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Saufnix
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Dieses Thema hat 113 Antworten
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 Deine eigene Alkoholkarriere
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Zwitscherer Offline




Beiträge: 1.703

26.09.2016 10:42
#106 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

Hi, na Newlife, dass Du auch einer von der Linux-Gemeinde bist :). Hätte ich nicht gedacht, auf den meisten öffentlichen PC läuft ja immer noch unser allseits bekanntes Windows. Triny, toll auch von Dir, dass Du am Ball bleibst. Na und ich bin jetzt auch schon wieder fast 2 Monate raus. Gestern war ich mit meiner Frau beim Volksfest und hab zum Essen ein Mass Alkfreies getrunken. Wenn mir das einer vor Jahren erzählt hätte, den hätte ich reif für die Klapse gehalten :))

Ciao Zwi


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newlife Offline




Beiträge: 3.490

26.09.2016 12:16
#107 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

jo Zwitschi. Kenne Linux seit Mitte der Neunziger und war sowas von stolz, als ich unter SuSE, damals noch nicht openSUSE ein 56k Modem zum laufen bekommen habe.

Bin aber kein Windows Gegner. Windows XP und Windows 7 waren gute Betriebssysteme. Das was danach kam kannste für meine Begriffe aber wieder in die Tonne kloppen. Somit hielt vor geraumer Zeit wieder Linux bei mir Einzug und es begeistert mich einfach.

Zur Zeit läuft Linux Mint 18 und es gibt von mir schon ein eigenes Installationsmedium mit von mir persönlich ausgesuchter Software.

Enjoy the freedom...


Triny Offline



Beiträge: 786

26.09.2016 15:06
#108 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

@newlife

Zitat von newlife im Beitrag #101
Hi Bodhi,

es sind die unterschiedlichen Wahrnehmungen des geschriebenen Satzes. Treffer!! Absolute Punktlandung.

Ich bin jemand, der auch nicht großartig "in sich reinguckt". Ich lebe halt einfach drauf los mit ner freien Birne. Wozu sollte ich auch anders agieren. Mir gehts seit einigen Jahren so ziemlich gleichmäßig gut, also sehe ich da wenig Veranlassung.
Was ich aber mache ist, auf meine aktuelle emotionale Stimmung zu schauen. Wenns mal nicht so passt, überlege ich eben, was mir jetzt gut tun könnte und in aller Regel fällt mir da auch was ein.


Weiter so, DU machst das für DICH einzig Richtige, lass dich nicht beirren.


Zitat
Ich bin eher Genussmensch. Heute im nüchternen Leben ganz ähnlich. Meine Reisen sind eher ruhig, sinnig und in der Tat erholsam. Eben immer etwas verträumt. Somit gehe ich sehr gerne alleine weg und plane auch nie was. Es entwickelt sich einfach durch Gespräche und dem, was ich selbst dort entdecke.


Ja genau, weiter so!




Vor einiger Zeit aber habe ich mich auch mit diversen Fragestellungen ans Forum gewandt. Mache ich ja schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Da kam eben auch nicht viel, so dass ich zu dem Schluss kam, woanders nach Antworten auf meine Fragen zu suchen. Eben dort, wo mir Anregungen und Verständnis entgegenbracht wurde.



Dein letzter Absatz, stimmt traurig und nachdenklich.
Nur ist mir selbst nach kurzem querlesen einiger deiner Beiträge, selbiges ebenfalls aufgefallen.
Schade drum.

Allein wie du bei einer ansich sehr guten Sache (wie man helfen kann, Kleiderspenden etc.pp) hier abgekanzelt und nieder gebügelt wurdest .... Empfand ich persönlich, um ehrlich zu sein - als widerwärtig und ekelhaft.

