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Saufnix
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Dieses Thema hat 954 Antworten
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blondy1 ( gelöscht )
Beiträge:

15.11.2005 10:59
#76 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten



ich habe gestern mit einem patienten gesprochen,seit einem halben jahr nichtraucher.

sonntag ne bergtour gemacht und ganz begeistert wie leicht und locker das ging*neid*im gegensatz zu früher


lg.blondy


Grosser Bruder Offline




Beiträge: 5.001

15.11.2005 11:05
#77 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Hi Blondy (Reddy ?),

halt einfach dieses Tag durch.
Jetzt sag' ich einfach mal in Prosa: Heute ist Tag 86 in meinem Nichtraucherleben, das sind dreimal so viel Euronen und abgenommen habe ich um die 3 kg. Ich fühl' mich toll, schwitze nicht mehr gleich beim Treppenlaufen und freu mich auf das Minitreffen.

LG Werner


ben bremser Offline



Beiträge: 955

15.11.2005 11:23
#78 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Mir ist aufgefallen, daß Leute, die getrunken haben, bis sie wirklich gesundheitlich massiv geschädigt waren, auch das Rauchen frühestens dann aufhören, wenn es gar nicht mehr anders geht. Und genauso wie beim Alkohol ignorieren sie ihre Schädigungen, so lange es irgendwie geht.

genau soo ist das...


blondy1 ( gelöscht )
Beiträge:

15.11.2005 11:26
#79 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

hai werner

einen großen bruder habe ich auch nochleider alkoholkrank.

glückwunsch zum nichtraucher-muss gestehn rauche gerademal eine oder zwei.

abgenommen-wie hast du das gemachthabe ja schon angst ich nehme zufreundin hat 15kg zugenommen und raucht jetzt wieder

lg.blondy aus dem sonnigen bayern


Friedi Offline



Beiträge: 2.581

17.11.2005 21:04
#80 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Einschließlich heute sind es ja noch 45 Tage. Ob man sich in dieser Zeit an einen empfundenen Tiefpunkt rauchen kann?

Auf irgendeine Weise möchte ich meinem guten Willen etwas nachhelfen.

Friedi


ben bremser Offline



Beiträge: 955

17.11.2005 22:09
#81 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Ob man sich in dieser Zeit an einen empfundenen Tiefpunkt rauchen kann?

...mit einem raucherbein könntest du es halbwegs schaffen!
(sagte der statiker...)


Friedi Offline



Beiträge: 2.581

17.11.2005 22:48
#82 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Hallo Ben,

jetzt hast du mich aus dem Gleichgewicht gebracht!

Ich sollte wohl doch eher die geistigen Voraussetzungen (Kraft) entwickeln, um etwas zu bewirken.

Friedi


minitiger2 ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2005 19:46
#83 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

viel Spass

Medizin
Die atemlose Epidemie
Von Ute Eberle

Für gewöhnlich wird die Erkrankung als Raucherhusten abgetan und vernachlässigt. Die Lungen aber kämpfen vergeblich gegen die chronische Entzündung der Bronchien


Die Krankheit ist eine der tückischeren. Oft arbeitet sie sich so behutsam in den Körper vor, dass jahrelang nicht auffällt, dass da drinnen ein Organ unwiderruflich zerstört wird. Allenfalls merkt der Betroffene möglicherweise, dass er beim Treppensteigen viel lauter keucht als früher. Doch leise Sorgen darüber werden gewöhnlich mit einem flapsigen Spruch übertönt. Man ist halt kein Jungspund mehr! Und vom Sportschaugucken wird man nicht fit! So geht das oft eine ganze Weile.

Dann aber mag es passieren, dass der Erkrankte schon beim Spazierengehen im Park schwer zu schnaufen beginnt. Richtig groß freilich wird der Schreck oft erst, wenn die Luft schon beim Ausräumen der Geschirrspülmaschine wegbleibt. Wenn Gartenarbeit unmöglich und der Schlaf unruhig wird, weil selbst beim Ruhen nicht mehr genug Sauerstoff in die Lungen zu strömen scheint.

