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Saufnix
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Dieses Thema hat 20 Antworten
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 Akute Hilfe
Seiten 1 | 2
Sinn ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2004 17:56
RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Leute,

....muss mal ein neues Thema aufmachen und hoffe auf einen Erfahrungsaustausch.

...Tja, nunmehr fast 1 Jahr trocken ( nach anderthalb Jahren tägliches Saufen )
Nach meiner Entzug ( kalt, will da auch nicht diskutieren darüber ) war nach 2-3 Tagen ohne größere Probleme erledigt)

Heute muss ich sagen - WAS FÜR EIN Pippifax. Unmittelbar danach mit meiner Partnerin ab nach Spanien in unser Ferienhaus für 6 Wochen. Ich habe darauf bestanden hier unter Aufsicht gestellt zu werden, also meine Partnerin sollte und hat mich nicht einmal 2 Minuten alleine gelassen. Hat sehr gut funktioniert, keine Probleme.
Muss dazu sagen, in Spanien ziehen sich die Deutschen und Engländer jeden Tag massenweise von dem Scheiss rein ( kost da nix da unten ) Alles Alkis sag ich, mir aber wurscht.

Daheim sofort ab zu den Guttemplern, ist wirklich gut , geh immer noch dort hin ( versuche mir immer etwas gutes rauszusaugen und mitzunehmen, gab zwar kleine Probleme, so Sektenmässig, sind aber aus der Welt geschafft )

Die Hauptschwierigkeit ist wirklich dauerhaft abstinent zu bleiben, egal wo Du hingehts, überall und jederzeit wird Alkohol getrunken, Manchmal muss ich auch an Alkohol denken, nennt man wohl - SAUFDRUCK -
Ich brauche also eine permanente Dauerbeschäftigung, oder Dauerstress ( viel Sport, viel mit dem Hund, Ebay, Digitalfotographie, usw. usw. )
Ich muss halt immer was machen und darf nicht rumsitzen.

BITTE KEINE DISKUSSION zum Thema - ah - eine Suchtverlagerung, das ist Scheisse-hab grad den Zaun gestrichen, geh jetzt gleich mit Brenda = mein Hund.
Früher hätt ich gesoffen. OKAY ?

Habs auch mal bei 2 Psychiatern probiert, ist halt nix für mich. Hab auch Campral gefressen, zu blöde Nebenwirkungen, da is ja Valium ( ein Scherz ) ein Dreck dagegen.
Auf jeden Fall ist es schwierig ( manchmal sehr schwer, nichts zu trinken ) Und das ist das wahre Problem.

Aber vielleicht wirds ja noch besser. Bin ziemlich fit, ernähre mich gut und vernünftig, brauche allerdings wirklich eine Dauerbeschäftigung ( hatten wir auch in der Gesprächsgruppe, Saufen aus Langeweile )

Bin ehrlich, wenn ich halt arg nervös u. hippelig bin, schluck ich halt 2 Aponal ( vom Arzt verschrieben )

Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen über die dauerhafte Abstinenz u. deren Umstände/Schwierigkeiten usw.usw. ????
Freue mich auf Eure Berichte.

Gruß Sinn - es lohnt sich nix alkoholisches zu trinken.

PS : Falls es zur Sprache kommt, ein Stück Schwarzwälder Kirsch und 1 Clausthaler Alkoholfrei war am 14.02.04, da hatte ich Geburtstag, ansonsten Kaffee, Tee, Säfte, Wasser, Cola,Mezzomix,usw.


Biene2 Offline




Beiträge: 4.231

09.03.2004 18:08
#2 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Sinn,

also,Du bist nun echt ein Unicum.

Hatte Dir vor Kurzen schon gepostet,nachdem Du Dich wieder lang und breit über einen kalten Entzug auslassen musstest,

dass sich bei Dir im Inneren rein gar nichts geändert hat.

Hier auf dem Board unter Ärtzte gibt es einen Beitrag über den "Trockenen Rausch",den Du Dir mal vornehmen solltest.

Merkst Du eigentlich gar nicht,dass Du Deine Grundprobleme einfach zudeckelst????
Vorher haste gesoffen,nun dopst Du Dich mit Endorphinen.Und was kommt als Nächstes???

Andere haben nach soooo langer Trockenheit schon diese Phase,durch die Du Dich jetzt quälst,schon lange hinter sich.
Und weisst Du auch warum???
Weil die nämlich ein klein wenig Demut gelernt haben und auch mal für 5 Minuten ihre Klappe halten konnten und anderen,die es wirklich besser wussten,zugehört haben.

