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Saufnix
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Dieses Thema hat 25 Antworten
und wurde 2.060 mal aufgerufen
 Deine eigene Alkoholkarriere
Seiten 1 | 2
Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 13:43
RE: Ich, Bettina antworten

weiß garnicht wie ich anfangen soll,
probier´s mal.
Bin 1962 geboren,war garnicht gewollt,es war wohl ein "Unfall" meiner Eltern!!
Wurde mir so mit etwa 20 Jahren gesagt.
Aber es stellte sich im nachhinein als nützlich da.
Als Mädchen mit zwei älteren Brüdern,
naja, Jungen können eben nicht so im Haushalt mit anpacken als Mädels.
Ich glaube es ging schon in dem Kindergarten los, ich wurde immer als erste abgegeben, und als letzte abgeholt.
Ich kann mich noch erinnern daß ich immer alleine auf der Bank saß um abgeholt zuwerden.Die Kindergärtnerinnen meckerten immer,natürlich nicht mit mir, aber ich habe gemerkt,es ging um meine Mutter.
Wenn ich geweint habe bekam ich eine Backpfeife und sollte still sein.
Ich durfte nicht weinen.
Dann erinnere ich mich an mein Grundschulalter,
war ich glücklich eingeschult zuwerden.
Aber nach nicht langer Zeit merkte ich, das ich nicht genug Zeit hatte mich auf meine Schule zu konzentrieren,mußte immer meiner Mutter zu Verfügung stehen,Hausarbeit,Nachbarn um Geld anpumpen,mit einem Zettel an der Bude gehen (für Zigaretten und Schnaps) auf "Kuki" anschreiben lassen.....
Bin dann mit circa 7 Jahren an der Bude gegangen um mir Bonbons zu kaufen, und mußte mir vom Inhaber anhören:
"sag mal deiner Mutter ,die soll mal ihre Schulden bezahlen!"
und hielt meine zwanzig Pfennige fest!!!!

Es ging so Jahre weiter.
Dann kam ich zur Hauptschule und es ging ebenso weiter.
Wie gerne hätte ich eine höhere Schule besucht!!
Das Zeug dafür hatte ich, aber keine Zeit weil ich ständig die Bedürfnisse meiner Mutter nachkommen mußte.
Mein Vater war immer stolz auf mich, egal was ich machte- ich war sein Nästhäkchen, ein Mädchen!!
Ich muß zugeben das ich immer meinen Brüdern im Vorteil war ( meinem Vater gegenüber), aber er hatte keine Zeit für mich, er ging Arbeiten.( Ich habe immer von meinem Vater das Auto bekommen, meine Brüder mußten ihn immer beknien und haben es trotzdem nicht bekommen)
Ich glaube meine Mutter hat mich immer nur benutzt!!
Ich habe auch keine Liebe von ihr bekommen!!
Kein " Drücken" keine Schmuseeinheiten,kein Verständnis und vor allem keine Zeit, sei es zum zuhören gewesen oder um eigene Probleme ( Pubertät)...
Dann in der siebten Klasse lernte ich meine damalige Freundinn Gabi kennen, sie war zwei Jahre älter als ich.
Die war für mich die Größte, Rauchen, Lambrusco,Schule schwänzen und Jungens!!Ich erinnere mich, ich war ca. 13 Jahre alt,mein Bruder (4Jahre älter) kam nach hause und bat mich zu ihm ins Bett,naja,es war mein Bruder, er fing an mich zu befummeln!! Ich hatte Angst ihn abzuweisen,
aber Gott sei Dank merkte er, das ich seine Schwester war (er war damals merkwürdig) heute weiß ich das er zugedröhnt war mit Drogen.Ich trank "Apfel Tri Trop mit Appelkorn-fast täglich und es gefiehl mir so zugedrönnt zu sein!!

Schnell geriet ich aus den Fugen, habe ich schon geraucht wie ein Schlot, Schule geschwänzt,Alkohol getrunken,mich für Jungen interessiert,Leute belogen und betrogen und so manchesmal ein durchgezogen...