Weltweit tötet die Krankheit knapp drei Millionen Menschen pro Jahr, etwa so viele wie Aids. In Deutschland allein sterben an ihr jährlich Zehntausende, und die Zahl derer, die hierzulande daran leiden, geht in die Millionen - drei bis vier, sagt die Deutsche Lungenstiftung, andere schätzen das Ausmaß sogar auf fünf bis zehn Millionen. Da ist es fast garantiert, dass jeder von uns zumindest eine Person kennt, die daran erkrankt ist. Dennoch haben nur wenige den Namen der Krankheit schon einmal gehört - oft kennen ihn nicht einmal die Opfer selbst. COPD: Das Kürzel steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease oder Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung.

Auch Jens Lingemann ahnte nichts von der Krankheit, als er vor fünf Jahren zusammenbrach und erst im Krankenhaus wieder aufwachte. Der 44-Jährige aus dem Ruhrpott betrieb damals sein eigenes Taxiunternehmen, hatte 13 Angestellte. Er war einer, der mit fünf Stunden Schlaf auskam. Er kannte kein Weihnachten, kein Neujahr, arbeitete am liebsten nachts. Dann fiel er um. Eine Kohlendioxidvergiftung, weiß er heute.

Die Rettungssanitäter beatmeten ihn künstlich, doch Lingemanns Lunge war bereits so porös, dass sie dabei platzte. Eine Woche lang lag er im Koma, zwei Wochen auf der Intensivstation. Heute schafft er es ohne Gehhilfe kaum bis zum Briefkasten. Er atmet mit Hilfe eines Sauerstoffschlauchs, der sich aus dem Steg seiner Spezialbrille in seine Nase schlängelt. Das andere Ende mündet in einen portablen Tank, den Lingemann alle zehn bis elf Stunden neu füllen muss. Statt eines Unternehmens leitet er heute eine COPD-Selbsthilfegruppe und bemüht sich, Gesunde über das Leiden aufzuklären - Dinge, die er im Sitzen erledigen kann.

COPD zu verstehen ist nicht einfach. Denn es verbirgt sich dahinter kein klares Krankheitsbild, sondern eine Reihe von krankhaften Veränderungen der Atemwege, die ganz individuell ausfallen können. Zwei Dinge aber sind ihnen gemein: Sie behindern die Luftaufnahme, und sie sind in großen Teilen irreversibel.

So leiden viele COPD-Erkrankte am Emphysem, einem Zustand, bei dem entzündliche Prozesse die Wände zwischen den Lungenbläschen auflösen. Eine gesunde Lunge besitzt Millionen von Lungenbläschen, deren Oberfläche zusammen der eines Tennisplatzes entspricht. Jeden Tag tauscht der Körper über sie 10000 bis 20000 Liter Luft aus. Statt Trauben kompakter Einzelkammern entstehen große, labbrige Blasen, die nicht nur sehr viel schlechter Sauerstoff aufnehmen, sondern auch das umliegende Lungengewebe behindern.

Andere COPD-Kranke kämpfen mit chronischer Bronchitis, einer Entzündung der oberen Atemwege, auf die der Körper reagiert, indem er zähen Schleim absondert. Gleich Pfropfen setzt er sich in den Bronchien fest, die zudem oft noch zusätzlich verengt sind. Und eine Reihe von COPD-Patienten leidet sowohl an chronischer Bronchitis als auch am Emphysem.

COPD äußert sich meist in einem chronischen Husten, pfeifendem Atem, Kurzatmigkeit und Auswurf. Doch es ist ein Zeugnis dafür, wie langsam der Zerfall voranschreitet, dass viele Betroffene erst zum Arzt gehen, wenn sie bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion eingebüßt haben. Einer der Ärzte, bei denen sie dann landen, ist Klaus Rabe.

Rabe ist ein deutscher Lungenspezialist, der heute die pulmonologische Abteilung der Universitätsklinik Leiden (Niederlande) leitet. Er ist ein vergnügter Mensch, ein Summen kündigt sein Kommen bereits im Gang an. Er trägt Bundfaltenhosen und ein gestreiftes Hemd, dessen Ärmel er hochgekrempelt hat, und er tendiert dazu, die Dinge beim Namen zu nennen. Gemeinsam mit zwei Dutzend Lungenspezialisten aus der ganzen Welt rief Rabe 1997 eine Initiative namens GOLD ins Leben: Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease. In Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsbehörde WHO und dem amerikanischen National Heart, Lung, and Blood Institute hat es sich GOLD zum Ziel gesetzt, chronische obstruktive Lungenerkrankungen zu bekämpfen, und das heißt vor allem: mehr öffentliche Aufmerksamkeit darauf zu lenken. "Viele können mit COPD wenig anfangen", sagt Rabe. "Das ist ein Problem. Bei Krebs weiß jeder, was gemeint ist." Wie aber kann es sein, dass eine Erkrankung, die Millionen täglich um Luft ringen lässt und Zehntausende tötet, so wenig Beachtung findet? Vor allem ein Grund ist gewichtig: Die Erkrankung gilt als hausgemacht, als so selbstverschuldet wie eine Trinkerleber.

