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Saufnix
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Dieses Thema hat 15 Antworten
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 Akute Hilfe
Seiten 1 | 2
nowayout Offline




Beiträge: 358

05.01.2005 12:57
RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

hallo,
ich bin neu hier und danke, dass es diese seite gibt. bis jetzt war ich nur stiller mitleser (bin 30 und m). ich hab ziemliche probleme: schwere depression, angst und panikattaken, soziale phobie und ich bin alkoholiker. der alkohol hat mir die letzten jahre geholfen, die angst und depression zeitweise zu "vergessen". nun bin ich aber soweit, dass ich mich nur mehr in mein schneckenhaus verkrieche, immer alleine bin und mein leben nicht mehr auf die reihe bringe. der alkohol hat alles, wirklich alles sehr stark verschlimmert. nun ja, ich hab das schon lange eingesehen und bin seit september in behandlung, medikamente und psychotherapie. hab es dann geschafft, dass ich 2 monate lang nichts getrunken habe. mir gings dabei psychisch auch etwas besser, wenngleich ich das richtige medikament noch nicht gefunden habe bzw die therapie eben längere zeit dauert, bis es zu einer verbesserung kommt. leider hab ich in den weihnachtsfeiertagen wieder zur flasche gegriffen und tu es auch jetzt noch. meistes trinke ich nicht viel: 3 bier. vorher übrigens meistens auch nicht.
ich hasse mich so sehr, ich möchte nicht mehr. durch die depression und die ständige angst und den alkohol hab ich fast alles verloren (freunde und freude), gottseidank hab ich zumindest noch eine arbeit, die mir spass macht.
nun muss ich erneut einen versuch starten, zumindest mit dem trinken endlich aufzuhören. vielleicht verbessert sich mein zustand dann ja, denn mit alk wird wirklich alles schlimmer. aber eigentlich hab ich überhaupt keine kraft dafür. mein arzt verschrieb mir mal revia, habs aber nur am beginn meiner "abstinenz" genommen, dann schaffte ich es auch ohne diesem medi. habt ihr erfahrung mit revia über einen längeren zeitraum? die nebenwirkungen machen mir zusätzlich angst, bz leber. meine leberwerte waren nämlich schon vor 8 monaten ca 2-3 mal so hoch als normal.
überlege, es wieder als "hilfsmittel" zu nehmen.
so, das war zumindest ein auszug aus meinem leben.
danke und lg,
nowayout


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

05.01.2005 15:36
#2 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo novayoat,

Herzlich willkommen an Board.
wie du selbst richtig festgestellt hast kannst du mit Alkohol deine Angstattaken und Fobien nicht bekämpfen.
dagegen musst du unbedingt was tun und ich meine damit mehr wie Medikamente einnehmen.
Medikamente können bei solchen Erkrankungen helfen, sicherlich. (bzw. unterstützend wirken).
Mit unterstützend wirken meine ich das du bereit sein musst auch an dir und deiner Lebenssituation zu arbeiten und etwas zu ändern.
Ausser regelmäßige Besuche beim Facharzt wäre eine Psychotherapie in deinem Fall sicherlich angebracht.
Aus deinem Posting lese ich, du hast dir jetzt immer den Weg des geringsten Widerstandes gesucht. (Eine Angstattake-ein Bier). Habe ich kurzfristig Ruhe.
was genau das beste für dich und deine Situation ist, da kann dir sicherlich nur fachlich spezialisierte Therapeuten weiterhelfen.

Aber angehen musst du es.

