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Dieses Thema hat 246 Antworten
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 Ganz, ganz viele Fragen
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Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2006 23:24
#61 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Elia,

Zitat
wenn Du weiter diskutieren möchtest ,laß uns das Forum wechseln oder schreib ne nmail.



Nein danke, ich habe da keinen weiteren Diskussionsbedarf.

Eine Frage habe ich nur noch, wo war ich in Deinen Augen unsachlich?

gruß
sonnensturm

[ Editiert von Sonnensturm am 02.04.06 23:37 ]


tommie Offline




Beiträge: 10.571

02.04.2006 23:39
#62 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

... kein weiterer Diskussionsbedarf und dann noch, als Zugabe, ne Frage ... ... das hat was


Ich bin jetzt mal fies und komme auf den Threadtitel zurück:

Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt


Ich fage mich, was so eine Loslösung, konsequent "durchgezogen" bewirken kann ... Unabhängigkeit von der Aussenwelt? ... Abbruch sozialer Kontakte? ... Einsamkeit?


tommie


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

02.04.2006 23:41
#63 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Lieber Erik,

es tut mir leid, daß ich Dich anscheinend so auf die Palme gebracht und in Aufregung versetzt habe mit meinem Geschreibsel.

Unter "akute Hilfe" fühle ich mich nur ganz selten befähigt, da was zu schreiben, das hat nix mit trauen zu tun.

gruß und eine angenehme Nacht
sonnensturm


Bakunin Offline




Beiträge: 1.596

02.04.2006 23:49
#64 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

...ich denke mir das so eine völlige losgelöstheit bestimmt ein völlig in sich ruhendes ego freisetzt das sich selbst so sehr genüge ist das es endlich aufhört über so merkwürdige fragen nachzudenken und dafür noch denker bemüht die leider nichts dafür können. als shooter sozusagen..man hats gespührt ..diese befruchtung..dieser nietzische sonnensturm..ohne halt..man könnte angst bekommen vor dieser losgelöstheit.

erik


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2006 00:12
#65 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Ja, Tommie,

hast recht, das war jetzt echt inkonsequent, da noch ne Frage hinterher zu schieben.
Bin halt auch nur menschlich, zum Glück.

Zitat
Ich fage mich, was so eine Loslösung, konsequent "durchgezogen" bewirken kann ... Unabhängigkeit von der Aussenwelt? ... Abbruch sozialer Kontakte? ... Einsamkeit?



Nun, ich bin ja da noch dran und noch lange nicht fertig mit, in der Konsequenz auf meinem heutigen Standpunkt bezogen bedeutet das für mich:

Ich zerbreche mir nicht den Kopf darüber, was andere über mich denken könnten, da ich das eh nicht beeinflussen kann.

Ich mache mich nicht mehr passend meiner Umwelt und anderer Menschen, sondern versuche ich selbst zu sein. Dazu muss ich aber erstmal herausfinden, was denn dieses "ich selbst" überhaupt ist und ausmacht.

Ich definiere mich nicht mehr über meinen Job oder meine Leistung, das ist heute unwichtig, dennoch versuche ich im Job mein Bestes zu geben, aber ich brauche das nicht mehr, um von anderen Anerkennung zu bekommen, es interessiert mich nicht. Es freut mich, wenn Menschen gut finden, wie ich Dinge beruflich mache, aber ich bin von dieser Anerkennung nicht mehr abhängig. Ich könnte auch gut ohne Job leben, wenn ich die Kohle nicht brauchen würde.

Das schließt jedoch nicht aus, daß ich Rücksicht auf andere Menschen und ihre Gefühlszustände nehme, wenn ich mich dazu kräftemäßig in der Lage fühle, also überschüssige Kräfte habe, die ich selbst nicht für mich brauche.

Ich nehme Dinge, die andere zu mir sagen, nicht mehr persönlich, dennoch respektiere ich das was sie sagen und denke darüber nach und überlege, was ich damit anfange, für mich.

Wenn andere mich um Hilfe fragen, überlege ich, inwiefern ich Unterstützung zu geben in der Lage bin aus meinem eigenen Erfahrungs- und Erlebnishintergrund heraus. Aber auch da kann ich falsch liegen.

Ratschläge anderer sind für mich überdenkenswert, jedoch bestimmen sie nicht mein Leben, da ich meine eigenen Entscheidungen für mein Leben treffen muß und mich nicht auf die Ratschläge anderer Menschen dabei berufen kann, sondern sie als Unterstützung bei meiner eigenen Entscheidungsfindung werte.

