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Saufnix
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Dieses Thema hat 38 Antworten
und wurde 2.091 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
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Ameise Offline




Beiträge: 1.110

29.02.2004 21:27
#16 RE: Au weia antworten

Nee Feli, leicht ist es nicht immer.
Ich kann Deine Gefühle auch sehr gut nachempfinden.
Wenn das von meiner Seite vielleicht manchmal leicht klingen mag -
ich mache mir damit immer wieder aufs Neue Mut.
Mir fliegt nichts zu. Ich kämpfe - mal mehr und mal weniger.
Es gibt Phasen, da denke ich nicht mehr übers Trinken nach - aber ich mache auch schlimme Tage durch.
Dann schiele ich auch noch manchmal nach anderen und denke, die haben es irgendwie immer leichter.
Die nehmen das Leben einfach leichter.
Es gibt Tage, da möchte ich nichts lieber, als nur noch einmal in diesen sanften Nebel abtauchen zu können.
Ich denke dabei nicht an einen totalen Vollrausch -
nein, ich denke an diese Leichtigkeit nach den ersten zwei Gläsern.
Es gibt Anlässe, Feiern, wo ich denke, wie einfach es wäre, mit den anderen zwei, drei Biere mitzutrinken und einfach albern dabei zu sein.
Aber über all diesen Gedanken und Wünschen schwebt immer mein erlebter Albtraum, den ich nicht wiederholen möchte.
Ich sehe auf der anderen Seite, wie sich mein Leben geordnet hat - in vielen Bereichen.
Sicher, ich habe keinen Traumjob - ich habe eigentlich gar keinen festen Job.
Meine Zukunft ist ungewiß.
Aber ich habe mir trotzdem eine Ordnung geschaffen.
Ich sehe, daß es meinem Kind gut geht,
ich sehe, wie sich die Beziehung zu meinem Ex-Mann ständig verbessert, weil ich - statt mich mit Wein auszuklinken, Gespräche suche.
Und irgendwie scheint meine Message, mein Bestreben, alles was möglich ist, zum Positiven zu ändern, rüberzukommen. Und es wird mir auch geglaubt und abgenommen.
Das war mir früher in der Form nie möglich, obwohl ich es immer schon so gewollt habe.
Ich konnte auch einige andere Beziehungen festigen, entspannen, und die, die mir nicht guttaten, abbrechen.
Es ist Arbeit - und manchmal empfinde ich das alles als sehr anstrengend.
Aber es kommt auch etwas zurück.
Daran halte ich mich fest.

Ich möchte einfach nicht mehr die Kontrolle verlieren.
Diese Angst davor hat mich schon vor mancher Dummheit bewahrt.

Liebe Grüße


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

29.02.2004 21:40
#17 RE: Au weia antworten

Hallo felidaela,

du schreibst: "andere waren so glücklich, wenn sie längere Zeit nichts getrunken haben"

Am Anfang meiner Trockenheit (es waren 13 Jahre) war ich eigentlich nicht so glücklich, denn nun musste ich ja alles mit einem nüchternem Zustand erleben :-(
da wünschte ich mir oft, lieber wieder eine Art Nebel um mich zu haben.
Wie gesagt ich war 13 Jahre trocken und dann dachte ich nicht "Nun ein Glas, gut zwei...."

Neeeee ich dachte an gar nichts als ich vor einem Jahr wieder mal an einem Glas Wein genippelt habe.
Es blieb bei mir auch lange Zeit am nippeln - dann am schmecken - dann am probieren Hm - dann am testen - dann ein vierteli Wein- dann 2 vierteli Wein
dann wieder Pause - dann wieder Feste feiern mit 3 vierteli Wein- dann wieder Pause
und nach einem halben jahr schon ging ich geduckt in den Supermarkt und kaufte mir die vierteli in Literflaschen und trank sie je nach dem schon am Vormittag

Ich frage mich nun auch, ob ich nicht auch mit dem Messer an der Pulsschlagader schon eine Stelle markiert hatte

Heute nach meinem Rückfall frage ich mich auch, was ich vom Alk erwartet hatte. Ich war zufrieden mit meinem Leben, ich hatte sogar das grosse Glück und die Freiheit gefunden.
Na ja vielleicht andere Umstände wie zum Beispiel: Heirat, neue Arbeit, neue Freunde, neue Umgebung - im ganzen gesehen wurde eigentlich alles neu- doch muss ich da nun Rückfällig werden????

