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Saufnix
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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 840 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
Saufnixmehr ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2003 10:28
RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo liebe Leute!

Ich bin heute durch Zufall über dieses Forum gestolpert und habe mit großem Interesse eure Beiträge gelesen. Ich stamme selbst aus einer Alkoholiker-Familie. Meine Eltern tranken schon, so lange ich mich erinnern kann. Mein Vater ist inzwischen nach 46 Arbeitsjahren in Pension und trinkt immer noch täglich Unmengen Wein. Meine Mutter hat Leberzirrhose im Endstadium und trinkt deshalb schon seit Jahren keinen Alkohol mehr, da es ihren sofortigen Tod bedeuten würde. Sie liegt, bis auf wenige helle Momente, geistig umnachtet im Bett. Sie kann nicht mehr gehen und muss gewickelt werden, wie ein kleines Kind. Mein kleiner Bruder ist ebenfalls ein Alkoholiker, der durch die Sucht schon seine Ehe und seine berufliche Laufbahn ruiniert hat.

Bis vor etwas mehr als 7 Jahren habe auch ich noch ganz gehörig dem Alkohol zugesprochen! Bis zu 20 Flaschen Bier oder eine Flasche Schnaps (oft auch beides) pro Tag waren keine Seltenheit. Mich hat vor mir selbst geekelt! Bei meiner Ursachenforschung bin ich dann draufgekommen, dass eigentlich der berufliche Stress und das mieserable Betriebsklima eine Ursache für mein Dilemma sein könnte. Überdurchschnittlich viele Arbeitskollegen sind auch Alkoholiker!(Auch mein Vater und mein Bruder arbeiteten in der selben Firma!) 80 Arbeitsstunden pro Woche und noch zusätzlich Bereitschaftsdienst rund um die Uhr war der Normalzustand - bis 127 Arbeitsstunden pro Woche sind schon vorgekommen. (Ich war Techniker in einem großen Stromversorgungsunternehmen)

Ich beschloss die Notbremse zu ziehen und habe bei dieser Firma gekündigt und bei einem anderen, kleineren Unternehmen angefangen! Ab diesem Zeitpunkt hat sich mein Leben verändert! Alkohol spielte überhaupt keine Rolle mehr! Ganz von selbst - ohne dass ein Entzug nötig gewesen wäre oder es mir schwergefallen wäre - wollte ich keinen Alkohol mehr trinken. Ich spürte überhaupt kein Verlangen mehr nach Bier oder anderen Alkoholika! Ich hatte plötzlich wieder Zeit für meine Familie (Frau und Tochter). Ich arbeitete wieder mit Vergnügen im Garten unseres Wochenendhauses, ohne dabei ein Bierchen nach dem anderen zu lüpfen!

Ich kann seitdem ein völlig normales Leben führen! Ich trinke, wenn ich dazu Lust verspüre (etwa einmal im Monat), zu einem guten Essen in einem Restaurant ein kleines Gläschen Bier. Ich trinke bei einer Silvesterparty etwas Bowle und zum Anstossen um Mitternacht ein Glas Sekt. Ich verspüre dabei überhaupt keine Lust, mehr zu trinken. Nach einem Glas mag ich einfach nicht mehr - es schmeckt ganz einfach nicht mehr! Ich habe immer noch Wein und Bier im Keller und Spirituosen in der Hausbar. Ich verspüre aber überhaupt keine Lust, etwas davon zu trinken. Mich nervt nur ungeheuer, wenn mir bei diversen Feiern jemand Alkohol aufzuzwingen versucht! Mich ekelt vor dem grausigen Alkoholgeschmack im Mund! Meine Lieblingsgetränke sind übrigens Mineralwasser und Cappuccino.

Fazit:
Wenn jemand Alkoholprobleme hat, sollte er auch sein berufliches Umfeld als Auslöser in Betracht ziehen und nicht davor zurückschrecken, einen Schlußstrich zu ziehen! Meine Lebensqualität hat sich enorm verbessert! Auch meine Ehe läuft jetzt nach 24 Jahren besser, als je zuvor!

