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Saufnix
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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 1.584 mal aufgerufen
 Ganz, ganz viele Fragen
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demian60 Offline




Beiträge: 109

11.02.2006 16:18
RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Diese Frage ist mir ernst. Ich denke schon, daß ich ein Alkoholiker bin, aber sicher bin ich mir nicht. Dazu muß ich nun mein Verhältnis zum Alkohol und meine Trinkgewohnheiten (seit meinem klinischen Entzug) ein wenig darstellen: Und es wird lang und langweilig soviel vorweg.

Während der annähernd hälbjährlichen Trockenphasen verschwende ich keinen bewußten Gedanken an Alkohol. Es ist mir auch einerlei, wenn andere trinken und ich kaufe für meine Mutter sogar den Rotwein im 6er-Pack. sie ist keine Alkoholikerin und kommt lange damit aus. Aufgrund ihrer altersbedingten Naivität bietet sie mir hin und wieder ein Glaserl an und ich habe nicht das geringste Problem, nein danke zu sagen.

Während der Trockenpase pflege ich freundschaftliche E-Mailkontakte, kümmere mich wie jeder "normale" Mensch um Alltägliches, habe meine alte Mutter zu betreuen, suche recht erfolglos Arbeit und arbeite hoffnungsvoll aber ebenfalls ohne Erfolg an einer gescheiterten Beziehung.Ich lese nicht viel aber doch, vorwiegend im Bereich der Metaphysik und zupfe recht untalentiert auf einer Gitarre herum.

Kurz: Ich denke über Monate nicht eine Sekunde an Alkohol.

Und dann ist es soweit. Ich komme nicht weiter. Die sozialen Gegebenheiten erscheinen mir unlösbar, mein Selbstvertrauen in beruflicher Hinsicht ist gleich Null, ich komm mit meiner Ex nicht voran, ich selbst, (meine/unsere Dialogunfähigkeit) und auch meine alte Mutter stehen dazwischen. Die Wohnung ist ein Loch auf dem Stand von 1945. Alltagsprobleme sind es, die mir über den Kopf wachsen und ich vergesse permanent auf meine Tabletten gegen die Traurigkeit. Immer häufiger Frage ich nach dem Sinn des Lebens. Eine gefährliche Frage. Und im Fernsehen immer die Meldungen von Wachstum, Fortschritt und Dynamik aber auch Krieg, Terror und Gewalt, Elend und Not. Auch das hat alles irgendwo mit mir zu tun. Ich lebe auf diesem Planeten und der ist rund. Alles ist mit allem verbunden. Meine Stimmung wird immer trüber.

Ich krach irgendwann am Vormittag rein in eins meiner Stammlokale, wo ich eben ein paar flüchtige Bekanntschaften hab. 4-8 wochen Vollrausch warten auf mich. Das weiß ich, aber ich verdränge den Gedanken. Meistens trink ich süßes Zeug weil mir das Bier oder der Wein nicht mehr schmeckt. Den reinen Wein habe ich schon in meiner Jugend dopplerweise vernichtet und ebenso Bier und klaren Schnaps. Heute krieg ich Kopfschmerzen vom Bier. Ich vertrag es nicht mehr und es graust mir davor.

So kipp ich in der ersten Stunde zwischen 4 und 6 Almdudler weiß oder Cola rot runter und spüle dazwischen ein paar Jägermeisterflascherl nach. Oder Vodka. Ich red nicht viel und rauch eine nach der anderen. Nach der längeren Pause fährt das Zeug recht schnell ein und erst jetzt bin ich soweit fit, mich den angeregten Gesprächen der anderen Trinker zu widmen und mich einzubringen. Es ist ein Brandweiner am Markt, wo ich hier bin und wir haben es recht lustig. Meine Alltagsprobleme sind momentan raus aus dem Kopf, aber ich muß mich auf dem Level halten und höre auf, meine Getränke zu zählen. Ich bin hier um zu trinken und um mich zu vergessen, nicht zum zählen und ich weiß nur, daß ich meist sehr schnell trinke und nach Angaben von Außenstehenden, nüchternen Personen trinke ich sehr viel, ehe ich zu schwanken beginne.

Was sich aber stark verändert, ist meine Wahrnehmung, mein Bewußtsein, meine Emotionen. Vordergründige Heiterkeit wandelt sich in Traurigkeit. Ich höre auf mit den anderen zu reden, setze mich allein an einen Tisch, trinke immer weiter und bin den Tränen nah. Dann werde ich agressiv. Nicht gewalttätig. Nur verbal agressiv und provokant. Ich beruhige mich wieder und wir lachen über meine grenzenlose Blödheit. Wir sind in gewisser Weise Brüder. Im Rausch vereint und niemand trägt dem anderen seine Verfehlung nach. In den letzten 10 Jahren war es "nur" zweimal nötig, mich durch einen Schlag auf den Hinterkopf in die rechte Bahn zu weisen. Ich bin verrückt, wenn ich betrunken bin.