Vielleicht war es bei mir auch die Frage: "Bin ichs, bin ichs nicht? oder wo bin ich? wer bin ich? wie bin ich? Warum gehts mir so gut?"

Durch meine neue Lebenslage konnte ich oder musste ich ja wieder ganz neu beginnen.
Vielleicht dachte ich darum ich könnte kontrolliert Trinken?
Andere brauchten mich gar nicht zu drängeln, denn ich trank ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen - so richtig kontrolliert wie die anderen.

Ich habe mein früheres Alk-Leben einfach vergessen, da es mir ja so gut ging.
Doch seit einem halben Jahr geht es mir nun nicht mehr so gut, ich habe mir das "gut gehen lassen" nun fast wieder zerstört.
Ich war wieder voll drin im Suf, habe oft Tage wo ich fürchterlichen Saufdruck habe und denke: "bin ichs - bin ich nicht" Ich fühle mich dann wie zwei Menschen, einer will Trinken und einer will nicht.
Seit 25 Tagen siegt wieder die eine, "Ich will nicht"
da brauchen mich die anderen nicht zu drängeln: "Ich will nicht" ist da und so ist es

Doch wenn ich ehrlich bin, geht es mir auch wie Dir. So ganz überzeugt bin ich auch nicht - noch nicht.

Zitat

Nun, wo ich mir eingestehen konnte, dass ich auch was anderes machen könnte, und das nicht zähneknirschend, geht es mir besser. Noch ist der Wechsel nicht spruchreif, ... und siehe da, allein durch diese Kapitulation werde ich ruhiger – und es läuft wieder besser. Muss nur aufpassen, dass es nicht zum Kreislauf wird. Aber es hat ja geschnackelt. Der Rückweg wäre keiner zurück, sondern käme meinem Lebensweg vielleicht näher.

Du das gefällt mir, werde ich mir merken, hilft mir.

Zitat
Ganz ähnlich verhielt es sich mit dem Alk.

Denke ich auch

Richtig, das Leben ist voll von Gefühlen, manchmal bin ich erschrocken und manchmal kann ich es sogar fühlen:-)

So und nun lese ich auch mal den Bericht von Minitiger, denn ich habe ja auch mein Glück blockiert.
Höhenflug hatte ich, doch der Absturz kam auch

alles liebe Toi, Toi

Danke dass ich schreiben durfte, hatt mir geholfen.
Es kommen immer wieder neue Einsichten, Erfahrungen und Wahrheiten beim Lesen und Schreiben.


Bernd48 Offline




Beiträge: 979

29.02.2004 22:09
#18 RE: Au weia antworten

Hallo Ihr Lieben,

bin doch froh, mich zurück gemeldet zu haben.

Mit Mut hat das wenig zu tun, eher mit Not.
Aber wie ich sehe, ist ja gleich eine fruchtbare Diskussion zustande gekommen, aus deren Beiträgen ich einiges für mich entnehmen kann.

Aus dem alten deutschen Spruchbeutel stammt der Satz:

"Sag mir's im Bad, da sind die Ohren weich."

Soll heißen, ich lese jetzt etwas anders als vorher.