Ich wünsche allen, die dem Alkohol abschwören wollen, alles Gute bei ihrem Vorhaben! Ihr werdet sehen, dass euer Leben plötzlich viele neue schöne Facetten zeigt, von denen ihr im Dusel gar nichts mitbekommen habt!

Viele Grüße
Werner


bobby ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2003 11:25
#2 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hi, danke für Deine Geschichte die du mit dem Alkohol erlebt hast. Für mich ist aber ganz klar eine völlige Abstinenz entscheidend. Es könnten ja auch wieder schwierigere Zeiten kommen und wenn ich das erste Bier schon trinke, ist es bei mir zum zweiten nicht mehr weit.
Ich habe oft genug den Kontrollverlust erlebt, heut nur ein Bier, und nachher war ich immer total besoffen.
Das Problem ist halt, einige Zeit aufzuhören geht oft noch, trotzdem ist es kein Beweis kein Alkoholiker zu sein.
Ich überlege auch oft ob ich die Arbeit wechseln soll, da ich Alkohol ausschenken muß, mal sehen.

Dir alles Gute, jeder muß halt seinen Weg finden
Mein Respekt vor Alkohol ist einfach für einen Versuch zu groß, ja und warum auch! Ich muß halt heute die Gefühle trocken aushalten.

Bobby nur für heute


Saufnixmehr ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2003 11:41
#3 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo Bobby!

Die Ursachen und Auslöser für ein Alkoholproblem sind vielfältig. Ich betrachte meinen Weg auch nicht als Allheimittel für Andere. Mir ist auch bewußt, wieviel Glück ich hatte, dass sich mein Alkoholproblem so leicht lösen ließ!

Besonders schwierig stelle ich mir die Lösung des Problems aber vor, wenn man beruflich mit Alkoholausschank zu tun hat. Ich denke, dass ein beruflicher Tapetenwechsel für dich der Grundstein für alle weiteren Bemühungen, dem Alkohol abzuschwören, sein müsste!

Ich wünsche dir alles Gute!
Werner


Saufnixmehr ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2003 18:05
#4 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo liebe Leute!

Ich muss hier noch etwas zu Ergänzung meines ersten Postings hinzufügen. Es handelt sich dabei um eine kleine Beschreibung des Betriebes, der mich zum Trinken animiert hat! Es soll keine Ausrede sein - getrunken habe ich ja immerhin selber.

Es handelt sich um eine Firma im öffentlichen Bereich. Das Personal teilt sich in etwa zwei Hälften. Die eine Hälfte sind qualifizierte Techniker (zu denen ich mich zählen durfte), Arbeiter und Büroangestellte, die sich buchstäblich den Ar... aufreissen, um ihre Arbeit gewissenhaft und gut zu erledigen und den Betrieb am Laufen zu halten.

Die andere Hälfte besteht aus abgehalfterten Politikern, Parteigünstlingen, Freunderln und anderen Kriechern, die von der Arbeit in diesem Betrieb absolut keine Ahnung haben, aber eben durch die Partei und Freunde auf ihre Posten "geschwemmt" wurden und immer noch werden! Sie haben weder einen adäquaten Beruf noch sonst eine Qualifikation, die sie zu ihrer Arbeit befähigen würde.

Als produktiver Angestellter, zu denen ich mich zählte, hat man weder durch Kurse noch durch hervorragende Leistung und Arbeitseinsatz die geringste Chance, in der Hierarchie der Firma um eine Stufe höher zu kommen. Denn in diesen Bereichen tummeln sich eben die oben beschriebenen Parteigünstlinge deren Freunderln und die Kriecher.

