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Saufnix
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Dieses Thema hat 71 Antworten
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 Ganz, ganz viele Fragen
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Roberto1 ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2004 21:38
RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo allerseits!

Ich habe Euer Forum durch den Hinweis in einem anderen bekommen, und hoffe von Euch einige Tips und Hilfe zu erhalten.

Ich bin der Meinung, daß ich ein Alkoholproblem habe und möchte diese "Karriere" jetzt gerne beenden. Ich habe es inzwischen geschafft, meinem Arzt davon zu berichten (allerdings über Umwege, was aber eigentlich egal ist).

In den letzten Jahren hat sich mein Alkoholproblem durch schlimmer werdende Angst- und Panikzustände weiter verschlimmert. Früher war es so (für 4-5 Jahre), daß ich nur 3-4 Bier abends getrunken habe, was sich inzwischen auf 8-10 gesteigert hat (in den letzten 1-2 Jahren). Nun ist es so, daß mich BEIDES im täglichen Leben inzwischen sehr behindert. Durch die Angst- und Panikattacken kann ich kaum noch aus dem Hause gehen und ich nehme stark an, daß diese Probleme auch im Alkohol begründet sind. (hat zwar auch andere Ursachen, ich glaube aber nicht, daß sich diese Probleme ohne Alkohol so extrem verschlimmert hätten)

Nun wird es Euch wenig wundern, daß ich beide Probleme gerne lösen würde. Wie gesagt, ich war beim Arzt und bin mit den Problemen rausgerückt. Daraufhin hat mir der Arzt ein Antidepressiva (Cipralex) und eine "Unterstützung" für die Abstinenz (Praxiten) verschrieben.

Er meinte dazu, daß ich mir keine Sorgen über eventuelle körperliche Entzugserscheinungen machen müsste. Das hat mich zuerst eher beruhigt, da ich ziemliche Angst bzgl. dem Delirium Tremens habe. Ich hab mich aber inzwischen schon im Internet schlau gemacht und keine Hinweise darauf gefunden, daß Praxiten dem entgegenwirken könnte. Des weiteren wurde mir schon öfter gesagt, daß Praxiten gefährlich ist (Benzos) und relativ schnell abhängig macht.

Ich habe wie gesagt am meisten Angst vor diesem Delirium, sonst hätte ich das Trinken wohl schon länger aufgegeben.

Dazu wäre noch zu sagen, daß ich gerne zu Hause alleine mit dem Trinken aufhören würde (ich weiss, daß das nicht so gerne gehört wird), da ich ziemlich viel arbeite und es für mich nicht möglich ist, einfach so zwei Wochen im Krankenhaus zu verbringen.

Meine Fragen wären nun: Hat jemand von Euch Erfahrung mit meiner Situation (also zu Hause mit dem Trinken aufzuhören mit Unterstützung von Praxiten etc.) oder kann mir Tips geben, was ich machen soll? (Anm.: Ich wohne derzeit alleine, was das Problem mit der Angst nicht gerade verbessert)

Ich danke Euch schon jetzt für Eure Hilfe und gebe natürlich sofort Auskunft falls es weitere Fragen über mich geben sollte.

LG
Roberto


Roberto1 Offline



Beiträge: 17

05.11.2004 21:39
#2 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Verzeihung, irgendwas hat mit meiner Anmeldung nicht hingehauen, jetzt sollte ich aber eingeloggt sein.


Roberto1 Offline



Beiträge: 17

05.11.2004 22:09
#3 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Ihr dürft ruhig was sagen, nicht nur lesen... ich beisse nicht

Würd mich sehr über Antworten freuen...

Roberto


beed Offline




Beiträge: 882

05.11.2004 22:23
#4 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Roberto,

willkommen auf dem Board.

Also erstmal 3 Dinge:

-Du solltest während des Entzuges nicht allein sein!
-Trink soviel Wasser, wie Du kannst (4-5 Liter am Tag)!
-Liege die ersten paar Tage soviel es geht, die Medikamente, die Du nimmst, stellen Dich mehr als ruhig! (Eine mögliche Abhängigkeitsgefahr bei Benzos fängt erst bei Einnahmedauer über 10 Tage an)

Du wirst Dich trotz Medikamente elend fühlen, das vergeht nach 3-4 Tagen langsam.

