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Saufnix
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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 2.575 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
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delmo1959 ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2005 09:05
#31 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo Hermine,
da magst Du recht haben, obwohl auch da gibt es Ausnahmen.
Kenne selber bestimmt mehrere Frauen die auch in der Öffentlichkeit ganz schön zulangen und für jeden sichtbar ist das sie ein Problem haben.
Aber mit der Entstehung (Mann,Frau) kann bin ich mit Deiner Erklärung gut leben.

LG Michael


Bakunin Offline




Beiträge: 1.596

14.01.2005 12:05
#32 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo

Esrher macht einen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Trinkverhalten. Das sehe ich auch so.Ich sehe fast nur Männer vor Trinkhallen stehen oder in der U-Bahn mit der Dose in der Hand.Ich neigte aber eher auch dazu alleine zu hause zu trinken.Versteckte die Flaschen und hatte immer ein schlechtes gewissen.Oh diese Scham !!

Erik


delmo1959 ( gelöscht )
Beiträge:

14.01.2005 16:18
#33 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo Erik,
mir hat es in der letzten Zeit absolut keinen Spaß mehr gemacht in Gesellschaft zu trinken. Bei der Trinkmenge die ich hatte, hätten andere mit den Kopf geschüttelt.
Am liebsten trank ich für mich allein zuhause.Das hatte den Vorteil, wenn der Rausch kam konnte ich mich einfach hinlegen und etwas schlafen.
Wenn überhaupt, bin ich nur in eine Kneipe wenn nichts mehr da war oder ich hatte schon soviel intus das ich nicht so schnell trinken mußte. Wahr ist das ein "normaler Trinker" in diesem Zustand nicht mehr in eine Kneipe gegangen wär, der hätte einen Tiefschlaf gehalten.

LG Michael


Klabauterin ( gelöscht )
Beiträge:

16.01.2005 00:52
#34 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo Hermine, da dank ich dir jetzt mal für die Mühe, die du dir machst, die Geschichte aufzuschreiben. Die ich wirklich mag, weil sie so überraschende Wendungen nimmt. Der zweite Teil hat mich ein bisschen an eine in manchen Büchern über Mensch-Sein-im-allgemeinen-und-besonderen zu findende Sehr-Kurz-Geschichte erinnert, die du vielleicht auch kennst, von dem Mann, der nachts unter einer hellen Straßenlaterne herumkriecht. Kommt ein anderer Mann vorbei und fragt, was machen Sie da, suchen Sie etwas? Sagt der kriechende Mann, ja, ich habe meinen Schlüssel verloren und kann ihn nicht finden. Der andere Mann hilft eine Weile unter der Laterne suchen, dann sagt er, ich finde nichts, sind Sie denn sicher, das Sie ihren Schlüssel hier verloren haben? Nein, sagt da der Mann, der seinen Schlüssel verloren hat, ich hab ihn woanders verloren, aber hier sehe ich besser.
Jetzt freu ich mich auf Teil drei.
Liebe Grüße
die Klabauterin

PS. Mir geht's gut: hab heute zum Abendessen drei verschiedene Sorten Käse verdrückt.


Hallo LeberSchmerz,
ich weiß gar nicht, ob ich mir ohne das Forum hier überhaupt so schnell eingestanden hätte, dass ich da ein Riesenproblem habe. Irgendwie begriffen hatte ich es schon längst, aber man wird ja so gut im Verdrängen, mal schnell noch ein Bier aufmachen und ab morgen wird dann alles anders, bloß heute trink ich mal noch was...
Fand es auch sehr tröstlich zu sehen: du bist nicht allein damit. Und jeder rät einem aus Erfahrung das gleiche, und das ist eigentlich so einfach, wenn man den Gedanken erstmal zulässt: such dir Hilfe.
Ich hab erst sechs Tage "ohne", und im Moment geht's mir damit einfach nur besser. Ich fühl mich ausgeruhter und irgendwie "echter", authentischer und gesünder, vor allem mental.