Das frustriert ungemein! Und genau dieser Frust ist der Nährboden für die Sauferei, die in meinem Breich der Firma üblich war (ist)! Es erging ja nicht nur mir so - sondern fast dem gesamten produktiven Mitarbeiterstab. Es waren (sind) nur Wenige, die sich mit diesem Dasein abfinden konnten.

Ich denke, dass sich einige Leser dieser Zeilen in meiner Beschreibung wiedererkennen! Ich habe, wie schon im ersten Posting erwähnt, die Notbremse gezogen und gekündigt!

Jetzt läuft das Leben anders: In meiner neuen Firma zählt plötzlich meine Leistung etwas! Ich wurde schon befördert und befinde mich schon längst auf einer Stufe, die in der alten Firma niemals für Meinesgleichen erreichbar gewesen wäre! Der Frust ist weg - ich bin viel ruhiger und ausgeglichener. Ich liebe jetzt die Qualität meines Lebens und genieße jeden Tag! Ohne Alkohol!!

Wenn sich jemand unter euch in meiner Beschreibung wiedererkennt und auch frustriert im Alkohol seinen Ausgleich zu finden sucht - wagt auch den Schritt in ein neues Leben! Seht euch nach einer anderen Arbeit um! Kündigt euren Sch....job, so lange es noch geht! Es ist ja euer Leben - eure Gesundheit!

Ich behaupte nicht, dass bei Allen die Wurzeln ihres Alkoholismus in diesem Bereich zu finden sind - es werden sich aber doch einige von euch in einer ähnlichen Lage befinden, wie ich sie beschrieben habe. Leider werden sich auch einige unter euch mit dem Aufhören nicht so leicht tun, wie ich. Aber es wäre einmal ein erster Schritt! Was hilft der beste Wille, der beste Entzug und die eifrigsten Ärzte, wenn das Umfeld und der Auslöser der Probleme die Gleichen bleiben!

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute bei der Bewältigung eurer Probleme! Es wäre schön, wenn ich nur bei einem Einzigen die Weiche in eine bessere Zukunft stellen geholfen hätte!

Viele Grüße
Werner


Ameise Offline




Beiträge: 1.110

27.10.2003 18:21
#5 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hi Werner -

wenn ich endlich einen vernünftigen Job hätte, dann würde ich den ganz bestimmt NICHT kündigen -
jedenfalls nicht in diesem Leben.
Seilschaften und Hierarchien gibt es überall -
Jobs leider nicht mehr.
Aber Deine Botschaft ist trotzdem bei mir angekommen.

Jedoch auch Arbeitslosigkeit ist kein Grund zum Trinken.
Ich freue mich, daß ich nebenbei für fünf Euro die Stunde ein bißchen dazuverdienen kann.
Sonst wäre ich wohl dauer-stoned.
Der Trink-Grund liegt immer im Menschen selbst.

Das ist nun meine ganz eigene Meinung dazu!

Nette Grüße


Jarjar Offline




Beiträge: 117

27.10.2003 18:42
#6 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo Werner,

dass nur der Job die Sauferei herbeiführen kann, will mir nicht so recht in den Kopf. Ich habe zur Zeit auch viel Ärger im Job und wollte deswegen schon aufgeben. Aber ich habe gemerkt, dass das auch nicht helfen würde.
Ich wüsst ja auch gar nicht, wie ich die viele Zeit rumkriegen sollte ohne die Überstunden. Etwa in die Kneipe gehen ?
Ich find´s toll für dich, dass bei dir mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes Friede Freude Eierkuchen ist, allein es fehlt mir der rechte Glauben. Vielleicht ist die Ausgabgsbasis auch eine andere, ich hab in meinem jetzigen Job nur nüchtern gearbeitet.
Ansonsten erkenne ich die Struktur, die du so schön beschreibst nur zu gut, nämlich von unseren Auftraggebern.
Ein Jobwechsel wäre was schönes, aber erzähl mal wie es dir gelungen ist, nicht in der gleichen Sch... zu landen wie vorher. Ist mir eben gerade passiert.
Deshalb mein Spruch: Im Moment gibt es nur Traufe Jobs, also behalt ich den, den ich habe, ist besser als nix.