Aber bedenke, ein Entzug zu Hause ist immer gefährlich. Der sollte grundsätzlich nicht allein stattfinden, vor allem, wenn man schon Erkrankungen hat, die die Symptome vom Entzug noch verstärken!

LG
beed


Roberto1 Offline



Beiträge: 17

05.11.2004 22:28
#5 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Beed!

Ich danke Dir schon mal für Dein Posting!

Zu Deinem ersten Punkt: Hmmmm, ich wüsste nicht, wen ich mit mir "beglücken" könnte bei diesem Problem. Ich weiss, daß es nicht wirklich gut ist dabei alleine zu sein, aber es bleibt mir wohl nichts anderes übrig.

Das mit dem Trinken und Herumliegen habe ich mir schon gedacht, auch wenn ich es wohl nicht einrichten kann, 4 Tage nur herum zu liegen. Muss dann wohl mit einigen Pausen arbeiten, das wäre aber nicht mein grösstes Problem.

Meine Hauptangst (bzw. die einzige, weil alle anderen Entzugserscheinungen würde ich - so glaube ich - bewältigen, da ich ja schon länger an diesen Angstzuständen leide und mir nix schlimmeres vorstellen kann) ist eben dieses Delirium, weil dann hilft es mir auch nichts mehr, ein Telefon in der Nähe zu haben.

Daher wollte ich auch vor Allem wissen, ob Praxiten dem entgegenwirken kann. Alles was ich irgendwie noch kontrollieren kann, macht mir inzwischen keine Angst mehr. (EDIT: Das klingt jetzt saudämlich, weil ich ständig Angst habe. Aber man wundert sich dann wenigstens nicht mehr darüber. Obwohl ich jetzt sogar schon grosse Probleme habe einkaufen zu gehen etc.)

Mit der "Begleitung" bei dem Unternehmen wird's allerdings wie gesagt wirklich schwierig. Ich wüsste nicht wem ich das zumuten könnte...

Danke und schönen Gruss!
Roberto

[f1][ Editiert von Roberto1 am: 05.11.2004 22:36 ][/f]


fallada Offline



Beiträge: 2.386

05.11.2004 23:29
#6 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hi Roberto1,

auch wenn du noch so viel arbeitest, wirst du doch Anspruch auf Urlaub haben, oder?!

Ansonsten wende dich an eine örtliche Suchtberatung (haben alle Telefon) und frag die mal. Während der Entgiftung arbeiten? Naja, bringt wahrscheinlich nicht viele gute Ergebnisse...

Mach "Nägel mit Köpfen",
fallada


beed Offline




Beiträge: 882

05.11.2004 23:40
#7 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Roberto,

ich versteh Dich nicht ganz. Du hast Deinem Arzt gesagt, dass Du zu Hause einen Entzug machen willst und er gibt Dir Praxiten, welches A: nicht bei Entzug genommen werden darf und B: sich mit Cipralex gegenseitig hochschaukelt??

Klar hast Du, wenn Du beides nimmst, mit körperlichen Entzugserscheinungen kaum zu rechnen, denn das eine legt Dich nachts lahm (oxazepam lässt Dich durchschlafen) und das andere am Tag. Aber der körperliche Entzug ist das eine, der psychische ist der gefährliche.

Nimmst Du schon was von dem Zeug?

Hast Du Deinem Arzt wirklich alles erzählt?

Übrigens musst Du erst mit dem Trinken aufhören und wenn Du das halbwegs im Griff hast, dann die Angst- und Panikattacken behandeln lassen, beides gleichzeitig ist bestimmt nicht gut, zumal ich denke, dass Deine Panikattacken eine Folge des Alkoholmissbrauchs sind und wenn Du trocken bist, werden die auch weggehen.

Oder hast Du die Attacken auch abends, wenn Du trunken bist?

Gruß
beed


Ralfi Offline



Beiträge: 3.528

05.11.2004 23:41
#8 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hi Roberto1,

ich bin ein strikter Gegner davon den Entzug alleine zu Hause zu machen. Die Gefahren sind einfach zu groß.

Geh morgen gleich zur Suchtberatung und sprich mit denen. Das sind die Profis die wissen was zu tun ist.

Zwei Wochen zu Fehlen kann eigentlich kein Problem sein wenn man aufs Spiel setzt nie wieder zu Arbeiten. Dein Chef wird es dir Danken wenn er einen Mitarbeiter hat der mit klarem Kopf schafft.