Ich reflektiere mich in anderen Menschen, alle Menschen, ohne Ausnahme sind eine Bereicherung für mein Leben, auch wenn sie mir persönlich von meinen Wertevorstellungen oder Sichtweisen nicht passen, überdenkenswert sind sie dennoch, da ich meine eigenen Sichtweisen und Wertevorstellungen auch dadurch einem andauernden Prüfstand unterziehe.

Diese Loslösung hat nichts mit Einsamkeit oder den Abbruch sozialer Kontakte zu tun. Das hat mehr damit zu tun, daß ich mein eigenes Denken und Handeln nicht unbedingt von der Außenwelt beeinflussen lasse, wie früher, wo ich von den Stimmungen meiner Umwelt und den Meinungen andere Menschen über mich extrem abhängig war und mich versucht habe, daran zu orientieren und mich daran anzupassen.

Eine Beeinflussung von der Außenwelt ist ja dennoch permanent da, es sollte für mich jedoch nicht zu einer Abhängigkeit wachsen.

Diese Loslösung hat seltsame Phänomene hervorgebracht, ich bin ausgeglichener anderen Menschen gegenüber, weil ich eben Dinge nicht so persönlich nehme, sondern sie bei dem anderen belassen kann, als "seins". Ich bin offener und muß mich nicht mehr vor anderen verstecken oder irgendwem was beweisen und es bringt mir größere emotionale Nähe zu anderen Menschen, warum weiß ich auch nicht so recht, vielleicht, weil ich ihnen einfach zeige, was und wer ich bin, so als Mensch und nicht das, was ich anderen darstellen möchte, wie ich es früher wollte, der perfekte Mensch oder so , wo ich versucht habe meine Schwächen zu verstecken.

Ich zeige meine Stärken und Schwächen und dadurch werde ich vielleicht einfach menschlich? Keine Ahnung

Ich stoße damit auch einige Menschen ab und andere werden mich nicht mögen.
Das ist sicher kein angenehmes Gefühl für mich, aber damit muss und kann ich leben.

Ich bin gern mit Menschen zusammen, aber ich bin nicht mehr so abhängig von ihnen, wie ich es mal war.

Ich habe einen kleinen besonderen Freundeskreis und einen sehr großen Bekanntenkreis, ich habe einige Feinde, die mir an den Kragen wollen, ich habe eine Familie, die mich bedingungslos liebt und die ich bedingungslos liebe.

Mir gehts mit dieser Loslösung von der Außenwelt wesentlich besser innerlich und eine seltsame Ruhe ist in meinem Inneren. Ich bin noch nicht da, wo ich hin will, aber für mich auf dem Weg.

Gruß
sonnensturm


Bakunin Offline




Beiträge: 1.596

03.04.2006 00:35
#66 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

" ich habe einige Feinde, die mir an den Kragen wollen"



jetzt versteh ich das mit der loslösung langsam....

erik


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2006 00:52
#67 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Ich möchte dazu noch was anfügen, da es vielleicht mißverständlich oder zu theoretisch rüberkommt.

Ich fühle mich zu einigen Menschen extrem emotional hingezogen, ich darf da heute so sein, wie ich bin, sie inspirieren mich sogar und holen das Beste aus mir heraus, ich muß nix mehr vorspielen oder vormachen oder perfekt sein. Ich darf auch schwach sein und Schwächen zeigen, Fehler machen und die Menschen mögen mich trotzdem. Das war für mich am Anfang wie ein Wunder, dies zu sehen, daß mich Menschen auch mögen, wenn ich schwach bin oder Fehler mache, daß sie sich nicht von mir abwenden.

Wo ich doch vorher glaubte, ich muß mich anderen anpassen und muß immer gut und stark sein, fehlerlos sein... Konnte ich doch mit der Ablehnung anderer Menschen schlecht umgehen, es hat höllisch weh getan, Ablehnung zu spüren, wollte ich doch von allen geliebt und anerkannt werden.
Das ist jedoch aus heutiger Sicht total unrealistisch, es gibt Menschen, die mögen mich und andere, die mögen mich nicht. Mir geht es doch genauso, manche Menschen mag ich, andere nicht so sehr, wieso habe ich da also erwartet, daß die ganze Menschheit mich toll findet, wenn ich gar nicht die ganze Menschheit toll finde? Totaler Schwachsinn... und enorme Selbstüberschätzung...

