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Saufnix
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Dieses Thema hat 70 Antworten
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Saftnase Offline




Beiträge: 1.206

27.01.2006 13:55
#61 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Hallo Renatita,

ich kann dir nur raten, alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass du diesen Drachen aus der Wohnung bekommst und dann den Kontakt total abbrichst.
Meine "Mutter" übertrifft deine bei weitem. Allerdings ist sie so dermaßen hinterhältig und heimtückisch, trägt eine wohlwollend scheinheilige Maske und ist stets "hilfsbereit". Ich kann sagen, dass sie 10€ großherzig spendiert und keiner merkt, dass sie dem anderen dafür 1000€ aus der Tasche zieht. Dieser Drachen ist über 80 und unermüdlich in ihren Gehässigkeiten und dem Ausbeutertum.
Mich bekam sie nur um geheiratet zu werden und ich merkte gar nicht, dass sie mir mit knapp 15 Jahren einen Typ "zuschanzte", der mir gefiel und der mich dann als Jungfrau vergewaltigte und sie Geld dafür kassiert hat.Aus Angst habe ich nie darüber gesprochen. Du siehst, es gibt nichts, was es nicht gibt an Verkommenheit zum eigenen Wohl.
Ihre Taten sind dermaßen getarnt, dass ich es nicht glauben konnte, als ich vor 3 Jahren nüchtern wurde und alles begriff. Eine nüchterne Tochter konnte sie nicht gebrauchen und als sie jemanden, der die Möglichkeit dazu hat, zum Datenschutzmißbrauch anstiftete, wo mein Alkoholismus dann in der Verwandtschaft bekannt wurde,was sie längst ahnte aber keiner geglaubt hätte, wollte sie mich heimtückisch mit Gift im Kaffee, was nur im Liegen wirkt, umbringen. Aber dazu musste ich müde werden.
Da ich mich seit 2 Tagen bei ihr aufhielt, erklärte sie einem bekloppten Verwandten, der ebenfalls zu besuch war, dass ich nichts trinke und bestimmt einen Entzug bekomme.
Daraufhin hat der Idiot heimlich Alkohol in Mineralwasser gekippt, was ich nicht trank. Eine innere Stimme warnte mich, weil die Umstände, wie mir das Wasser angeboten wurde, so komisch waren, dass ich verzichtete. Ich lag um Mitternacht wach im Bett und nach ungefähr 5 Minuten begann der Alptraum meines Lebens........Ich überlebte, weil ich aufstand, und mir wurde von ihr suggeriert, dass ich an Leberzirrhose leide. Weil ich nicht krankenversichert war zu der Zeit, was sie wusste, wurde kein Arzt geholt. Ich war nicht fähig Entscheidungen zu treffen. Aufgrund anderer Umstände wagte ich es nicht zum Arzt zu gehen und glaubte noch, sie hätte aus Mitleid so gehandelt. Ich wurde auf eine völlig falsche Spur geleitet und lebte viele Monate in Angst und Schrecken. Sie ergötzte sich daran, weil sie nur innere Zufriedenheit findet, wenn andere leiden.
Wenn ich gestorben wäre, hätte der Arzt einen plötzlichen Herztod bei Alkoholismus, den sie ja verbreiten lies, diagnostiziert und um das Ganze perfekt zu machen, hätte sie meinem Mann die Schuld gegeben, dass ich zur Trinkerin wurde. Es ist ihre Methode, grundsätzlich Ex-Schwiegerkinder dermaßen zu verleumden, dass sie keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen und nicht wissen warum. Aber ich weiss, wie sie es macht.
Zur Zeit ist sie damit beschäftigt meinen Mann in unglaublicher Form in ihrer Nachbarschaft zu verleumden, was wir an den Gesichtern der Leute erkennen, die uns voller Entsetzen anschauen und sich wegdrehen, wenn wir mal mit dem Auto vorbei fahren. Sie fühlt sich sicher, ahnt aber nicht, dass sie seit Monaten im Visier der Kripo ist.
Da sich ja bei mir kein Gift im Körper mehr feststellen lässt und ich zu spät die Kripo einschaltete, weil ich dachte, dass das keiner glaubt, ist das Ganze nur über unterlassene Hilfeleistung aufzuklären. Das ist auch schwierig, weil sie nicht merken darf, dass es um sie geht, denn ihr nächstes Opfer sitzt schon bereit, ohne es zu merken, weil er ebenfalls Alkoholiker ist, der nie merken darf wer diese von ihm "vergötterte und heilige" Frau tatsächlich ist.

Das Ganze habe ich alles ohne Alkohol ertragen und ich denke Renatita, das schaffst du auch. Aber entsorge um Himmels Willen deine Mutter aus deiner Wohnung. Sie ist dein Untergang. Ich denke auch, dass dir therapeutische Hilfe gut tun wird. Ich bin halt so eine Exotin, die sich bisher alleine aus allem rausgezogen hat und durch meinen Mann und die Tochter, eine unglaubliche Unterstützung hat.
Sie sind es, die mich auffangen, wenn ich mal nicht mehr kann, obwohl sie selbst aufgefangen werden müssen.