Gruß ralf


barbaraa Offline




Beiträge: 538

06.11.2004 06:27
#9 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

hallo roberto,

guten morgen und herzlich willkommen auf diesem board.
auf medizinische fragen kann und darf ich dir keinen rat geben. aber was anderes:
- lebst du allein, oder hättest du jemanden, der bei dir ist?
- arbeitest du zu hause? weil es ja schwierig ist, bei angst- und panikattacken auf die strasse zu gehen und auto oder u-bahn zu fahren. und schon gar nicht bei einnahme dieser ganzen medikamente.

ich bin selbst betroffene und gehe in eine selbsthilfegruppe. mein gruppenleiter hat damals selbst entzogen. heute sagt er, dass es unverantwortlich von seinem arzt war, ihn allein zu hause zu lassen. o.k., bei ihm ist es gut gegangen.
ich habe mir das vor 4 jahren nicht zugetraut. habe das ganze programm durchlaufen. hausarzt- entzug ( 16 tage,ungewöhnlich lange, aber ich brauchte das) - nach 1,5 monate warten dann eine 16 wöchige therapie, stationär.
aber das galt für mich, jeder mensch ist anders.

ich freue mich, wieder von dir zu hören. es werden dir sicher noch viele schreiben.

bis dann
sei stark
gruss barbaraa


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

06.11.2004 09:40
#10 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Roberto,

auch von mir herzlich willkommen hier.

Also erstens: In einer Klinik mußt Du keine 2 Wochen bleiben. Ich kenne viele, die bereits am 5. Tag gegangen sind. Aber zumindest das würde ich Dir empfehlen.

Du schreibst, daß Du arbeitsmäßig das nicht kannst. Wie stellst Du Dir unter diesen Medikamenten das arbeiten vor? Du kannst weder Auto fahren noch solltest Du überhaupt am Strassenverkehr teilnehmen.

Ich habe meinen Entzug in einer Klinik gemacht. Unter Einfluß der Medikamente wäre ich auch überhaupt nicht in der Lage gewesen, arbeiten zu gehen.

LG
Adobe


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2004 10:40
#11 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Roberta,

Ich habe zwar auch allein zu Hause entzogen, aber ich habe weniger getrunken als du. 10 Bier pro Tag und das eine zeit Lang, da würde ich auch einen Entzug in der Klinik empfehlen. Zumindest die erste Woche.

Ich schreib dir aber vor allem, weil ich selbst an einer Angsterkrankung leide. Ich hatte sie schon vor dem Saufen, Das Trinken half dann die ersten Jahre dagegen und verstärkte die Ängste dann als es mehr Alk wurde.

Ich bin jetzt 5 Monate trocken und die Panikattacken sind fast verschwunden. Wenn es mir ganz schlecht geht nehm ich Benzos. Lieber Benzos als Alk, ich halte mich auch nicht für gefährdet Tablettensüchtig zu werden. Eigentlich mag ich die Wirkung von den Benzos nämlich nicht. Ich werde todmüde, schlafe einige Stunden wie im Koma und bin dann noch einen ganzen Tag total geschlaucht.
Aber wie gesagt, sie sind mein Rettungsanker, wenn die Panik kommt. Und allein das Wissen, sie sind da hilft ja meistens.

Also ich kann bestätigen: man kann trotz Angsterkrankung trockenwerden und es soooo genießen.

Der stationäre Entzug ist sicher auch gut gegen den Saufdruck der ersten Zeit. Da habe ich nämlich schön gebissen dran, dass ich trocken blieb.

Zur Kombination deiner Medikamente kann ich nichts sagen. Nur zu den SSRI: sie helfen sind aber auch so nebenwirkungsstark, dass sie auf Dauer sch**** sind.

Alles Gute und DURCHHALTEN!

Liebe Grüße, Alexandra


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

06.11.2004 10:48
#12 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Roberto,

bei deinem Alkoholkonsum den du hier angibst halte ich einen Entzug in der Klinik auch für das Beste.

Eine Begründung, das geht nicht weil ich arbeiten muss,
ist sehr kurzfristig gedacht.
Denn wenn du noch eine längere Zeit lang, diese Mengen Alkohol zu dir nimmst, kannst du irgendwann auch nicht mehr arbeiten gehen.
Denk mal drüber nach. Das was man sich über Jahre zugefügt hat, lässt sich nun mal nicht in 14 Tagen wieder richten.