Und was Ignoranz angeht ...., bestes Beispiel Biene ... ob deiner Frage, ob man sich gemeinsam in Berlin Brandenburg treffen möchte.
Keine Antwort ist tatsächlich auch eine Antwort

Da nützt auch nicht die Ausrede später, man hätte deine Frage als Witz aufgenommen.
Selbst wenn, auch darauf hätte man (höflich) antworten können.
Wobei klar war, das du dich dort die Tage während deines Trips mit Usern treffen möchtest, keine Ahnung wie man das überlesen und als nicht ernst, also als Witz einstufen kann!?

Aber nun gut, es sind halt nicht alle Menschen gleich.
Also mach dir nix draus Dirk ;)


Triny Offline



Beiträge: 786

26.09.2016 19:09
#109 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

@newlife

Zitat von newlife im Beitrag #103
Hi Bodhi,

ich schreib dir mal was. Mach ich auch gerne, schließlich kennen wir uns.

Ich beobachte auch recht viel und so entgeht mir auch nicht, dass gleich mal wieder 15 saufnixe gleichzeitig angemeldet sind, wenn es nasses Gesülze gibt.

Das ist sogar mir aufgefallen, obwohl ich hier an Board noch nicht lange angemeldet bin.

Was soll das? Da gibts dann so einige, die bekommen ne große Bühne. Wiederum andere werden recht schnell ignoriert. Da gibts dann inhaltlich zwar durchaus richtige Beiträge, die Art und Weise der Darbietung lässt aber zu wünschen übrig. Anscheinend sind das aber gerade die Beiträge die helfen, stellt dann wieder jemand anderes fest. Hätte ich mich darauf verlassen, würde ich wohl heute noch saufen oder bereits die Radieschen von unten wachsen sehen. Da falle ich gerne schonmal vom Glauben ab und reagiere auch nicht immer angemessen.

Völlig zurecht und nachvollziehbar, geht mir teils genauso.

Wirklich hilfreich aber ist was anderes. Das sind so Dinge, die den nassen Süchtigen auch mal auf andere Gedanken bringen. Permanent um das Suchtthema kreisen kann nicht gesund sein. Reflektion hingegen ist wichtig, aber eben nicht als Dauerbeschäftigung.

Seh ich ganz genauso. Von daher auch volle Zustimmung!!!

Ich fände es von daher toll, wenn so einige hier mal ein wenig über ihre Hobbies erzählen würden und das auch als Anregung entsprechend freundschaftlich verpacken.

Das ist eine recht schöne und auch hilfreiche Idee, ich bin gespannt ob irgendwer den Ball dir hier zurückspielt.
Falls ja, werde ich es sehr interessiert verfolgen.


Ich habe durch grufti beim SN-Treffen wohl für mich auch wieder was entdeckt. Als begeisteter Linuxer interessiere ich mich natürlich auch für den Rasperry Pi und jetzt kam mir da auch ne Idee. Ich könnte so ein Ding mal als Medienserver einrichten. Hab ja auch das Standardwerk über Linux von Michael Kofler zuhause und da drin gibts auch nen Kapitel über diesen Minicomputer. Wir Linuxer nennen dieses Buch einfach "den Kofler". Ist toll geschrieben, richtig viel Fachwissen und die Lektüre macht immer wieder aufs Neue Bastelfreude.

Gut, ich interessiere mich eben für diese Art von Technik, bin aber auch erst blutiger Anfänger. Ein bisschen was weiss ich, weil ich schon ein paar Systeme installiert habe, aber das war es dann auch.

Finde ich so richtig klasse!
Ein Hobby zu haben, indem man regelrecht aufgeht und ggf. auch aufblüht - wirklich immens wichtig und von meiner Seite her positiv beneidenswert.
Leider habe ich von der Materie 0 Ahnung, kann mich von daher auch nicht mit dir darüber austauschen.
Mehr als nur Bahnhof würde ich leider nicht verstehen.


Darüber hinaus achte ich auch immer auf Ausgleich. Nur in der Bude hocken mit so nem Zeug befriedigt mich nicht. Fortgehen, Sport, Reisen runden meine Freizeit immer sauber ab und sorgen für Ausgeglichenheit.