Im Gegenteil, das hat andere eher von mir emotional ferngehalten... weil ich ein großes Schutzschild vor mir hergetragen habe.

Ich habe sozusagen die Schilde fallen gelassen, ich bin angreifbar, indem ich meine Schwächen offenbare, jedoch auch dadurch erkenne ich, welche Menschen mich respektieren und welche meine offen gelegten Schwächen für sich ausnutzen, so lerne ich zu unterscheiden.

Ich kann heute viel innigere Beziehungen zu Menschen haben, weil ich, ich selbst bin und nicht etwas, was ich glaube darstellen zu müssen der Außenwelt und mich nicht mehr der Außenwelt in allen Dingen anzupassen gezwungen fühle.

Schwierig in Worte zu fassen.

sonnensturm


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2006 00:54
#68 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Erik,

was verstehst Du? Ich verstehe irgendwie Dich nicht mehr.

sonnensturm


Joosi Offline




Beiträge: 2.036

03.04.2006 01:38
#69 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Huhu Sonnensturm,

du siehst mich fast sprachlos...aber nur fast.

Setzt du dich irgendwie sehr intensiv mit Nietzsche auseinander?

Ich fange mir langsam an Sorgen zu machen, ohne Scherz.

Du "betest" hier herunter, was dir wichtig ist und was nicht und das dir dies und das und jenes nichts mehr ausmacht - aber es ist so, wie soll ich sagen, so aus der Meta-Ebene heraus, als ob du selbst gerade ein Labortier bist, dass sich seziert und Nietzsche implantiert oder betreibst du Selbstanalyse á la Nietzsche?.

Du willst dich mit aller Gewalt öffentlich erklären.
Willst unmissverständlich in intensivster Form darlegen, dass du nun so bist wie du bist.

Vielleicht auch eine Möglichkeit der Selbstfindung.

Ehrlich gesagt, wirkt es auf mich als ob du mit dem Kopf beschlossen hast so zu sein, dass Herz aber nicht mitkommt, deshalb wird es eingepaukt?

Es geht nicht über den Kopf. Dies zu vergeblich zu versuchen gehört zu meinen Spezialitäten.

Du kannst noch so laut singen im dunklen Keller.
Du willst dich loslösen von der Außenwelt und machst mit deiner "Proklamation" derzeit das Gegenteil.

Mir ist es nicht egal, ob ich jemanden verletze, ob er sich verletzt fühlt. Mir ist es auch nicht egal, wie andere Menschen denken. So weit wollte ich mich beispielsweise nicht loslösen.

Du zeigst Stärken und Schwächen, hast deine Fassade abgelegt. Was mir aber hier in den letzten Tagen auffällt, ist, dass du meist nur von theoretischen Weltanschauungen redest. Eher philosophierst. Nichts gegen Philosophie, aber sie ist weit entfernt von der Tat, es sind Theorien.

Ich vermisse die Sonnensturm, die aus ihrem Leben schreibt. Die sagt, wie es ihr konkret geht.

Du schreibst, du hast keine Maske mehr.
Ich empfinde es im Moment genau anders.
Du trägst die Maske der Philosophie.
Für mich hört sich das schon fast verzweifelt an oder zumindest etwas verbissen.

Ich wollte dir nur mal meinen Eindruck sagen.
Mag sein, dass er völlig falsch ist.
Vielleicht bist du eben gerade nur von Nietzsche so inspiriert?

Viel Spaß bei der weiteren Loslösung, aber hebe nicht ab dabei, sonst bist du nicht mehr erreichbar für die, die dich mögen.

Gute Nacht
Gaby

[ Editiert von Joosi am 03.04.06 1:50 ]


Powerlady Offline




Beiträge: 179

03.04.2006 07:03
#70 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Hallo Sonnensturm,

Wow

Gruß
Marlies


Schneefrau Offline




Beiträge: 2.958

03.04.2006 08:26
#71 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Auch was von Herrn Friedrich N.

„Die Wahrheit beginnt zu zweit. Einer allein kann sich nichts beweisen.“

Und da ein von mir und auch anderer hier oft zitierter L.M. Moeller eben den ersten Teil für sich als Buchtitel gewählt hatte, so setzt ich frech noch einen Link hinein, der zum Mehr-nachlesen einladen darf...

