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Saufnix
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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Akute Hilfe
Ingrid ( gelöscht )
Beiträge:

08.10.2004 22:56
RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Ich bin Ingrid, seit 10 Monaten trockene Alkoholikerin. Dank AA, die ich zweimal wöchentlich regelmässig besuche, habe ich mein Leben in seiner ganzen Fülle wiederbekommen, und dazwischen stützt und trägt mich so mancher Gastbesuch hier im Forum. Schön, dass ich sowas finden durfte!

Doch es geht heute nur teilweise um mich.

Erst seit knapp 2 Jahren lebe ich im selben Haushalt mit zwei Stiefkindern.

Der 14jährige musste heute um 21 Uhr mit Vollrausch von uns abgeholt werden.

Und in meinem Kopf kreist die Frage: Wie gehe ich morgen mit ihm "richtig" um?

Ich brauche sicher nicht zu erwähnen, wie verzweifelt und angewidert alle von mir und meinem Verhalten in meiner nassen Zeit waren und wie meine Angehörigen den Alkohol verteufelten. Und dass sich keiner diese Zeiten zurückwünscht und alle heilfroh darüber sind, was seitdem mit mir passiert ist. Ich selbst bin dankbar dafür, dass ich nicht nur aufhören durfte zu saufen, sondern dass sich vor allem in mir eine ganze Menge zu ändern begann.

Gerade mein Sohn (das "Stief" schenk ich mir, es ist unpassend für unser Verhältnis) schätzt und achtet das sehr wohl.

Er liegt mit schätzungsweise 2,3 Promille nebenan....

Mein Mann sieht es eher als dazugehörigen jugendlichen Initiationsritus. Allerdings legt er seinerseits selbst ein mehr als bedenkliches Trinkverhalten an den Tag - oder darf ich (hoffentlich) schon sagen legte ? Auch während der gesamten Zeit, die ich jetzt schon trocken bin, gab es da keine Veränderung, fairerhalber muss ich sagen dass er nun nach einer recht heftigen Trinkepisode seit 7 Tagen zumindest das Glas stehen lassen kann. (Die Weinbrandpralinen nicht, glaubt, das mache ihm nix aus. Kein Kommentar.) Vielleicht jedenfalls auch da ein erster Schritt, ich kann dazu jetzt noch nicht viel sagen. Ic hweiss nur von mir, dass es nicht reicht, das Glas stehenzulassen, wenn sich nicht auch in meiner Persönlichkeit etwas verändert hätte, wäre ich einfach nur eine Alkoholikerin, die keinen Alkohol mehr trinkt. Und ansonsten derselbe Mensch wie vorher auch (und der will ich nicht mehr sein, und es wäre ohnehin dazu verdammt, eine Saufpause zu sein. Zumindest bei mir.) Aber das wird die Zeit bringen.

Mehr zu Sohnmann:

Die Mutter des Jungen ist am Alkohol jung gestorben; mit seinem Vater hat er ebenfalls genügend erlebt, und meine 10 trockenen und enorm wandlungsreichen Monate auf der "Habenseite" reichen sicher auch immer noch nicht aus, um das wiedergutzumachen, was ich da teilweise vorgelebt habe, schon gar nicht kann ich es jemals ungeschehen machen. Und erst recht nicht fühle ich mich - zum Teil aus noch vorhandenen Scham- und Schuldgefühlen heraus - berechtigt, jetzt quasi als der Moralapostel aufzutreten.

Doch ich betrachte ihn als wesentlich gefährdeter als andere "normal" aufgewachsene Kinder. Er erinnert mich in seinem Wesen sehr an mich (auch wenn mein erster Vollrausch erst mit Mitte 20 stattfand), und ich tu mich schwer damit, seinen potentiellen Weg als etwas hinzunehmen, das ich ohnehin nicht ändern können werde - es gelingt mir nicht, mit dem Gelassenheitsspruch das Ganze "abzugeben".

Mir ist jedoch völlig klar, dass ich machtlos bin.
Dennoch habe ich das Gefühl, ich könnte oder sollte etwas "tun" (oder auch lassen) was nüchtern betrachtet hier sinnvoll und angemessen ist. Vielleicht erwartet man das ja auch von mir, als "Profi" sozusagen.

Mein Bauch sagt mir, ich könnte ihm einfach mal meine GANZE Geschichte mit allen Glanzlichtern erzählen - doch was würde es nützen? Sie war schon vorher nicht gefragt;K das Thema wurde trotz meines offenen Umgangs ziemlich totgeschwiegen, war ja alles ok... Ich maße mir auch an, die Antwort auf meine Erzählungen bereits jetzt zu kennen: bei MIR, Ingrid, war das ja GANZ was Andres... und dass ein 14jähriger sich mal die Kante gibt, ist normal, kann man nicht verhindern und muss ja eh nicht heissen, dass er auch zum Alkoholiker wird, ich bin a eben nun überempfindlich....