Was das Medikament angeht kann ich dir jetzt nicht weiterhelfen.
Nur eins- Alkohol und Psychopharmaka- lass eins von beiden

ich wünsch dir viel Kraft und geh es an.

liebe Grüße
Ramona

[ Editiert von miezegelb am 05.01.05 17:19 ]


amapola4y Offline




Beiträge: 99

05.01.2005 16:19
#3 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout

willkommen auf dem Board. Leider kenne ich mich in der Materie Depressionen usw. nicht aus deshalb enthalte ich mich lieber mit Ratschläge. Vielleicht nur soviel: Mit Alkohol löst Du Dein Problem(e) nicht
Du schreibst das Dir die Arbeit sehr viel Spaß macht lässt sich auf dieser Schiene vielleicht etwas machen ?
Auch ich bin der Meinung das dort nur proffesionelle Hilfe dienlich ist also ergreife eine Hand Dich sich Dir entgegenstreckt
Ich hoffe Dein Name wird irgendwann hier THEWAYOUT heissen
Alles Gute erstmal

Monica


amapola4y Offline




Beiträge: 99

05.01.2005 16:21
#4 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Sorry für die Schreibfehler, der Beitrag wurde zwischen Bügeln und Rinderbraten geschrieben

Monica


detlef54 Offline




Beiträge: 223

05.01.2005 17:11
#5 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout, herzlich willkommen, toll das Du den Mut gefunden hast hier zu posten.
Auch ich habe meine Depressionen mit Alkohol verdrängt(war mir zu dieser Zeit noch nicht bekannt), viel zu lange, ich war nicht nur körperlich, sondern auch psychisch in die Abhängigkeit geraten, Schluck für Schluck. Alkohol, der imstande ist Angst und Depression zu beseitigen, macht psychisch abhändigt.

Wesentlich gebessert hat sich mein Zustand nach einer erfolgreichen Entgiftung. Die Abstinenz stärkte mein Selbstvertrauen und mein Selbstwertgefühl.Ich hatte wieder Freude am Leben!

Nach ca. 1 Jahr abstinenz, überfiel mich wieder einige Angstattaken, Schmerzen (Verspannungen, Gliederschmerzen etc.) wie zu meiner besten Saufzeit.(Damals habe ich die Ängste und Schmerzen nur mit Alkohol betäuben können!)
Aber jetzt lebte ich doch Abstinenz, ich hatte panische Angst das dieser Vorsatz ins Wanken geraten könnte!!!

Sehr hilfreich war in dieser Zeit meine SHG.

Wegen meiner körperliche Schmerzen suchte ich meinen Hausarzt auf,es folgten Untersuchungen (o.B.)überweisungen zum Orthophäge und Krankengymnastik, ohne Erfolg, bis ich zu einer Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie überwiesen wurde, erst hier wurde mir geholfen. Nach Ausführlichen Gespärchen wurde mir ein leichtes Depressiver verschrieben, seitdem geht es mir besser.

Ich möchte hier keine Lanze für Depressiver brechen, jeder sollte für sich abwägen wie er mit Medikamnte dieser Art umgeht!!


Vorranig für Dich sollte dein Alkoholproblem sein, erst wenn Du das im Griff hast, kannst Du deine Depressionen Lösungen suchen. Hinter jeder Depression kann auch eine Art von Überforderung stecken.

Zur Heilung trägt auch schonungslose Ehrlichkeit sich selbst gegenüber sehr positiv bei..( 3 Bier ??)

Ich wünsche Dir einen guten Weg detlef


Jeden Morgen bringen die Menschen ihr Haar in Ordnund,
nicht aber ihr Herz.
Chinesisches Sprichwort


detlef54 Offline




Beiträge: 223

05.01.2005 17:47
#6 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

sorry für meine Schreibfehler,ich brate nebenbei Frikadellen, hm..lecker!


Depri Offline



Beiträge: 1.848

05.01.2005 22:33
#7 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo Nowayout,

bin selber Panik- und Angstpatient mit schweren Depris, die aber immer besser werden. Ich kann dir hier gerne einige Fragen beantworten.