Chronische obstruktive Lungenerkrankungen entstehen vor allem durch das regelmäßige Einatmen von Rauch über einen langen Zeitraum. In seltenen Fällen kann die Krankheit auch durch einen Gendefekt ausgelöst werden. In Entwicklungsländern, wo oft noch mit Kohle, Holz oder Dung geheizt und gekocht wird, erkranken besonders oft Frauen daran - eine indische Hausfrau etwa steht im Durchschnitt sechs Stunden täglich in der Küche. In Europa und Nordamerika aber befällt COPD fast ausnahmslos Raucher, zumeist mit 20 bis 25 "Schachteljahren". Als Schachteljahr bezeichnen Experten 20 Zigaretten pro Tag über die Dauer von zwölf Monaten. "In Deutschland gäbe es kein COPD, wenn es keinen Zigarettenrauch gäbe", sagt Rabe. "Punkt."

In seinen Augen ist das irrelevant. "Sie würden ja auch keinem Diabetiker die Behandlung verweigern, weil er sich falsch ernährt hat, oder?" Das Manko trug dazu bei, dass die Gelder lange in die Erforschung anderer Krankheiten flossen. "Asthma war sexy, COPD schmutzig", sagt Rabe. "An Asthma sterben ein paar tausend Menschen pro Jahr. Bei COPD erreichen wir das in einer Woche." Nicht zuletzt durch die Anstrengungen von GOLD ändert sich diese Einstellung seit ein paar Jahren, doch bis heute steht COPD im Schatten der großen "Volkskrankheit". Weil sich die Symptome ähneln, wird COPD etwa noch immer oft als Asthma fehldiagnostiziert. Für die Betroffenen kann das schlimme Folgen haben, da Asthmamedikamente nur bedingt gegen COPD helfen. Ein einfacher Lungenfunktionstest, genannt Spirometrie, könnte Klarheit schaffen, doch werde dieser von den Hausärzten viel zu selten durchgeführt, klagt Rabe.

Selbst im Tod bleibt die Wahrheit oft verborgen. Die meisten COPD-Patienten ersticken nicht etwa, sondern sterben, weil ihr Herz stehen bleibt - ausgelaugt von der Anstrengung, ausreichend Luft in die zerstörte Lunge zu saugen. Nicht selten werden sie deshalb als Herztote registriert. Weil man zudem davon ausgehen muss, dass viele Betroffene nie zum Arzt gehen, weil sie ihr Leiden als harmlosen "Raucherhusten" abtun, glauben Experten, dass in Europa bis zu 75 Prozent aller COPD-Fälle nie erkannt werden. "Lungenärzte sind keine guten PR-Leute", sagt Rabe und beugt sich über den Schreibtisch. "Auf jeder Zigarettenschachtel steht, dass Rauchen die Haut schrumpelig macht, dass es Krebs und Herzkrankheiten auslöst und Kindern schadet - aber nicht, dass es COPD verursacht."

Angesichts dieser Umstände ist es schwierig, das Ausmaß der Erkrankung abzuschätzen, doch Epidemiologen haben überschlagen, dass weltweit rund 600 Millionen Menschen an COPD leiden. Und es werden wohl noch viel mehr werden. Seit 1990 marschierte COPD in der Statistik der weltweiten Todesursachen bereits von Rang sechs auf Platz vier. Bis 2020 wird es voraussichtlich Rang drei erobert haben, vor Massenkillern wie Tuberkulose, Lungenentzündungen, nur geschlagen von Herzgefäßerkrankungen und Schlaganfällen. Speziell in den Industrieländern steigen die Sterberaten für COPD schneller als für jede andere Erkrankung. Ein Großteil der Zunahme geht auf das Konto von Frauen, die immer öfter zur Zigarette greifen. Im Jahr 2000 starben erstmals mehr Frauen als Männer an COPD.