Und hier noch etwas über "Delirium tremens"

http://www.daswillichwissen.de/Delirium_tremens

Ich wünsch dir alles Gute

Ramona


Roberto1 Offline



Beiträge: 17

06.11.2004 14:44
#13 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Leute!

Zuerst mal möchte ich Euch für die schon zahlreichen Antworten danken, auch wenn in den meisten Postings nicht das drinnen steht, was mir erhofft hatte.

@Fallada: Ich arbeite sehr viel "nebenbei" und da hab ich keinen Anspruch auf Urlaub. Entweder ich mache es od. ich mache es nicht. Ein paar Tage sind da vielleicht drinnen, aber sicher nicht mehr als 3 od. 4. Es geht einfach nicht anders, glaub's mir. Ich möchte das nicht auf Spiel setzen.

@Beed: Ja genau so war es. Ich hab gesagt, daß ich schon länger zuviel trinke und daß es sich eben hochgeschaukelt hat. Daraufhin hab ich Praxiten bekommen, eben wohl gegen die Entzugserscheinungen. Darauf sagte er noch, daß ich mir auch wegen solchen Krämpfen etc. keine Sorgen machen brauche. Cipralex hatte ich schon vorher bekommen (einige Tage), weil ich wegen den Angst- u. Panikattacken zu Hause war, habe es aber bisher nicht genommen, weil man's ja nicht mit Alkohol einnehmen soll. Also ich mache mir wesentlich mehr Sorgen wegen dem körperlichen Entzug als wegen dem psychischen. Klar hab ich dem Arzt alles erzählt. Was meinst Du damit? Ist klaro, natürlich will ich vorher das Trinken in den Griff kriegen, erst dann den "Rest" angehen. Jetzt wo ich ja zu Hause bin hab ich mit der Angt auch nicht so grosse Probleme wie wenn ich unterwegs bin bzw. arbeiten müsste (auswärts arbeiten mein ich jetzt).

@Ralfi: Ja, ich werd dort sicher mal anrufen. Aber das mit der Arbeit hab ich oben gerade erklärt. Hier geht's nich um meinen normalen Beruf sondern um die Nebentätigkeiten mit deinen ich eigentlich mein wirkliches Geld verdiene.

@Barbaraa: Danke für die Begrüssung! Ne, wie gesagt wüsste ich nicht wen ich da fragen könnte. Ich lebe derzeit alleine und müsste es wohl auch alleine durchstehen. Jep, ich habe einen normalen Job (derzeit im Krankenstand) wo ich auch fast ne Stunde am Tag im Auto sitzen müsste und die Nebenjobs, die ich von zu Hause mache. Da brauch ich gottseidank nirgends hinfahren. Hmmmmm, tja wie gesagt: Ich kann mir derzeit kaum eine andere Methode als "alleine zu Hause" vorstellen.

@Adobe: Danke! Das mit der Arbeit hab ich oben erklärt, das Wichtige mach ich eh von zu Hause. Mir ist schon klar, daß es in einer Klinik besser wäre, aber so einfach ist das eben leider nicht bei mir.

@Alexandra: Ja, das war bei mir genau so. Am Anfang ging's mit der Angst ganz gut nach 1-2 Bier, jetzt geht's erst gut nach 4-5. Da ich niemals betrunken Auto fahre, komm ich jetzt auch nur sehr wenig raus. Das mit der Panik kann ich Dir sehr gut nachfühlen. Ist nicht nur einmal passiert, daß ich in einen Stau kam und dachte: So, jetzt ist's vorbei mit Dir. Wie gesagt, um den Saufdruck mach ich mir weniger Sorgen. Wenn ich es einmal geschafft habe körperlich runter zu kommen, fang ich nicht mehr an. Ich weiss nicht warum ich mir so sicher bin, aber es ist einfach ein Gefühl. Bzgl. solcher (bzw. ähnlicher) Dinge kenne ich mich ganz gut, würde ich sagen.

