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Saufnix
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Dieses Thema hat 106 Antworten
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CabernetSauvignon ( gelöscht )
Beiträge:

17.09.2006 19:22
#16 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

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[ Editiert von CabernetSauvignon am 18.09.06 9:13 ]


Faust Offline




Beiträge: 5.512

17.09.2006 19:31
#17 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Solange wie ich getrunken habe,
war ich zu Liebe gar nicht fähig.

LG
Bernd


Hannah Offline




Beiträge: 125

17.09.2006 19:35
#18 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Sag mal .. hast Du nicht genug mit Dir selbst zu tun? Was kümmert es Dich, ob jemand meint, er hätte sein Leben im Griff?

Auch wenn Du es nicht wahrhaben magst: Es gibt Menschen, lieber CS, die haben es!! Und es gibt viele, die genau wie Du durch die Hölle gegangen sind.
Und die setzen sich nun hin und befassen sich mit Dir und Deinem Leid - es ist IHRE kostbare Zeit. Da find ich Deine Zeilen schon fast unfair. Vielleicht weißt Du das einfach mal zu schätzen.

Sie wissen auch, daß sie das garnicht tun MÜSSEN - ihr Leben geht auch ohne dem, daß es Dir gutgeht, weiter.

Kapisch?

Liebe Grüße
Hannah


Luke Offline



Beiträge: 405

17.09.2006 19:41
#19 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Hallo CS,

komisch. Du fühlst Dich angegriffen.
ICH!!! habe Dir eher aufmunternd geschrieben und das überliest Du. Merkst Du was?
Du ziehst nur Antworten raus die Dich im Selbstmitleid bestätigen. Die ganze Welt ist böse und ich bin das ärmste Schwein. Nein das bist Du nicht! Ein Geschäftskollege von mir hat Lungenkrebs und wird in ein paar Monaten verrecken.
Der wäre froh er hätte Deine Probleme!!!
Nur mal so zum Nachdenken.

Tschüß Luke


funkelsternchen Offline




Beiträge: 3.794

17.09.2006 19:46
#20 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

das muß ich aber auch sagen. mich hat dein thread sehr erschreckt und ich war ziemlich ratlos. du bist mir nicht egal, aber ich kann dir doch auch nicht helfen.

funkelsternchen


Peregrine Offline



Beiträge: 1.056

17.09.2006 21:08
#21 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Zitat
Gepostet von CabernetSauvignon


Zufriedene Abstinenz ist nur möglich, wenn "du" glücklich bist, meint, Dein Priavtleben irgendwie in Ordnung ist.

Meins ist gestört, ich vermisse meine große Liebe und meine Kinder, hab' alles hingeworfen, aber wem erzähl' ich das?



Und meinst du, das du glücklich wirst oder dein Privatleben in Ordnung bekommst, wenn du weitersäuft? Deine Frau und Kinder wirst du nicht wiederbekommen, wenn du weiterhin säufst. Evtl. hast du ja eine Chance sie wiederzusehen, wenn du trocken bist. Wenn du weitersäufst, wird sich alles im Kreis drehen. Saufen - Selbstmitleis - noch mehr saufen - noch mehr Selbstmitleid.

Die Abstinenz muß ja zu Anfang nicht zufrieden sein. Hauptsache erstmal aufhören mit Saufen. Und dann Schritt für Schritt weitermachen. Wer weiß, was das Leben noch bereithält.


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

18.09.2006 08:45
#22 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Zitat
Gepostet von CabernetSauvignon
Weshalb stehen manche Menschen hier SO über den Dingen und meinen, ihr Leben fest im Griff zu haben? Keiner von Euch hat sein Leben wirklich im Griff. Trockenheit ist zwar trocken, aber trocken ist immer noch feucht.

Zufriedene Abstinenz ist nur möglich, wenn "du" glücklich bist, meint, Dein Priavtleben irgendwie in Ordnung ist.



CS,

ich glaub zwar nicht wirklich, daß es Sinn macht, Dir zu schreiben, aber seis drum.

Irgendwo kann ich ein bissel mitreden, denn ich hab ja auch schlappe 25 Jahre getrunken und eifrig Drogen konsumiert. Ja, und jammern wie schlecht es mir geht konnte ich auch ganz gut. Wahlweise, wie langweilig, so nüchtern...

Jetzt renne ich schon ein paar Jahre nüchtern in der Welt rum, und da sehe ich naturgemäss manches anders wie Du. Jedenfalls ist zufriedene Abstinenz etwas, über das ich im Gegensatz zu Dir inzwischen auch ein bissel was aus eigener Erfahrung weiss.

Ob ich mein Leben im Griff habe, lass ich mal dahingestellt - ist auch nicht Dein Problem. Aber eines weiss ich ganz genau: wenn ich mich jetzt besaufe und dann rumsabbere, ist das mit Sicherheit der falsche Weg, um irgendwas auf die Reihe zu kriegen. Und ich glaube, das weisst Du irgendwo auch selbst ganz genau...denn was von dem, was Du hier beklagst, wirst Du denn wiederbekommen solange Du säufst? Vermutlich nichts. Frau und Freundin sind weg und lassen sich nicht mehr hersaufen, und als nächstes verlierst Du vermutlich Deinen Job. Wirds davon besser?

Daß Du saufend glücklich bist, wirst Du auch kaum behaupten wollen. Oder willst Du mir erzählen, daß Du zufrieden bist, wenn Du Deine angesoffenen Ergüsse hast?

Und noch was: so lang ich noch Zeit zum Jammern habe, hab ich noch keine wirklichen Schmerzen. Wenns Dir mal vom Saufen wirklich scheisse geht, wirst Du gerne damit aufhören. Da gehts dann nämlich nicht mehr drum, ob Dich andere bemitleiden, sondern nur noch drum, daß die Scheisse endlich ein Ende hat, und daß dieses Ende MIT Alkohol ganz gewiss nicht so schnell eintritt. Und glaub mir, sich tot zu saufen ist gar nicht einfach, ich habs nicht geschafft.
Mir wars vorher schon so elend, daß ichs einfacher und schöner fand, das Leben nüchtern zu probieren. Naja, vielleicht bin ich aber auch ein Jammerlappen, dem einfach ein wenig der Masochismus fehlt.

Und auf den Sermon, der jetzt möglicherweise folgt, sag ich Dir gleich: sauf weiter, wenn Du noch nicht so weit bist. Solang Du glaubst, daß Du Dir damit was Gutes tust, wirst Du nie zufrieden nüchtern werden. Und wenn Du gerne leidest, machst Du am Besten einfach so weiter wie Du es grade tust.
Jedenfalls wirst Du sicher noch ne Menge Gründe in der Hinterhand haben, wegen denen ausgerechnet Du unbedingt trinken musst, auch wenn tausend andere Leute genau dieselben Schwierigkeiten nüchtern bewältigen.

Es ist Dein Leben, mit dem Du spielst, keiner wird Dich dran hindern, wenn Du selbst Dich nicht hinderst. Aber trotzdem, es ist immer schön, wenn sich jemand bereit erklärt, die Rolle des "schlechten Beispiels" zu übernehmen. Was für ein Glück für mich, daß es mir anders geht wie Dir.


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

18.09.2006 10:57
#23 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten



Hallo CD,

Editiert von CabernetSauvignon am 18.09.06 9:11 ]

...ja so ging mir das eben auch lange Zeit, wenn mir am
nächsten morgen bewusst gemacht wurde was ich da besoffen fabriziert und gelabbert habe.
Da hätte ich am nächsten morgen auch am liebsten das eine oder andere ungeschehen gemacht.


Weshalb stehen manche Menschen hier SO über den Dingen und meinen, ihr Leben fest im Griff zu haben?

Was heiist hier über den Dingen stehen ?

Nö, ich versteh dich voll und ganz..

Was heisst du hast alles verloren ?

Du hast noch eine Wohnung, einen Computer, elektrischen Strom und kannst dir Cabernet dazu leisten.

Nö, da hab ich mein Selbstmitleid auch noch nicht aufgegeben, da konnt ich mir das noch leisten...

Ja das ist halt auch etwas was man sichz noch leisten können muss.

Weshalb stehen manche Menschen hier SO über den Dingen und meinen, ihr Leben fest im Griff zu haben?

Nüchtern gesehen CD, hab ich volles Verständnis für deine Frau das die so schnell wie möglich das Weite sucht.
Wie ich auch aus heutiger Sicht Verständnis für die Leute habe die irgendwann die faxen dicke von meinem gelabber hatten.

liebe Grüße
Ramona


Lachfalte Offline



Beiträge: 378

18.09.2006 11:34
#24 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Moin CS,

dies wegeditieren ist auch eine Form von Weglaufen.
Deine selbst geschaffene Welt wird dich immer wieder einholen und beim Überholen dich niederwalzen.