Tja, da sthe ich nun, machtlos und etwas durcheinander, und habe nicht die Weisheit, zu unterscheiden.
Mein Beitrag ist viel länger geworden als beabsichtigt, und doch ist mir schon nach dem Niederschreiben ruhiger zumute.

Nun würde ich gern Eure Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen. Dankeschön

Ingrid


Cleo Offline




Beiträge: 265

08.10.2004 23:45
#2 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo Ingrid,

erstmal herzlich willkommen bei den Saufnixern.

Leider kann ich dir keinen Rat geben, da ich deinen Jungen ja nicht kenne, aber ich möchte dir von meiner Erfahrung erzählen.
Als mein Sohn 15 Jahre alt war, war ich fast drei Jahre trocken, da fand ich unter seinem Bett eine 2-lt.-Flasche billigen Fusel. Neugierig, aber mit echt flauem Gefühl habe ich gesucht und leider viele leere Flaschen gefunden.
Er hatte sie mit einem Freund über mehrere Tage geleert, wie er dann gebeichtet hatte.
Ich bin mit ihm zu der Suchtberatung gegangen, die auch meine erste Anlaufstelle war.
Und am selben Tag trafen wir uns mit seinem Freund und dessen Mutter und ich habe etwa zwei Stunden alles erzählt, alles.
Die Suchtberaterin war der Meinung, dass sich die jungen Leute eben ausprobieren wollen ( und ihrer Meinung nach auch sollen), wie viel sie vertragen. Aber man sollte ein Auge drauf haben, da er ja vorbelastet sei.
Mein outing mit all den wirklich hässlichen Seiten hatte bei den Jungs aber die meissten Denkanstösse ausgelöst.

Es gibt leider kein Patentrezept, bei meinem Sohn war es sicher positiv, aber bei meiner Tochter würde ich ganz anders verfahren. Sie ist halt ganz anders "gestrickt".

Ich wünsche dir sehr, dass du für euch den richtigen Weg findest.
Auf diesem board findest du sicher viele Berichte und Posts,
die dir weitere Möglichkeiten und Denkanstösse geben.

Lieben Gruß
Cleo


Hyperlink ( gelöscht )
Beiträge:

09.10.2004 00:17
#3 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo Ingrid
meinen ersten Vollrausch hatte ich, da war ich 12. Es war ein Test mit einem Freund. Wir haben zusammen eine Flasche Klaren vernichtet, weil wir nicht glauben konnten, daß man von etwas, daß zwar streng riecht aber aussieht wie Wasser betrunken werden könnte. Danach kann ich mich 24 Stunden lang an fast nichts mehr erinnern, und meine Eltern haben das eher amüsant gefunden, als mich irgendwie zu strafen, oder mit mir darüber zu reden. Ja, bei uns ist auch immer viel unter den Tisch gekehrt worden. Alles was in irgendeiner Richtung unangenehm war, ist einfach übergangen worden. Ab meinem 15 Lebensjahr war es bei mir normal, daß ich von Feten oder Partys angestochen nach Hause kam. Nie ein Einwand, oder eine Gardinenpredigt von zuhause. Muß dazu anmerken, daß meine Eltern selber beide Alkoholiker sind, und damals wohl die Augen verschlossen haben und nicht sehen wollten was sich da anbahnt. Aber wie kann ich auch jemanden einen guten Rat geben über eine Krankheit, die ich selber nicht im Griff habe ?
Du bist auch ein Alkoholiker, aber: trocken. Es spielt keine Rolle wie lange. Die Idee, daß Du Deinem Sohn die ganze Geschichte erzählst finde ich gar nicht schlecht, da gehört viel Mut dazu. Was es nützen würde ? Das kannst nur Du Dir selber beantworten. Du kannst ihm nur das Werkzeug, nämlich Deine Erfahrung in die Hand geben, benutzen muß er es selbst.
Es ist grausam genug, daß er seine Mutter an den Alk verloren hat, und sein Vater wohl auch nicht gerade ein leuchtendes Vorbild ist, darum finde ich es wichtig, daß er rechtzeitig lernt, daß es auch anders geht, daß das Saufen mehr Probleme bringt als es löst, und wohin es führen kann.
Was er wohl am dringensten braucht ist ein Vorbild und ein Gesprächspartner, und wenn nicht Du, wer dann ?


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

09.10.2004 00:22
#4 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hi Ingrid,

ich sags gleich: Ich hab keine Lösung!
Weil, mir gehts ähnlich wie dir. Erst, seit ich nicht mehr trinke, ist mir aufgefallen, daß meine Tochter öfters mit (mehr oder weniger) glasigen Augen und "Alk-Fahne" aus der Disco kommt. Das tut mir so weh!
_Was_ sie getrunken hat, weiß sie schon noch, aber nicht, wieviel. Wenn ich dann sage, daß sie das lassen solle, schaut sie mich immer so "wissend" an... Nein, sie _sagt_ nicht, daß ich den Mund halten sollte, aber ich merke wohl, daß sie das _denkt_...Scheiße!