Saufnixmehr ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2003 19:03
#7 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo Holger!

Ich weiß, dass ich mit meinem neuen Job Glück hatte! Jetzt arbeite ich in einer Privatfirma. Da ist eben Leistung gefragt und keine Beziehungen. Ich arbeitete auch bis 1981 in Privatfirmen und war dort nicht unzufrieden. Leider habe ich mich damals von meinem Vater überreden lassen, in den öffentlichen Bereich zu wechseln, "weil es dort so krisensicher ist" und sowieso schon zur Familientradition gehört, dort zu arbeiten.

Auf das Geld für die Überstunden bin ich Gottseidank nicht angewiesen. Meine Frau und ich verdienen auch so genug, um zufrieden zu leben.

Viele Grüße
Werner


Merryl Offline




Beiträge: 822

30.10.2003 17:41
#8 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Ich denke, Du hast einfach das "Glück", kein Alkoholiker zu sein, also im rein körperlichen Sinne. Bedenke aber, dass Trinkpausen auch zu der normalen Suchtentwicklung gehören können, das haben die anderen ja auch schon gepostet.
Sich aus einer Alkoholiker-Familie zu befreien, ist eine gewaltige Leistung. Kann es sein, dass nicht nur der neue Arbeitgeber, sondern auch die Entfernung von Deinen Verwandten eine Rolle spielt? Dass es nur der Arbeitsplatz ist, der Dich zum trinken gebracht hat, halte ich nämlich für etwas kurz gegriffen. Der Alkoholiker sucht sich seine Trinkgründe ja immer gerne und zwar nicht bei sich selber. Denk doch mal drüber nach.
Merryl


Fidel Offline



Beiträge: 66

30.10.2003 21:21
#9 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hi z`amme,

also ich muß (kann) Werner zumindest bedingt rechtgeben. Ich denke, der Griff zur Flasche oder Medikamenten oder welchen Suchtmitteln auch immer fällt wesentlich leichter, wenn man den ganzen Tag über unzufrieden (weshalb auch immer) durch`s Leben läuft.

Natürlich gibt es eine Vielzahl von (guten?) Gründen, unzufrieden mit sich und seinem Leben zu sein.
Aber ich denke auch, wenn jemand "erfolgreich" ist-was keinesfalls ausschließlich mit dem Job zu tun haben muß- dann ist er auf alle Fälle ausgeglichener und weniger "anfällig".

WIE oft kam ich schon gefrustet von der Arbeit heim...oder dachte im Betrieb schon, "heute Abend gibst dir wieder so richtig fett die Kanne".

Erfolgserlebnisse -ABSOLUT wurscht auf welchem Gebiet- sind und bleiben ein wichtiger Indikator zur SelbstZufriedenheit...weshalb es auch bestimmt weniger Gründe gibt, sich "wegzubeamen", und meistens passiert das auch noch bewußt und gewollt.

Eine Meinung---> Meine Meinung.


Viele Grüße Fidel


Saufnixmehr ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2003 08:17
#10 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo Merryl, hallo Fidel!

An der Distanz zur Familie wir es nicht liegen, da meine neue Wohnung nur 300 Meter von meinem Elternhaus entfernt liegt und ich meine Eltern durch die Krankheit meiner Mutter öfter besuche als früher. Vieleicht kam ich wirklich deshalb so leicht vom Alkohol los, weil meine körperliche Abhängigkeit noch nicht zu weit fortgeschritten war. Was vielleicht auch geholfen hat, war meine liebevolle Frau, die mir nie Vorhaltungen machte, wenn ich wieder einmal beduselt nach Hause kam. Das führte dann zu keiner trotzigen "jetzt erst recht" Reaktion.