Wirklich beachtens- u. auch sehr lobenswert, wie sorgfältig du im Umgang mit dir selbst bist.
Da werde ich mir zukünftig noch die eine oder andere Scheibe Brot von abschneiden, wenn ich mich ebenso zufrieden und ausgeglichen fühlen möchte.
Aber schonmal danke, für die vielen guten Anregungen. :-)


Jetzt machen hier die saufnixe ja auch ganz verschiedene Dinge in der Freizeit. Sowas kann man durchaus als Anregungen an andere weitergeben und dann hätten wir hier auch mal wieder Abwechslung im Programm. Das muss nicht im Hobby-Bereich passieren, wo keiner reinguckt, sondern hier an Ort und Stelle.

Endlose Diskussionen aber über Medikamenteneinnahme, alkfreies Bier ja oder nein kann man sich zukünftig sparen. Was dem einen hilft, ist für den anderen Gift. Hatten wir hier zur Genüge und solche Diskussionen gehen immer in die Richtung, dass ein Gegner dessen, seinen Lebensstil als den einzig wahren verkaufen will. Dem ist aber nun einmal nicht so.


Stimmt, dem ist tatsächlich ganz und gar nicht so.







Newlife, du scheinst mir ein sehr besonnenes und ziemlich aufgewecktes Kerlchen zu sein und scheinst genau zu wissen, was dir gut tut und was nicht.
Hast ja während deiner "aktiven Zeit" und auch danach genügend Erfahrungen mit dir selbst machen können.
Irgendwann muss auch mal gut sein.
Man kennt sich, oder man kennt sich nicht. ;-)

Mag ja sein, das der eine oder andere noch genügend eigene Psycho-Baustellen hat und sich selbst noch lange nicht so gut kennt wie sehnlichst erhofft und erwünscht.
Daher spricht ja nichts dagegen, wenn diese Personen fortwährend in sich selbst hinein horchen und schauen und meinetwegen auch noch die xte Therapie anstreben - wenn es sie denn hoffentlich auch wirklich noch gesunder macht.
Gruselig wird es immer nur dann, wenn man "selbiges zu tun" ebenfalls (immer wieder) angeraten bekommt, nur weil betreffende Personen mal wieder unfähig oder unwillig sind, zu begreifen, dass es einfach unsinnig und Quatsch ist, immerzu von sich auf andere schließen zu wollen.
Das kann furchtbar nerven und irgendwann macht man einfach zu und denkt sich nur noch - lass ihn oder sie doch einfach labern - und es geht nur noch da rein und da raus (...).
Schade halt, aber man kann niemanden ändern, nur sich selbst.


Ich finde deinen Weg den du gehst jedenfalls prima und der Erfolg gibt dir bis jetzt ja auch recht.
Also weiter so!



Lieben Gruß und einen schönen Abend, Triny :-)


1 Mitglied findet das Top!
newlife Offline




Beiträge: 3.490

26.09.2016 19:36
#110 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

ich unterstreiche einfach mal deinen letzten Satz. Das ist wohl auch so und "von alleine" ist das auch nicht gekommen. Ich sage nur einmal inneres "Loslassenkönnen" und neue Dinge zulassen können verbunden mit einer Portion Lust das ein oder andere auch umsetzen zu wollen, ebnen dann den Weg in die Nüchternheit.

Enjoy the freedom...


vicco55 Offline




Beiträge: 2.562

26.09.2016 19:59
#111 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

Zitat von Triny im Beitrag #109

...Gruselig wird es immer nur dann, wenn man "selbiges zu tun" ebenfalls (immer wieder) angeraten bekommt, nur weil betreffende Personen mal wieder unfähig oder unwillig sind, zu begreifen, dass es einfach unsinnig und Quatsch ist, immerzu von sich auf andere schließen zu wollen.
Das kann furchtbar nerven und irgendwann macht man einfach zu und denkt sich nur noch - lass ihn oder sie doch einfach labern - und es geht nur noch da rein und da raus (...).



Hallo Triny,
ich will Dich ja um Himmels willen nicht davon abhalten, Zensuren zu verteilen. Jeder wiar mog.
Ich möchte nur kurz zu bedenken geben, daß es gute Selbsthilfetradition ist, von sich und seinen Erfahrungen zu erzählen. Das hat nichts damit zu tun, daß der andere nun genau sich so zu verhalten habe, sondern läßt im Gegenteil dem Gegenüber die Freiheit, das heraus zu ziehen, was er meint, gebrauchen zu können. Und wenn nichts dabei ist, mei dann ist es halt so. Deswegen mußt Du Dich doch nicht angepisst fühlen.
Selbsthilfe, ob virtuell hier im Forum oder real in der Gruppe funktioniert mMn durch Erfahrungsaustausch. Wenn meine Erfahrung nicht auf Dich passen, bzw. Dir momentan nicht passen, ist dies doch kein Angriff auf Dich.
Just my 2 ct

PS Vituelle Kommunikation ist scheints verdammt schwierig; es fehlt u.a. die Körpersprache, Stimmfärbung und schnelle Reaktionsmöglichkeit. Komischerweise funtioniert die Kommunikation zwischen virtuellen Streithanseln bei realen Treffen durchaus.


Triny Offline



Beiträge: 786

26.09.2016 20:18
#112 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

Hallo Vicco,

ich verstehe gar nicht, warum du dich angesprochen fühlst?
Ich bin auch nicht angepisst, im Gegenteil - mir geht's bis auf permanenten Schlafmangel und zwickenden Nikotinentzug (trotz Pflaster) echt sooo super wie schon lange nicht mehr.

Also ganz wirklich, an dich hab ich als letztes bzw. gar nicht gedacht, als ich das von dir oben zitierte schrieb.
Außerdem habe ich es ziemlich allgemein gehalten, so dass sich wirklich niemand genötigt fühlen muss, sich den Schuh überhaupt anzuziehen.
Nur trifft es nunmal auf sehr viele Menschen zu (dieses permanente von sich auf andere schließen), ob nun hier oder draußen, ganz egal. Und das sind halt meine Gedanken dazu.

Lieben Gruß, Triny


newlife Offline




Beiträge: 3.490

26.09.2016 20:26
#113 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

Zitat
Kommunikation ist scheints verdammt schwierig; es fehlt u.a. die Körpersprache, Stimmfärbung und schnelle Reaktionsmöglichkeit. Komischerweise funtioniert die Kommunikation zwischen virtuellen Streithanseln bei realen Treffen durchaus.



Hi Viktor,
das habe ich ja auch immer wieder mal hier angesprochen und ist auch richtig. Ich habe für mich auch entschieden, tiefgreifendere Dinge mit jemandem zu besprechen, den ich auch sehe.
Trotzdem glaube ich aber, dass wir auch durch schriftlichen Ausdruck so oder so formulieren können. Selbstverständlich ist es für jeden leichter, wenn Personen nicht im Raum sind virtuell auch mal draufzuhauen. Da nehme ich mich auch nicht aus, reagiere ja auch hier eher mal übergriffig, was ich im realen Gespräch nicht machen würde.
Nur sind meine Übergriffigkeiten keine Aktionen, sondern Reaktionen auf das, was ich zuvor gelesen hatte.

Enjoy the freedom...


vicco55 Offline




Beiträge: 2.562

27.09.2016 18:36
#114 RE: Mein Werdegang zum Alkohiliker - Reflexionen antworten

Hallo Triny,

ich fühle mich da nicht persönlich angesprochen, sondern der schlaue, allwissende Gruppenleiter bricht sich bei mir Bahn. Ich schreibe ja nicht nur an Dich, das schon auch, sondern auch für die Galerie. Und da ist es mir schon wichtig, ab und an die Basics der Selbsthilfe zu erklären, wenn ich meine, daß es angebracht ist.

Aus dem Urlaub in Mykonos ...
Viktor


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