Alles Liebe
von Laila


Renatita ( gelöscht )
Beiträge:

27.01.2006 17:13
#62 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

um Gottes Willen Laila, kann es so etwas wirklich geben? Ist ja wirklich noch schlimmer als bei mir, ich dachte das ich schon alles toppe.
Ja wie auch immer, ich werde meine Mutter hier raus bringen, koste es was es wolle.
In unserer Nachbarschaft gibt es eine freie Wohnung, habe dort morgen einen Termin.
Ich denke das ich die Wohnung mit Sicherheit bekomme, dann ist das meiste meiner Probleme gelöst.
Ich halte Euch auf dem laufenden.

Liebe Grüße
Renatita


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

27.01.2006 18:18
#63 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

hallo Renatita,
gerade lese ich deine Geschichte.
"Dann kam ein Satz der mich höllisch traf. Sie hätte immer gehofft das ich mich todsaufen würde, dann wäre Sie mich Bastard endlich los. Denn Sie hätte mich immer gehasst, so wie Sie meinen Vater gehasst hätte, der ja glücklicherweise vor Ihr verreckt sei und Sie dadurch ein schöne Rente hätte."
// Da ist ja tatsächlich nur noch Lailas Geschichte schlimmer. Ich lerne daraus, dass ich mit meiner "nur"Adoptivmutter soherum gesehen noch gesegnet war. Deren Fantasie war nicht ganz so harsch wie die der deinigen, aber es reichte schon deswegen aus, weil der Terror täglich war, jahrelang. Aber es war ja nicht meine eigene Mutter, und so konnte ich mich eines Tages dann doch entschließen, sie durch einen einzigen Telefonanruf außer Gefecht zu setzen. Ich rief sie an (nicht umgeklehrt), beschimpfte sie kurz und sehr drastisch (kann ich hier wirklich nicht wiedeholen) und sagte dann 'Ende des Gesprächs + unserer Beziehungen'. Hörer drauf und Schluss!!! Das mögen sie nämlich nicht, wenn man ihnen entgegenpoltert.
Ansonsten schließe ich mich "Großem Bruder" an, vollinhaltlich. Noch eines dazu: es gibt hier keine positive Lösung, daher sofort Bruch und Ende. Du bist auch in keiner Weise verpflichtet, dich mit ihr verwandt zu fühlen. Sie hatten dich als Embryo nicht gefragt ob du diese häßliche Zicke als Mutter möchtest.
Ich weiß auch nicht, ob hier die einfache Hysterie ausreicht das Verhalten zu erklären.
Lösung: Koffer packen, sie zuvor am Stuhl festbinden, auf die Straße setzen samt ihren Klamotten. Wenn sie noch schreit und meckert, einen Eimer Wasser draufgießen, aber erst wenn die Polizei (vob dir gerufen wegen Belästigung, Hausfriedensbruch und Nötigung) bereits um die Ecke biegt, sonst wäre es Mordversuch deinerseits, weil sie sonst festfrieren würde, als eisiges Denkmal.
Alternative: für sie gar nichts machen, grinsen, kein Wort an sie, 5 tage lang fehlen, ohne Erklärung, falls sie fragt eine Maulschelle, aber anständig.
Auch ich nehme stark Anteil an deiner Katastrophe, Gruß Max


Renatita ( gelöscht )
Beiträge:

27.01.2006 18:38
#64 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Max,
ich sitze hier und lache, ja aus vollem Herzen. Dein Post ist so herzerfrischend, so mitreissend, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Ich denke das sich das Problem morgen löst.
Ich bin froh des es Euch gibt.

Renatita


felidaela Offline




Beiträge: 796

27.01.2006 21:02
#65 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Hi Renitita,

ich will dir ja nicht den Mut nehmen und besser als jetzt wird es allemal sein.

Zitat
In unserer Nachbarschaft gibt es eine freie Wohnung, habe dort morgen einen Termin.



Aber ob das wohl reicht? Sicher kannt du nicht mal eben sonstwo hin, aber Nachbarschaft? Wer wird sie daran hindern, ständig vor deiner Tür zu stehen?

Dennoch: Es ist ein guter Anfang!



Saftnase Offline




Beiträge: 1.206

27.01.2006 23:18
#66 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Hallo Renatita,

eine Wohnung in der Nachbarschaft halte ich nicht für sehr glücklich gedacht. Am besten ausser Sicht-und Reichweite ziehen und denken "nach mir die Sintflut".