Max mX Offline




Beiträge: 5.878

29.02.2004 22:45
#19 RE: Au weia antworten

hallo Bernd,
in den selben alten Spruchbeutel steht aber auch noch
"hart gegen hart sagte der Teufel,
da scheißt er gegen ein Donnerwetter"
Na wie wäre es , wenn auch du mal das Donnerwetter Alk in dieser Weise angehst? na??
ich grüße dich, Max


Bernd48 Offline




Beiträge: 979

01.03.2004 07:12
#20 RE: Au weia antworten

Hallo Max

Ich bin dabei...


Falballa Offline




Beiträge: 3.707

01.03.2004 08:52
#21 RE: Au weia antworten

Hallo ihr alle,
jetzt muß ich mich auch mal zu Wort melden.

So ganz im allgemeinen.Trockenwerden ist für niemanden ein Kinderspiel,
auch für mich war es das nicht. Und wer etwas anderes behauptet der belügt sich vor allem selbst.
Jeder erlebt es auf seine Weise.Ich habe nie gedacht: jetzt mußt du das Leben nüchtern ertragen,ich wollte das Leben nüchtern leben.Und ich habe für mich festgestellt,
die Welt ist nüchtern nicht besser und nicht schlechter.
Sie ist wie sie immer war,aber ich habe gelernt damit umzugehen.Und das macht mich auch glücklich. Was mich wohl lange daran gehindert hat trocken zu werden, war meine eigene Angst. Angst vor mir selbst, wer bin ich dann, was kann ich dann, wie wird es dann? Aus jeder Angst die ich überwunden habe, ist selbstvertrauen gewachsen. Selbstvertrauen das lagsam immer stärker wurde.
Auch wenn ich heute manchmal Durchhänger habe,ich weiß das es da ist.
Das zwei meiner Familienmitglieder gegen mich gearbeitet haben,weil die mich gar nicht trocken haben wollten,hat die Sache nicht leichter für mich gemacht. Ich habe es trotzdem geschafft, weil ich es wollte.

Grüße für alle
Manuela

[f1][ Editiert von Falballa am: 01.03.2004 8:54 ][/f]


StellaLuna Offline




Beiträge: 3.544

01.03.2004 09:28
#22 RE: Au weia antworten

Hallo Manuela und alle Anderen,

ja, da hst du für mich auch wahre Worte gesprochen, diese Angst vor einem selber und überhaupt, wer man ist.
Nach der ersten Zeit der Euphorie kam ich mir recht schutzlos vor und dann kam ein neuer MS-Schub, den ich nicht verstehe und der mir Angst macht, weil ich nciht weiss, was mit mir und meinem Körper passiert, ausgerechnet dann, wenn ich nicht trinke....?
Ich für mich habe das Gefühl, als müsse ich mich erst jetzt einmal kennenlernen und mich erfahren, aber spassig ist das nicht.
Ich habe letzte Nacht noch sehr lange über Spieler Jörgs`s Post nachgedacht und festgestellt, ich bin neidisch, schon immer gewesen udn teils auch mißgünstig, wie kann ich mich damit denn annehmen ?
Nein, ich finde mich nicht toll und fühle mich ohne den Alkoholnebel oft recht schutzlos.
Wenn ich so anfange, mit mir selbst abzurechnen werde ich mutlos und hoffe nur, dass wieder eine bessere Phase kommt, denn momentan weiß ich nicht einmal, wie ich mein jetziges Leben ändern kann, um mehr Zufriedenheit zu erlangen, meine Selbstzweifel sind so groß, das hat mich wirklich überrascht, ich hätte mich in dieser Form so nie eingeschätzt.
Ich glaube, das kam erst mit diesem Schub, ich weiß einfach nciht, wie ich mit solchen Dingen umgehen soll und kann.

Es ist unheimlich hilfreich und anregend hier zu lesen und ich nehem mir einfach heraus, auch nur für mich hier zu schreiben, es tut gut, wenn man für sich selbst wieder was manifestieren konnte.

Liebe Grüsse
Patricia


2Solgar ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2004 10:53
#23 RE: Au weia antworten

Hallo Bernd,

ich finde es sehr schade das Du schon wieder Rückfällig geworden bist. Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt den "Schalter" zu finden.