Ich bin froh, dass mir wenigstens Fidel zustimmt, was den Arbeitsplatz betrifft. Ich bin jetzt einfach mit mir und der Welt zufrieden. Ich laufe nicht mehr permanent frustriert durch die Gegend, weil jetzt einfach meine Leistung anerkannt wird und nicht das beste Intrigenspiel.

Viele Grüße
Werner


Fidel Offline



Beiträge: 66

31.10.2003 09:22
#11 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo Werner,hallo auch an alle anderen Leser,

Sehr viele Menschen verbringen mindestens 1/3 des Tages bei und auf der Arbeit....in Worten ein Drittel!!!
(stellt euch mal vor, ihr müsstet diese Zeit tagtäglich mit der Schwiegermutter verbringen-Jahr ein, Jahr aus ....sorry, war`n Witz-nix gegen Schwiegermütter!)

Dieser Zeitaufwand macht den Arbeitsplatz zu einem sehr wichtigen Faktor im Leben eines Menschen.
Und wenn da Unmut und Unzufriedenheit herrschen-dann gute Nacht!!!

Ich bin (Tag 6) der Überzeugung, dass dieser Unmut am Arbeitsplatz auch bei mir ein auslösendes Moment darstellte und meinen Sauf-Trieb förderte.

Es ist mir zu einfach, ALLES nun auf den Job zu schieben, aber mit Sicherheit hat dieser Umstand einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet.
Jetzt, mit neuen Zukunftsperspektiven und der Aussicht auf eine Tätigkeit, die wesentlich mehr meinem inneren Wesen entspricht, habe ich bis heute kaum Probs, meine Finger vom Sprit zu lassen.

Allerdings haben nicht alle die Freiheiten, die ich mir leisten kann (lebe allein, nicht verheiratet, keine Kinder, keine Schulden)-bin also nur mir selbst gegenüber verantwortlich.

Einen schönen Tag noch,
Gruß, Fidel


Merryl Offline




Beiträge: 822

31.10.2003 15:47
#12 RE: Sch.... Alkohol! antworten

o.k. dann ist es bei dir der Job, ich wollte gar nichtsagen, das hat nichts damit zu tun. natürlich ist zufriedenheit ein wichtiger Faktor und ewig unter Druck zu stehen und sich nicht ausreichend gewürdigt zu fühlen, ist sicherlich auch Gift fürs Selbstwertbewußtsein.

aber dennoch: es gibt auch sehr erfolgreiche Leute mit tollen Jobs und Anerkennung, die Trinken, davon gibt es sogar viele...

will ja nur sagen: die Gründe, warum man trinkt liegen in einem selber. man hat es selber in der Hand, nichts zu trinken. es ist nicht die Freundin, nicht der Job, nicht der Hund und auch nicht das Wetter. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht kaputt machen sollte, was einen kaputt macht.
Glückauf!
Merryl


Jarjar Offline




Beiträge: 117

31.10.2003 16:41
#13 RE: Sch.... Alkohol! antworten

Hallo Werner,

nein nein, ich stimme dir mit der Arbeitsplatzproblematik schon zu. Die Tatsache, dass es bei dir so gut geklappt hat mit dem Arbeitsplatzwechsel und der Trockenheit spricht ja schon für sich. Was ich eigentlich ausdrücken wollte, dass ich bei meiner Unzufriedenheit mit meinem Arbeitsplatz ein gut Stück selbst mittrage. Deshalb eben meine Befürchtung, dass der Arbeitsplatzwechsel mir und wohl auch den meisten Alkoholikern nicht helfen würde.
Wär ja noch schöner, wenn ich hier die Lösung für meine Probs auf dem Silbertablett serviert bekomme.
Meine Frage an dich ist eher die, wie erkenne ich von aussen eine Firma, in der es eben ein wenig menschlicher zugeht als die, bei der ich im Moment bin. (Ich arbeite auf´m Bau, allerdings im Büro. Und bei der allgemeinen Auftragslage kann sich jeder leicht die Stimmung hier vorstellen.


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