Ich laufe im Kreis herum. Wechsle andauernd zwischen drei oder vier Lokalen und trinke und trinke. Süßes Zeug mit Wein, Jägermeisterfläschchen und zwischendurch auch ein paar große Vodka. Zwischendurch bring ich mal einen Einkauf nach Hause, erledige linkisch ein paar nötige Handgriffe um sogleich wieder zu verschwinden um weiterzusaufen. Mutter schimpft. Ich sage, sie soll mich in Ruh lassen und geh. Sehe ihre Tränen nicht.

Irgendwann in der Nacht komme ich nach Hause und fall bewußtlos ins Bett.

So ungefähr geht das jetzt 4-8 wochen lang und zwischendurch werde ich auch schon mal so um 6 Uhr früh in einem bekannten und vertrauten Nachtcafe geweckt. Oder ich find mich wieder in einem Privatclub mit lauter afrikanischen Mädchen. Ich bin nicht hier wegen dem Sex, suche nur Abwechslung und Unterhaltung und ich trinke dabei andauernd Alkohol.

Ich mach mich auf den Weg zum Brandweiner am Markt um mein Frühstück einzunehmen.Wie üblich, süßes Zeug mit Wein oder gleich Jägermeister oder gar Vodka. Manchmal auch ein paar Mokka mit Rum in groß gehalten.

Ich bin auch während der Saufzeit immer telefonisch erreichbar und Mutter erinnert mich an meine Verpflichtungen. Schnell nach Hause, Blutdruck, Blutzucker messen, Tabletten und Insulin, Frühstück macht sie sich selbst und ich hau wieder ab. Zum Brandweiner. Oder ins Vorgartenstüberl. Was ich nüchtern doch mit ein wenig mehr Liebe mache erledige ich jetzt nur wie ein Automat.

Ich trinke während dieser nassen Zeiten auch schon mal einen Tag pro Woche nichts. Das brauch ich dann wohl zur Regeneration und dann gibt`s klarerweise auch leichte Entzugserscheinungen. Schwitzen, Zittern und ein ganz besonderes Zittern, wie soll ich sagen, so einzelne Impulse unkontrollierter und unmotivierter Bewegungen. Da gelingt es mir fast nicht, nach dem Handy zu greifen. Oder ich hab ein Gefühl, als würde ich durch das Bett fallen. und ich weiß, ich muß noch zwei, drei Stunden schlafen.

Dann bin ich wieder fit für den Markt.

Gegen Ende der Naßphase nütze ich einen dieser Regenerationstage dazu, mich wieder mit der Vernunft zu verbünden. Ich prüfe meinen Kontostand auf der Bank und das Minus macht mich ziemlich nüchtern. Ich werde drei oder vier Monate brauchen um wieder auf gleich zu kommen. Leider habe ich einen zu guten Überzugsrahmen im Verhältnis zu meinem Eingang.

Ein paar Tage spüre ich einen körperlichen Entzug und ca. 2-3 Wochen dauert es, bis ich mein Interesse an der Lokalszene verliere. Dann bin ich vorläufig mal auch psychisch über den Berg. Der Alkohol interessiert mich nicht mehr und ich widme mich wieder meinen Alltagsproblemen, die zu lösen ich offenbar nicht im Stande bin. Und ich nehme jetzt auch die alte Mutter wieder wahr, als das was sie ist. Ein Mensch. Noch dazu jener, der mich geboren hat.

Sorry, das is jetzt zu lang geworden. aber so ungefähr verläuft das bei mir. Im Mittel 2x6 Wochen schwer nass und total enthemmt, rücksichtslos, asozial den Rest des Jahres trocken und relativ normal.

Während der Nassphase trinke ich zu Hause fast nichts. Hin und wieder beim Musikhören ein halbes Flascherl rot, das mir nicht besonders schmeckt. Dann tu ich manchmal Himmbersirup rein. Aber dann muß ich fort. Raus aus der Wohnung. Ich brauch beim Trinken zumindest im Hintergrund auch das Geschrei und das Treiben der anderen. Alleine machts mir keinen Spaß.

Daher ganz im ernst die Frage: Entspricht dieses Bild dem eines klassischen Alkoholkranken?

Danke für die Geduld
l.G. Willi


Depri Offline



Beiträge: 1.848

11.02.2006 16:46
#2 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Du weisst die Antwort!


Horn Offline




Beiträge: 446

11.02.2006 16:49
#3 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Genau so ist es.

Werner


Ruby Offline



Beiträge: 2.697

11.02.2006 17:01
#4 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

ich sach nur Quartal....das kann auch mal ein halbes Jahr sein...wir sind nicht pingelig..