Hier auf dem Board steht alle drei Zeilen daß es gar nichts nutzt,nur die Flasche stehenzulassen,wenn man im Gegenzug nicht bereit ist,an sich und seiner Situation zu arbeiten..

Aber bei Dir ist ja immer alles in Ordnung,gelle????

Und wenn ich Dir mal einen Rat geben darf,den Du ja geradezu herausforderst:

Fang mal an,die Abhängigkeit Deiner Beziehung in Augenschein zu nehmen,dann merkste auch,wo der Hase im Pfeffer begraben liegt.


Miezekatz Offline




Beiträge: 731

09.03.2004 19:03
#3 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Sinn,

ich bin eigentlich der Meinung (fast) ALLES ist besser, als trinken. Also auch exzessiv Sport treiben, Hund Gassi gehen, Heimwerkern bis zum Abwinken, Gärtnern und was so alles ansteht.

Hast du dir überlegt, ob dein arges Jibbeligsein und an Alkohol denken auch mit den Schwarzwälder Kirschtorten und Clausthaler Alkoholfrei's in Verbindung zu bringen ist? Vielleicht genügen diese klitzekleinen Mengen Alkohol ja um etwas in dir nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Vielleicht deshalb die Meinungen in den Gruppen, Finger weg von allem, wo auch nur eine Spur Alkohol drin ist?? Ich weiss nicht, wie das die Guttempler sehen. Ich weiss nur wie AA es sieht. Und ich habe die Erfahrung gemacht, je enger es die Leute sahen, desto weniger Probleme hatten sie damit.

Biene spricht Demut an und das "Sich zurücknehmen". Wie sich das bei dir verhält, das kann ich nicht beurteilen. Das wird vielleicht dein nächster Schritt sein. Wenn man zu jibbelig und nervös ist und ein gewisses Kopfkino abläuft, tut man sich schwer mit der Demut.

Es ist nicht leicht trocken zu werden und es zu bleiben. Es ist auch schwer zu sagen, nach einem Jahr müsstest du so und so weit sein, und den und den Zustand müsstest du nach 2 einhalb Jahren erreicht haben.

Für dich ist es wichtig, HEUTE nichts zu trinken (und auch keine Schwarzwälder Torte zu essen und kein alkoholfreies Bier zu trinken, auch wenn du denkst, dass das nichts schadet). Irgendwann platzt bei dir auch der Knoten, der dich wieder ein Stück vorwärts bringt. Du darfst eigentlich alles machen, was dir und anderen nicht schadet... Und da hast du einen riesengrossen Spielraum. Du kannst alles Mögliche ausprobieren.

Es wird auf jedenfall immer leichter, NICHT an Alkohol zu denken. Irgendwann ist es ganz normal, es ist einfach kein Thema mehr.

Habe Geduld......




Gruss,


lili Offline



Beiträge: 42

09.03.2004 19:53
#4 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

hallo Sinn,
hab ebenso wie du es "kalt" durchgezogen doch die mieze hat recht, das halten am alkfreies bier setzt nur fort die alte gewohnheit beizubehalten, nämlich bier zu trinken... und auch damit hat sie recht- der "saufdrück" hört irgendwannn auf aber bestimmt nicht in dem du dich dauernd an alk mit alkfreiem bier, sei es auch sekt oder was es auch immer heut gibt, erinnerst. das alk macht uns kaputt, weil wir mit nicht umgehen können und uns zu sklaven machen lassen. sei du DU. schreibe alk einfach ab. du bist es dir wert genau so wie ich es mir bin.

ich grüß euch lieb

[f1][ Editiert von lili am: 09.03.2004 19:55 ][/f]

[f1][ Editiert von lili am: 09.03.2004 19:55 ][/f]

[f1][ Editiert von lili am: 09.03.2004 19:57 ][/f]


Sinn ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2004 20:52
#5 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Ja, die GEDULD fehlt mir doch ein wenig, geht mir alles net fix genug.
Hat auch nix damit zu tun ( da meine ich Schwarzwälder Kirsch und alle paar Wochen mal ein alkoholfreies Bierchen)

Vielleicht brauch ich noch ein wenig Zeit.

Ist mir eigentlich auch scheissegal, Hauptsache ich trink nicht wie früher, so täglich 1 Flasche Jackie.

Hab das bei den Guttemplern am Montag angesprochen und meine Ausführungen wurden bestätigt.

" Lieber Sinn, mach halt etwas-alles ist besser als sich every day zuzusaufen".
Find ich in Ordnung und vielleicht kommt die "Geduld von alleine".

Jeder Tag ohne 2,8 Promille ist doch in Ordnung ?????????

Oder seh ich das falsch ????