Allerdings stelle ich mir eine Frage. Du sagst Du hast schon Hilfe (AA + sonstiges).

Eine Therapie kommt für Dich wohl nicht in Frage weil sie dich, wie Du schreibst, ruinieren würde. (ich denke zwar eher das das der Alkohol schon erledigt, aber gut).

Mach Dir mal Gedanken ob vielleicht andere Hilfe nicht schlecht wäre.

Um es mal in ein Beispiel zu drücken : Du fährst jeden Tag mit dem Auto die gleiche Strecke, plötzlich is dort jeden Tag ein Stau über Monate hinweg. Würdest du weiterhin den gleichen Weg nehmen ??

Denk mal drüber nach.

Alles gute und gute 24,6 Stunden (für alle AA-ler die auf dem Mars leben, dort hat der Tag 24,6 Stunden :grins2


Gruss Solgar


Lisl Offline




Beiträge: 1.980

01.03.2004 11:07
#24 RE: Au weia antworten

Hallo Solgar,

Zitat
Für alle AA-ler hatt auf dem Mars der Tag 24,6 Stunden

jetzt haste grad meinen Tag gerettet.
Ich hab grad Tränen gelacht:-))))))

:bravo1anke

da fällt mir grad noch ein Buchtitel ein:
"Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus"

Na denn einen schönen Tag an alle Mars-Männer und Venus-Frauen


Miezekatz Offline




Beiträge: 731

01.03.2004 11:19
#25 RE: Au weia antworten

Hallo Lis und Solgar,

dann bleibt bloss noch zu überlegen, wieviele Venus-Stunden dort auf dem Frauenplaneten der Tag wohl hat.... grübel.

Auch von mir für alle Marsianer, Venusier, Erdlinge, im Stau steckengebliebene, Suchende und Findende


einen Tag voller Wunder, mögen sich ganz viele Türen öffnen und ganz viele Flaschen in den Abfall wandern (volle, versteht sich).


In Verbundenheit


Bernd48 Offline




Beiträge: 979

01.03.2004 11:25
#26 RE: Au weia antworten

Ja , ja

Ihr habt gut Lachen.

Ich habe gerade Arbeitsamt, Sozialamt und Psychiaterpraxis hinter mir.

Mir ist überhaupt nicht zum Lachen. Und das will schon was heißen.


2Solgar ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2004 11:34
#27 RE: Au weia antworten

Zitat
Gepostet von Bernd48
Ja , ja

Ihr habt gut Lachen.

Ich habe gerade Arbeitsamt, Sozialamt und Psychiaterpraxis hinter mir.

Mir ist überhaupt nicht zum Lachen. Und das will schon was heißen.




Kopf hoch Bernd denn wer den Kopf oben hat tut sich schon schwer mit dem kotzen.

Das Leben ist leider kein Wuschkonzert. Aber seh das mal positiv. Wenn du das heute alles schon hinter Dir hast hast Du noch 12 Stunden vor Dir. Mach was draus.

Gruss Solgar


Bernd48 Offline




Beiträge: 979

01.03.2004 11:40
#28 RE: Au weia antworten

Hallo Solgar

Mach ich doch, hab gerade die nächste Lerneinheit meines Fernstudiums vor mir.
Bisher stehe ich in der Bewertung > 90 % - also - noch ist nichts verloren.


felidaela Offline




Beiträge: 796

01.03.2004 12:13
#29 RE: Au weia antworten

Liebe Ameise, Bea und die anderen,

ja, deswegen hatte ich „dachte“ geschrieben, weil in euren Posts diese trüben Stunden nie wirklich zur Sprache kamen. Inzwischen war mir klar geworden, dass sich absolut niemand einfach so aus dieser Sucht befreien kann.