Das andere möchte ich hier nicht detaliert schildern!!
Mit 14 hatte ich den ersten Suizidversuch.
Ich schaffte gerade so eben meinen Hauptschulabschluß!!
Immerhin
Mit 14 haben mich mein Onkel und meine Tante mit in den Urlaub genommen,nach Österreich
da wurde ich vergewaltigt!
Konnte aber mit niemandem darüber sprechen!
Mit 15 bin ich mit meiner Freundinn Gabi einfach nach Düsseldorf mit zwei wildfremden Männern abgehauen, warum???
Daß weiß ich bis heute nicht, aber es war schrecklich,
Vergewaltigung Erpressung und jede menge Ärger!!!
Mit 15,5 lernte ich einen Mann kennen,er war 3,5 Jahre älter als ich, aber nicht der richtige.
Schlimmer als meine Mutter!!!!!
Dann mit 16 lernte ich meinen Mann kennen, mit dem ich heute noch zusammen bin.

Im großen und Ganzen bin ich glücklich,
Habe auch schon in letzteren Beitägen über meinem Mann geschrieben.
Habe auch im Moment keine Lust über ihn zuschreiben!!!
Ein anderes Kapitel!!

Was ich euch jetzt sagen möchte ist,
ich habe versagt
habe wieder mit dem Trinken angefangen,obwohl ich von Dienstag bis Samstag um 4.30 Uhr aufstehen muss,
aber ich gehe regelmäßig arbeiten, weiß manchmal garnicht wie ich hin gekommen bin
Ich merke doch schon das ein oder andere mal, das mein Körper und meine Seele es nicht aushalten.
Habe meine ambulante Theraphie in den Wind geschossen und zum Psychotherapeuten gehe ich schon lange nicht mehr.
Habe ihn vor zwei Wochen angerufen und gesagt mir geht es blendent.
Er fragte: was macht der Alkohol"?
Ich sagte: Nichts!!!!


Bin nun fast 43 Jahre alt-oder jung???

Weiß nicht wie ich mit Alkohol umzugehen habe,
gestern abend habe ich nur drei Flaschen Bier getrunken,
heute ab 10.15Uhr bis jetzt schon vier Flaschen.
Manchmal brauche ich nur 3-6 Flaschen Bier, manchmal 3-4 Flaschen Wein.
Meine Karrierere ist wohl noch nicht zu ende,
aber irgendwie mache ich mir Sorgen um mich.

Soll das mein Leben sein, nein.
Ich trinke aber auch gerne und denke immer,
sooo schlimm ist es bei mir noch nicht.

Aber ich weiß es kann ganz schlimm werden,
aber bei mir??? Das wichtigste habe ich vergessen,
meine Mutter fängt seit dem mein Vater tot ist wieder an mich zu vereinarmen.
Ich hasse sie!!!

[ Editiert von Bettina am 23.05.05 13:53 ]

[ Editiert von Bettina am 23.05.05 13:59 ]


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

23.05.2005 13:57
#2 RE: Ich, Bettina antworten

Hallo Bettina !

Du weißt, ich war eine deiner schärfsten "Kritikerinnen" hier.

Was du hier ge/beschrieben hast, zollt meinen ganzen Respekt.
Du scheinst endlich den Mut zu haben, eine Kapitulation vor dem Alk in Erwägung zu ziehen und du merkst, das deine Lebensgeschichte etwas damit zu tun haben könnte, warum du trinkst.

Zwei Dinge :

Zitat
Ich merke doch schon das ein oder andere mal, das mein Körper und meine Seele es nicht aushalten



und

Zitat
Ich trinke aber auch gerne und denke immer,



und du hoffst, bei dir wird das nicht schlimm.

Ich glaube, das du letzten Endes genau weißt, das du nur eine Chance hast, wenn du aufhörst und deine bereits begonnenen Schritte in Richtung Abstinenz weiterführst.
Ich glaube weiter, das du dann ( aber erst dann ! ) auch deine Vergangenheit aufarbeiten kannst in einer Therapie ( das mache ich übrigens auch gerade ).

Du wirst dich auch weiterhin als ein Versager und nichts wert fühlen, wenn du das nicht tust und machst dir so im Kopf immer wieder einen Grund um zu trinken.
Das ist ein Teufelskreis.