Über das Zwiegespräch

Ich versteh im übrigen das bisschen Rumgezanke hier net, was im Raum spürbar war, denn ganz, ganz viele Fragen ist doch keine reine Stoffsüchtigen-Rubrik hier... so mein Eindruck jedenfalls

Das du, Sonnensturm, grade ganz, ganz viele Fragen an dich und ich nenn´s nu mal "Welt" hast, zu der für dich ja die Saufnixer und -nixen auch schon eine Weile zählen, hast, das ist offensichtlich...

Ich frage mich halt auch nur, inwieweit sie dir hier auch "beantwortet" werden können...?
Oder kommt es im Grunde gar net darauf an?
Bisschen "wiederholend" liest du dich schon, das ist mir auch aufgefallen? Festigst du deine neue Haltung so für dich im Grunde oder "feierst" du sie?
Ist mir alles auch net so wirklich klar grade...

Und Erik? Noch alle Latten am Zaun?
Wie war das- kriegt mein Ich beim Onanieren nen Höhepunkt und verpass es den auch gleich schon wieder? oder sowas?

tsts... und schönen Tach noch zusammen

Sabine

nach edit: ahh- jetzt schnall ich mal auch was *immer dieser diskursiver Dschungel hier an Borad aber auch*...
DU... Sonnensturm hast grade sozusagen "Urlaub/Zeit" und einige Leutz hier wünschen sich nu aber wieder das du wieder "Arbeiten gehst/weniger Zeit hier auf Saufnix verbringen kannst"
Und ich wunder mich über die "spürbare Gereiztheit" hier

[ Editiert von Schneefrau am 03.04.06 8:48 ]


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2006 10:55
#72 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Hi Joosi,

eigentlich setze ich mich gerade überhaupt nicht mit Nietzsche auseinander.

Mit Nietzsche habe ich mich öfters mal in meinem Leben beschäftigt, das letzte Mal ist aber schon 6 oder 7 Jahre her.

Das, was gerade bei mir abläuft hat jedoch nur sehr entfernt was mit Nietzsche zu tun, mir fiel bei der Beschäftigung mit dem Thema hier in diesem Thread nur Nietzsches Definition vom "freien Geist" ein und da dachte ich, ich stells mal hier rein, weil ich dachte, mensch, passt doch gerade ganz gut.

Joosi,
all das,was ich schreibe ist auch bereits im Bauch angekommen, fühle ich auch und kann ich auch zum großen Teil umsetzen, ist also keine reine Kopfsache mehr. Ich kanns halt nicht besser in Worte ausdrücken und daher hört es sich vielleicht für Dich etwas "abgehoben" oder philosophisch an.

Ich will mich hier auch nicht erklären, ich schreibe einfach, was mir gerade in den Kopf kommt, mache mir da auch keinen Plan oder so, was ich schreibe.
Ich denk da eigentlich gar nicht so kompliziert.
Ich habe 1/2 Jahr fast nix über mich geschrieben, dennoch hat es da auch in mir gearbeitet und jetzt versuche ich das wahrscheinlich mal in Worte zu fassen, was da im letzten halben Jahr 2005 innerlich bei mir passiert ist oder so? Keine Ahnung.


Zitat
Mir ist es nicht egal, ob ich jemanden verletze, ob er sich verletzt fühlt. Mir ist es auch nicht egal, wie andere Menschen denken. So weit wollte ich mich beispielsweise nicht loslösen.



Das ist mir auch nicht egal, hab ich auch nirgendwo geschrieben, daß es mir egal ist. Ich denke jedoch nicht ständig darüber nach, ob ich jemanden verletzen könnte, mit dem, was ich sage oder tue, jedoch gibt es für mich schon Regeln im Umgang mit anderen Menschen und einen Anspruch an mich, sorgsam mit anderen Menschen umzugehen. Dennoch kann es passieren, daß ich andere Menschen verletze ohne es zu wollen. Dessen bin ich mir bewußt, das kann kein Mensch m.E. nach ausschließen, daß dies passieren könnte und dann stellt sich die Frage für mich, wie ich damit umgehe, daß ich den anderen unabsichtlich verletzt habe. Jedoch mache ich nicht mehr den zweiten Schritt vor dem ersten, weil ich einfach nicht alles im Leben durch Gedankenarbeit im Vorfeld ausschließen kann und will, würde es mir doch einen großen Teil meiner Spontanität nehmen, wenn ich mir vorher ständig überlege, wie ich mich jetzt "richtig" anderen Menschen gegenüber verhalte, damit ich jegliche Verletzung im Vorfeld vermeide.