Ich habe dieses Trinkenwollen nicht für Suchtdruck gehalten, es einfach nicht ernst genommen, dem locker, leicht nachgegeben. Versuche gerade die Gefühle dahinter zu spüren, geht aber nicht so richtig. Es war wohl die Angst, die hinter dem Druck lauerte. Die Unruhe, die Frage nach dem: Und dann?, also wenn ich denn nicht trinke.

Wovor ich Angst habe? Einerseits könnte ich sagen: Wüßt‘ ich auch gern. Wenn ich dann aber genau „hindenke“, zeigt sich eine so elementare Kindheitsangst, dass ich sie gar nicht wirklich aussprechen mag, weil es mir so albern vorkommt. Dieses Gefühl lähmt mich ganz oft, überhaupt irgendwas zu tun. Es bleibt nur eins: Dasitzen aushalten, warten (das ist ungefähr so "leicht" wie: "Nur" das erste Glas stehen lassen). Oft muss ich in diesen Phasen arbeiten gehen. Wenn’s da dann stressig wird, ist Ärger vorprogrammiert, weil ich kaum reagieren kann, geschweige schnell und richtig.

@ Lis

Süßer als Wein ist die Liebe? Vermutlich ist nicht der (trockene) Wein als solcher gemeint, sondern das Gefühl, das er „herstellen“ kann? Blöd nur, wenn ohne dem die Freiheit für die Liebe gar nicht möglich werden kann, weil die Angst davor so groß ist.

Der kürzere und leichtere Weg war halt immer der über den Rausch. Alle Ängste weg und schon ist alles möglich. Aber das kennt ihr ja alles.

Nee, Lis, ich bin mir inzwischen schon sicher, dass ich’s bin, nämlich abhängig – gerade ganz heftig psychisch. Denn an bewusste, nicht benebelte Glückszustände kann ich mich nicht erinnern.

Ich hatte auch panische Angst vor den Antworten hier, weil ich mich ja schon vor zwei Jahren angemeldet habe, um zu verkünden: „Ab heute aber.....!“

Danke für eure Antworten, ich bin gewappnet, denn „rückfällig“ ließ mich immer der Leichtsinn werden, das nicht Ernstnehmen der Sucht. Es stehen Jugendweihe (Nichte) und 40. Geburtstag (Schwager) an. Aber ich denke, diese Feierlichkeiten werden nicht die Schwierigkeit sein, weil ich bewusst aufpasse. Eher sehe ich die Klippen bei spontanen Ideen: Haste noch Lust auf’n Drink? (Nach 'm Kino, oder Einkauf oder wenn ich mal eben so aus dem Nichts ein Glas in die Hand gedrückt bekomme.)

Anderseits habe ich in der Familie auch ein Mitglied, dass mich nicht trocken sehen will. Und weil das nicht mein erster Versuch ist, wird man mich nicht erst nehmen.

Nun gut, die erste Zeit ist man wohl auf jeden Fall wachsam. Ich werde es sein.

PS: Sorry Bernd, dass ich dir in deinen Thread hier so reinwurschtele.

Dir auch von mir alles Gute.


Bernd48 Offline




Beiträge: 979

01.03.2004 12:39
#30 RE: Au weia antworten

Hallo felidaela
Ist schon in Ordnung.
Scheint ja echt was herzugeben - das Thema.

Stellenweise habe ich darüber nachgedacht, ob die Antworten aus Intoleranz, Dummheit oder viel mehr aus der eigenen Angst resultieren. Manche möchten wohl einen Gesetzestext formulieren - so läuft die Krankheit - so kommt man raus - und alles was ich nicht selber erlebt habe oder verstehe, gibt es nicht. Aber - so ist es nun mal nicht.

Ich schließe mich da Ameise an - bin immer mein eigener Mensch.

Das soll nicht heißen, dass ich mich als etwas anderes ansehe als einen Alkoholiker, aber die Randbedingungen sind doch mehr als unterschiedlich, auch beim Überwinden der Probleme.


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