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Saufnix
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Dieses Thema hat 114 Antworten
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 Akute Hilfe
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dieter ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 17:47
RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

hallo,
ich bin alkoholiker und trinke im schnitt 300 ml alkohol pro tag. mein umfeld ahnt etwas, aber weiß nichts. ich will aufhören und weiß, daß das alleine nicht geht. ich will aber nicht in eine klinik. gibt es möglichkeiten der ambulanten behandlung ? ich weiß nicht, was ich machen soll...
danke !
gruß dieter


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

15.07.2004 17:49
#2 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hallo Dieter,

was verstehst Du unter 300 ml am Tag? Das wären ja 1 und 1/2 Glas Wein.????

Viele Grüße
Adobe


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 17:51
#3 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

300 ml reinen alkohol (natürlich in form von bier , wein oder schnaps)
danke für deine antwort
gruß dieter


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 17:52
#4 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

hi, also ungefähr 4 flaschen wein...
gruß dieter


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

15.07.2004 17:55
#5 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hallo Dieter,

da sieht die Sache natürlich schon anders aus. Welcher Menge Wein oder Bier entspricht das?

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit einer ambulanten Behandlung. Ich kenne sogar Ärzte, die dafür Medikamente geben und täglich kommen, um nach den Rechten zu sehen.

Geh doch mal zur Suchtberatung, vielleicht können die Dir einen Arzt empfehlen?

Hast Du Entzugserscheinungen wenn Du nichts trinkst? Wäre jemand in der Wohnung oder wärst Du alleine?

Viele Grüße
Adobe


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 17:58
#6 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

hi, ich wäre alleine und habe entzugserscheinungen (zittern, schwitzen).
danke ...und hoffentlich bis gleich...
gruß dieter


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

15.07.2004 18:01
#7 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hallo Dieter,

also wenn Du Entzugserscheinungen hast, dann würde ich das nicht im Alleingang machen. Kannst Du nicht zu einem Freund gehen? Oder jemanden einquartieren?

Jedenfalls würde ich zuerst mal zu einem Arzt gehen. Deine tägliche Alkoholmenge ist schon recht hoch.

Willst Du nicht lieber doch in eine Klinik? Es ist da wirklich nichts bei. Ich habe den Entzug in einer Klinik gemacht und fand es dort einfach toll.

Viele Grüße
Adobe


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 18:08
#8 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

hi,
ich würde gerne in eine klinik gehen, aber dann geht mein leben endgültig den bach runter, da ich meinen studienplatz verlieren würde (sozialhilfe und studium geht nicht).
ich habe angst vor dem nächsten schritt!
gruß dieter


Beachen Offline




Beiträge: 3.654

15.07.2004 18:11
#9 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hi alle !

Zum Thema Entzug, Krampfanfall und Delier habe ich mich hier ja schon oft und reichlich ausgelassen.
Ich rate jedem dringend davon ab, alleine zuhause zu entziehen ! Und schon gar bei einer solchen Menge Alkohol täglich ( 4 Flaschen Wein).

Aber was ich heute in unserer Lokalzeitung las .....
da hat ein 43-jähriger Mann im Delier zuhause seine Frau erstochen ( mehrmals auf sie eingestochen ) und ihr dann den Kopf abgetrennt.
Von all dem wußte er nichts mehr, er wurde auf der Straße eingefangen, als er fast in ein Auto reingelaufen ist.
Und jetzt war die gerichtliche Verurteilung.

Mehr muß ich wohl nicht mehr dazu sagen ....

Gruß
Bea


Adobe Offline




Beiträge: 2.561

15.07.2004 18:12
#10 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hallo Dieter,

verstehe ich nicht ganz. Was hat das mit Sozialhilfe zu tun? Das ist eine normale Klinikeinweisung und das zahlt die Krankenkasse.

Sind nicht Semesterferien? Da fällt es doch niemandem auf.

Viele Grüße
Adobe


bordeauxnixe ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 18:15
#11 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

@dieter:

Nun mal auf dem Boden bleiben!