Gruß
Ruby


mondfrau Offline




Beiträge: 216

11.02.2006 17:01
#5 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Ich kann mich den Antworten nur anschließen.

Hört sich an als wärst du ein Quartalstrinker. Es gibt ja verschieden Arten dieser Krankheit.

Lieben Gruß

Sandra


demian60 Offline




Beiträge: 109

11.02.2006 17:11
#6 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Ja, ich "glaub" ich "weiß" es. Hatte nur kurz einen Zweifel, weil mir der Stoff zur Zeit überhaupt nicht abgeht.
Dank auf jeden Fall für die Bestätigungen

Willi

[ Editiert von demian60 am 11.02.06 17:13 ]


Ruby Offline



Beiträge: 2.697

11.02.2006 17:15
#7 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

moin demian..
ich war Spiegeltrinkerin und kann nicht aus Erfahrung sprechen...
Weiß halt nur von anderen, dass Quartalstrinker das Problem oft haben, nicht zu erkennen, wann kommt der nächste Zeitpunkt. In den Zeiten dazwischen haste ja kaum ein Problem aber wenn es dann kommt...
Auch da solltest du dir einen Notfallplan anschaffen.
Geh zu einer Suchtberatung, die helfen dir da richtig weiter...wenn du es denn willst.

Viel Kraft wünsch ich dir
Ruby


Seyell Offline




Beiträge: 338

11.02.2006 17:19
#8 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Huhu Willi.

Ich kann mich den anderen nur anschliessen. Alleine die Tatsache dass du das alles hier gepostet hast lässt stark darauf schliessen dass du die Antwort bereits weisst.

Ich wünsche dir alles, alles Gute und viel Erfolg auf dem Weg zur Trockenheit - und damit meine ich zur entgültigen Trockenheit weil ein Zwischending (und das habe ich auch erst kürzlich für mich selbst herausgefunden) gibt es nicht.

Liebe Grüsse von

Gina


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

11.02.2006 17:28
#9 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten



Hallo demian,

ich denke mal ob du krank bist oder nicht, das kannst du
nur selbst feststellen. Es ist aber auch erst in zweiter Linie wichtig denk ich, denn du hast doch erkannt das der Zustand dich unzufrieden macht du selbst ein Problem hast mit deinen Trinkgewohnheiten, sonst hättest du dich ja nicht hier angemeldet.

Und wenn du unzufrieden bist, dann solltest du etwas dafür tun das du wieder Zufrieden bist und dazu muss dir doch niemand erst bestätigen das du krank bist.

Oder ?

liebe Grüße
Ramona


demian60 Offline




Beiträge: 109

11.02.2006 17:39
#10 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Hi Ruby,

das stimmt genau. Wenn ich mal an Alkohol zu denken beginn, dann dauert es meist nicht lange, bis ich Einkehr halte, in die Gastronomie. Manchmal ein, zwei Tage später, oft auch ganz spontan, wenn mir eine übergroße Laus zuviel über die Leber gelaufen ist

In die Ambulanz geh ich bereits seit letzten Dienstag. Nächste woche hab ich meine zweite Sitzung. Und das werd ich wohl jetzt für ein zwei Jahre so halten. Hab ich zumindest mal vor.

Hallo Seyell

Ich dank dir für die guten Wünsche und ich werd mich bemühen, meinen Teil beizutragen.

Nein Zwischendinger gibt es sicher nicht, wenn man das Kopferl mal programmiert hat, auf die "böse Substanz". Meine alte Frau Mama kann ihre ein, zwei Achterl fürs Herzerl trinken. Aber die ist eben keine Alkoholikerin.

Lieben Gruß
Willi


demian60 Offline




Beiträge: 109

11.02.2006 17:54
#11 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Zitat
Gepostet von miezegelb


Und wenn du unzufrieden bist, dann solltest du etwas dafür tun das du wieder Zufrieden bist und dazu muss dir doch niemand erst bestätigen das du krank bist.
Oder ?
liebe Grüße
Ramona



Doch , jetzt im Moment war mir nach der Bestätigung. Es gibt ja diese klinische Definition von "Alkoholismus als Krankheit" und ich habe zwar seit ca. 30 Jahren ein Alkoholproblem, weiß es auch schon sehr lange, habe aber immer bestritten, daß ich "krank" bin. Suchtkrank bin. Es ist noch gar nicht lange her, daß ich das jetzt endlich eingesehen habe. Ich bin Suchtkrank.