Vor > einem Jahr hat _sie_ mir noch zu erklären versucht, daß 2/4 am Tag genug wären, was ich (natürlich) in mich rein grinsend ohne ein Wort zu sagen übergangen habe...

"Erfahrungen" kann man also wirklich nicht weitergeben?! Ich weiß es nicht,

fallada
--
no sig today


Falballa Offline




Beiträge: 3.707

09.10.2004 09:42
#5 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo Ingrid,

eine Lösung habe ich für dein Problem leider auch nicht parat.Aber ich glaube, das Beiträge und Erfahrungsaustausch zu einer Lösung beitragen werden.
Das du etwas unternimmst, ist doch schon der richtige Anfang.

Die Familienverhältnisse sind bei jedem Individuell.

Deshalb hier meine Erfahrung. Meine Tochter hat meinen Alkoholkonsum sehr wohl mitbekommen, obwohl ich doch heimlich getrunken habe. Ihr Vater hat kein gutes Haar an mir gelassen.Er hat draufgehauen, wo er nur konnte. Doch Kinder machen sich ihr eigenes Bild von der ganzen Sache.
Hätte ich nicht für möglich gehalten.

Ich bin immer offen und ehrlich zu ihr gewesen, was meine Alkoholkrankheit betrifft, altersgerecht entsprechend.
Ich habe ihr erzählt, auf ihre Frage hin , warum ich getrunken habe.Das Alkohol eine Droge ist , mit der man sich aus der realen Welt wegbeamen kann, wenn man mit dem Leben, den Gefühlen u.s.w. nicht mehr klar kommt, weil man es nicht gelernt hat, damit umzugehen.Bloß , wenn man aus diesem weggebeamt - sein wieder auftaucht, dann sind die Probleme noch immer da , meistens noch schlimmer.
Andere können Alkohol trinken und damit umgehen, ich kann es nicht.
Kinder lernen nicht nur durch zureden, das meiste fürs Leben lernen sie durch vorleben.

Ingrid, ich würde erst mit Sohn, dann mit Mann und dann ihr drei reden. Alkoholismus ist eine Familienkrankheit.
Du kannst lenken, aber ändern alleine kannst du das nicht.

Ich wünsche dir Durchhaltevermögen und Kraft. Vielleicht
können dir meine Zeilen etwas behilflich sein.

Alles Gute für dich
von Manuela


Pauline Offline




Beiträge: 580

09.10.2004 16:31
#6 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo Ingrid,

ich bewundere Dich, daß Du trocken bist! Ja, mit den Kiddis hat mans nicht leicht.

Mein Sohn ( jetzt 24 ) wurde mit 17 erwischt, als er besoffen Roller fuhr, Lappen weg, MPU, Gericht und die ganze Kacke. Trotzdem habe ich damals auch nicht aufgehört zu saufen (er auch nicht, fuhr aber nicht mehr betrunken). Ja, ich hatte auch das Gefühl, ich kann ihm keine Vorhaltungen machen wegen meiner eigenen "Alkoholkarriere".

Aber Du solltest mit Deinem Mann und Deinem Sohn reden, wenn alle richtig schön nüchtern sind und ihnen erklären, was alles schlimmers passieren kann in solch einem Zustand. Ich kenne das von meinem Mann, der wollte auch nicht über Probleme sprechen, wenn sie was mit Alkohol zu tun hatten. Das ist falsch, zwinge sie notfalls zu Gesprächen.
Ansonsten gehe in eine SHG und rede, rede, rede......

Tschau und viel Kraft

Pauline


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

09.10.2004 16:47
#7 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo Ingrid

da ich Alkoholikerin bin, hatte mein Sohn mehr oder weniger auch mitbekommen, wenn seine Mutter getrunken hatte

Nach meiner LZT haben wir miteinander viel darüber geredet und auch wurde er über die Alkoholkrankheit sehr gut aufgeklärt

Leider hatte er (oder hatt noch?) auch eine Zeit wo er Alkoholmissbrauch betreibt....es dann am nächsten Tag einsieht, jedoch dann am nächsten Wochenende genau wie seine Mom es gemacht hatte, wieder trinkt

Er ist jetzt 27 Jahre alt und ich habe mir den Mund Jahre lang fuselig geredet
Ich mag jetzt nicht mehr!!!!