Na, da lasst mich doch machen. Ist doch wurscht. Hauptsache ist doch, nix zu trinken. Und an allen anderen Gegebenheiten ( wie von mir beschildert ) ist noch keiner verreckt. Aber an dem Teufelszeug schon viele und weitere werden daran zugrunde gehen. Bin jetzt nach locker 2 Stunden Gassi gehen doch recht ausgepowert, trink noch nen Tee, schau ein wenig TV und dann ab in die Kiste.

....Geht mit gut.

Grüße von Sinn.


Sinn ( gelöscht )
Beiträge:

09.03.2004 21:02
#6 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Nachtrag :

So, das mit dem Alkoholfreien Bier, der Schwarzwälder Kirschtorte u. den Speisen mit Alkohol, etc. etc. habe ich in meiner Gesprächsgruppe und mit meinem Arzt angesprochen und das bereits vor einiger Zeit ( ich vergaß )

Ich hab früher nur Whisky u. Cognac getrunken. Das war/ist meine Sucht - Bier nur für den Durst ????

....Werd da selbst nicht ganz schlau daraus........

Mein Arzt u. die Gesprächsgruppe halten das für in Ordnung, Hauptsache ist nicht zu saufen ( mal ganz locker ausgedrückt )

Mir wurde gesagt, dass ich ein absoluter Egoist werden muss, andere Schlucker können Dir scheissegal sein, Hauptsache ist, dass ich nicht betroffen bin.

Hat mir ehrlich gesagt ungemein weitergeholfen. Ist mir auch wurscht was ich so den ganzen Tag mache, völlig egal, Hauptsache ist für mich

S A U F NIX.

....Der Rest kommt vielleicht von selbst.

Also viele Grüße

Sinn


Miezekatz Offline




Beiträge: 731

10.03.2004 08:20
#7 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Sinn,

meines Erachtens ist das patschnasses Denken, was ich so aus deinen Zeilen lese.

Wenn deine Gruppe das absegnet.... also ich weiss nicht so recht.... Ich kann keine Logik darin erkennen, Alkohol in Speisen und Gebäcken sei nicht schlimm, alkoholfreies Bier auch nicht, Hauptsache nicht saufen. Dass das eine zum anderen führt, das ist doch das Wesentliche.

Für einen alkoholkranken Menschen gibt es kein "bisschen trocken". Es gibt entweder/oder.

Ich nehme an, dass es bei dir noch lange dauern wird, bei dieser Einstellung, aber du sagst ja "lasst mich mal machen".

Dann mach mal.


Merryl Offline




Beiträge: 822

10.03.2004 11:17
#8 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

gepostet von Sinn:

....Der Rest kommt vielleicht von selbst.

Kommt er nicht.
Merryl


Willi57 Offline



Beiträge: 3

11.03.2004 10:42
#9 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Sinn,

Zitat: (und alle paar Wochen mal ein alkoholfreies Bierchen), wenn ich das schon lese! Wie liebevoll Du diese Teufelszeug ( für uns ) doch bezeichnest! So kommst Du nie davon los!!!! Und immer schön das "Suchtgedächtnis" auffrischen.
Die Zeit heilt auch bei uns viele Wunden, aber erst wenn Du auch im Kopf endgültig mit dem Alk abgeschlossen hast beginnt sie zu laufen. Denk mal drüber nach !


Sinn ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2004 11:54
#10 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

.....also so langsam stinkst mir gewaltig mir Eurer Besserwisserei und der Anmache. Immer wenn ich etwas poste, ist das alles falsch, nicht der richtige Weg, Du must dies tun, das tun, Einstellung im Kopf ändern, Du darfst das nicht, Du darfst dies usw. usw.
Habt Ihr die Weisheit mit dem Löffel gefressen ??????????