Die wichtigste vorab, ohne Alk nehmen auch die Depris ab.


nowayout Offline




Beiträge: 358

06.01.2005 08:58
#8 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

hallo,
vielen dank für eure antworten.
ihr habt recht und das hab ich auch schon länger eingesehen: der alkohol macht auf jeden fall alles viel viel schlimmer . dass es mir psychisch noch immer nicht besser geht, liegt vielleicht wirklich auch daran, dass ich jetzt wieder automatisch zu flasche greife. so als "belohnung" irgendwie (mir gehts schlecht, also hab ich das recht darauf, bzw ist sowieso alles egal). dass ich an mir selbst arbeiten müsste und mich nicht nur auf die antidepressiva und die psychotherapie verlassen sollte, ist mir klar, nur umsetzen kann ich es bis jetzt irgendwie nicht. aber: heut ist der erste tag vom rest meines lebens und heute wird (wieder mal) der erste tag sein, an dem ich keinen alk trinke!
die arbeit macht mir tatsächlich sehr viel spass und ich muss im april einige sehr schwere prüfungen machen. die möcht ich nicht versemmeln! hab aber richtig angst davor, zu versagen. ich muss lernen, viel lernen. da ist alkohol total fehl am platz. obwohl mir die depression da ebenfalls steine in den weg legt.
habt ihr irgendwelche tipps, dass ich nicht wieder trinke? denn wenn der schalter in meinem hirn einmal umgelegt ist, hält mich nichts mehr. müsste also meine gedanken vielleicht manipulieren, oder mein verhalten ändern.
wie habt ihr das geschafft?
danke und lg,
nowayout


Weggefaehrte Offline



Beiträge: 360

06.01.2005 16:48
#9 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout.

Sei herzlich willkommen hier im Forum. Dein Wunsch nicht mehr trinken zu müssen und die Angstattaken und Depressionen in den Griff zu bekommen ist ein guter Ansatz.

Du mußt jedoch wissen, dass die Auslöser für eine Alkoholerkrankung, Angstattaken und Depressionen in den meisten fällen vom Unterbewustsein ausgelöst werden, und wir solange machtlos sind, solange wir diese Auslöser nicht kennen.

Um mit diesen Dingen besser umgehen zu können, braucht man fachliche Hilfe. Um das Alkoholproblem erst einmal in den Griff zu bekommen, solltest Du Dir Hilfe bei einer Suchtberatungsstelle holen. Auch den Weg in eine Selbsthilfegruppe solltest Du nicht schäuen. Wenn Du in Deinem Umfeld keine Suchtberatungsstelle oder Gruppe kennst, schreib mir eine Mail wo Du sie bräuchtest, dann helfe ich Dir.

Auch möchte ich Dir raten, in der Ruprik "Ganz viele Fragen"
Auf Seite zwei das Thread "Wege der Sucht" einmal zu lesen, Dort habe ich auch etwas über die mögliche Ursachen einer Suchterkrankung geschrieben. Natürlich sind außer den beschriebenen Ursachen noch weitere Faktoren für eine Suchterkrankung verantwortlich. Es ist eine der Hauptaufgaben in den Suchtberatungsstellen mit den Betroffenen diese Dinge aufzuarbeiten. In vielen Fällen haben sich die anderen Beschwerden durch so eine Behandlung so weit gebessert, dass sie nicht mehr als Belasstung wahrgenommen werden. Man lernt gut damit zu leben.

Liebe Grüße von Günther.


Der Todde Offline




Beiträge: 261

06.01.2005 17:01
#10 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout,

das, was du so schreibst, kenne ich nur zu gut! Ich kämpfe schon seit Jahren gegen meine Depressionen an und in letzter Zeit kamen auch verstärkte Angst-Attacken dazu...

Ich möchte dir noch sagen, dass du das Hilfsmittel Antidepressiva in meinen Augen unbedingt annehmen solltest, und zwar nicht nur in einem kurzen Rahmen, sondern über einen längeren Zeitraum, denn nur dann können sie auch wirken. Diese Medikamente brauchen eine gewisse Anlaufzeit und wirken nicht von hier auf jetzt. Auch kann es sein, dass verschiedene Medikamente ausprobiert werden müssen, damit man "deinen" Wirkstoff findet. Diese Medikamente leichtfertig wieder abzusetzen, nur weil es dir ein paar Tage gut gehen sollte, ist ein fataler Irrtum.