Mein Drachen wohnt 1km entfernt. Ich hoffe aber, dass sie irgendwann in einer Zelle verschwindet......Gitter oder Gummi ist egal - nur weg.
Und genau dieses Warten zehrt halt an den Nerven. Ich bin nicht depressiv oder sowas, sondern mich überkommt ab und zu eine heulende Wut, kein Kummer.
Was in der Vergangenheit war, kann ich eh nicht ändern. Ich weiss, dass diese alte Schachtel vor Zorn platzt, weil ich ihr entkommen bin und im Grunde am Ende ihres Lebens, ihre Lebenslüge entlarvt habe. Wenn ich nicht dieses grauenvolle Erlebnis gehabt hätte, wäre ich nie dahinter gekommen, wer sie wirklich ist.
Da zeigt sich wieder, dass alles Perfekte, doch nicht so perfekt ist und welche schauspielerischen Qualitäten dieses Weib hat.
Die Nachbarn kennen sie nur als die "immer freundlich Hilfsbereite". Wie beknackt die sich tatsächlich auch dabei verhalten hat, wurde mir erst nüchtern klar. Die hat sogar mal einer Mieterin ihres Hauses morgens und abends das Garagentor auf und zu gemacht, weil die Mieterin zu "schwach" war. (Die war nicht zu schwach, sondern ihre Fingernägel zu lang.:grins2 Wer das sah, musste ja glauben wie "hilfsbereit freundlich" meine Mutter ist. Eine super Tarnung.

Mir ist es völlig egal, was die erzählt oder was die Leute meinen glauben zu müssen. Mein Mann und ich wissen wer wir sind und das zählt. Aber wenn die "Bombe" ihrer Identität platzt, dann sind wir im Vorteil, weil wir schon Zeit genug hatten, alles zu verdauen. Da werden so einige unsanft aus ihrer Traumwolke fallen.

Und das Schlimme ist, dass es von solchen ausbeuterisch habgierigen Weibern genügend gibt (kenne 2, die noch nicht so ganz extrem wie mein Drachen sind, aber auf dem Weg dahin)

Ich kann dir das Buch "Die Masken der Niedertracht" von Marie-France Hirigoyen empfehlen. Da werden die Tricks bzw. Verhaltensweisen dieser Zeitgenossen in Familie, Partnerschaft, Beruf oder durch "Freunde" fantastisch erläutert. Ist sozusagen meine "Erleuchtungs-Bibel" geworden.
Ich bleibe aber trotzdem auf dem Teppich und sehe nicht in Jedem so einen Gestörten - aber es hilft wachsam zu werden.

LG Laila


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

28.01.2006 11:36
#67 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

hallo Laila,
"das Buch "Die Masken der Niedertracht" von Marie-France Hirigoyen "
// hatte ich mir auf dein Anraten hin erworben. Super Buch, wo auch meine Schwiegermutter auf den ersten 50 Seiten wunderbar erhellt ist. Und immer mit grinsender Maske, und immer schön Schuld verteilen, Gruß Max


Saftnase Offline




Beiträge: 1.206

29.01.2006 00:55
#68 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Hi Max,

ich dachte, als ich verschiedene Kapitel in dem Buch gelesen habe, dass die Autorin meine Mutter persönlich kennt. Ist schon sehr aufschlussreich die Lektüre.

LG Laila


Peregrine Offline



Beiträge: 1.056

29.01.2006 12:47
#69 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Hi Laila,

Meine Güte... Als ich deine Geschichte gelesen habe, hat es mich noch viel mehr vom Stuhl gehauen. ich dachte auch Renatinas story wäre nur schwer zu toppen, aber du schaffst das micht Leichtigkeit.

Das Buch hört sich interressant an. Werde ich mir morgen mal bestellen, vielleicht lerne ich noch etwas über meine Mutter.

Liebe Grüße
Peregrine


Norweger Offline



Beiträge: 23

05.02.2006 18:31
#70 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Hallo Renatita, hier ist Norweger, bin richtig glücklich, habe wieder stundenweise Arbeit in einem Pflegediensr, im betreuten Wohnen, vielleicht wird mehr drauß, ansonsten muß ich im Moment höllisch aufpasseen, hatte mich so gefreut, hätte am liebsten einen getrunken, aber das wäre ja das Verkehrteste was ich jetzt machen könnten, also aufpassen, viele liebe Grüß an Alle da draußen Norweger


Renatita ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2006 21:43
#71 RE: puh, gestern ganz knapp dem Alkohol entkommen antworten

Norweger,

super finde ich wirklich ganz toll das Du wieder etwas in Deinem Beruf gefunden hast.
Siehste geht doch immer weiter. Ich komme gerade vom Spätdienst und bin ganz schön kaputt. Mache gerade Wechselschicht, bin dementsprechend wieder morgen im Frühdienst. Das ganze geht schon 13 Tage am Stück weil wir im Moment wegen Krankheit total unterbesetzt sind. So langsam gehe ich auf dem Zahnfleisch.
Ja kenne ich sehr gut, vor lauter Glücksgefühl würde man sich gerne ein Glas gönnen, aber super das Du das nicht getan hast. Wäre mit Sicherheit der größte Fehler, Dein neuer Job ist es wert.
Melde Dich mal wie es Dir dort gefällt.

Ganz liebe Grüße
Renatita


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