Ja ich hab kalt entzogen, ich leg mich nicht beim Psycho auf die Couch, das einzige was ich tue - ich gehe regelmäßig in eine Gesprächsgruppe !
Ich habe mich gestern so über Eure Beiträge aufgeregt, dass ich über eine Stunde mit meinem Gesprächsgruppenleiter telefoniert habe ( Scheiss auf Fussball, sind eh ausgeschieden )
Er ist auch kein Hardcore-Anti-Alki, ich soll mich nicht verrückt, ich soll das machen, was mir hilft ( z.B. ich trinke kein Cola mehr-weil ich früher damit gemischt habe )
konnte auch er nur mit dem Kopf schütteln,
MAN KANN DAS TROCKEN bleiben auch maßlos übertreiben, bzw. aucvh kaputt reden. Und das macht Ihr mit mir. Ich bin darüber sehr enttäuscht !
Auch er hat früher gesagt - Herr Ober, achten Sie bitte darauf, dass die Speisen ohne Alkohol zubereitet werden, er hat noch nichteinmal KINDERSCHOKOLADE gefressen.
ER hatte ( nicht deswegen ) 2 Rückfälle. Danach ist er zu einer gemäßigten Einstellung übergegangen. Seine Trockenheit beträgt knapp über 5 Jahre. Diesen gemäßigten Weg gehe ich auch, weil ich Ihm vertraue.
Ein Beispiel, als ich aufgehört habe zu saufen, hab ich mir ein Riesensparschwein gekauft und jeden Tag die Knete reingestopft was ich täglich versoffen habe. Am 31.12.03 hab ich die SAU geschlachtet und mir gleich Anfang Januar in Frankfurt-Rödelheim eine. na was wohl - Sinn-Uhr gekauft.
Diesen Weg gehe ich weiter und lasse mich von Euch nicht verrückt machen. Seid doch ehrlich, 3 Jahre trocken, 8 Jahre trocken, 15 Jahre trocken oder auch nur 4 Wochen, ist immer gut u. zwar grundsätzlich.
In meiner Gesprächsgruppe ist ein ganz lieber Mensch. Ich will jetzt nicht die ganze Story erzählen, nur kurz:
Er war in Urlaub mit seiner Frau, war grantig, er wollte gerne mal ein Bier trinken, sagt zu sich selbst - ICH DARF NICHT sonst lande ich wieder in Riedstadt. ( er hat übrigens kein Bier getrunken )
Der Punkt war das Wörtchen D A R F

Was wurde der arme Kerl niedergemacht, nicht genug, dass Sie Ihn fast gesteinigt haben. Das Wörtchen darf, Du hast nichts geschnallt, hast nix kapiert, Du hast Deine Einstellung zum Alkohol nicht geändert, so wird das nix, usw. usw.
Der Mann hat heulend den Raum verlassen, ich bin mit raus und hab Ihn wieder beruhigt. Dann sind wir wieder rein und es gab ein ganz kräftiges Donnerwetter. Statt Menschen aufzubauen, zu ermutigen - werden hier Menschen aufs übelste niedergemacht. Und dann wird sich gewundert, warum gerade der Personenkreis von 20-40 Jahren nicht kommt, bzw. wiederkommt. Gerade die Verantwortlichen der Guttempler-Gemeinschaft ist äußerst überaltet und mancherlei Einstellung leider auch. Aber ansonsten ist die Gruppe ganz okay. Damit es nicht wieder Diskussionen gibt, es läuft folgendermaßen.
Erst anderthalb Stunden Gesprächsgruppe mit Betroffenen und danach die "SITZUNG ". Das tue ich mir nicht an, mit aufstehen, Lieder singen, mit dem Hämmerchen die Sitzung eröffnen u.schließen.
Ich meine das nicht Negativ, es ist halt nichts für mich, mehr nicht.
Um es abzuschließen, es ist mir völlig egal, was ich tue und mache und wenn ich den ganzen Tag durch den Wald renne, Hauptsache = no Cognac u. Whisky. Für mich seit knapp einem Jahr ein toller Fortschritt. Statt morgens um 10 mit nem dicken Kopp aufzustehen, zum Frühstück Kaffee mit Cognac, und um 20 Uhr besoffen eingepennt, läuft das so ziemlich alles rund. Darauf bin ich stolz.
Aber vielleicht habt Ihr in einem Punkt recht :
Ich habs vielleicht dann kapiert wenn ich www.saufnix.com nicht mehr aufrufe.......................
Friedliche Grüße
Sinn

PS : Musste ich einfach loswerden und könnte noch nahezu endlos weiterschreiben.


Sinn ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2004 11:59
#11 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

.... was vergessen.
Achso, ja ab und zu denke ich schon an Alkohol, ich kauf ihn sogar, ich mache sogar den Wein auf, ich schenke unseren Gästen diesen sogar ein
.....Ich trink ihn aber nicht.
....Ob das aus
Ich will nicht
Ich darf nicht
Ich kann nicht
Ich muss nicht

oder sonst etwas , interessiert mich nicht.

.....Aber wahrscheinlich ist das wieder grottenverkehrt von mir.


Solgar ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2004 12:06
#12 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Sinn,

irgendwie verstehe ich Dich nicht.

1. Du stellst Fragen und hoffst auf einen Erfahrungsaustausch

2. Du bekommst Erfahrungen und Antworten mitgeteilt

3. Die Antworten und Erfahrungen gefallen Dir nicht.

4. Du bockst und ziehst Dich zurück.

5. Irgendwann kommst Du wieder zu Punkt eins ???


Schlau werd ich da nicht draus.