@Miezegelb: Ist mir klar, daß es wesentlich besser wäre es in der Klinik zu machen.... wenn das doch nur so leicht wäre. Ist mir schon klar, daß es nicht von heute auf morgen geht und natürlich schlimmer wird, aber ich kann jetzt nicht einfach alles hinschmeissen und sagen: Macht ja nix, danach kann ich ja mal von der Stütze leben. Das kann ich einfach nicht machen, will ich auch garnicht. Danke für den Link, leider funktioniert er aber nicht. Werde es später nochmal probieren.

Inzwischen schon mal schönen Dank Euch allen, ich freue mich über alle Tips und Hilfe!

Schönen Samstag noch!
Roberto


beed Offline




Beiträge: 882

06.11.2004 15:14
#14 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Roberto,

kann es sein, dass Du nicht ganz bei der Sache bist?

... und dass Du Deine Gesundheit nicht wirklich ernst nimmst??

Es ist nicht damit getan, ein paar Pillen einzuwerfen und in ein paar Tagen ist alles erledigt!!!
Deine Angst vor dem Entzugssyndrom scheint ja nicht allzu groß zu sein. Die Menge Alkohol, die Du täglich zu Dir nimmst, kann Dein Körper nicht in 24 Stunden abbauen, d.h. Du bist nie nüchtern. Also bist Du auch immer alkoholisiert Auto gefahren. Denk mal drüber nach!!

Vom Prädelir wirst Du, auch mit Oxazepam, nicht verschont bleiben - also Schwitzen, Zittern, böse Träume. Auch wenn es den Übergang ins Delir verhindert und auch die Gefahr eines Krampfes dadurch gering ist, solltest Du nicht allein sein (Eltern,Freunde???) An arbeiten ist sowieso nicht zu denken, das kannst Du Dir gleich aus dem Kopf schlagen!

Was ich mit der Wahrheit beim Arzt meinte? -Lies bitte genauer! - Wenn er Dir ein Medikament verschreibt, das gegen innere Unruhe und Angst ist, aber nicht bei Alkoholentzug genommen werden darf, frage ich mich, wie er das machen kann und es Dir tatsächlich gegen Entzugserscheinungen verschrieben haben soll????

LG
beed


Roberto1 Offline



Beiträge: 17

06.11.2004 15:50
#15 RE: Alkohol-Ausstieg antworten

Hallo Beed,

hmmmm, da ist wohl meine Antwort irgendwie falsch rübergekommen. Ich nehme die ganze Situation sehr wohl sehr ernst. Und ich bin auch bei der Sache. Auch meine Gesundheit nehme ich ernst.

Mir ist klar, daß es nicht damit getan ist ein paar Pillen zu nehmen und gut ist.

Und eines kann ich Dir ganz klar sagen: Die Angst vor den gefährlichen Entzugssymptomen ist das EINZIGE was mich noch davon abhält nichts mehr zu trinken. Nur um das mal klar zu stellen!

Ich bin mir des weiteren zu 99% sicher, daß ich in den letzten Jahren niemals mit über 0,5 Promille gefahren bin. Hatte erst vor kurzem eine Kontrolle am frühen Nachmittag und hatte 0,0 Promille. Und auch sonst fahr ich nur, wenn ich am gleichen Tag noch nichts getrunken habe. (also mind. 10-12 Std. zwischen dem letzten Getränk und dem Fahren liegen. Wenn ich am Tag dann schon was getrunken habe, fahre ich überhaupt nicht mehr in der Gegend rum, das hat auch seinen Grund.

Naja, meine Eltern wären in der Nähe, also nur einen Stock tiefer im Haus. In der Wohnung bin ich trotzdem alleine.

Ich weiss auch nicht warum Du aggressiv wirst wenn ich davon erzähle, was beim Arzt war. Ich war eine Woche davor dort wegen den Angstproblemen. Dafür bekam ich Cipralex. Als ich dann nochmal dort war und wir über den Alkohol sprachen und ich eben sagte daß ich nicht einfach so nix trinken kann weil ich zittere und extreme Ängste bekomme (was ich allerdings nicht lange probiert habe, das also eher ein Vorwand bzgl. den Ängsten vor den Entzugserscheinungen war), hat er mir eben das andere Medikament mit diesem Oxazepam verschrieben. Was willst hören von mir? Das ich lüge?

Tut mir leid, aber ich kann nicht mehr erzählen als das was passiert ist und wie ich darüber denke.

Schönen Gruss
Roberto


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