Wenn es regnet und die Feuchtigkeit auf die Luft drückt, ringt Jens Lingemann besonders schwer nach Atem. Sehnsüchtig wartet er dann, dass es aufklart - bei schönem Wetter schleppt er sich gern auf die Terrasse, wo er oft stundenlang in der Sonne sitzt. Statt 3,7 Liter - wie es für einen Mann seines Alters normal wäre - fasst seine Lunge nur noch 500 Milliliter, so viel wie eine kleine Milchpackung. Das reicht weder zum Treppensteigen noch zum Schuhebinden, und selbst zum Duschen muss sich der 44-Jährige auf einen Hocker setzen. Er schläft nicht viel. "Ich müsste ein Fantast sein zu glauben, dass ich sehr alt werde, da will ich meine letzten Jahre nicht auch noch verschlafen", sagt der Vater eines zehn- und eines 17-jährigen Sohns.

COPD ist nicht heilbar, doch es gibt heute Medikamente - bronchialerweiternde Mittel wie Beta-2-Sympathomimetika und Entzündungshemmer wie Kortikosteroide -, die ihren Fortgang bremsen und Symptome lindern können. In schweren Fällen entfernen Ärzte chirurgisch besonders große Emphysemblasen. Auch eine Lungentransplantation ist möglich, erfordert aber lange Wartezeiten und ist riskant - 20 Prozent der Empfänger versterben bereits im Jahr nach der Operation.

Die beste Therapie aber halten nur wenige Patienten durch: nicht mehr zu rauchen.

© (c) DIE ZEIT 17.11.2005 Nr.47


Friedi Offline



Beiträge: 2.581

18.11.2005 21:44
#84 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Hallo Minitiger,

die Krankheitsbeispiele sind genau die, wo die Raucherin erleichtert denkt:

Soooo schlimm ist es ja bei mir nun wirklich nicht.

Aber genau da möchte ich auch nicht hinkommen.

Der Artikel gibt mir schon zu denken. Im Grunde weiß ich es ja und habe es vielleicht Sylvester auch noch nicht vergessen.


Friedi


Grosser Bruder Offline




Beiträge: 5.001

18.11.2005 22:54
#85 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Hallo Friedi,

Zitat:
Die beste Therapie aber halten nur wenige Patienten durch: nicht mehr zu rauchen


In etwa 1 Stunde un 10 Minuten beginnt Tag 90 (*3 in Euronen),
ich habe keinen Raudruck,
ich gehe seit 1.11. 2 mal täglich walken (u.a. wegen Übergewicht) - der innere Schweinehund der faulenzen will ist besiegt,

und fühl mich sauwohl.

Na, wie wär's und mach' mit
Werner


ben bremser Offline



Beiträge: 955

18.11.2005 23:51
#86 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

fühl mich grad so unheimlich "bestimmt"!

seit dem artikel hust ich mir auch ganz schön was.
ungeduld macht sich grad breit,
solange noch ,
die 44 tage (mal auf die uhr kuck...ja stimmt eben noch.)

weiss nicht warum,
aber irgendwie wär es mir tröstlich,
silvester dann zu wissen,
dass dort draussen jemand ist
dem es genauso geht wie mir.
vielleicht...


soyyo Offline




Beiträge: 832

19.11.2005 01:02
#87 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

nun, ben, Friedi,

die vielleicht-silvester-glocke hat in mir ihr bimmeln, und zwar von heute aus gesehen so, dass ich's versuchen werde, und sei's, dass ich damit auf die schnauze falle und dabei denke, na danke (wem auch immer), dass da gerade eben keine kippe drin war. was dann kommt, ist, so sehe ich das momentan, vielleicht-sache.

un ich sach mal, heut am 43sten vor bimmelbammel, mir schmeckt der tabak auf eine bisher nicht gekannte weise (oder doch nur selten ähnliche). das mag jetzt heissen, was es mag, naja, ich mag ihn gerade sehr, den tabakrauch, so heisst das auf deutlich sucht und kein komma anders. das heisst doch aber nix ... soll, will, mag, könnte ...
vielleicht. vielleicht heisst jetzt, ich werde es versuchen. und was wird, das wird ...

zum beispiel bis dahin, wenn er so weiterwalkt, dem Grossen Bruder das zur sache der substanz. in wieviel tagen minus wieviel pfund? o-o, wenn er da mal bloss nicht strichig wird ...