Hermine 2 Offline




Beiträge: 3.177

16.01.2005 13:26
#35 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo Klabauterin, habe mich schon gefragt, wo du abgeblieben bist. Wie war das denn nun bei der suchtberatung? Oder möchtest du noch nicht drüber erzählen?
Freut mich, dass dir die geschichte gefällt. Wenn ich zeit find schreibe ich weiter.
Liebe grüße
Hermine 2
P.S. wüßte gerne warum du dich nicht anmeldest?- es eröffnet einfach mehr möglichkeiten der kommunikation


Klabauterin ( gelöscht )
Beiträge:

17.01.2005 00:43
#36 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo Hermine, hab für ein paar Tage Besuch, deshalb bin ich recht wenig im Netz. Das mit dem Anmelden hab ich mir schon überlegt, aber es geht ja auch so, also wart ich, bis mir mein Bauchgefühl sagt, jetzt mag ich das machen. Da gibt's auch noch so ne Geschichte dazu, weshalb ich etwas zögerlich bin.
Bald aber mehr aus den nüchternen Gefilden.
Liebe Grüße
die Klabauterin


Hermine 2 Offline




Beiträge: 3.177

20.01.2005 23:17
#37 RE: ich komm nicht weiter antworten

Hallo Klabauterin, dann will ich mal weiter schreiben.

"Wer sich nicht ändert, kann untergehen"

Mit dem gedanken, dass es gut ist, sich entlich auf die suche nach neuem käse zu machen, betrat knobel das Labyrinth.
Ein blick zurück lies erneut zweifel an seinem handeln aufkommen. Er hob einen kleinen stein auf und schrieb:

"Was würdest du tuen, wenn du keine angst hättest?

Er dachte lange darüber nach und kamm zu dem schluss, dass angst sehr wohl hilfreich, als auch hinderlich sein konnte.
Die angst die er spüte aber hinderte ihn aufzubrechen und neues zu entdecken.
So macht er sich auf in einen ihm unbekannten teil des L.
Vom hunger geschwächt kam er wesentlich langsamer voran als er es gewohnt war.
Mit der zeit fragte sich, ob er je wieder käse finden würde.
Wann immer die mutlosigkeit kam, sagte er sich, dass seine lage zwar unangenehm war, aber doch um vieles besser, als im alten, leeren käselager zu verharren. Abgesehen davon, wenn die mäuse aufbrechen konnten, so konnte er das ja wohl auch.
Auf seinem langen weg begann er über den verschwundenen käse nachzudenken; war es nicht immer weniger geworden,? War der käse nicht schon recht hart gewesen?
Hatte er vielleicht bereits schimmel angesetzt?
Knobel wurde klar, dass,wenn er aufmerksamer gewesen wäre, die entwicklung wohl hätte voraussehen können.
Die mäuse hatten ihm da wohl etwas voraus.
Er machte rast und schrieb an die wand:

Schnupper oft am Käse,
damit du merkst, wenn er alt wird


Völlig entmutigt wurde knobel, als er endlich ein käselager fand, dies aber ratzekahl leer war.
Sein erster impuls war: zurück zu grübel, dann war er wenigstens nicht allein.
Da bahnte sich wieder die frage den weg zu ihm:
"Was würdest du tuen, wenn du keine angst hast"
Angst war keine unbekannte für knobel, oft wusste er nicht genau wovor er angst hatte- oder er gestand sich seine ängste gar nicht erst ein.
Wieder schrieb er etwas an die wand:

"Wer eine neue richtung einschlägt,
findet leichter neuen käse".


Ängstlich blickte er den dunklen gang hinunter und er fürchtete sich vor den gefahren die dort lauern konnten.
Plötzlich musste er sich lachend eingestehen, dass er mit seinen ängsten alles nur viel schlimmer machte als es war.
Also tat er das, was er ohne angst getan hätte: Er maschierte los.
Ein kühler luftzug erfrischte ihn und dankbar sog er die frische luft ein. Er merkte wie die käsesuche anfing spass zu machen - so wie früher.
In seinem kopf entstand ein wunderschönes bild:
Er sass inmitten eines riesigen käseberges, mit den leckersten käsesorten, die er sich vorstellen konnte. Er stellt sich vor wie lecker dieser käse schmecken würde und ein neuer gedanke reifte in seinem kopf:

"Allein schon die Vorstellung davon, wie mir der
neue Käse schmecken wird, führt mich zu ihm".


Beschwingt machte er sich auf den weg. Einige stunden später entdeckte er einige käsestückchen vor einenm käselager, sie schmeckten köstlich. Er schob die letzten in seine tasche und betrat das käselager. Aber wie gross war seine enttäuschung, es war leer.
Er dachte, dass er hier wohl käse gefunden hätte, wenn er sich schneller auf die socken gemacht hätte.
Er beschloss zu schauen, ob grübel sich ihm anschließen würde. Auf seinem rückweg zum lager K schrieb er:

Je schneller du den alten Käse sausen lässt,
desto ehr findest du neuen.


So nun muss ich ins bett- dass letzte kapitel gibt es die tage.
Gute nacht und schöne träume
Liebe grüße Hermine


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