Sieh es als eine Unterstützung an und vor allem nimm diese Unterstützung auch an. Ich selbst nehme meine Antidepressiva schon mehr als 3 Jahre lang. Denk aber daran, dass es nur eine Begleitwirkung haben kann, du selbst musst nun den Hauptteil erledigen.

Psychotherapeutische Hilfe solltest du dir auf jeden Fall holen und SHGs können einfach nicht verkehrt sein. Ich selbst habe genau das erst sehr viel später eingesehen, weil ich anfangs unheimliche Angst davor hatte, mich in eine Runde fremder Menschen zu setzen. Mittlerweile denke ich, dass es ohne SHG nicht hinhauen kann.

Ich wünsche dir alles Gute!
Thorsten


Kate39 Offline




Beiträge: 217

06.01.2005 20:26
#11 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout,

von mir auch ersteinmal ein herzliches Willkommen in diesem Forum, ich finde es gut das Du den Mut für die Anmeldung und Deinen ersten Beitrag aufgebracht hast.
Du hast in Deinem letzten Beitrag gefragt, wie wir das hier machen, um mit dem Trinken aufzuhören. Natürlich kann ich hier an dieser Stelle nur für mich reden, wie ich es hinkriege das Trinken zulassen, natürlich gibt es keine Garantie, das es auch mal schief gehen kann, habe dieses nach 17 Tagen ohne Alk am eigenen Laibe erfahren müssen.
Du schreibst, das Du eine Arbeit hast, die Dir viel Freude macht, das ist schonmal eine sehr positive Sache in Deinem Leben. Ich vermute das Du nur abends trinkst, bzw. nach Feierabend. Ich selber habe auch immer nur abends getrunken, für mich war es wichtig, für die Zeit, wo ich sonst getrunken habe eine sinnvolle Beschäftigung zufinden.
Wie verbringst Du Deine Zeit nach Feierabend ???
Was Depressionen angeht, diese kenne ich auch und ich bin mir da absolut sicher, das sie durch den Alkohol sehr verstärkt werden, außerdem leide ich unter Antriebsmangel, wobei ich mir auch hier sicher bin, das dieser durch mein Jahrelanges Trinken noch arg verstärkt wird. Auch Gefühle von Angst und Panik habe ich in den letzten Jahren kennen lernen müssen, allerdings halten sich diese im Rahmen und ich mache auch diesbezüglich eine Therapie.
Ich bin mir vollkommen im klaren, das ich mit dem Trinken aufhören muss und ich will es auch. Seid ich mir den Zeitpunkt auserkorren hatte, "jetzt muss etwas geschehen", versuche ich mich ständig zu beschäftigen, egal wie und sei es wirklich andem das ich zu null und garnichts Bock habe, so gehe ich hier ans Saufnixboard und lese/schreibe hier. Dieses Forum ist mir in den letzten Wochen sehr wichtig geworden und es gibt mir sehr viel, sonst habe ich abends immer getrunken, jetzt findet man mich meistens hier und diese Zeit halte ich ganz gut ohne Alk aus.
Auch habe ich wieder gelernt mir mal einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher zu gönnen, lange Zeit war es für mich kaum noch möglich mir mal in Ruhe einen Film anzusehen, geschweige denn mich darauf zu konzentrieren.
Früher habe ich sehr gerne gelesen, auch damit habe ich wieder angefangen, ich nutze das lesen heute gegen meine Einschlafstörungen, sowie gegen die Unruhe die zum Teil immer noch in mir steckt, ohne ein spannendes Buch gehe ich abends nicht mehr ins Bett, ich leses dann solange, bis meine Augen schwer werden und kurz vor dem zufallen sind, meist finde ich dann Ruhe wenn ich das Licht dann gelöscht habe. Dies sind nur einige Anregungen, Du musst individuell für Dich entscheiden, wie Du Dich am besten und am angenehmsten beschäftigen kannst. Was mir und meiner Psyche auch noch sehr gut tut, sind Spaziergänge mit dem Hund von meinem Bruder, die Luft, der Wind, sogar die Kälte, dazu meine Gedankengänge wenn ich alleine an einsamen Orten spazieren gehe tun mir einfach sehr gut, bei meinem heutigem Spaziergang konnte ich den Sonnenuntergang ganz nahe miterleben, es war ein sehr schöner Anblick, dem ich vor kurzem noch überhaupt keine Bedeutung geschenkt hätte. In meinen wenigen Tagen ohne Alk, fange ich an so manches wieder zu entdecken, bin mir sicher da kommt mit der Zeit noch einiges hinzu.
Nimm es als Tip und versuche es umzusetzen, es klappt bestimmt und vor allen Dingen kannst Du Dich so prima ablenken.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und drücke Dir die Daumen, das Du es schaffst.