Friedi Offline



Beiträge: 2.581

19.11.2005 09:06
#88 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Ich möchte mal schreiben, was mich rund ums Aufhören gerade beschäftigt:

Meine Wunschvorstellung ist, dies in einer andern Umgebung als meiner alltäglichen zu tun. Mir schweben da lange, einsame Strandwanderungen auf Fuerteventura vor. Dem steht entgegen, dass ich meine kleine alte Hündin, solange ich sie noch habe, nicht allein lassen will. Sie ist 14 Jahre 7 Monate alt, nahezu blind und taub, sonst aber noch gut beisammen. Sie erfordert aber sehr viel Geduld bei Spaziergängen, und ich kenne hier niemanden, dem ich sie anvertrauen könnte oder der überhaupt bereit wäre, sich um sie zu kümmern. Eine Tierpension möchte ich ihr nicht mehr antun. Ich selbst musste aus beruflichen Gründen vor vier Jahren in ein neues Bundesland ziehen und habe mir eine Wohnung in der Innenstadt nahe meiner Arbeitsstelle genommen, so dass ich in der Mittagspause immer nach meinen Tieren sehen kann.

Da ist nämlich auch noch der Kater, den ich vor einigen Jahren von meinem Sohn übernommen habe. Mein Sohn hatte ihn Sol getauft, weil er „hell wie die Sonne“ ist. Schneeweiß von Kopf bis Fuß, sehr lang gestreckter Körper und hohe Beine. Eine wirkliche Schönheit. Katzenerfahrung hatte ich gar keine, und anfangs sagte der Kater mir nicht viel. Er war eben da und schlich herum. Im Lauf der Zeit hat er sich aber voll in mein Herz geschlichen mit seiner Anhänglichkeit und seinem Schmusen und Schnurren. Ihn hatte ich schon in der Katzenpension und weiß, dass er dort gelitten hat.

Das Problem der Tierbetreuung müsste ja auch gelöst werden, wenn ich (hoffentlich nicht) mal ernsthaft erkranken würde. Aber bisher mochte ich noch niemanden fragen.

Versucht aufzuhören habe ich schon oft. Diesmal sollte es schon ernst werden. Als Alternative zu Fuerte kann ich mir sehr gut Sylts Westküste vorstellen. Oder die östliche Ostsee, die ich noch nicht kenne. Da könnte ich den Hund mitnehmen und den Kater (Augen zu und durch) in die Tierpension geben. Aber Nord- oder Ostsee im Winter?

Naja, mit solchen Überlegungen wie meinen hier kann man sich noch aufhalten, so lange es einem gut geht. Minitigers Artikel habe ich gestern Abend nach dem Freitagsmeeting gelesen. Ein Gruppenfreund hatte uns mitgeteilt, er werde künftig selten oder gar nicht mehr kommen können, nachdem er die Diagnose Speiseröhrenkrebs erhalten hat. Ich habe dann noch etwas gegoogelt und bin in ein Forum von Angehörigen und Betroffenen dieser Krankheit gelangt. Alles sehr bedrückend.

So, jetzt will ich mal mit meiner lieben kleinen Alten Gassistehen, denn Gehen ist nicht mehr viel. Unsere Spaziergänge bestehen in ein Meter gehen, fünf Minuten schnuppern, ein Meter weiter, noch mal zurück und so weiter. Ist trotzdem schön.

Friedi


polar Offline




Beiträge: 5.749

19.11.2005 11:36
#89 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

moin ihr esistjanochnichtsoschlimmdenker,

also ich persönlich habe aufgehört bevor es der arzt mir geraten hatte.

nach 30jahren rauchen (am schluss 2-3pakete/tag) konnte ich mir etwa vorstellen wies in meinen lungen ausschaut.

wie schlimm es bei euch ist merkt ihr dann wenn ihr aufhört.

ich habe jetzt nach einem 1/2 jahr manchmal so nen husten mit so gut nach teer riechenden, bräunlichen material drin.

ihr könnt natürlich auch mit aufhören warten bis zur diagnose lungen-, kehlkopf- oder weissnichtwasfürnenvomrauchenhervorgerufenen krebs.

rauchen tötet nämlich !

viel glück am silvester

LG

rolf


Grosser Bruder Offline




Beiträge: 5.001

29.11.2005 14:14
#90 RE: der "vielleicht-silvester-club" antworten

Moin, moin,

Seit hundert Tagen inklusive heut,
Ist's aus mit Rauchen liebe Leut'.

LG Werner


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