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Saufnix
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Dieses Thema hat 128 Antworten
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 Akute Hilfe
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1Aldebaran ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2004 09:17
#16 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo Adobe,

Mir ging es genau wie Dir, besoffen war ich eigentlich nie. Was aber schon bedenklich war, denn ich fand mich mit 2 Flaschen Sekt oder Wein noch vollkommen nüchtern.

Dieses "vollkommen nüchtern" setze ich jetzt mal in Anführungsstriche; denn das ist genau dieses subjektive Empfinden, das ich oben ansprach. Denn die entsprechende Promillezahl im Blut kann nach dieser Menge keiner wegdiskutieren.

@ Nacubenda,
Ich habe ja nur Abend und heimlich jeden Tag getrunken .

Ja - "nur" Abends. Sei froh, wenn du das bisher auf den Abend beschränken konntest. Ich war da leider schon ein paar Stadien weiter-ist besser, du lässt es erst garnicht dazu kommen.

Ich habe auch eine Zahnputzfobie also daher kann das nicht sein .
Sorry-aber Alkoholgeruch strömt aus jeder Pore deines Körpers. Ich hatte auch lange Zeit die Illusion, die Fahne mit Bonbons und Mundspray vertuschen zu können...

Glaube ich war wirklich an der Kippe zum Alki oder ????
Kann das sein das ich gestern echt gezittert habe am Vormittag wegen dem Alkohol ????Irgendwie verstehe ich das als die Antwort auf deine Frage von oben.....

Wie lange bist du schon trocken???
Seit Frühjahr, hatte einen Rückfall nach 7 Jahren Trockenheit.

LG`s
Aldebaran


nacubenda Offline




Beiträge: 77

03.11.2004 09:28
#17 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo barbaraa


ich habe gestern absolut nichts von dem Red Bull gespürt .Da ich in der Arbeit ziemlich viel Kaffee trinke dürfte ich da auch einen Schaden habn .

Vielleicht sollte ich mal mein ganzen Suchtgifte überdenken .

Am Wochenende kann ich meine Stärke unter beweis stellen.Alk ja oder nein .Es ist ein große Geburtstagsfeier

Da mein Freund und deren Freunde sicher voll zu sein werden
naja mal sehen .Kann ja nach Hause fahren wenn ich nicht mehr will oder nicht mehr zusehen kann.

Habe echt Angst davor

Haltet mir die Daumen .

Danke für eure Daumen


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

03.11.2004 09:34
#18 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo nacubenda

du schreibst:
"Ich habe ja nur Abend und heimlich jeden Tag getrunken "

was meinst du damit?
am Abend normal mit Freunden oder Familie????

und am Tag hast du auch getrunken, jedoch heimlich

das wären dann auch meine Trinkgewohnheiten gewesen


nacubenda Offline




Beiträge: 77

03.11.2004 09:40
#19 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo Adobe

Tja das mit den Flaschen Sekt kenne ich auch sehr gut.
Das mit den Feiern auch .

Ich warte auch immer auf Alkohol .Komisch den da habe ich mir schon oft Gedanken gemacht.

Es ist aber bei meinen Bekannten schon normal das wir Alkohol trinken .Aber das letzte mal als meine Freundin da war hatten wir zu zweit 4 Flaschen Prosecco und ein Flasche Wein und Schnaps.Ich denke das meiste habe ich gesoffen .

Mein Freund hat nicht so viel getrunken .
Hat Foto s gemacht .Voll peinlich den ich wusste nächsten Tag nichts mehr von den ganzen Abend.

Leider kann er nichts sagen denn er trinkt selber in meinen Augen .Er trinkt immer so 2-3 Bier oder Wein am Abend.

Aber ich denke ich war sehr peinlich für Ihn .Gott sei Dank hat es meine Freundin ebenfalls erwischt, aber ich glaube ich bin voll aufgefallen da ich nächsten Tag nichts mehr wusste.