Bleib doch mal stehen und schau es dir an - dein Leben.

Ich kann dir versichern: es gibt eine Lösung! Es gibt einen Weg aus dem Dilemma. Der Anfang besteht darin, den Wunsch zu entwickeln, mit dem Trinken aufzuhören. Den unbändigen Wunsch....
Leben heisst, sich immer wieder zu entscheiden. Und eine Entscheidung die man getroffen hat setzt ungeahnte Energien frei. Versuchs CS. Noch ist es nicht zu spät.

Alles gute dir
Lachfalte


CabernetSauvignon ( gelöscht )
Beiträge:

18.09.2006 11:43
#25 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Kleine Klarstellung:

Ich war trocken – sogar zufrieden trocken als meine Freundin im April Schluss gemacht hat. Der Alkohol war nicht der Grund. Bis heute kenne ich den eigentlichen Grund nicht. Sie redet mit mir nicht, verweigert jedes Gespräch und ignoriert mich seit ihrer Rückkehr komplett. Meine Freundin war 10 Wochen in einer psychosomatischen Therapie und hat die Beziehung noch während ihrer Reha telefonisch beendet. Ohne Grund.

Kurze Zeit später hatte ich einen ersten Rückfall, hatte einen Abend getrunken. Eine weitere Woche später wieder einen Abend, dann nach weiteren 5 Tagen ging der Rückfall erst richtig los. Zwischen Mai und heute habe ich einige Entgiftungen gemacht, war immer wieder trocken und dann doch wieder nass.

Anfang Juni wurde ich von meiner Frau geschieden mit welcher ich auch unsere beiden Kinder habe. Wir waren zuvor schon 2 Jahre getrennt. Meine Exfrau hatte im Februar die Scheidung eingereicht, weil sie für sich eine klare Linie gebraucht hat und weil ihre Eifersucht hinsichtlich meiner Freundin relativ groß war. Meine Freundin und ich wollten in diesem Winter noch zusammen ziehen.

Mein Problem ist, dass ich sie nicht vergessen kann und dass das Loslassen nicht gelingt. Mein weiteres Problem in diesem Zusammenhang ist der Alkohol, dem ich immer wieder verfalle und derzeit leider rückfällig bin. Ungute und unangenehme Gefühle des Schmerzes sind der Auslöser für jeden Schluck den ich zu mir nehme und trinke. Trinke ich nicht, dann habe ich neben diesen Gefühlen und dem Entzug auch erheblichen Suchtdruck. Ich habe in trockenen Phasen festgestellt, dass dieser Druck immer kommt, wenn ich an meine Liebste denke und gleichzeitig weiß, dass sie mich verworfen hat aus Gründen, die ich nicht kenne und komischerweise auch nicht erfahren soll. Die Intensität des Suchtdrucks ist heftig. Ich kenne den Suchtdruck auch anders in der Form, als dass er nach ca. 15 Minuten von alleine wieder weg war und dann erst nach Tagen/Wochen mal wieder kam. Damals war ich aber auch noch glücklich mit meiner Freundin. Das Problem und der Haken an der ganzen Sache ist, dass ich es emotional nicht hinbekomme, sie loszulassen und andere Gedanken in meinen Kopf einkehren zu lassen. Bisher konnte mir dabei auch noch kein Therapeut wirklich helfen.


Depri Offline



Beiträge: 1.848

18.09.2006 11:49
#26 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Hallo Cabernet,

der Tag an dem du dich in Kakao oder Kaffee umtaufst, auf den kann ich noch lange warten?

So, jetzt mal was zum Thema Selbstmitleid. Okay, kann ich verstehen und mit Alk läuft die Rotze noch mal so fein.

Ich: geschieden nach 15 Jahren Ehe, neue Beziehung nach dreieinhalb Jahren wegen Alk rausgeworfen, Kinder ziemlich Probleme gehabt, Gesundheit verdammt angeknackst, ich bin jetzt auch alleine, ich bin auch oft traurig, mich kotzt das Leben auch oft an!