Er ist alt genug und weiss über alles Bescheid
Er muss nun selbst Handeln

Ich denke schon, dass du aufklären musst, jedoch nicht gezwungenermassen...finde ich umgekehrt....er ist ja schliesslich kein Baby mehr

Rede mit ihm wie es dir gegangen ist... erzähle ihm deine Ängste die du hast...erzähle ihm auch von der Familiengeschichte, er hatt ein Recht darauf...(in meiner Familie gibt es auch einen Alkoholstammbaum)

Ich wünsche dir und deiner Familie alles gute


Ingrid ( gelöscht )
Beiträge:

10.10.2004 15:20
#8 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo alle,

erstmal danke für Euere einfühlsamen und konstruktiven Antworten. Ich fühlte mich dadurch sehr bestärkt und habe mich vor dem offenen Gespräch nicht gedrückt sondern mich der Sache gestellt, schonungslos insbesondere mir gegenüber. Und ich habe den Eindruck, dass die Botschaft auch irgendwie ankam. Zumindest beim Sohn, und das war ja das Hauptmotiv und das erklärte Ziel.

Was die Problematik mit der Beeziehung zu meinem Mann anbelangt ist das eine andere Sache , jedoch glaube ich dass ich dafür lieber demnächst einen eigenen Thread aufmachen muss/werde, wenn die Situation es erfordert. Und das tut sie eigentlich bereits.

Doch eins nach dem anderen; Schritt für Schritt - ich kann nicht alles auf einen Schlag angehen, das tut mir nicht gut und mir ist bewusst, dass ich sorgsam mit mir umgehen muss, um auch zukunftig die Vergangenheit nicht wieder Gegenwart werden zu lassen.

Habt erstmal Dank, und ich würde mich sehr freuen, von Euch noch mehr zum Thema "Umgang mit dem beginnenden Trinkverhalten des Nachwuchses" hier zu lesen, denn ich denke, das dürfte damit jetzt nicht mit einem Schlag erledigt sein. Zumal es dem jungen Kerl "danach" leider auch bombig ging, er einen gesegneten Appetit an den Tag legte und dann ohne Nachwehen zur Tagesordnung überging. Er kann also bereits jetzt so einiges ab, ohne drunter gebührend zu leiden.


Biene2 Offline




Beiträge: 4.231

11.10.2004 12:19
#9 RE: angemessene Reaktion auf Vollrausch - er ist 14!? antworten

Hallo Ingrid,

auch ich bin seid zwei Jahren trockene Alkoholikerin und hab auch Nachwuchs in allen Alterssparten.
Mein "Grosser" ist schon fast 21 und hat Alkohol so gut wie nie angerührt,trotz dem eingebettet sein in gleich zwei Alkoholikerfamilien.
Aber dafür hat er eine stattliche Kiffer/Speed-Karriere hinter sich.

Meinem jetzt 12jährigen lasse ich nicht aus den Augen.Wir unterhalten uns sehr oft über Alkohol als Droge,er kennt die Konsequenzen und weiß,daß ich nicht zögern würde,ihn beim ersten Rausch in die Suchtberatung zu schleppen.
Auch meine Aktivitäten bei Saufnix kennt er.

Dieser 12jährige liest schon Focus und justament letzte Woche war das Thema "Sucht an Schulen" drin...was ich ihm auch gründlich unter die Nase gerieben habe.

Es ist nämlich so,daß kindliche Hirne so ziemlich schnell alles lernen,inklusive das Sauifen.

So war es auch bei mir.Ich bin damals auch viel zu früh angefangen und weiß nun,daß meine heutige teilweise chronische Unzufriedenheit und die Suche nach Kicks was mit den vielen Dopamin-Rezeptoren im Hirn zutun hat,die sich damals rasend schnell bilden konnten,als 13jährige.

Mein Mann trinkt glücklicherweise mittlerweile gar nichts mehr.Mir und den Kindern zuliebe,denn er weiß,daß er mich dadurch in Versuchung führen könnte.Und wir möchten den Kindern ein konsequentes Abstinenz-Bild vorleben.

Mein 12jähriger hat auch schon geschnallt,daß es nicht so richtig normal ist,wenn beim schulischen Grillabend 3 Kisten Kola und 6 Kisten Bier rumstehen und die "Alten" Clique a part machen um sich die Kante zu geben.

So gesehen und geschehen.Ich und mein Mann sind auch nicht lange geblieben.Wir fanden das etwas daneben und haben uns mit Sohnemann auch darüber unterhalten.

Ich halte die Sucht-oder Drogenberatung ( einfach mal unverbindlich) für eine gute Idee,denn deinem Sohnemann muss zwingend vermittelt werden,was er da eigentlich tut und daß das kein harmloser Freizeitspass ist.

Oder/Und aber immer wieder reden,reden und nochmals reden und keine Gelegenheit auslassen,das Thema anzuschneiden.

Bei mir gibt es auch keine Ausflüchte von wegen "du hast ja selber"...eben drum.


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