Find ich aweng SINN-los


Gruss Solgar


[f1][ Editiert von Solgar am: 11.03.2004 12:07 ][/f]


detlef54 ( gelöscht )
Beiträge:

11.03.2004 13:44
#13 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Hallo Sinn,ich finde Du hast in vielen Dingen recht,jeder mußt seinen eigenen Weg finden..hauptsache er trinkt nicht wieder!!Natürlich sind hier auf diesem Board unterschiedliche Meinungen vertreten..doch jeder spricht für sich selbst und nicht für die allgemeinheit,jeder hat für sich den richtigen Weg zu einer zufriedenen Trockenheit gefunden,bezw. befindet sich noch auf der Suche.Doch einige fahren eingleisig, und denken nur dieser Weg wäre der richtige.und das finde ich,.... sollte doch jeder für sich entscheiden dürfen.Was wir hier von uns geben können,sind nur unsere eigenen Erfahrungen und Standpunkte.Du bist seit 1 Jahr trocken..und über das WIE?kann man auch unterschiedlicher Meinung sein,aber Du hast es geschafft! und das ist es, was zählt.Also bleibe am Ball und lasse uns auch weiterhin an Deinen persönlichen Erfahrungen teilnehnen!Auch ich kann aus deinen Werdegang für mich das beste heraus picken,dazulernen und sicherlich auch einiges Ablehnen,aber doch nur auf diesem Weg ist eine vernünpftige Argumentatsion möglich.
herzliche Grüße Detlef


Merryl Offline




Beiträge: 822

11.03.2004 14:09
#14 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

Auch wenn es wenig Sinn macht, noch etwas zu antworten, dennoch eine kleines Feedback:


Sinn schreibt:
Hallo Leute,

....muss mal ein neues Thema aufmachen und hoffe auf einen Erfahrungsaustausch.

und

Die Hauptschwierigkeit ist wirklich dauerhaft abstinent zu bleiben, egal wo Du hingehts, überall und jederzeit wird Alkohol getrunken, Manchmal muss ich auch an Alkohol denken, nennt man wohl - SAUFDRUCK -


Für mich hat sich das nach Fragen angehört und nach einem ernsten Problem mit der täglichen Konfrontation mit alkohol klarzukommen. Das das möglich ist, wissen viele hier, wer trocken ist, den schert der allgegenwärtige Alkohol nicht mehr, es ist egal, was die anderen machen.

Ich denke in den postings von Sinn steckt die Antwort schon drin, er sieht sie nur nicht. Es geht mir dabei nicht um den richtigen Weg, schon gar nicht um den einzigen Weg. Wenn Sinn eine Gruppe hat, die ihn unterstützt, o.k.. Für mich hört sich Sinns weg nach einer menge Kampf und quälkram an und nach einer geflissentlichen Portion unzufriedenheit obendrein.

Aber, lieber Sinn: beginne doch deinen nächsten Thread einfach mit: Ich bin ein toller Typ und habe es geschafft, dann wird auch niemand mit Fragen oder gewissen Hinweisen stören. Vielleicht machst du es aber besser unter tollertyp.de auf.

Merryl

[f1][ Editiert von Merryl am: 11.03.2004 14:11 ][/f]


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

11.03.2004 14:58
#15 RE: Problematik des \"TROCKEN BLEIBEN\" antworten

hi Sinn,

„und alle paar Wochen mal ein alkoholfreies Bierchen)“
ein süßes kleines niedliches Wörtchen für „eigentlich will ich ja doch“.

„Habt Ihr die Weisheit mit dem Löffel gefressen ??????????“
Nein, es war nur die Krankheitseinsicht. Weisheit kommt erst dann, wenn wir uns selber nüchtern begriffen haben. Das dauert immer etwas.
Und worüber regst du dich eigentlich permanent so auf? Du kannst doch gerne denken, dass dein eigener Weg gut ist. Und du kannst doch gerne denken, dass du wenig vesteckten Alk für dich wegdefinieren kannst. Meinen Segen hast du. Und wenn du nun so fest auf dem Boden deiner Tatsachen stehst, dann schaue doch einfach rundrum und sei zufrieden.
Aber mir muss keiner gestatten, dass ich mich mit Leuten, die im „alkoholfreien Bier“ mit 0,3-0,5 % Alkoholgehalt kein Suchtpotential sehen können, gar nicht erst austauschen möchte.
Aber MEINER Gesundheit nützt oder schadest du in keiner Weise.
Gruß Max


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