Fazit: Trocken seit gut 2 Jahren. Warum? Weil ich die Schnauze voll hab von dem verdammten heulenden Selbstmitleid. Weil der Alk mich immer weiter zerstört hätte.

Heute: Immer noch allein! Trocken! Und heulen kann und muss ich ohne Alk. Und seitdem ich nicht mehr saufe, heule ich bedeutend weniger. Hey, und ich kann morgens sogar in den Spiegel gucken!

Komm runter von deinem Trip. Und dann sind wir hier für dich da.

Gruss

Geli


Dorte Offline



Beiträge: 357

18.09.2006 11:58
#27 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

CS,
kein Therapeut kann für mich das erste Glas stehen lassen, er kannn mir nur Tips geben, mehr nicht, umsetzen muss man selber. Meine Probleme sind im letzten Jahr auch nicht weniger geworden. Es gibt Probleme, die konnte ich lösen, je länger die Trockenheit andauerte desdo besser. Andere Probleme konnte ich nicht lösen, aber ich konnte sie so verändern das ich damit leben kann, denn so bleiben für mich am Ende die wichtigen 51 Prozent über.
Liebe Grüße
Dorte


Spieler Offline




Beiträge: 7.879

18.09.2006 12:16
#28 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Hi CS,

jetzt haste ja dargelegt, warum du säufst.
Und nun erklär doch mal zur Abwechslung, warum sich das ändern sollte
Mir ist es zwar scheißegal ob du dich ins Nirwana beamst, aber wie willst du denn für dich aus dieser Nummer austeigen? Oder willst du gar nicht?


lärchen Offline




Beiträge: 128

18.09.2006 13:47
#29 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Lieber CS,
anscheinend ist der Verlust Deiner Freundin Dir Grund genug Dich selbst fertig zu machen. Einerseits ist dieser Verlust meinerseits zu verstehen, aber sie ist doch letztlich nicht die letzte Frau auf dieser Welt. Hast Du schon mal versucht, z.B. über einen Brief, ihr Deine Situation zu erklären? Ich gehe mal davon aus, sie kennt Deine Sauf-Vergangenheit? Meinst Du nicht es wäre ein Versuch wert, Ihr Deine Gefühle um die (nicht erklärte) Trennung und Deine damit verbundenen Probleme zu erklären, um sie zumindest um eine Erklärung zu bitten. Wenn Du ihr schreibst, hat sie zumindest die Möglichkeit, sich genau zu überlegen, wann und was sie Dir antwortet, sofern sie dies überhaupt tut. Tut sie es nicht, meinst Du, das sie dann Deine Trauer überhaupt verdient hat? Meine persönliche Meinung dazu ist, das man sich so nicht trennt und das ein Mensch, der so mit mir umgehen würde, diese Trauer und vor allem diese Selbstzerstörung nicht verdient hätte.

Ausserdem nass wirst Du keine tolle neue Frau kennen lernen.

Überleg es Dir, denk an Deine trockenen Zeiten. Waren die nicht besser, als der aktuelle Status?

Du solltest für DICH Grund genug sein, um den Kampf wieder aufzunehmen!!

Ich hoffe Du schaffst es, oder besser gesagt, ich hoffe Du willst es überhaupt noch mal schaffen!

Lieben Gruss, lärchen


newlife2005 Offline



Beiträge: 200

18.09.2006 13:58
#30 RE: Herzblut – Freiheitsschock – Liebe antworten

Hallo Cabernet,

ich habe Deinen Thread mit großem Interesse verfolgt. Wir haben viel gemeinsam. Auch ich habe eine Trennung zu verarbeiten. Aber - ich habe nicht getrunken und ich werde nicht trinken. Ich sage das jetzt nicht als Vorwurf. Für mich war und ist nur klar, dass ich ALLE wirklich ALLE Hilfsmittel in Anspruch nehme, um mich zu schützen. Eine Beziehung hat immer eine niedrigere Priorität als meine Trockenheit.

Nicht trinken muss die oberste Priorität sein, eine Freundin bzw. Partnerin ist dann eine schöne Dreingabe auf ein stabiles und zufrieden trockenes Leben.

Kümmer Dich erst mal um das stabile und zufrieden trockene Leben und sei nicht dauernd in Gedanken bei jemand, der - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr will.

Weibsleute ändern - das kannste vergessen. Da laufen viele Verkorkste draußen rum.


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