Und du weißt, wie du da rauskommst !

Gruß
Bea


Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 14:22
#3 RE: Ich, Bettina antworten

Hi Beachen,

ja, wir kennen uns zu gut

ich habe schon eine Theraphie vor über einem Jahr begonnen,habe sie aber vor zwei Wochen abgebrochen, weil ich der Meinung war,
mir geht es gut!!
Villeicht war das der Auslöser??
Glaube aber kaum, denn ich trinke im Moment sehr gerne.
Ist es weil ich seit langer Zeit auch mal wieder Geld in der Haushaltskasse zuschustere,
mein Selbstwertgefühl wieder aufarbeite,oder einfach weil ich wieder unter Leute bin??
Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur eines: Ich fange wieder an und das ist nicht gut!!
Über einem Jahr habe ich Citalophram eingenommen,
und jetzt einfach abgesetzt!!
Wollte mir und anderen beweisen das ich das nicht brauche!!!
Fehlgeschlagen, mir ist schwindelig,schlafstörungen,schlechte Laune,Bock auf nichts,freue mich noch nicht einmal auf mein Lohn!!
Aber das darf nicht der Grund sein wieder mit dem saufen anzufangen!!

Bettina


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

23.05.2005 14:29
#4 RE: Ich, Bettina antworten

Zitat
denn ich trinke im Moment sehr gerne



.... tust du das wirklich ???
Ich glaube nicht, das redest du dir ein, damit das Gewissen nicht so schlecht ist.

Zitat
Fehlgeschlagen, mir ist schwindelig,schlafstörungen,schlechte Laune,Bock auf nichts,freue mich noch nicht einmal auf mein Lohn!!



da ist es immer schwer, was zuerst da war, die depressive Verstimmung oder das Saufen.
Ich denke - lasse es mich mal so formulieren - wenn du nicht saufen würdest, hättest du keine Schlafstörungen, keinen "kein Bock auf nichts" usw.
Andersrum wird ein Schuh draus.

Zitat
Aber das darf nicht der Grund sein wieder mit dem saufen anzufangen!!



Es gibt keinen Grund um zu saufen !

Liebe Bettina, warte doch nicht, bis es dir noch schlechter geht oder du bereits alkoholbedingte körperliche Folgeschäden bekommst ( und die sind in der Menge Alk/Tag sicher ).
Tue jetzt was, dann klappt das auch mit dem Selbstwertgefühl - denn das findest du nicht in der Bierflasche.

Gruß
Bea


Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 14:48
#5 RE: Ich, Bettina antworten

Nein Bea,
so richtig gerne trinke ich nicht,
aber es ist für mich im Moment ein befreiendes Gefühl,
dann habe ich die Ars..leck..einstellung.

Villeicht brauche ich ja auch nur Selbstmitleid??
Ich weiss es im Moment nicht so genau.
Im Moment bin ich nur wahnsinnig im Stress.
4-5 mal die Woche Markt, und dann noch
Spargel-und Erdbeerzeit!!!
Habe auch keine Pause um mal zehn Minuten abzuschalten!
Aber das ist es ja was ich wollte, arbeiten und unter Leute kommen!
Montags, wenn ich frei habe,
weiß ich manchmal nicht mehr was ich als erstes machen soll,
Frisör, Sonnenbank, Mutter besuchen, Wohnung, Garten.....

Ich glaube das ist mein Problem Nummer Zwei.
Nummer Eins: Alkohol!!

Bettina


Lissy01 Offline




Beiträge: 2.780

23.05.2005 14:58
#6 RE: Ich, Bettina antworten

Hallo Bettina,

bist Du nicht mehr zur Therapie, weil Dir dort was nicht getaugt hat?

Oder ehr weil sie Dir beim Saufen im Weg stand?

Wenn auch nur ein Bischen das Gefühl hattest, daß Dir die Therapie was gebracht hat, dann geh doch einfach wieder hin. Die haben dort sicher Verständnis.