Ich flüchte vor Alltagsproblemen in eine Sucht, ich suche erfolglos Auswege in einer Sucht und werde dadurch sozial unverträglich. Ich bin Suchtkrank und bestätige es mir eigentlich jetzt auch selbst, im Feedback mit anderen

Lieben Gruß
Willi


Burkhard Tomm Bub Offline



Beiträge: 214

11.02.2006 18:32
#12 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Hallo,

also, ich bin eigentlich ein kreuznormaler Gamma, denke ich, bei mir nur verdunkelt durch die Tatsache, daß ich polytoxikomanisch "unterwegs war". (Bin nun ca. 15 Jahre rückfallfrei trocken / clean.)
Ich denke Deine Beschreibung entspricht schier klassisch den Beschreibungen in Lehrbüchern, wenn es um Epsilon-Alkoholiker (Quartalstrinker) geht.
Auch für mich ist es eigentlich unbegreiflich, daß Menschen wie Du in den "Trockenphasen" geringere Mengen Alk trinken können, ohne einen Kontrollverlust zu haben.
Trotzdem ist es für mich sonnenklar, daß dies im Grunde die gleiche Krankheit ist.
Wie für viele war es auch für mich anfangs eine Frage "bin ich eigentlich ein ``richtiger`` Alkoholiker ?"
Ich konnte das lange nicht beantworten, irgendwann war es nicht mehr wichtig.
Was mir in der Zwischenzeit sehr geholfen hat, war die Erkenntnis: so wie es jetzt zuletzt gelaufen ist, KANN es nicht mehr weitergehen. Ich muß also tunlichst vorerst davon ausgehen, daß ich die Krankheit habe und mich entsprechend verhalten, wenn ich überhaupt noch eine Chance haben soll, aus all` dem heraus zu kommen.
So war das bei mir.

MfG
BukTom


[ Editiert von Burkhard Tomm Bub am 11.02.06 18:33 ]


Nobse Offline



Beiträge: 114

11.02.2006 18:36
#13 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Mensch Demian!!!
Interessante Geschichte,würde dir gerne ein paar Tips geben.Kann ich aber leider nicht. ich bin so der Typische Gamma Alkoholiker,Immer rein bis Anschlag.Früher hab ich euch Quartalssäufer immer beneidet ,ihr könnt wenigstens mal Pause machen zwischen den Exessen das konnt ich nie.Aber heute nachdem ich erstmal gescheckt habe was es doch alles für verschiedene Alkoholikerarten (Trinkmuster)gibt,beneide ich niemanden mehr der trinkt egal ob er aufhören kann oder nicht.
Denn Alkohol gehört einfach nicht mehr zu meinem Leben.
Und wie sagte doch schon unser lieber Herr Bürgermeister:Und das ist auch gut so!!!

Schönen abend noch
Norbert


demian60 Offline




Beiträge: 109

11.02.2006 18:54
#14 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

@ BukTom ....

Zunächst: 15 Jahre ist eine gute Zeit. Weiter so.

Dann stimmt meine Vermutung mit dem Epsilon wohl. O.K.

Kleines Mißverständnis; Zitat BukTom: Auch für mich ist es eigentlich unbegreiflich, daß Menschen wie Du in den "Trockenphasen" geringere Mengen Alk trinken können, ohne einen Kontrollverlust zu haben.

Entweder hab ich mich wo verschrieben oder du hast dich ein wenig verlesen. Während der Trockenzeit trink ich nichts. In der nassen Zeit trink ich zu Hause dann und wann ein wenig Rotwein bevor ich wieder rausgeh. Ich bin ein Gesellschafts-Epsilon. Wenn ich trocken bin, denk ich gar nicht drüber nach ob ich was trinken will oder nicht. Ich weiß wohl, daß es den Alkohol gibt, seh ihn ja täglich im Supermarkt - und wenn ich ihn da stehen seh, im Regal, dann "weiß" ich auch, daß ich ihn nicht trinken darf. Und er geht mir auch nicht ab. Sonst hätte ich wohl kürzere Intervalle.

Oder kürzer: Wenn ich ein Glas trinke, ist der Kontrollverlust vorprogrammiert. Das weiß ich. Es gibt keine geringe Menge in der Trockenphase. Dann ist die Trockenphase zu ende.

Gruß, Willi


tommie Offline




Beiträge: 10.571

11.02.2006 19:00
#15 RE: Bin ich wirklich ein Alkoholiker ? sorry, Überläng antworten

Hallo Willi

Auf deine Frage:

Zitat
Gepostet von demian60
Entspricht dieses Bild dem eines klassischen Alkoholkranken?


hast du dir eben selbst die Antwort gegeben:

Zitat
Gepostet von demian60
... dann "weiß" ich auch, daß ich ihn nicht trinken darf. Und er geht mir auch nicht ab. Sonst hätte ich wohl kürzere Intervalle.
Oder kürzer: Wenn ich ein Glas trinke, ist der Kontrollverlust vorprogrammiert. Das weiß ich.




tommie


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