Sie haben mir dann Alkohol in eine Babyflasche gegeben da ich alles immer umgestoßen habe.
UND ICH WUSSTE DAS NÄCHSTEN TAG NICHT MAL. Schäme mich so dafür .Bin froh das ich es hier sagen kann den für sowas gibt es keine Worte mehr oder ???

Seit diesem Tag suche nach Erfahrungsaustausch und ich finde ihn da .


nacubenda Offline




Beiträge: 77

03.11.2004 09:45
#20 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo lisl

Nein ich habe nur Abends getrunken ..

Wenn ich aber wie jetzt einen Gipsfuß habe dann begann ich
ca vor 2 Wochen auch schon unter Tags zum bier zu greifen .

Das ist aber erst seit meinem Black out bei der letzten Party.

Aber jetzt verstehe ich es was es heißt" Oh gott schau mal wie peinlich die schon wieder ist ."

Oder lass sie die hat schon wieder zuviel lass Sie reden.

Jetzt stehen hauffenweise leere Flaschen Bier und Wein in meinem Vorhaus und hoffen weg gebracht zu werden .

Es ist in den letzten Wochen einfach mehr geworden als ich zu Hause war .

Jetzt verusche ich das ich es alleine mit euerer Hilfe in den Griff kriege


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

03.11.2004 09:54
#21 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

nacubena

als meine Freunde mir sagten:
Lisl gestern hast du es aber wieder mal übertrieben, da habe ich mich auch geschämt wie du
Doch es bewirkte bei mir, dass ich dann mit der Zeit gar nicht mehr mit den Freunden fortging, sondern nur alleine zu Hause getrunken hatte

Manchmal wenn ich dann mit den Freunden weg war, habe ich nichts getrunken, doch sobald ich zu Hause war, dann wurden die Flaschen geöffnet

Leider wollte ich mit der Zeit fast kein Freunde mehr, da ich ja lieber trinken wollte
Na, ja bin sowieso ein Einzelgänger und Einzelämpfer gewesen!
Nacubena wiest du denn dass du Alkoholikerin bist?
Gehst du in eine SHG?
Warst du schon mal in einer Suchtberatung?

Du musst ganz dringend was machen!
und das mit deiner Party....das wäre mir persönlich zu gefährlich gewesen....so stark testen wollte ich mich nie ...wäre nur wieder ein Grund und eine Entschuldigung zum Trinken gewesen!

so muss nun leider gehen

gute 24 Stunden


nacubenda Offline




Beiträge: 77

08.11.2004 18:44
#22 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

So jetzt zum meinem Wochenende .Habe leider den kick nicht geschafft auf der Geburtstagsfeier nichts zu trinken .auf Feier habe ich bei jedem Glas irgenwie gehofft das ich aufhören kann und jeden Schluck bereut .

Irgenwie hatte ich bei jedem Schluck ein schlechtes Gewissen mir Gegenübr .ich schaffe es einfach nicht .

warum bin ich so schwach .

Habe dann am Sonntag total geheult .
Wie soll ich den weiter machen ???

Alles ist so scheiße .


BellaT Offline




Beiträge: 96

08.11.2004 19:30
#23 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo nacubenda,

mach da weiter, wo Du aufgehört hast. Lerne aus Deinen Fehlern, kein Mensch ist frei von Fehlern. Versuche aus der Sch...., die Du gebaut hast, zu lernen. Du bist hier eindeutig an Deine Grenzen gestoßen, jetzt kannst Du Deine Situation noch besser eischätzen und weißt, wo Du stehst.

Bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Sieh es als "total schlecht gelaufen" lerne draus und laß zukünftig immer das erste Glas stehen.

Ich bin ja auch erst seit kurzer Zeit trocken und beschäftige mich schon länger mit genau dieser Situation, vor der ich, ehrlich gesagt, große Angst habe. Ich meine, es ist der größte Fehler, sich zu sagen:
Ich habe versagt, ich kanns nicht, ich bin schlecht....Jetzt ist es sowieso egal...

Das hilft Niemanden weiter und Dir selbst am Allerwenigsten. Du bist vom richtigen Weg abgekommen. Und? Du hast es gemerkt. Also, kehre um und bewege Dich wieder in die richtige Richtung...