Ich kann mir vorstellen, daß Du in der Therapie an einen schmerzhaften Punkt gekommen bist (Du hast ja genug erlebt in Deiner Vergangenheit!:sprachlos und deshalb Dein Unterbewußtsein Dir weiß machen wollte, daß Saufen besser ist, als weiter die Therapie zu machen.
Aber dafür ist die Therapie ja auch da, daß diese Punkte hoch kommen und Du sie verarbeiten kannst.

Deswegen glaub ich, daß Du langfristig mit der Therapie besser lebst.
Aber daß kannst natürlich nur Du wirklich beurteilen.

Ich wünsch Dir, daß Du die Kraft findest, weiter Deine Vergangenheit zu beleuchten und ein Erlebnis nach dem Anderen abhaken kannst, so nach dem Motto:
"Es war zwar große Scheiße, was damals passiert ist, aber heute ist heute und das Heute möchte ich mir nicht durch's Trinken versauen."

Gruß, Lissy


StellaLuna Offline




Beiträge: 3.544

23.05.2005 15:05
#7 RE: Ich, Bettina antworten

Bettina,

"aber es ist für mich im Moment ein befreiendes Gefühl,
dann habe ich die Ars..leck..einstellung."

Genauso erging es mir auch, ich liebte das befreiende Gefühl, am besten war's denn noch, wenn ich mir am Abend davor ne gute Pfeife reinpfeifte, dann überkam mich so ein ruhiges Gefühl und ich musste nicht mehr müssen.

Und gleichzeitig möchtest du am freien Montag: Frisör, Sonnenbank und was weiss ich noch für nen Stress haben

Wenn du dein Problem Nr. 1, den Alkohol, dauerhaft weg lässt, dann bekommst du auch wieder ein Gespür für dich selbst und das, was du wirklich tun möchtest, also keinen hausgemachten Stress an freien Montagen.

Meine innere Ruhe und Stabilität ist im Übrigen ohne Alkohol und Drogen, ganz ehrlich und echt wieder zurückgekehrt, aber erst durch das Weglassen der Substanzen.

Viele Probleme haben sich wirklich in Nichts aufgelöst, aber erst, nachdem ich angefangen habe, mich und mein Tun zu überdenken und an mir zu arbeiten, aber es hat sich sowas von gelohnt, Bettina, und ich denke, du weisst, das ein abstinentes Leben auch für dich der Schlüssel für viele Probs in deinem Leben sein wird.

Geh Nr. 1 an, für Nr. 2 und nachfolgende wirst du dann die Kraft und Ruhe haben, so war und ist es noch immer bei mir

Liebe Grüsse
Patricia, die es vielversprechend findet, mit welcher Erkenntnis du jetzt vorankommen willst


StellaLuna Offline




Beiträge: 3.544

23.05.2005 15:11
#8 RE: Ich, Bettina antworten

...noch was....

Sehr viele trinkende Frauen, sowohl hier an Board, als auch draussen im RL und der Statistik, sind in früheren Jahren sexuell missbraucht worden, glaube das waren 43% der Trinkenden/Süchtigen (ich im Übrigen auch).

Ich gehe eine Therapie an, um die unverarbeitenden Dinge anzuschauen und halte das für wichtig, denn alleine schaffe ich diese Last weder zu verarbeiten, noch zu tragen, da brauche ich schon eine liebe Person, die mich an der Hand nimmt, um mit mir den Weg gemeinsam zu gehen.

Liebe Grüsse
Patricia


Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 15:17
#9 RE: Ich, Bettina antworten

Hallo Lisy 01
ja, die Teraphie hat mir etwas gebracht,
bis zu einem gewissen Punkt:
Bruder.
Ich habe mich nicht getraut zu schildern was damals passiert ist.Aus Scham glaube ich.
Bettina


StellaLuna Offline




Beiträge: 3.544

23.05.2005 15:25
#10 RE: Ich, Bettina antworten

Bettina, und genau da, solltest du weiter arbeiten.

Immer wenn ich an einem Punkt war, wo ich sagte, ich möchte nicht, kann nicht, traue mich nicht, oder, oder, war ich an dem Punkt, der für mich wichtig war.


Patricia


Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 15:28
#11 RE: Ich, Bettina antworten

Hallo Patricia,

ja ich glaube auch,
wenn ich damals keinen Alkohol getrunken und mir den ein oder anderen durchgezogen hätte ,
wäre mir das alles nicht passiert.