Momentan sind Semesterferien, und da kannst du ganz gemütlich für einige Zeit in eine Klinik. Also 4 Flaschen Wein täglich - diesen Entzug solltest du auf keinen Fall alleine durchführen. Das ist zu gefährlich!

Gehe noch heute Abend zu den AAs. Da du studierst, gehe ich mal davon aus, du wohnst in einer größeren Stadt. Und die AAs haben in großen Städten täglich Meetings.

Falls dies nicht möglich ist: Rufe eine Kontaktstelle der AAs an. Die Nummern sind auch im Internet zu finden.

Schau mal im Internet bei den Aas nach. Da findest du proffesionelle Hilfe für einen Entzug. Ich bin davon überzeugt ein AA geht sogar mit dir ins Krankenhaus zur Einweisung!

Liebe Grüße

Bordeauxnixe

[f1][ Editiert von bordeauxnixe am: 15.07.2004 18:17 ][/f]


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 18:15
#12 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

hi,
wer zahlt denn meine miete etc. ?
ich muß arbeiten.
wie lange würde denn ein klinikaufenthalt dauern ?
gruß dieter


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

15.07.2004 18:17
#13 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

hallo Dieter,
ich denke du irrst dich ein wenig: Alkoholismus ist eine Krankheit, eine anerkannte Krankheit. Und daher wird man zwecks Entzug in der "Entgiftung" auch krankgeschrieben, und nicht abgestempelt!
Ein Entzug dauert 10 tage, und in dieser Zeit (mit Krankenschein) kann ich mir nicht vorstellen, dass du von der Uni fliegst. Du brauchst ja nicht gleich eine Langzeittherapie zu machen. Es kann sein, dass du die anschließnde Trockenheit Abstinenz auch ambulant, und mit uns allen hier, und mit Selbsthilfegruppen hinbekommen kannst (das gilt für die meisten!). Und dann schaust du mal nüchtern den Dingen ganz anders in die Augen?!!! Und 10 Tage Studienausfall kann nicht die Katastrophe sein, eh!
aber schreibe mal fleißig weiter
ich grüße dich, Max


JokerE Offline




Beiträge: 17

15.07.2004 18:19
#14 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hallo Namensvetter,

das war auch ungefähr meine Trinkmenge.
Ich habe dann zu Hause aufgehört, von meinem Arzt hatte ich nur Beruhigungsmittel. Am Nachmittag habe ich mir dann einen Krampfanfall eingefangen und bin doch ins Krankenhaus. Und das war auch gut so!

Dort bekommst Du Medizin die solche Anfälle - und auch ein Delier - vermeiden (sollen), anfangs im Stundenabstand. Das kann ich mir ambulant schwer vorstellen.

Natürlich wollte auch ich nicht ins Krankenhaus. Aber dort habe ich die Entgiftung wenigstens durchgestanden. Am zweiten Tag war ich so sauer, dass ich schon den Koffer gepackt hatte. Heute weiß ich, dass das Entzugserscheinungen waren. Man hat mir gut zugeredet und ich bin geblieben. Zu Hause hätte ich wahrscheinlich die nächste Flasche aufgemacht.

Du weißt schon, dass ein Delirium lebensgefährlich ist ?
Und selbst wenn Dir das egal ist: mit den Schmerzen durch den Krampf habe ich noch monatelang zu tun gehabt, das muss nicht sein.

Gruß - Dieter -


Michael ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2004 18:20
#15 RE: entzug, aber wie ? Thread geschlossen

Hallo Dieter,
vom Entzug geht noch kein Studienplatz verloren. Du kannst erhobenen Hauptes in jede normale Klinik gehen und dort eine Entgiftung vornehmen lassen. Da reagieren die zwar manchmal etwas seltsam, aber das ist durchaus etwas, was dir sozusagen zusteht. Nach drei vier Tagen höchstens einer Woche gehst du mit noch erhobenerem Haupt wieder raus, und studierst weiter...
Ich will dir ja nicht zunahe treten, aber mit Sicherheit geht dein Leben, inclusive Studium den Bach runter, wenn du bei deinen Millilitern bleibst. Übrigens eine originelle Methode das Quantum zu verniedlichen.

Liebe Grüße
Michael


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