Hole Dir Hilfe (Suchtberatung, Selbsthilfegruppe), Du glaubst gar nicht, wie viele Hände Dir gereicht werden, Du mußt sie nur ergreifen.

Alles Liebe wünscht
BellaT


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

08.11.2004 19:43
#24 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo nacubenda

du schreibst:
was soll ich denn nun weitermachen machen?

einen Neuanfang sollst du machen....einen mit Nagel und Köpfen
z.B. Suchtberatung und SHG

Zitat:
Irgenwie hatte ich bei jedem Schluck ein schlechtes Gewissen mir Gegenübr .ich schaffe es einfach nicht .

doch du schaffst es....doch nicht alleine

du schreibst:
warum bin ich so schwach ?

alleine bist du wie ich auch nicht stark genug, da wir ja einen starken Gegner haben nämlich einen mit Namen: "Alkohol"


In einem anderem Thread schreibst du:
warum gerade ich?
- ich glaube es ist vererbt, da Vater und Mutter auch getrunken haben

nacubenda was nutzt es dir wenn es vererbt ist
darüber habe ich auch schon nachgedacht...bei uns scheint es auch eine Familienkrankheit zu sein
doch deswegen musste ich trotzdem die volle Verantwortung für mein Tun übernehmen...ich musste lernen, das erste Glas stehen zu lassen!
Musste lernen Hilfe anzunehmen!
Ich musste lernen, zu verstehen, dass mein Leben mit Alkohol, eine Qual, chaotisch und bedrückend ist

Auch musste ich lernen, dass nur ich gesoffen habe und nur ich mein Leben mir selbst kaputtsaufe....ob vererbt oder angelernt

Doch weisst du was?
Ich habe auch gelernt, dass da ich die Verantwortung für mein Tun selbt übernahm und mir auch Hilfe suchte und annahm....ja da habe ich auch gelernt, dass ich nun auch mein Leben nach meinen Wünschen wieder umgestalten "kann"


hole dir Hilfe und du wirst sehen....das Gewissen kann ruhig Gewissen sein





[f1][ Editiert von Lisl am: 08.11.2004 19:47 ][/f]


miezegelb Offline




Beiträge: 2.677

08.11.2004 19:45
#25 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo nacubenda ,

da hattest du dir auch ganz schön was zugemutet. Ich persönlich hätte das warscheinlich auch nicht geschafft-
so kurz nachdem man sich vorgenommen hat aufzuhören, gleich eine Geburtstagsfeier wo alle anderen trinken, mitzumachen.
Du wirst dich da entscheiden müssen, entweder deine Freunde haben so viel verständnis und trinken mal auf den nächsten Feiern auch nichts. Ansonsten würd´ich dir einfach raten, erstmal auf derartige Feiern zu verzichten.

Jetzt gehts hoffentlich doch auf ein neues?!

liebe Grüße

Ramona


henri ( gelöscht )
Beiträge:

08.11.2004 19:49
#26 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo Nacubenda, Hallo Bella-T

dem ist nichts hinzuzufügen.

Es ist verdammt schwer, ohne Hilfe einfach aufzuhören. Ich kann auch nur wie Bella-T sagen, du weißt jetzt wo du stehst und das ist wenigstens etwas Positives vom Wochenende, wenn es auch sonst nicht gelaufen ist wie gewünscht.

Versuche es eben nochmal, und hol dir soviel Hilfe dazu, wie du nur bekommen kannst. Du schaffst das schon.

Gruß
Henri


nacubenda Offline




Beiträge: 77

08.11.2004 19:49
#27 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Ja ich werde glaube ich fremde Hilfe aufsuchen .Hast du es alleine geschafft oder hast du auch gleich am Anfang fremde Hilfe angenommen ?

Wie lange ist es bei Dir her das Dir solche Gedanken durch den Kopf gegangen sind ????

Komisch allen ist es nächsten Tag schlecht gegangen und nur mir nicht .