Verzweifelt? Hmmm, mich treibt gerade etwas Angst um und ich mußt dringend ein paar Terminsachen mit Fristablauf erledigen, die ich vor mir herschiebe und die Frist jeden Tag näher rückt, wie ein Damoklesschwert über mir schwebt, mag sein, daß ich da auch verzweifelt bin, weil ich mich damit so alleingelassen fühle. Manchmal mag ich nicht für mich allein kämpfen, mag lieber zusammen mit anderen Menschen Dinge tun, aber Du kennst das ja, wenn andere sich verweigern, von denen man sich Unterstützung wünscht, sie aber nicht bereit sind diese zu geben, ist halt ein blödes Gefühl und lähmt mich auch irgendwie auf eine Art.
Vielleicht schreibe und rede ich ja gegen diese Angst vor der Sache, die da vor mir liegt an?

Heute hatte ich auch einen Anruf wegen dem Job, der sich ja Ende März entscheiden sollte und habe diese Woche da noch Gespräche. Ich bin aber immer noch nicht viel bei mir weitergekommen, ob ich den Job auch überhaupt machen will, falls sie mir den nun anbieten sollten und es von deren Seite diese Woche zu einer Entscheiung kommen sollte.
Ich genieße gerade heftig meine freie Zeit und weiß nicht, ob es wirklich für mich gut ist, mich wieder in diese Job-Mühle mit sehr viel Verantwortung zu begeben, Kohle hin oder her...

Lieben Gruß
sonnensturm


Sonnensturm ( gelöscht )
Beiträge:

03.04.2006 11:09
#73 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Hallo Schneefrau,

Zitat
Ich frage mich halt auch nur, inwieweit sie dir hier auch "beantwortet" werden können...?



Viele meiner Fragen werden hier in den Beiträgen anderer indirekt und in meiner Auseinandersetzung und Reflektion mit mir selbst mit den Beiträgen anderer hier beantwortet.

Schwer zu beschreiben, wie das bei mir abläuft.

Nun gut, ich werd wohl mal mein Damoklesschwert packen und auf meine Angst zulaufen.

Danke für den Link.

Lieben Gruß
sonnensturm


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

03.04.2006 11:22
#74 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

hallo Schneefrau Sabine,
"Und ich wunder mich über die "spürbare Gereiztheit" hier "
// Zum Vergleich (für dich) aus meiner damaligen Gruppe: Es gibt Dauerredner, Schönredner, Edel-Alkis usw. Unsere Gruppe (die ich mal gegründet hatte vor 20 Jahren etwa) ging mit "spürbarer Gereiztheit" ganz gut um. Wir redeten alle etwa gleich viel, keiner wurde "beurteilt oder eingeschätzt", und vor allem es ging grundsätzlich immer um Sachverhalte, emotionale und anders wie. Es gab keine Häme oder Zynismus. Wenn jemand von uns nun meinte dass er seine Schmonzetten als Prädikat besonders Wertvoll weil allumfassend oder nur gut eingepackt aggressiv dauer-vortragen müsste, dann sagten wir stop. Und dann ging das "zur Sache" im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann wurden auch keine scheinheiligen Fragen mehr gestellt. Und der/diejenige bekam ggf. die gelbe Karte, im Wiederholungsfall die gelb-rote Karte bis zum ggf. Rausschmiss. Und Humor gab es bei uns reichlich, aber niemals auf Kosten eines anderen. Und deshalb hatten wir - jahrelang - auch nie Verdruss oder Gereiztheit, sondern sehr viel Behilflichkeit.
Einer unserer (selbstaufgestellten) Grundsätze war: ich rede immer so, dass ich mich dem anderen verständlich machen möchte. Ein Zweiter: Es genügt vollauf sich mit den eigenen Fehlern zu beschäftigen, da habne wir alle ein Leben lang reichlich zu tun. Und dann verschwenden wir auch nicht unsere Kraft mit der Weissagung fremden Elends. Gruß Max


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

03.04.2006 11:26
#75 RE: Loslösung von der Abhängigkeit zur Außenwelt antworten

Rundumschlagpsychoplanscherei? aber zurecht unterscheiden wir (dank minitiger) Flexibilität von Wackelpudding


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