geht.
Moni


Laramie ( gelöscht )
Beiträge:

21.12.2008 00:16
#29 RE: Rückfall was nun antworten

...ist das alles wirklich so kompliziert?

A l k o h o l ist niemals die Lösung!

(man muß das Zeug nur trinken! )

wenn der Drang da ist, gilt es nicht sich dagegen zu stemmen, zu wehren, sondern zu fragen: warum scheint der Alk mir jetzt die Lösung zu sein? Was ist falsch in meinen Gedanken? Warum sehe ich dieses Gift als Problemlöser?

Was ist falsch in mir?!

[ Editiert von Laramie am 21.12.08 0:29 ]


Miss_Rossi Offline




Beiträge: 3.901

21.12.2008 07:46
#30 RE: Rückfall was nun antworten

Da muss ich jetzt mal ein mehr oder weniger dickes Veto ins Board schicken.
Klar sollte man Situationen hinterfragen, aber im Falle eines akuten Saufdrucks ist das doch absoluter Boulshit!!
Ich frag mich doch auch ned, wenn die Wohnung abfackelt, welche Kerze das jetzt verursacht haben könnte, obs ein Kurzschluss war etc. etc.
Zumal das Hirn in akuter SDS (Saufdrucksituation) sowieso nicht mehr zu funktionieren scheint.

Da ist einfach die Notfallnummer angesagt und zwar so schnell wie möglich.

Miss_Rossi


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