Alle haben dreingeschaut als hätten sie Nächte gesoffen .
Nur mir ging es nicht schlecht .
Weder als wir nach Hause gingen noch nächsten Tag.

Es war erschreckend.

Ein Freund meines Partners der selber sehr viel getrunken hat ,hat am diesem Abend gesagt :" Jetzt wissen wir es du sauft ganz schön den die Flasche steht immer nur bei Dir.

Weis nicht ob er das so gemeint hat oder einfch nur gequatscht hat.

Hat mich total getroffen !!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe aber danach nicht aufgehört zu trinken !!!!!

mich geht alles einfach an .Ich stehe so alleine da denn ich will es keinem sagen .Auch nicht meinem Partner der bekommt nicht mit.

Er ist Gott sei Dank viel unterwegs und trinkt selber .

Weis aber nicht wieviel ????


Weggefaehrte Offline



Beiträge: 360

08.11.2004 23:05
#28 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo nacubenda.

Ich denke, eins hast Du Dir jetzt bewiesen, dass Du es nicht schaffst kontroliert zu trinken und bist letztlich wieder da angekommen wo Du angefangen hast. Leider brauchen viele Suchtkranke diese Erfahrung um kapitulieren zu können.

Auch mußt Du Dir darüber klar werden ob Du Hilfe willst und auch annehmen kannst und ob Du Dir das Wert bist.

Dein nächster Schritt sollte der Besuch in einer Suchtberatungsstelle sein und suche Dir eine Gruppe mit Leuten die das gleiche Problem wie Du haben.

Solltest Du keine Beratungsstelle oder Gruppe in Deiner Nähe kennen, dann schick mir ein E Mail mit den Angaben wo Du eine bräuchtest und helfe Dir dann.

Liebe Grüße von Günther einem Weggefährten.


nacubenda Offline




Beiträge: 77

09.11.2004 10:02
#29 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Danke für eure Beträge .Sie helfen mir sehr .
Bevor ich in diesem Forum war habe ich gedacht ich bin nicht krank.

Ich bin gestern anscheinend wieder mal in Selbstmitleid gefallen.

Habe gestern echt nicht mehr gewusst wie es weiter gehen soll.

Ich werde morgen zur Krankenkasse gehen und fragen wegen einer Beratung.

Habe heute schon wieder einen schweren Abend.Elternabend.Da
trinken alle wieder Bier und Wein .

Oh Gott gebt mir einen Tipp wie ich nichts trinke .Wie habt ihr das alles geschafft.
gibt es Tabletten ????Habe ich gehört .



Habe einfach Angst das jemand was bemerkt .Ich will das nicht .Anscheinend bin ich noch nicht so tief unten .

Kann das sein das ich desswegenso denke ?????


1Aldebaran ( gelöscht )
Beiträge:

09.11.2004 10:19
#30 RE: zu feige zu sagen ja oder nein \"hilfe\" antworten

Hallo Nacubenda,

irgendwie solltest du froh sein, dass es dir so scheisse geht - im Ernst!

Dein Leidensdruck steigt unaufhörlich, und das ist ein sehr guter Indikator dafür, dass du demnächst "reif" für den Ausstieg bist.

Dass es SO nicht mehr lange weitergehen kann, hast du mitlerweile erkannt, fehlt nur noch der berühmte "Tritt in den Poppes", dass du in die Hufe kommst und endlich aktive Hilfe in Anspruch nimmst.
Woher der kommt?...spätestens wenn die ersten Körperfunktionen ihren Dienst verweigern. Aber soweit musst es nicht kommen lassen!

Je eher du über diese *Hemmschwelle* gehst, desto eher wirst du wieder buchstäblich befreit durch`s Leben gehen.
Wir können dir hier zwar Mut machen und (in unserem Rahmen) unter die Arme greifen, aber alles weitere -sprich der praktische Teil- steht und fällt mit dir ganz allein!

Geh`s an!
Mach`s zur Chefsache und freu dich über die Fortschritte.

LG`s
Aldebaran


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