Lieben Gruß von Kate


nowayout Offline




Beiträge: 358

07.01.2005 15:33
#12 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

hallo,
hab leider keine zeit, mehr zu schreiben.
danke für die vielen antworten, ich werde an mir arbeiten und euch hier immer wieder feedback geben. hätte noch so viele fragen ... zB heut war ich wieder beim arzt (psychologe), und leider gibts nix neues, weder von mir noch von ihr, zu berichten. dh gleiche therapie wie gehabt. hab mir mehr erhofft.
schönen gruss,
nowayout


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

07.01.2005 15:46
#13 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Zitat
hab mir mehr erhofft.



Hallo novayot,

was haste dir denn mehr erhofft ? Eine Psychologin kann dich nur begleiten, Schwachstellen aufdecken und dich darauf hinweisen.

Wenn es bei dir nichts neues gibt- wird es bei ihr auch so sein. Logischer Weise.
Dir können Wege aufgezeigt werden die du gehen kannst, ob du sie gehen willst ist immer deine Entscheidung und gehen musst du sie auch allein.

liebe Grüße
Ramona


Weggefaehrte Offline



Beiträge: 360

07.01.2005 16:56
#14 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout.

Der Besuch bei einem Psychologen ist für Dich gut, wichtig und richtig. Aber es sollte dann ein Psychologe sein dessen Fachgebiet die Sucht und Depressionen sind. Es gibt viele Psychologen die auf allen gebieten Hilfe anbieten. Das wird aber dann nicht die Hilfe sein, die Du von einem auf Sucht und Depressionen spezialisierten Psychologen erwartest und erwarten kannst.

Diese Fachleute findest Du auf jeden Fall in einer Suchtberatungsstelle der Caritas und der Diakini und anderen Suchtberatungsstellen die als Hauptgebiet die Sucht haben. Such Dir für Dich das beste, sei es Dir Wert.

Liebe Grüße von Günther.


Der Todde Offline




Beiträge: 261

07.01.2005 18:15
#15 RE: depression, angst, alk --> aufhören antworten

Hallo nowayout,

hast du wirklich keine Zeit oder hindert dich irgendwas anderes daran hier zu schreiben?

Ich kenne es von mir selbst, dass ich teilweise meinen Ars.. nicht mehr hochbekommen habe und stundenlang die Decke angestarrt habe oder das Gefühl hatte, wirklich garnix mehr auf die Reihe zu bekommen. Diese schlimme Zeit habe ich zum Glück bei meiner Schwester hinter mich bringen können, die mich bei sich aufgenommen hatte...

Gibt es in deinem Leben irgendwelche Personen, mit denen du dich mal austauschen könntest? Versuch soviel wie möglich von dir preiszugeben, denn nur dann kann dir auch gezielt geholfen werden.

Ich hatte heute auch einen unheimlich beschissenen Tag, wie schon lange nicht mehr, aber ich weiss, dass es wieder besser wird und genau das hält mich aufrecht. Ich hoffe jedenfalls, dass du aus diesem Loch wieder rauskommst...

Viele Grüsse
Thorsten


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