Aber das ändert nichts an die Einstellung meiner Mutter.
Ich wünschte mir, sie wäre an Stelle meines Vaters.
Und mein Papa ist nicht mehr da,leider.

Meine Mutter lebt.
Außerdem muß ich noch etwas hinzufügen,
zum Leben meiner Mutter gehöhrte immer Alkohol,
sei es beim Haare machen der Nachbarinnen,am Arbeitsplatz,
Familienleben,...

Ich glaube ich bin von dieser DRoge geprägt!!
Nein ,ich bin ich und möchte es ändern
weiß aber noch nicht genau wie!
Ich würde lieber heute als morgen in einer Entgiftung gehen,
kann es aber aus finanziellen Gründen und Privaten Gründen nicht!

Bettina


StellaLuna Offline




Beiträge: 3.544

23.05.2005 15:34
#12 RE: Ich, Bettina antworten

Bettina,

"Ich würde lieber heute als morgen in einer Entgiftung gehen,
kann es aber aus finanziellen Gründen und Privaten Gründen nicht!"

Was wäre, du hättest eine akkute Blindarmoperation vor dir, bei der es um Leben und Tod ginge?

Würdest du aus finanziellen und privaten Gründen sterben?

Nee, ganz so einfach kannst du dir das jetzt nicht machen, Bettina

Überlege mal, wie du deine Entgiftung organisieren kannst, du wirst einen Weg finden, gaaanz sicher!

Grüsse
Patricia


Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 15:36
#13 RE: Ich, Bettina antworten

Hllo Stella Luna,

ich habe deine Geschichte gelesen,
ich glaube es war die, mit der Yacht??!!!

Erschreckend!!!
Du hast mein Mitgefühl.
Aber so etwas kann man doch nie vergessen, oder??
Ich nicht!
Und wenn mich einer darauf anspricht, verdränge ich es.
Ich vergese für einige Zeit,
aber wenn dann die Medien im Fernsehen wieder zuschlagen,
ist es aus!
Bettina


Faust Offline




Beiträge: 5.512

23.05.2005 15:44
#14 RE: Ich, Bettina antworten

Hallo Bettina,

Deine "finanziellen und privaten Gründe" verstehe ich sehr gut.

Ich war im Laufe der Jahre dreimal zur Entgiftung,
die letzte habe ich 20DM-weise bei der Krankenkasse über ein Jahr abgestottert.

Alles keine Gründe, wenn Du nur so eine Hilfestellung zum Trockenwerden hast.

Als ich mich voriges Jahr zur LZT (stationär) entschloss,
wäre ich ohne die Hilfe von guten Freunden und Freundinnen aufgeschmissen gewesen.
Für diese Hilfe bin ich sehr dankbar.
Aber dann habe ich mich aufgerappelt und die Sache konsequent durchgezogen.
Innerlich geht es mir gut wie seit Jahren nicht,
die anderen Dinge werde ich Schritt für Schritt lösen.

Also - weg mit den Ausreden und packe es an.

Trocken werden die meisten Probleme lösbar,
durch das Saufen nur schlimmer.

LG
Bernd


Bettina Offline



Beiträge: 277

23.05.2005 15:49
#15 RE: Ich, Bettina antworten

Hallo Patricia,
eine Blindarmop. dauert in der Regel nur 6-14 Tage,
eine Entgiftung viel länger.
Wie sollte ich das meinem Chef in der jetztigen Spargel-und Erdbeerzeit sagen??
Wir sind total unterbesetzt,
und es ist sehr schwer zuverlässige Leute zu bekommen.
Wenn ich jetzt im Sack haue , bin ich ohne Arbeit auf Dauer!!
Das geht nicht, leider!!
Ich weiß, Gesundheit geht vor,
aber in der heutigen Zeit geht es leider nicht.
Ich wünschte mir es würde anders gehen,
ich kann auch lange nicht mehr diesen Zustand durchhalten.
Bettina

Wie gerne würde ich auch mal zu unserem Treffen kommen:
Essen aber es ist ein Samstag, und da ist auf dem Markt Hochseson!!


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