Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Saufnix
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 696 mal aufgerufen
 Akute Hilfe
Lena31 ( gelöscht )
Beiträge:

05.10.2003 05:36
RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten

Hi!
Verfolge schon seit geraumer Zeit diess Forum,natürlich unter " Stoff", ist ja leichter...
Ich mochte schon immer mal gerne "einen", auf Party´s...

Jetzt ist keine Party und ich trinke, weil ich Bock darauf habe...

Ich bin vor einer Stunde aufgewacht und fühlte mich schlecht... 1 Flasche Wein aufmachend, ging es mir spontan besser?!

"normal?, sicher nicht...
Ich muß nicht mal Kotzen von deem "Teufelszeug"
Mein Mann schläft der kriegt nix mit...


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

11.10.2003 15:17
#2 RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten


Gast ( gelöscht )
Beiträge:

11.10.2003 15:32
#3 RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten


DU BRAUCHST HILFE


Softeis Offline




Beiträge: 624

11.10.2003 16:03
#4 RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten

Hiho Lena31.

Willkommen auf dem Board.

Bei mir wars am Schluß so das ich am Morgen schon mein
Bier getrunken habe, in etwa die gleiche Zeit wie bei
Dir. Kopfhörer auf, Musik volle Lautstärke und ab gings...
Des ging aber ziemlich schnell bergab, der Kick war nimmer
da und erst nach 2 Bier war ich einigermasen "normal".

Du kannst jetzt des ganze durchziehen bis zu Entzugs-
erscheinungen (vielleicht hast die schon?) oder Du
bekennst Dich dazu das du ein Problem mit dem Alk hast
und tuhst was dagegen.

Was man da machen kann steht hier im Board bei vielen
Beiträgen.

Viel Erfolg und schreib vielleicht mal mehr.
Bis denne,
Andi


Lupus ( gelöscht )
Beiträge:

11.10.2003 18:14
#5 RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten

Hi Lena31,
auch ein herzliches willkommen von mir.
Ich glaube, dass das mit dem Alkohol bei Dir nicht so ganz in Ordnung ist hast du ja wohl schon selbst erkannt.
Ich kann dich "saugut" verstehen, liegt bei mir noch nicht lange zurück, bzw. kämpfe immer noch mit Rückfällen.
Man kann die Motivation der Trinkerei wohl nicht verallgemeinern, ich habe gerne getrunken, so wie du....alles war im Lot. Ich fühlte mich wohl, es hat mir geschmeckt, ich war ungeheuer kreativ und vor allem gesellschaftsfähig. Jetzt bin ich nach einem 4-tägigen Rückfall wieder den 7. Tag trocken. Ich bin nicht unbedingt glücklich, meine Laune ist mies, bin ständig müde (nur nachts nicht), kämpfe gegen den Saufdruck und zähle oft Minuten die mich über den Tag bringen. Meine Kreativität ist völlig verschwunden und Früchtetee und Orangensaft hängen mir zum Hals heraus. Und in so schwachen Momenten frage ich mich immer wieder WARUM das Alles, wo es mir doch vorher soviel besser ging.
In ehrlichen Momenten stellte ich fest, daß mich der Alkohol schon verändert hat, ich konnte auch nicht mehr alles tun. Jemand sagte einmal zu mir: `Der Alkohol ist ein Selbstläufer´. Und das stimmt!!! Man steht am Rande und schaut zu, wie man immer mehr verfällt. Kreativität, Wohlbefinden, Gesellschaftsfähigkeit....alles geht immer mehr den Bach hinunter....man macht sich aber immer noch vor dies alles und noch mehr zu besitzen.
Man steht am Rande und schaut zu, wie die Gesellschaftsfähigkeit nachläßt....von immer mehr `Freunden´ verlassen.
Man steht am Rande und schaut zu, wie die Kreativität nachläßt....Aufträge bleiben aus.
Man steht am Rande und schaut zu, wie das Wohlbefinden nachläßt....das Sofa wird zum Hauptaufenthaltsort.
Und dann kommen die Depressionen....
Und trotzdem sagt der Alkohol immer und immer wieder: Ist ja alles nicht so schlimm, du bist noch nicht so weit....noch nicht so weit wie der Arbeitskollege, der wegen dem Suff entlassen wurde.
Noch nicht so weit wie der von nebenan, der von seiner Familie verlassen wurde.
Noch nicht so weit, wie die "Penner" am Bahnhof.

Lena, der Alkohol ist ein Selbstläufer und gaukelt dir immer wieder etwas vor....und du glaubst ihm immer wieder gerne...
Das Problem ist schleichend, es gibt keine Grenze!
Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, ging es mir vor dem Alkohol doch besser...deshalb bemühe ich mich trocken zu bleiben.

Viele liebe Grüße
Wolf


Ritsch Offline




Beiträge: 182

14.10.2003 13:20
#6 RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten

Ja, ich dachte JEDEN verdammten Tag nach der Arbeit: Erstmal ein Bier ... dann noch eins, eins geht noch, mein Mädel kommt erst in einer Stunde ...
Dann war sie da, hab mir mal "das erste Bier" aufgemacht ... und dann noch eins. Bis vor kurzer Zeit lebte ich unter 6 Bier am Abend nimmer, manchmal 8. In einem halben Jahr wären es 10 geworden, und irgendwann der totale Absturz

Jetzt bin ich grade den vierten Tag trocken und fühle mich nicht wirklich gut, ich schwitze zuviel, die Pumpe macht manchmal eigenartige Sprünge und ich habe öfters das Gefühl, dass ich neben mir stehe. Aber das wird vergehen und in einiger Zeit sind diese Symptome mal weg. Und dann kann ich abends fortgehen und nicht nur Lokale wählen, wo ich ohne Auto auch nach Hause komme

Die Trinkerei entwickelt eine Eigendynamik - auch wenn ich das lange nicht glauben wollte - es ist leider so. Man kann durch Selbstkontrolle die tägliche Dosis lange gleich halten, ich hab das 16 Jahre lang gemacht. Aber irgendwann wird der tägliche Konsum mehr ...

Also gestehe Dir nur mal ein, dass Du ein Prob mit dem Alkohol hast - und mit ein wenig Nachdenken ergibt sich der nächste Schritt

LG --- Ritsch


Peter R Offline



Beiträge: 36

14.10.2003 23:24
#7 RE: Ein Spiel mit dem Feuer antworten

Servus, Lena
mach mal den google auf und gib ein:anonyme alkoholiker.
Kost`nix und hilft


 Sprung  
disconnected Saufnix-Chat Mitglieder Online 1
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen